Mit Darstellungen wie dieser stellt der Verein „störauf“ am Hertie-Haus seine Initiative vor.

Noch ist es nur eine Illustration: Mit Darstellungen wie dieser stellt der Verein „störauf“ am Hertie-Haus seine Initiative vor.x
Theater-Architekt unterstützt „störauf“
Professor Gottfried Böhm spricht von „toller Initiative“ des Vereins, der für die Wiederöffnung der Störschleife wirbt
itzehoe
Im September wird das theater itzehoe 20 Jahre alt. Geplant hat es der renommierte Architekt Professor Gottfried Böhm – und dabei hatte er sich in Erinnerung an die alte Störschleife Wasser vor der Tür vorgestellt. Das gibt es auf absehbare Zeit nicht, doch das möchte der Verein „störauf“ ändern. Was hält der Architekt aus Köln davon, der, mittlerweile 92 Jahre alt, noch in den Büros seiner drei Söhne „ein bisschen aktiv“ ist? Herr Böhm, wann haben Sie das letzte Mal „Ihr“ Theater in Itzehoe gesehen? Böhm: Ich schätze, dass das schon bald zehn Jahre her ist. Erinnerungen habe ich natürlich an den Bau, ich war ja während des Baus und nach der Fertigstellung ein paar Mal da. Wie war Ihr Eindruck vom Umfeld? Das war nicht so ganz doll. Da ist ja in der Nähe der Busbahnhof, und auch die Art, wie man es mit dem vorhandenen Bach, dem Rest der Störschleife, gemacht hat, das habe ich nicht so besonders toll in Erinnerung. Die andere Seite ist ja mit Neubauten ziemlich eng, da wird man nicht viel machen können oder wollen. Dass man sich aber jetzt über das Umfeld noch einmal Gedanken machen will, das finde ich ganz prima. Auch das Vorhaben mit der Störschleife finde ich toll, auch wenn ich nicht weiß, wie es geplant ist. Es kommt dabei natürlich sehr viel aufs Detail an. Aber dass man sich so etwas an sich vornehmen könnte, finde ich sehr schön. In Ihrem Entwurf für das Theater spielte auch der Fluss eine Rolle... Das fände ich sehr schön, wenn man das in Ordnung bringen könnte. Das Umfeld für das Theater ist sehr, sehr wichtig – fast genau so wichtig wie der Bau. Deshalb fände ich es sehr schön, wenn man das ernsthaft in Angriff nehmen würde. Warum halten Sie den Fluss für so wichtig? Ist doch schön, oder? So ein Wasser trennt ein bisschen, verbindet aber auch und hebt es als etwas Besonderes, als etwas Wertvolles für die Stadt hervor. Das fände ich sehr angemessen für das Theater. Deshalb ist es eine tolle Initiative des Vereins „störauf“. Die wollen doch etwas verbessern für die Stadt, das kann man doch nur befürworten. Ist so ein Projekt überhaupt machbar? Das kann sicher von Erfolg gekrönt sein. Man muss es einfach hoffen und danach dann arbeiten. Die Akteure möchte ich sehr gern ermutigen. Und sehr gern würde ich mal wieder nach Itzehoe fahren und abends das Theater besuchen.
Interview: Lars Peter Ehrich
Norddeutsche Rundschau  Anmerk. Btr. HP habe 12 Jahre in Itzehoe gelebt, würde die Stadt enorm verbessern.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne