Der Essener RWE-Konzern hat in Bremerhaven ein Spezialschiff zur Installation von Offshore-Windparks auf hoher See in Betrieb genommen.

http://www.rwe.com/web/cms/de/962434/offshore-windkraftwerk-nordsee-ost/logistik/installationsschiffe/besondere-namen/

Fraunhofer IWES im Einsatz für die Windallianz

Fraunhofer IWES im Einsatz für die Windallianz Die Windallianz hat einen weiteren starken Partner an Bord geholt. Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) wird im Auftrag der Windallianz Entwicklungsthemen und Fördermöglichkeiten für die Windbranche ermitteln. Ein erstes Projekt zur Optimierung des Fertigungsprozesses von Rotorblättern wurde bereits identifiziert. Der Anteil von Rotorblättern an den Gesamtkosten einer Windenergieanlage ist mit ca. 25 bis 30 Prozent sehr hoch. Die Fertigung von immer größeren Offshore-Rotorblättern stellt die Hersteller zudem vor neue Herausforderungen. Die Rotorblattfertigung beruht heute auf großen integral gefertigten Bauteilen. Ihre Fertigung ist aufgrund des komplexen Fertigungsverfahrens mit einem hohen Risiko verbunden. Eine Qualitätssicherung der fertigen Bauteile ist bei GFK-Werkstoffen (Glasfaserverstärkter Kunststoff) schwierig und bei CFK-Materialien (Carbon-faserverstärkter Kunststoff) noch problematischer. Ziel des Projekts ist es, Fertigungsverfahren zu entwickeln, die einen hohen Automatisierungsgrad bei geringen Kosten ermöglichen. Im Oktober 2011 hatten die Deutsche Messe AG und der Betreiber der Messe Husum, die Husumer Wirtschaftsgesellschaft mbH & Co. KG, ihre bestehende Kooperation ausgebaut und die Windallianz gegründet, um den Unternehmen der Branche ein Schaufenster mit internationaler Strahlkraft zu bieten. Auch der Bundesverband WindEnergie (BWE) ist Partner der Allianz. Auf der HANNOVER MESSE spielt die Windenergie ohnehin eine herausragende Rolle. Die HANNOVER MESSE hat im Jahr 2009 mit der WIND die internationale Leitmesse für Anlagen, Komponenten und Services für die Windenergie ins Leben gerufen. Die Messe WIND ist in den ungeraden Jahren Teil der HANNOVER MESSE, das nächste Mal somit im April 2013. In den geraden Jahren trifft sich die Windbranche auf der Husum WindEnergy sowie im Ausstellungsbereich Renewables auf der Leitmesse Energy in Hannover.  

. Altmaier und die Energiewende

Große Baustellen auf hoher See

RWE stellt ein riesiges Schiff in Dienst, um Windräder auf See zu errichten. Der neue Umweltminister Altmaier soll dafür sorgen, dass es genutzt wird.von Ingo Arzt Schiffstaufe der „Victoria Mathias“ in Bremerhaven.  Bild:  dapd BERLIN taz | Am Dienstag drückt Bundespräsident Joachim Gauck Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde als Bundesumweltminister in die Hand. Und prompt hat der Nachfolger des entlassenen Norbert Röttgen (CDU) ein großes Problem an der Nordseeküste: Es ist 100 Meter lang, 100 Millionen Euro teuer und hat einen Kran an Bord, der Bauteile von bis zu 1.000 Tonnen Gewicht direkt im Meer zu Windkraftwerken zusammensetzen kann. „Victoria Mathias“ nennt der Stromkonzern RWE sein neues Riesenschiff, mit dem er in den nächsten Jahren Windparks auf See errichten will. „Die Politik ist jetzt am Zug, wir dürfen keine Zeit mehr verlieren“, sagte ein Konzensprecher gestern am Rande der Eröffnung. Er meint damit eine der ersten Baustellen, auf denen Altmaier für Klarheit sorgen muss: Windkraftwerke auf See sind nach Vorstellungen der Bundesregierung eine der zentralen Pfeiler der Energiewende. Doch der Ausbau stockt, vor allem, weil der Netzbetreiber Tennet und der Siemens-Konzern damit überfordert sind, rechtzeitig die notwendigen Stromleitungen im Meer zu verlegen. Beispiel RWE-Schiff: Es soll zunächst den Windpark Nordsee Ost errichten – 48 Windturbinen nördlich von Helgoland mit einer Leistung von 295 Megawatt. Sie erzeugen pro Maschine wesentlich mehr Strom als auf Land, allerdings teurer. RWE baut den Windpark wesentlich langsamer als geplant, weil der Netzanschluss nicht fertig wird. Die Verzögerung kostet laut RWE bis zu 100 Millionen Euro. Schließlich sind Turbinen und Fundamente bereits geordert.

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Wer dafür haftet, ist bisher unklar. Das Problem ist in der Branche schon lange bekannt: Wenn sich eine der Firmen in der umfangreichen Lieferkette verkalkuliert, sind auch die Investitionen aller anderen gefährdet. Theoretisch könnte die Bundesnetzagentur die Kosten für die fehlenden Netzanschlüsse auf See den verantwortlichen Firmen Siemens und Tennet aufbrummen – was dringend gesuchte Investoren aber abschrecken würde. Deshalb kursiert bereits seit einer Woche ein Gesetzentwurf: Wird ein Windpark nicht rechtzeitig ans Netz angeschlossen, werden die Kosten zum überwiegenden Teil auf die Stromkunden umgelegt, also der Allgemeinheit aufgebürdet. Die Vorlage des Gesetzes lieferte eine Arbeitsgruppe aus Industrie und zuständigen Ministerien. Seine erste große Baustelle könnte Altmaier also relativ schnell schließen.

RWE nimmt Schiff für Offshore-Windparks in Betrieb

Bremerhaven. Der Essener RWE-Konzern hat in Bremerhaven ein Spezialschiff zur Installation von Offshore-Windparks auf hoher See in Betrieb genommen. Vom Basishafen Bremerhaven aus werde das Schiff mit dem Namen "Victoria Mathias" den Windpark "Nordsee Ost" rund 30 Kilometer nördlich der Insel Helgoland errichten, teilte RWE am Montag in Bremerhaven mit.      

RWE Innogy Holds Naming Ceremony for Its New Offshore Installation Vessels (Germany)

A) Windallianz Award für innovative Windfirmen ausgeschrieben

B) Experten diskutieren über Offshore Windenergie: Posted on May 21st, 2012 with tags Ceremony, europe, Germany, holds, installation, Naming, New, News by topic, offshore, RWE Innogy, vessels.   During a festive ceremony in Bremerhaven today, RWE Innogy is naming one of its two offshore installation vessels. The vessel “Victoria Mathias” will build the wind farm “Nordsee Ost” around 30 kilometres north of the island of Heligoland from its base port Bremerhaven. The wind power station with an installed output of 295 megawatts can supply around 295,000 German households with electricity each year. The installation vessel is the first of its kind worldwide to be able to transport up to four offshore wind turbines of the multi-megawatt class at the same time and then install them at a depth of more than 40 metres. Although the vessel was built in South Korea, Europe accounts for around 60 percent of created value. The German supply sector alone contributed around 40 percent to the value creation of the “Victoria Mathias”. The order value per vessel was around 100 million euros. Peter Terium, deputy CEO of RWE AG: “With the naming of the ”Victoria Mathias” we are ushering in the age of commercial offshore wind energy for RWE in the German North Sea, and eliminating an important bottleneck in the construction of offshore wind farms. We need offshore wind farms in order to initiate a turnaround in energy generation in Germany and Europe. For RWE they are thus an integral part of the energy supply of the future.” Prof. Fritz Vahrenholt, CEO of RWE Innogy, adds: “The ”Victoria Mathias” is the result of a very fruitful combination of Korean and European, especially German, engineering. German companies account for 40 percent of the added value, and Europe as a whole, more than 60 percent. The work will be completed by the German shipyard company Lloyd Werft, who are our host today. ”Victoria Mathias” and her sister vessel ”Friedrich Ernestine”, which is identical in design, are important elements in the construction of our ambitious offshore pipeline.” Dagmar Sikorski-Großmann, who officially named the ”Victoria Mathias”: “It is a great honour for me to name the RWE offshore installation vessel. It is an excellent name that signals a new beginning without forgetting about RWE’s roots. I believe that this is a solid basis for success. I wish the vessel and its crew all the best and above all a safe journey.” The specialised vessel, which is more than 100 metres long and 40 metres wide, is perfectly designed for the construction of offshore wind turbines and is one of the most powerful of its kind. A satellite-controlled navigation system can position the vessel precisely at centimetre accuracy for the construction works at sea. It has extendible steel beams that fix it securely to the seabed, and a crane with 1,000 tons of lifting capacity. On the building site, the vessel thus turns into a jack-up rig, from which foundations and wind turbines can be installed. The installation vessel will transport two foundation structures every two weeks and later to transport and install all 48 wind turbines of the 6 megawatt class. In addition to the ”Victoria Mathias”, the company also had another vessel built, the ”Friedrich Ernestine”, which is identical in construction. This vessel will build the Gwynt y Môr wind farm (576 megawatts) off the coast of Wales. In addition to the wind farm “Nordsee Ost”, RWE Innogy is also developing the wind farms “Innogy Nordsee 1, 2 and 3” in the German North Sea. These wind power stations, with a total of around 1,000 megawatts (MW) of installed output, represent the largest planned offshore project off the German coast. They will be built 40 kilometres north of the North Sea island of Juist on an area of around 150 square kilometres.

A) Windallianz Award für innovative Windfirmen ausgeschrieben

B) Experten diskutieren über Offshore Windenergie: C)Steigende Erwartungen an die Energieerzeugung aus Windkraft haben dazu geführt, dass die Windturbinen, insbesondere in Offshore-Windparks, immer größer werden. D) WINDFORCE 2012   Innovative Unternehmen aus der Windbranche können sich ab sofort für den Windallianz Award bewerben. Dieser Technologiepreis wird erstmals von der Messe Husum und der Deutschen Messe AG ausgeschrieben. Er richtet sich an nationale und internationale Unternehmen, die als Hersteller von Gesamtanlagen, Dienstleister oder als Zulieferer von Einzelkomponenten oder Systemlösungen am Wertschöpfungsprozess der Windenergieindustrie beteiligt sind. “Der Wettbewerb im internationalen Windenergiemarkt bringt einen wichtigen Innovationsschub mit sich, dessen Ergebnisse auf den Messen in Hannover und Husum dem internationalen Fachpublikum sowie breiten Kreisen aus Wirtschaft und Politik präsentiert werden. Mit dem Windallianz Award setzen wir für die Branche einen gezielten Anreiz, bereits bestehende Technologien weiterzuentwickeln oder aber ganz neue Konzepte zu generieren. Der Windallianz Award wird aufmerksamkeitsstark kommuniziert und Investoren werden sensibilisiert“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG.Die internationale Windbranche braucht technologische Innovationen, um bei der steigenden Konkurrenz und dem wachsenden Preisdruck auch in Zukunft bestehen zu können“, ergänzt Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress. “Mit dem Windallianz Award wollen wir herausragende technologische Innovationen würdigen.Feierliche Preisverleihung im Rahmen der HUSUM WindEnergy Die Preisträger werden von einer internationalen Jury ausgewählt, die aus hochrangigen Experten des Kompetenzzentrums Windenergie (CE Wind), des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik, des Forschungsinstituts ECN (Energy Research Centre of the Netherlands) und des Europäischen Windenergieverbandes EWEA besteht. Neben dem Innovationsgrad und Marktpotenzial berücksichtigt die Fachjury bei der Preisvergabe auch den ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen der eingereichten Produkte und Dienstleistungen sowie das soziale Engagement des Unternehmens. Die Nominierungen werden im Sommer bekanntgegeben. Die feierliche Auszeichnung des Gewinners erfolgt im September 2012 im Rahmen der internationalen Leitmesse HUSUM WindEnergy. Die Ausschreibungsunterlagen sind bei der Messe Husum & Congress erhältlich. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2012. Über die HUSUM WindEnergy Die HUSUM WindEnergy ist weltweit die größte Messe für Windenergie. Sie findet alle zwei Jahre in Husum statt. Vom 18. bis 22. September 2012 stellen hier rund 1 200 Aussteller aus 30 Ländern auf einer Fläche von 58 000 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen aus. Zur diesjährigen Messe erwartet der Veranstalter einen neuen Rekord von mehr als 36 000 Besuchern aus 90 Ländern. Zu den Partnern der Messe zählen die internationalen Verbände GWEC (Global Wind Energy Council), BWE (Bundesverband WindEnergie e.V.), VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V., Fachverband Power Systems), EWEA (European Wind Energy Association) und WWEA (World Wind Energy Association) sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH. Über die Wind In den ungeraden Jahren veranstaltet die Deutsche Messe AG die Leitmesse Wind im Rahmen der HANNOVER MESSE. Dort werden Anlagen, Services und Komponenten für die Windenergie im industriellen Kontext präsentiert. Im Zusammenwirken mit den parallel stattfindenden Energieleitmessen sowie der weltweit größten Messe für Antriebstechnik MDA steht die Wind in Hannover im Fokus von Ausstellern und Besuchern aus der Energiewirtschaft, Industrie, Politik und öffentlichen Hand. Die nächste Wind wird vom 8. bis 12. April 2013 in Hannover ausgerichtet. Über die HANNOVER MESSE Das weltweit bedeutendste Technologieereignis wird vom 8. bis 12. April 2013 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2013 vereint 13 Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Motion, Drive & Automation, Energy, Power Plant Technology, Wind, MobiliTec, Digital Factory, ComVac, Industrial Supply, CoilTechnica, IndustrialGreenTec, SurfaceTechnology und Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2013 sind Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, Antriebs- und Fluidtechnik, Industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung.

Experten diskutieren über Offshore Windenergie:

Nordsee-Anrainer wie Deutschland und Großbritannien haben große Pläne für die Energieerzeugung auf dem Meer. Neben der Errichtung der Windparks steht der Ausbau der Übertragungswege ganz oben auf der Prioritätenliste, um die Energieversorgung auch in Zukunft zu sichern. Die britische Wirtschaftsförderung UK Trade & Investment und die Windenergie-Agentur WAB stellen das Thema Netzausbau am 16. Mai in den Mittelpunkt ihres gemeinsamen Workshops in Bremen. Offshore Windenergie gilt als eine der Schlüsseltechnologien in Deutschland und Großbritannien im Bereich Erneuerbare Energien. Nach Schätzung der Windenergie-Agentur WAB und der EWEA European Wind Energy Association könnten in Nordeuropa bis 2020 rund 42 Gigawatt und bis 2030 sogar 126 Gigawatt erreicht werden. Gleichzeitig besteht massiver Bedarf am Ausbau der Übertragungswege. Diesem Thema widmet sich ein Workshop, den die britische Wirtschaftsförderungsgesellschaft UK Trade und Investment am 16. Mai 2012 gemeinsam mit der WAB in Bremen durchführt. Zum Thema “Offshore Wind – Grid Connectivity in the UK and Germany” treffen sich Windenergieexperten, um über den Netzausbau in beiden Ländern zu diskutieren. Die Veranstaltung will Unternehmen die Möglichkeit bieten, sich über den Netzausbau und die Regulierung im jeweils anderen Land zu informieren, Lösungen aufzuzeigen und sich mit Experten aus beiden Ländern auszutauschen. “Sowohl Deutschland als auch Großbritannien streben eine enge Zusammenarbeit zwischen den Nordsee-Anrainerstaaten beim Netzausbau an. Dazu arbeiten beide eng in der North Sea Offshore Country Grid Initiative der Europäischen Union zusammen. Der gemeinsame Workshop der WAB und UK Trade & Investment soll einen Beitrag zu dieser übergeordneten Diskussion über ein europäisches Netz leisten“, betont Malcom Scott, britischer Generalkonsul und Direktor der britischen Wirtschaftsförderung in Deutschland. “Offshore-Windenergie ist für uns auch ein europäisches Geschäft und deshalb ist es gut, dass die Experten aus den beiden größten Märkten zusammen nach Lösungen für die Herausforderungen suchen.”, sagt Ronny Meyer, Geschäftsführer der WAB. Neben Malcom Scott werden John Twomney von National Grid UK; Dr. Ursula Prall, Geschäftsführerin des Offshore Wind Forum Deutschland, Norbert Giese von Repower Systems SE, Thorsten Schwarz von General Cable, Matt Cunningham von Power Conversion UK Ltd. (GE Group) sowie Jens Tambke von ForWind – Center for Wind Energy teilnehmen. Durch das Programm führen der Geschäftsführer der WAB, Ronny Meyer und James Beal Experte für Erneuerbare Energien von UKTI. UK Trade & Investment ist die Wirtschaftsförderung der britischen Regierung, die britische Firmen beim Handel im Ausland und ausländische Unternehmen bei Investitionen in Großbritannien berät. Die Windenergie-Agentur WAB ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 350 Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergie-Industrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.

Huntsman: Mehr Windenergie nutzbar machen

Steigende Erwartungen an die Energieerzeugung aus Windkraft haben dazu geführt, dass die Windturbinen, insbesondere in Offshore-Windparks, immer größer werden. Was für die Industrie eine Phase des schnellen Wachstums bedeutet, hat auch gewisse technische und qualitätsbezogene Fragen aufgeworfen, die erhebliche Herausforderungen darstellen. Diese können mit Hilfe von innovativen Lösungen im Bereich der Herstellung und der Materialien gemeistert werden. Nastassja Rothe, Marketing Managerin für Windenergie in Europa bei Huntsman Advanced Materials, berichtet. Der Trend hin zu größeren Windanlagen mit höherer Megawatt Leistung erfordert auch größere Rotorblätter. Die größeren Blätter erhöhen die windbestrichene Fläche wodurch mehr Energie gewonnen werden kann. Rotorblätter mit einer Länge von über 50 Metern erlangen derzeit einen immer größeren Marktanteil und Rotorblätter mit einer Länge von 60 Metern werden künftig noch verbreiteter sein. Die Entwicklung von 70 bis 80 Meter langen Blättern hat bereits begonnen und auch 100 Meter lange Blätter werden für Offshore-Anwendungen in Erwägung gezogen. Die immer größeren Windblätter von Offshore-Windturbinen haben dazu geführt, dass vermehrt moderne Verbundwerkstoffe eingesetzt werden, wodurch wiederum die Anforderungen an neue Materialien und Herstellungsverfahren steigen. Die größeren Blätter erfordern sowohl komplexere Werkzeuge als auch komplexere Designs und führen dadurch zu längeren Produktionszeiten und höheren Verarbeitungskosten. Sie verursachen auch eine größere Belastung fürdie mechanischen Bauteile und die Getriebeteile der Turbine. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren konzentrieren sich die Hersteller sehr stark auf die kontinuierliche Verbesserung der Leistung von Windturbinen. Mit der Vergrößerung der Blätter müssen Gewicht und Kosten sinken, und die Qualität steigen. In den Bereichen Herstellung und Materialien sind Innovationen nötig, um diese Technologie zur Nutzung von erneuerbarer Energie kosteneffizient zu gestalten. Die Entwicklung leistungsfähigerer Materialien mit kosteneffizienten Verarbeitungsbedingungen ist für Huntsman Advanced Materials ein Schlüsselbereich. Huntsman bietet für den Formenbau und die Herstellung von Rotorblättern ein umfassendes Sortiment an Araldite® Epoxidharzsystemen an, die vom Germanischen Lloyd (GL) zugelassen sind und strenge Anforderungen an Verarbeitung und Leistung erfüllen. Um die Effizienz zu steigern ist die Industrie stetig bemüht Zeit und Kosten einzusparen. Dadurch sind die Herstellungsverfahren für Verbundwerkstoffe ins Rampenlicht gerückt. Die Zusammensetzung von Harzsystemen auf Epoxidbasis, die für die Infusion von trockenen Fasern unter Vakuumbedingungen verwendet werden können, bieten beträchtliche strukturelle Vorteile für die Produktion von großen, komplexen Verbundteilen. Das exakt definierte Harz-Faser-Verhältnis führt zu einer erhöhten Festigkeit sowie zu einem berechenbarem Ermüdungsverhalten und Intaktheit des fertigen Teils. Die von der GL zugelassenen Epoxidharze sind mit verbesserten mechanischen Eigenschaften und Verarbeitungseigenschaften konzipiert, um die Produktqualität zu verbessern. Durch das geringere und gleichmäßigere Gewicht der Blätter, erreicht man ideale Festigkeits- und Ermüdungseigenschaften. Die niedrigen Viskositäten dieser Systeme erlauben eine hohe Infusionsgeschwindigkeit und ermöglichen dadurch verkürzte Produktionszyklen. Araldite® Infusionssysteme für die Produktion von Rotorblattkomponenten Araldite® LY 1568 / Aradur 3489 ist ein Beispiel für das neuste Infusionsverfahren auf Epoxidharzbasis von Huntsman, das eine bessere Kontrolle bei der Herstellung ermöglicht. Die Kombination aus niedriger Mischviskosität (200-300 mPas bei 25°C) verbunden mit einer geringen exothermen Reaktion und langen Topfzeit (850- 950 Minuten) stellt für seine Nutzer bei der Infusion von sehr langen oder dicken Verbundteilen einen großen Vorteil dar. Hochtemperatur-Systeme für Werkzeugherstellung Araldite® LY 8615 / Aradur® 8615 und Araldite® LY 8615 / XB 5173 sind Beispiele für die neuesten Harzsysteme für Hochtemperaturanwendungen. Beide Systeme haben eine niedrige Mischviskosität und können in einem Bereich zwischen Raumtemperatur und bis zu 40°C injiziert werden. Weitere Vorteile der Harzsysteme sind die lange Topfzeit (härterabhängig zwischen 300 und 980 Minuten), die niedrige Anhärtungstemperatur von 40°C sowie die schnelle Entformbarkeit nach 24 Stunden. Sie erreichen bei vollständiger Aushärtung eine Glasübergangstemperatur von über 210°C. Die Systeme sind deshalb für Einsatztemperaturen bis zu 180°C geeignet, da sie erheblich höheren Temperaturen als der Aushärtungstemperatur im Produktionsverfahren der Komponenten standhalten. Ein weiteres Beispiel für ein Hochtemperatur-Infusionssystem, das Huntsman für die Produktion von großen Rotorblattformen entwickelt hat ist RenLam® LY 120 / Ren® HY 99. Dieses System unterscheidet sich durch seine einfache Handhabung und Mischung und durch seine niedrige Viskosität, wodurch eine sehr gute Imprägnierung verbunden mit einer langen Topfzeit und niedrigen exothermen Eigenschaften ermöglicht wird. Dieses System kann auch bei sehr niedriger Temperatur (40°C) vorgehärtet werden. Nach der vollständigen Aushärtung erreicht das System eine hohe Glasübergangstemperatur von bis zu 150°C. Formen die mit RenLam® LY 120 / Ren® HY 99 gebaut werden, eignen sich deshalb für die Produktion von Bauteilen mit Prepregs bei einer Aushärtungstemperatur von 120°C oder für Infusionsverfahren. Es wurde in Übereinstimmung mit den neuesten Rechtsvorschriften als nicht-toxisches System entwickelt. Die Windenergie ist in den Bemühungen Europas, sich in Richtung eines sauberen, erneuerbaren Stroms zu bewegen, unbestritten die erste Wahl, und sie soll Industrie, Unternehmen und Haushalte über viele Jahre mit sauberer Elektrizität versorgen. Mit seiner über zehnjährigen Erfahrung in diesem Marktsegment arbeitet das Team für Forschung, Entwicklung und Technik von Huntsman Advanced Materials mit der Industrie zusammen um die Spitzentechnologie zu entwickeln, die zur Verbesserung der strukturellen Beschaffenheit und der mechanischen Anforderungen der künftigen Windblätter benötigt wird. Von der Form bis hin zur Herstellung der Blätter bietet das Unternehmen eine Kombination von Know-how in Anwendungsfragen, dem Verständnis für das gesamte Herstellungsverfahren und einer Produktpalette, die von Werkzeugmaterialien und Verbundharzen bis hin zu Klebstoffen reicht.

Bundeswirtschaftsminister Rösler auf der WINDFORCE 2012

Eines der Highlights der WINDFORCE 2012 – Deutschlands erster Messe für die Offshore-Windindustrie und achten Fachkonferenz vom 25. bis 29. Juni 2012 in der Messe Bremen – ist das Maritime Wind Dinner. Traditionell warten die Veranstalter der WINDFORCE mit einem besonderen Ort für das beliebte Dinner auf. So auch 2012: Mehr als 600 Gäste dinieren am 27. Juni 2012 auf der “ABC Halbinsel” in Bremerhaven inmitten riesiger Tripods, die hier lagern. Die dreibeinigen Füße, die zur Gründung von Windkraftanlagen auf See notwendig sind, produziert die WeserWind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütte in ihrem Werk in Bremerhaven. Die “ABC Halbinsel” ist ein von der BLG Logistics Group betriebener Offshore-Terminal und Produktionsstätte zahlreicher Unternehmen der Branche. In diesem Jahr erwartet die Gäste ein zweites Highlight: Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) hat sich zum Maritime Wind Dinner angekündigt. Der Politiker lässt es sich nicht nehmen, seine Forderungen zur baldigen Energiewende und zur Beschleunigung des Netzausbaus durch seine Teilnahme zu unterstreichen und wird während seines Grußwortes hierzu Position beziehen. “Wir freuen uns sehr darüber, Bundeswirtschaftsminister Dr. Rösler in Bremerhaven zu begrüßen. Sein Besuch demonstriert, wie wichtig der Ausbau und die Netzanbindung von Offshore-Windenergie für die Bundesregierung sind. Nun müssen allerdings noch Taten folgen. Wir werden die wichtigen Anliegen der Branche beim Dinner sicherlich thematisieren und sind optimistisch, dass diese auf sehr interessiertes Gehör treffen werden“, so Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie-Agentur WAB, dem Netzwerk für die deutsche Windenergie-Branche. Die Plätze für das Maritime Wind Dinner sind begrenzt. Noch bis zum 31. Mai 2012 können sich Interessierte für die Konferenz und das Dinner online anmelden. Mehr als 200 Aussteller bieten auf der WINDFORCE 2012 einen umfassenden Einblick in die Offshore-Windindustrie. Auf der viertätigen Messe präsentieren sich Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette – vom Global Player bis zum Start-up. Auf der parallel stattfindenden dreitätigen Fachkonferenz sprechen 50 Referenten über die aktuellen Herausforderungen der Offshore-Branche – von Netzanbindung bis Rammschallschutz. WINDFORCE 2012 Vom 26. bis 29. Juni 2012 findet erstmals in Bremen die WINDFORCE2012 statt. Die Veranstaltung geht aus der etablierten Branchenkonferenz WINDSTÄRKE – Kurs Offshore, hervor. Sie setzt sich aus Deutschlands erster Offshore-Windenergie-Messe (26.-29.6.2012) und der wichtigsten Offshore-Konferenz Deutschlands (26.-28.6.2012) zusammen. Zukünftig findet die WINDFORCE im jährlichen Wechsel zwischen Bremen oder Bremerhaven statt. In den “Bremer Jahren” ergänzt die Messe die Veranstaltung. Die WINDFORCE-Termine bis 2016: 4. – 6. Juni 2013 Fachkonferenz in Bremerhaven 17. – 20. Juni 2014 Messe und Fachkonferenz in Bremen 9. – 11. Juni 2015 Fachkonferenz in Bremerhaven 7. – 10. Juni 2016 Messe und Fachkonferenz in Bremen Veranstalter sind die Windenergie-Agentur WAB e.V. und die Offshore Wind Messe- und Veranstaltungs GmbH. Weitere Informationen zu Ausstellungsflächen, Programm und Preisen stehen im Internet unter www.windforce2012.com bereit. Hauptsponsoren der WINDFORCE 2012 sind Alstom Grid GmbH und General Cable. Weitere Sponsoren der WINDFORCE 2012: Ambau GmbH, Eurocopter, HGO Intrasea Solutions, Mainstream Renewables, PriceWaterhouseCoopers und WeserWind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütte Die Windenergie-Agentur WAB ist das Netzwerk der Windenergiebranche in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windindustrie. Mehr als 300 Unternehmen und Institute sind seit 2002 Mitglied der WAB geworden. Sie decken die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergiebranche ab, von der Forschung über die Produktion und Installation bis hin zur Wartung.

Bundeswirtschaftsminister Rösler auf der WINDFORCE 2012

Eines der Highlights der WINDFORCE 2012 – Deutschlands erster Messe für die Offshore-Windindustrie und achten Fachkonferenz vom 25. bis 29. Juni 2012 in der Messe Bremen – ist das Maritime Wind Dinner. Traditionell warten die Veranstalter der WINDFORCE mit einem besonderen Ort für das beliebte Dinner auf. So auch 2012: Mehr als 600 Gäste dinieren am 27. Juni 2012 auf der “ABC Halbinsel” in Bremerhaven inmitten riesiger Tripods, die hier lagern. Die dreibeinigen Füße, die zur Gründung von Windkraftanlagen auf See notwendig sind, produziert die WeserWind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütte in ihrem Werk in Bremerhaven. Die “ABC Halbinsel” ist ein von der BLG Logistics Group betriebener Offshore-Terminal und Produktionsstätte zahlreicher Unternehmen der Branche. In diesem Jahr erwartet die Gäste ein zweites Highlight: Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) hat sich zum Maritime Wind Dinner angekündigt. Der Politiker lässt es sich nicht nehmen, seine Forderungen zur baldigen Energiewende und zur Beschleunigung des Netzausbaus durch seine Teilnahme zu unterstreichen und wird während seines Grußwortes hierzu Position beziehen. “Wir freuen uns sehr darüber, Bundeswirtschaftsminister Dr. Rösler in Bremerhaven zu begrüßen. Sein Besuch demonstriert, wie wichtig der Ausbau und die Netzanbindung von Offshore-Windenergie für die Bundesregierung sind. Nun müssen allerdings noch Taten folgen. Wir werden die wichtigen Anliegen der Branche beim Dinner sicherlich thematisieren und sind optimistisch, dass diese auf sehr interessiertes Gehör treffen werden“, so Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie-Agentur WAB, dem Netzwerk für die deutsche Windenergie-Branche. Die Plätze für das Maritime Wind Dinner sind begrenzt. Noch bis zum 31. Mai 2012 können sich Interessierte für die Konferenz und das Dinner online anmelden. Mehr als 200 Aussteller bieten auf der WINDFORCE 2012 einen umfassenden Einblick in die Offshore-Windindustrie. Auf der viertätigen Messe präsentieren sich Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette – vom Global Player bis zum Start-up. Auf der parallel stattfindenden dreitätigen Fachkonferenz sprechen 50 Referenten über die aktuellen Herausforderungen der Offshore-Branche – von Netzanbindung bis Rammschallschutz. WINDFORCE 2012 Vom 26. bis 29. Juni 2012 findet erstmals in Bremen die WINDFORCE2012 statt. Die Veranstaltung geht aus der etablierten Branchenkonferenz WINDSTÄRKE – Kurs Offshore, hervor. Sie setzt sich aus Deutschlands erster Offshore-Windenergie-Messe (26.-29.6.2012) und der wichtigsten Offshore-Konferenz Deutschlands (26.-28.6.2012) zusammen. Zukünftig findet die WINDFORCE im jährlichen Wechsel zwischen Bremen oder Bremerhaven statt. In den “Bremer Jahren” ergänzt die Messe die Veranstaltung. Die WINDFORCE-Termine bis 2016: 4. – 6. Juni 2013 Fachkonferenz in Bremerhaven 17. – 20. Juni 2014 Messe und Fachkonferenz in Bremen 9. – 11. Juni 2015 Fachkonferenz in Bremerhaven 7. – 10. Juni 2016 Messe und Fachkonferenz in Bremen Veranstalter sind die Windenergie-Agentur WAB e.V. und die Offshore Wind Messe- und Veranstaltungs GmbH. Weitere Informationen zu Ausstellungsflächen, Programm und Preisen stehen im Internet unter www.windforce2012.com bereit. Hauptsponsoren der WINDFORCE 2012 sind Alstom Grid GmbH und General Cable. Weitere Sponsoren der WINDFORCE 2012: Ambau GmbH, Eurocopter, HGO Intrasea Solutions, Mainstream Renewables, PriceWaterhouseCoopers und WeserWind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütte Die Windenergie-Agentur WAB ist das Netzwerk der Windenergiebranche in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windindustrie. Mehr als 300 Unternehmen und Institute sind seit 2002 Mitglied der WAB geworden. Sie decken die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergiebranche ab, von der Forschung über die Produktion und Installation bis hin zur Wartung.            
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne