Germany: GE Improves Handling Speed of Container Cranes

Durch Dual Cycle soll die Schiffsabfertigung am Container Terminal Altenwerder weiter optimiert werden (Foto: HHLA)
Am Container Terminal Altenwerder (CTA) in Hamburg wird in Zukunft die Be- und Entladung von Containerschiffen kombiniert durchgeführt. Bis Ende des Jahres wird der CTA auf das so genannte Dual Cycle-System umgestellt.
Das neue System soll gewährleisten, dass sowohl Containerbrücken als auch Umschlagfahrzeuge optimal eingesetzt werden und auf jeder Wegstrecke einen Container transportieren. So sollen Leerfahrten von AGVs (automated guided vehicles) und Containerbrücken vermieden werden. Diese entstehen bislang, weil in der Regel erst gelöscht und dann geladen wird. Das bedeutet, dass eine Containerbrücke zunächst einen Container vom Schiff hebt und diesen an Land auf ein AGV stellt, das die Box ins Lager bringt. Die Containerbrücke bewegt sich dann containerlos zurück zum Schiff, um die nächste Box zu entladen. Beim Dual Cycle-System entfallen nach Angaben der HHLA diese Leerfahrten. Die Brücke hebt direkt nach dem Abstellen eines abgeladenen Containers auf das AGV eine andere Box auf das Schiff. Somit wird bei jeder Bewegung einer Containerbrücke eine Box transportiert. Bislang waren vier Bewegungen für das Löschen und Laden von je zwei Boxen nötig. Auch Leerfahrten der AGVs sollen vermieden werden. Die Fahrzeuge übergeben an der Containerbrücke erst einen Container und werden anschließend direkt mit einer neuen Box beladen. Das Projekt Dual Cycle am CTA wird durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Rahmen von ISETEC II gefördert, das die Untersuchung und Entwicklung innovativer Technologien für die deutschen Seehäfen unterstützt.
 

Mit neuem System noch schneller

HHLA optimiert CTA-Umschlag

Freitag, 13. Juli 2012
Künftig ist mehr Umschlag in der gleichen Zeit möglich. Foto: HHLAKünftig ist mehr Umschlag in der gleichen Zeit möglich. Foto: HHLA
Der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) im Hamburger Hafen hat ein neues Verfahren entwickelt, das für weniger Leerfahrten sorgen und den Umschlagprozess optimieren soll. Mit dem sogenannten "Dual Cycle" sollen künftig Laden und Löschen der Container möglichst gleichzeitig erfolgen. Zurzeit laufen die Lösch- und Ladezyklen an der Brücke noch getrennt. Durch dieses Verladesystem soll die Abfertigung deutlich schneller laufen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" Posted on Jul 10th, 2012 with tags Container, cranes, GE, Germany, handling, Improves, GE has developed a new head block coupling system that enables double hoist ship-to-shore (STS) container cranes to handle different container weights rapidly and easily. Up to four containers with completely different nominal loads now can be handled simultaneously. In addition, the automatic coupling or decoupling of the freely suspended spreaders will be possible at any time. The new GE technology will enable ports to compete more effectively in the challenging and rapidly growing seaborne cargo industry. According to the Drewry report 2011, the world port TEU (Twenty-Foot Equivalent Unit) throughput will reach the mark of 1.1 billion in 2020, compared to 542 million TEU in 2010. Besides expansion projects, advanced container cranes increasingly will be needed to efficiently handle the growing volume and the outsized New Panamax ships with capacities of more than 10,000 TEU in the world’s ports. GE’s new offering improves the utilization of the container cranes as well the handling rates. Under optimal conditions, the new system can double a crane’s cargo handling per shift. The GE head block coupling system features high levels of flexibility and is equally suited for every container crane. Previously, the hoisting of containers with very different loads led to different rope lengths, resulting in disruption of the head block coupling. With the new system, these head block displacements can be accommodated by the drive system using sensor data and real-time controller calculations. “With the new head block coupling, GE again is demonstrating the innovation that differentiates us from our competitors and supports our customers in increasing their productivity, which will help GE to become a leading company in the crane industry,” said Georg Möhlenkamp, global product leadership manager for GE Energy’s Power Conversion business. GE is supplying the complete drive equipment for container cranes based on its ProCrane drive technology and also is providing the automation equipment and crane management systems for smooth and efficient cargo handling. GE Energy acquired Power Conversion (then known as Converteam) in September 2011. GE Energy’s Power Conversion business applies the science and systems of power conversion to help drive the electric transformation of the world’s energy infrastructure. Designing and delivering advanced motor, drive and control technologies that evolve today’s industrial processes for a cleaner, more productive future. It serves specialized sectors such as energy, marine, industry and all related services.    
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

2 Gedanken zu “Germany: GE Improves Handling Speed of Container Cranes

  1. HHLA CTA führt innovatives Umschlagverfahren Dual Cycle ein

    Der hoch automatisierte HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) führt in der Schiffsabfertigung eine kombinierte Be- und Entladung ein. Bis Ende des Jahres wird der CTA auf das innovative Umschlagverfahren Dual Cycle umgestellt haben – als erster Terminal der Welt auch für den Transport auf der Anlage.

    Kein Weg umsonst – das ist das Prinzip von Dual Cycle. Bei der traditionellen Schiffsabfertigung gibt es viele Leerfahrten, da Schiffe erst gelöscht und dann geladen werden. Vereinfacht gesprochen hebt eine Containerbrücke zunächst eine Box vom Schiff und stellt sie an Land auf ein automatisches Transportfahrzeug (AGV), das die Box ins Lager bringt. Dann bewegt sich die Containerbrücke in einer Leerfahrt zurück zum Schiff, um den nächsten Container zu entladen.

    • Mit Dual Cycle entfallen die unnötigen Leerfahrten. Denn die Brücke nimmt, nachdem sie die Box auf ein AGV an Land abgestellt hat, für die Bewegung zurück zum Schiff gleich einen anderen Container auf, der auf das Schiff geladen werden soll.

      Somit werden bei den zwei Bewegungen der Brücke auch zwei Boxen transportiert. Beim herkömmlichen Verfahren muss sich die Brücke für die gleiche Leistung – also das Löschen und Laden von zwei Boxen – viermal bewegen. Dual Cycle sorgt also für eine deutlich höhere Produktivität. Auch Leerfahrten der AGVs werden vermieden, weil sie an der Brücke erst einen Container abgeben und dort einen neuen aufgeladen bekommen, den sie zum Blocklager bringen. Das spart Wege und schont die Ressourcen.

      „Dies ist ein weiterer großer Schritt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Container Terminal Altenwerder“, sagte Dr. Stefan Behn, HHLA-Vorstand für das Segment Container. „Mit einer kombinierten Be- und Entladung können wir den Umschlagprozess nochmals beschleunigen und unsere Produktivität in der Schiffsabfertigung weiter erhöhen. Dank Dual Cycle schaffen wir in der gleichen Zeit deutlich mehr Umschlag und sparen Energie.“

      Der CTA testet Dual Cycle bereits seit Januar erfolgreich. Bis Jahresende soll die Einführung von kombinierten Lösch- und Ladezyklen abgeschlossen sein. Der CTA ist dann der erste Terminal weltweit, an dem Dual Cycle nicht nur an den Containerbrücken, sondern auch für den Transport zwischen Containerbrücke und Blocklager genutzt wird.

      Das Projekt Dual Cycle wurde durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Rahmen von ISETEC II gefördert, das die Untersuchung und Entwicklung innovativer Technologien für die deutschen Seehäfen unterstützt.

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