Sasol baut Werk für 100 Millionen aus

Sasol baut Werk für 100 Millionen aus
Werkleiter Dr. Kay Luttmann: „Kontinuierliche Weiterentwicklung der spezialisierten und differenzierten Produkte“
Brunsbüttel
Mit einer Gesamtinvestition von über 100 Millionen Euro wird das Brunsbütteler Sasol-Werk ausgebaut. Zugleich sollen durch diese auf mehrere Großprojekte verteilte Maßnahme im Unternehmen neue Arbeitsplätze entstehen. Diese Investitionen sollen dem Werk „eine kontinuierliche Weiterentwicklung seiner spezialisierten und differenzierten Produkte sowie die Entwicklung neuer Geschäftsfelder“ ermöglichen, erläutert Dr. Kay Luttmann(Foto), Geschäftsführer der Sasol Germany. „Sasol Olefins & Surfactants (O&S) baut damit auf das im Werk vorhandene Know-how und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer überwiegend selbst entwickelten und kontinuierlich optimierten Produktionsprozesse“, so Luttmann. „Das Werk Brunsbüttel zählt zu den strategisch bedeutsamen Produktionsstätten innerhalb der Sasol O&S. Mit seinem ausgewogenem Produktportfolio aus Fettalkoholen, hochreinen Tonerden und weiteren anorganischen Spezialchemikalien sowie einer schlagkräftigen Forschungs- und Entwicklungsabteilung trägt der Standort sehr zuverlässig und solide zum Unternehmenserfolg bei“, so Fleetwood Grobler, Geschäftsführer Sasol O&S. Bereits in der Inbetriebnahmephase befindet sich eine Anlage zur Herstellung von hochreinem Triethylaluminium (TEAL) mit einer Jahreskapazität von zirka 6000 Tonnen. Hochreines TEAL wird zur Herstellung von Kunststoffen genutzt und wurde bisher als Zwischenprodukt in der eigenen Ziegleranlage eingesetzt. Dort werden Ethylen und Wasserstoff zu Fettalkoholen verarbeitet. Genehmigt wurde auch der Ausbau des Brunsbütteler Technikums. In dieser Pilotanlage werden die im Labor ermittelten Verfahrensparameter zur Herstellung neuer Produkte in maßstäblich verkleinerten Anlagen zunächst im Kilogrammmaßstab optimiert, bevor sie in den semi-kommerziellen- oder Produktionsmaßstab übertragen werden. Die Fertigstellung ist Ende 2012 geplant. Aufgrund der deutlich ansteigenden Anwendungen der LED-Technologie laufen auch die Vorbereitungen zur Erweiterung der Anlagen zur Produktion ultra-hochreiner Tonerden (ultra-high purity aluminas, UHPA) auf Hochtouren. Geplant ist eine Jahresproduktion von mindestens 3000 Tonnen. Auch dieses Technologiekonzept basiert auf der Weiterentwicklung im Werk vorhandener Technologien und biete, so Luttmann, weitere auf Wachstum ausgerichtete Anwendungsmöglichkeiten. Der Abschluss des Projekts wird für das dritte Quartal 2013 erwartet. Erweitert wird zudem eine Anlage zur Herstellung von Tonerdeformkörpern. Da die im Werk vorhandene Anlage ausgelastet ist, soll die Kapazität aufgrund steigender Nachfrage mehr als verdoppelt werden. Tonerdeformkörper finden Verwendung etwa als Katalysator in der Herstellung von Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Eine weitere Anlage wird speziell von Sasol als Katalysator benötigte Tonerden errichtet. Beide Anlagen werden im Westbereich des Werkes in einer neu zu errichtenden Halle gebaut. Die Inbetriebnahmen sind für Mitte 2014 geplant. Norddeutsche Rundschau
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne