Das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen hat mit dem Schwimmgreifer „Elsflether Sand“ und dem Aufsichts- und Arbeitsschiff „Weserplate“ gleich zwei neue Einheiten in Dienst gestellt.

oppeltaufe in Bremen

15.08.2012
Zu den Aufgaben der „Weserplate“ gehören auch Arbeiten an Seezeichen
 Bei der Doppeltaufe in Bremen-Farge und einer anschließenden Besichtigungsfahrt auf der Weser, dem zukünftigen Haupteinsatzrevier der Behördenfahrzeuge, wurden die beiden Neubauten der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die „Weserplate“ wurde bei der Fr. Fassmer GmbH & Co. KG, Berne/Motzen, gebaut. Bei einer Länge von 27,10 m und einer Breite von 6,70 m hat der Neubau einen Konstruktionstiefgang von 1,20 m. Angetrieben wird die 4,2 Millionen Euro teure Einheit von zwei Schottel-Ruderpropellern und zwei Hauptmotoren mit einer Leistung von jeweils 221 kW. Das Fahrzeug ist mit einer Werkstatt, einer großen Decksfläche, einem Hydraulikkran und einer Bugfaltrampe ausgestattet. Eingesetzt wird die „Weserplate“ in Zukunft für Aufsichts- und Unterhaltungsarbeiten im Amtsbereich des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bremen sowohl auf der Weser und der Lesum als auch auf der Hunte. Die „Elsflether Sand“, gebaute bei der Faaborg Vaerft A/S in Dänemark, ist 35 m lang, 9,50 m breit und hat einen Konstruktionstiefgang von lediglich 0,90 m. Zwei Schottel-Ruderpropeller, die von zwei Hauptmotoren mit jeweils 200 kW Leistung angetrieben werden, sorgen für den Antrieb. Der 3,3 Millionen Euro teure Schwimmgreifer ersetzt die beiden vorhandenen Einheiten „Harrier Sand“ und „Werderland“. Zu den Hauptaufgaben zählen Unterhaltungsarbeiten, unter anderem das Instandsetzen von Uferdeckwerken und das Beseitigen von Sandeintreibungen im Fahrwasser, ebenfalls auf der Weser, der Lesum und auf der Hunte.
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Schifffahrt News, Der Kanal, Bauwesen WSA Brunsbüttel, Privatisierung WSV, Schifffahrt, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne