A) Nord- und Ostsee Bürger sollen für Offshore-Probleme mitzahlen

AA)
 A1)

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat die Errichtung der Konverterplattform HelWin alpha genehmigt. Die Plattform wird zukünftig rund 250 m östlich des Windparks Nordsee Ost installiert.

E) Offshore-Windkraft: Neues Werk wird gebaut

10. Juli 2012

Arbeitsbeginn am Offshore-Windpark Nordergründe im August 2012

Seit der Aktualisierung des Energiewirtschaftsgesetzes Ende August 2009 ist für die Genehmigung von Hochspannungsleitungen für die Anbindung von Offshore-Windparks die Durchführung von Planfeststellungsverfahren gefordert.

Für das Netzanbindungsprojekt Nordergründe wurden im Frühjahr 2011 seitens TenneT umfangreiche Antragsunterlagen sowohl für die See- als auch für die Landtrasse bei der zuständigen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) eingereicht.

Ein Planfeststellungsverfahren sieht eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit, Grundeigentümer und Grundstücksnutzer, Leitungsbetreiber aber auch Landkreise und Kommunen vor. Die eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen zur Landtrasse der Netzanbindung Nordergründe wurden an einem Erörterungstermin mit den Beteiligten besprochen und die Argumente gegeneinander abgewogen. Das Ergebnis der Verhandlungen ist nun auch in den Beschluss zur Land- und Seetrasse eingeflossen. Damit ist das Netzanschlussprojekt Nordergründe vom Umspannwerk Inhausen bis auf See genehmigt.

Der Beschluss betrifft die Leitung vom Windpark auf See über den Anlandungspunkt der Seetrasse bei Hooksiel bis zum Umspannwerk Inhausen. Die Genehmigung wird von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) nach vorheriger Bekanntmachung bei den am Verfahren beteiligten Städten und Gemeinden zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Damit können die ersten Arbeiten wie geplant im August 2012 beginnen. Die Eigentümer und Pächter werden sowohl über die beginnenden Vorbereitungsmaßnahmen wie zum Beispiel Vermessungen als auch über die späteren eigentlichen Baumaßnahmen rechtzeitig informiert.

Der Offshore-Windpark Nordergründe wird aufgrund seiner Nähe zur Küste und wegen der vergleichsweise geringen Leistung von 111 Megawatt als Einzelverbindung in Drehstromtechnik angeschlossen. Die 32 Kilometer lange Trasse führt vom Netzverknüpfungspunkt, dem Umspannwerk Inhausen, vier Kilometer über Land und von der Küste weitere 28 Kilometer zum Windpark im Meer.

 

Genehmigungen für Offshore-Infrastruktur

06.07.2012

 A1)

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat die Errichtung der Konverterplattform HelWin alpha genehmigt. Die Plattform wird zukünftig rund 250 m östlich des Windparks Nordsee Ost installiert.

Das Gebiet des Windparks befindet sich 32 km nördlich der Insel Helgoland im Vorranggebiet Windenergie Südlich Amrumbank. Der späteste Baubeginn ist für den 31.12.2014 festgelegt. Gleichzeitig wurde auch das Seekabelsystem HelWin1 zur Anbindung der Offshore-Windparks Nordsee Ost und Meerwind Süd/Ost genehmigt. Es umfasst sowohl die Stromkabel für den Transport von den Umspannwerken der beiden Windparks an die Konverterplattform als auch das Seekabel für den Transport der Elektrizität von der Konverterplattform zur seewärtigen Grenze des Küstenmeers. Das System ist mit einer Leistung von 576 MW genau auf die anzuschließenden Windparks ausgelegt. Die vom BSH ausgestellte Genehmigung erlaubt eine Laufzeit von 25 Jahren. Sie beginnt mit dem vollständigen Anschluss der Offshore-Windparks an die Konverterplattform. Erstmalig wurde dem Übertragungsnetzbetreiber als Kompensation nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) der Rückbau von alten Seekabeln auf einer Länge von 37,8 km auferlegt.

02.07.2012, 18:59 Uhr 02.07.2012, 18:59 Uhr abendblatt.de   A) Bis 2030 sollen 15 Prozent des Strombedarfs durch Windräder gedeckt werden. Doch die Netzanbindung erster Windparks kommt nicht voran. B) Für 135 Millionen Euro errichten die Dillinger Hüttenwerke das Steelwind-Werk. 330 Arbeitsplätze sollen entstehen.

C) 1. Offshore-Verladung in Stade

D) Trianel setzt Wachstumskurs fort

E) Rhenus Midgard baut Logistikdienstleistungen in der Offshore-Branche aus

 

So soll das neue Werk in Nordenham aussehen. Hier sollen Pfähle für die Offshore-Windanlagen produziert werden. Grafik: Unternehmen

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Offshore-Windkraft: Neues Werk wird gebaut

10. Juli 2012

Tochterunternehmen der Dillinger Hütte investiert in Standort Nordenham

 

DILLINGEN/NORDENHAM Mit einem symbolischen ersten Spatenstich gab die Tochtergesellschaft der AG der Dillinger Hüttenwerke, „Steelwind Nordenham“ (DH Nordenham Projekt GmbH), offiziell den Startschuss für die Bauarbeiten eines Werks zur Herstellung von Offshore-Fundamenten, so genannten „Monopiles“ für Offshore-Windparks im niedersächsischen Nordenham.

Die Zeremonie, bei der in Anlehnung an die Gründungsarbeiten für Offshore-Türme ein Rohr in den Boden gerammt wurde, fand in Anwesenheit von Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, dem Bürgermeister der Stadt Nordenham, Hans Francksen, sowie dem Vorstand der Muttergesellschaft Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger Hütte) statt. Der Ausbau der Offshore-Windkraft wird bei der Umsetzung der Energiewende eine entscheidende Rolle spielen. Mit der Entscheidung für den Bau dieses Werkes in Nordenham, reagieren wir auf den erwarteten hohen Bedarf in diesem Bereich“, so Dr. Karlheinz Blessing, Vorsitzender des Vorstands der Dillinger Hütte bei seiner Festansprache.

Investitionssumme von

rund 135 Millionen Euro

Die niedersächsische Stadt Nordenham, direkt an der Nordsee, bietet hierfür optimale logistische Voraussetzungen – sowohl was die Versorgung des Werks mit Blechen der Dillinger Hütte und der Tochtergesellschaft GTS Industries (Dünkirchen) als auch die Auslieferung der fertigen Fundamentstrukturen auf dem Wasserweg angeht. Insgesamt werden in den Bau des Werks auf dem Blexer Groden, das 2014 in Betrieb gehen und über 300 Mitarbeiter beschäftigen soll, rund 135 Millionen Euro investiert. Nach Erreichen der vollständigen Kapazität in 2017 soll Steelwind Nordenham 100 Monopiles pro Jahr fertigen.

Diese Fundamentstrukturen für Offshore-Windkraftanlagen aus dickwandigen großen Konstruktionsrohren können Durchmesser von bis zu 10 Metern, eine Länge von bis zu 100 Metern und ein Gewicht von bis zu 1500 Tonnen aufweisen. Die Bleche in den erforderlichen anspruchsvollen Güten und Abmessungen liefert die Dillinger Hütte und ihre Tochtergesellschaft GTS Industries. red./pwr

Mit der Geschäftsstrategie, Stadtwerke bei der Energiewende auf allen Stufen der Wertschöpfungskette zu unterstützen, hat sich Trianel im Geschäftsjahr 2011 überaus erfolgreich im Markt positioniert.       Der Offshore-Windpark Alpha Ventus in der Nordsee (Symbolbild) Foto: dpa   www.UmweltFondsVergleich.de Berlin. Die Verbraucher sollen Schadenersatzkosten für Verzögerungen bei der Netzanbindung von Windparks über den Strompreis mittragen. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Peter Altmaier (CDU) legten am Montag entsprechende Reformvorschläge für die Haftungsregelungen vor, um die schleppende Anbindung der See-Windparks zu beschleunigen. Diese sehen vor, dass Netzbetreiber – je nach Verschuldungsgrad – Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe über eine Umlage auf den Strompreis aufschlagen können. Zuletzt hatte RWE erneut vor hohen Millionenschäden gewarnt, wenn der niederländische Netzbetreiber Tennet seine Probleme nicht in den Griff bekommt. Unter anderem unklare Haftungsregelungen hatten dazu geführt, dass Kapitalgeber zurückhaltend waren und es mangels Geld entsprechende Verzögerungen bei der Anbindung von Windparks auf hoher See gab. +++ Helgoland - Goldene Ära auf dem roten Felsen +++ Da es um Millionensummen geht, könnte dies den ohnehin steigenden Strompreis weiter belasten. Ausnahme wäre eine grobe Fahrlässigkeit des Netzbetreibers. Dann soll der Netzbetreiber 20 Prozent der Kosten tagen, maximal 20 Millionen Euro pro Schadensfall und maximal 60 Millionen Euro pro Kalenderjahr. Liegt Vorsatz vor, soll eine Abwälzung der Kosten auf die Verbraucher ausgeschlossen sein. Bei nicht rechtzeitiger Anbindung kann ein Offshore-Windpark zudem ab dem 11. Tag einen Schadenersatz in Höhe von 90 Prozent der entgangenen Ökostromvergütungen bekommen. In einem eigenen Offshore-Netzplan soll für jeden Windpark ein klarer Startzeitpunkt festgelegt werden. Der Referentenentwurf mit Details hierzu soll im Sommer vorgelegt werden. +++ Offshore-Windpark wird später an Stromnetz angeschlossen +++ Rösler betonte: „Durch die geplante Haftungsregelung werden Rechtsunsicherheiten und Investitionshindernisse beseitigt und Investitionen in Offshore-Windparks und Netzanbindungen wirtschaftlich attraktiv“. Altmaier sagte, die geplante Regelung sei ein bedeutender Schritt für die Umsetzung der Energiewende. Bis 2030 sollen Windparks in Nord- und Ostsee mit einer Leistung von 25 000 Megawatt entstehen und so 15 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken. Doch dieses Ziel gilt wegen der Verzögerungen als fraglich. (dpa)

B) Windkraft McAllister: „Jahrhundertchance“ – Stahlfüße für Offshore-Anlagen

SIAG Nordseewerke in Emden

Erste Tripoden abgeliefert

Freitag, 06. Juli 2012

Die SIAG-Nordseewerke in Emden. Foto: SIAGDie SIAG-Nordseewerke in Emden. Foto: SIAG
Die SIAG Nordseewerke im ostfriesischen Emden haben erstmals Stahl-Standbeine für Offshore-Windkraftanlagen abgeliefert. Zwei tonnenschwere Konstruktionen verließen die ehemalige Traditionswerft auf Spezialschiffen mit Kurs Bremerhaven. Von dort aus sollen sie zum Windpark "Borkum West 2" geschleppt werden, sagte am Mittwoch ein Firmensprecher. Das Unternehmen mit 700 Mitarbeitern sei derzeit gut ausgelastet, die Aufträge reichten bis Ende 2013. Anfang 2010 hatte der Westerwälder Windkraft-Zulieferer SIAG Schaaf Industrie die Schiffswerft zu großen Teilen von ThyssenKrupp übernommen.
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Baubeginn per Knopfdruck: Der Vorstandsvorsitzende der Dillinger Hüttenwerke AG, Karlheinz Blessing (vorne, links), und Ministerpräsident David McAllister gaben das Signal für die ersten Rammschläge. BILD: Norbert Hartfil  Bild vergrößern
Für 135 Millionen Euro errichten die Dillinger Hüttenwerke das Steelwind-Werk. 330 Arbeitsplätze sollen entstehen. Euro. In dem Werk sollen 330 Arbeitsplätze entstehen.   Video:Erste Rammschläge für das Steelwind-Werk   Fotostrecke:Steelwind Nordenham startet Bauarbeiten für Monopile-Werk Ministerpräsident McAllister sieht die Neuansiedlung in Nordenham als einen Beleg dafür an, dass die Energiewende große Perspektiven für die gesamte norddeutsche Küste biete. „Das ist eine Jahrhundertchance“, sagte er. Um die damit verbundenen Herausforderungen bewältigen zu können, seien „klare und verlässliche Rahmenbedingungen“ für die Investoren unverzichtbar. Das Land Niedersachsen wolle sich nach Kräften dafür einsetzen, dass die Offshore-Industrie weiter ausgebaut werden könne. Das gelte auch für die Netzanschlüsse und die Einspeisemöglichkeiten für den auf See erzeugten Windstrom

C) 1. Offshore-Verladung in Stade

Binnenschiff "Shir Khan" am Buss Terminal in Stade 05. Jul 2012 — Die ersten Komponenten für Offshore-Windkraftanlagen wurden auf dem neuen Buss Terminal Stade umgeschlagen. Vier Urformen für die Rotorblatt-Produktion von „Areva Blades“ in Stade gingen von einem Ponton an Land, zwei Rotorblätter wenige Stunden später vom Terminal auf ein Binnenschiff. Für die bis zu 22 Tonnen schweren und bis zu 56 Meter langen Projektladungen setzte Buss Port Logistics den mobilen Terminalkran im Tandemverfahren mit einem zweiten Kran ein, um die Ladung sicher an Land beziehungsweise aufs Wasser zu bringen. Die Verladung der Offshore-Komponenten für das Werk in direkter Nachbarschaft verlief ohne Komplikationen. Die kurzen Transportwege von der Kaikante zu Areva Blades waren mit zwei Sattelschleppern im Umlauf zügig zu schaffen. Die 56 Meter langen Rotorblätter verließen Stade von den Buss Stauern und Laschern gut befestigt auf dem Binnenschiff „Shir Khan“. 04.07.2012 | 17:59 Uhr Stahl

D) Siag Nordseewerke liefern erste Offshore-Standbeine aus

Die Siag Nordseewerke im ostfriesischen Emden haben erstmals Stahl-Standbeine für Offshore-Windkraftanlagen ausgeliefert. Zwei tonnenschwere Konstruktionen verließen die ehemalige Traditionswerft auf Spezialschiffen mit Kurs Bremerhaven. Emden. Von dort aus sollen sie zum Windpark Borkum West 2 geschleppt werden, sagte am Mittwoch ein Firmensprecher. Das Unternehmen mit 700 Mitarbeitern sei derzeit gut ausgelastet, die Aufträge reichten bis Ende 2013. Anfang 2010 hatte der Westerwälder Windkraft-Zulieferer Siag Schaaf Industrie die Schiffswerft zu großen Teilen von ThyssenKrupp übernommen. dpa Die ersten Komponenten für Offshore-Windkraftanlagen wurden auf dem neuen Buss Terminal Stade umgeschlagen. Vier Urformen für die Rotorblatt-Produktion von „Areva Blades“ in Stade gingen von einem Ponton an Land, zwei Rotorblätter wenige Stunden später vom Terminal auf ein Binnenschiff. Für die bis zu 22 Tonnen schweren und bis zu 56 Meter langen Projektladungen setzte Buss Port Logistics den mobilen Terminalkran im Tandemverfahren mit einem zweiten Kran ein, um die Ladung sicher an Land beziehungsweise aufs Wasser zu bringen. Die Verladung der Offshore-Komponenten für das Werk in direkter Nachbarschaft verlief ohne Komplikationen. Die kurzen Transportwege von der Kaikante zu Areva Blades waren mit zwei Sattelschleppern im Umlauf zügig zu schaffen. Die 56 Meter langen Rotorblätter verließen Stade von den Buss Stauern und Laschern gut befestigt auf dem Binnenschiff „Shir Khan“.

E) Trianel setzt Wachstumskurs fort

Mit der Geschäftsstrategie, Stadtwerke bei der Energiewende auf allen Stufen der Wertschöpfungskette zu unterstützen, hat sich Trianel im Geschäftsjahr 2011 überaus erfolgreich im Markt positioniert.Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir den angestrebten Wachstumskurs in allen Geschäfts-bereichen fortgesetzt und uns mit vielfältigen neuen Produkten und Projekten den Herausforderungen der Energiewende angenommen“, zieht Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH, eine positive Bilanz für 2011. Die Trianel GmbH hat dabei im Geschäftsjahr 2011 erneut ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 13,7 Mio. €, das um 3,4 Mio. € über dem Vorjahreswert liegt, hat Trianel ein Jahresüberschuss in Höhe von 7,2 Mio. € (2010: 6,6 Mio. €) erzielt. „Mit diesem Ergebnis bestätigen wird nicht nur unseren konstanten Wachstumspfad, sondern liegen zudem deutlich über den Planwerten in allen Geschäftsbereichen“, erläutert Dr. Jörg Vogt, Geschäftsführer der Trianel GmbH, die Kennwerte. Auch die Kundenbasis konnte Trianel vor allem mit Blick auf Dienstleistungen zur Unterstützung der Vertriebe von Stadtwerken weiter ausbauen. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg im Vergleich zu 2010 um 19 Prozent auf 236 Mitarbeiter. Getrübt wird das durchweg positive Bild von der schwierigen Marktsituation im Upstream-Bereich, dem Erzeugungssektor: „Durch die aus Marktsicht faktisch kostenfreie Einspeisung der erneuerbaren Energien in den Strommarkt bestehen große Probleme bei der Ertragslage konventioneller Kraftwerke“, erklärt Vogt die aktuellen Marktverwerfungen. „Dies betrifft auch unser Gaskraftwerk in Hamm und unser noch im Bau befindliches Kohlekraftwerk in Lünen. Im Hinblick auf unsere Beteiligungen an diesen Kraftwerken haben wir entsprechende Rückstellungen gebildet.“ Diese ergebnismindernde Risikovorsorge wurde jedoch in allen anderen Geschäftsfeldern mehr als kompensiert. Überaus erfolgreich verlief die in 2011 gestartete Windenergievermarktung an Stadtwerke und die zunehmenden Dienstleistungsaktivitäten rund um die Unterstützung von Stadtwerke-Vertrieben – zwei Entwicklungen, die nicht zuletzt auf die Aktivitäten im Rahmen der Energiewende zurückzuführen sind. Zum Erfolg trugen aber auch die positiven Ergebnisse im Bereich der energiewirtschaftlichen Optimierungen im Rahmen von Großhandelsaktivitäten bei. Zudem lieferten die schon länger geplanten Verkäufe eines 10-prozentigen Geschäftsanteils an der Trianel Gasspeicher Epe GmbH & Co. KG und aller Geschäftsanteile an der energieGUT GmbH positive Ergebnisbeiträge. Das gute Finanzergebnis kam wesentlich durch ein Darlehen zur Vorfinanzierung einer EU-Förderung an die Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG zustande. Dass Trianel eine unvermindert anhaltende Wertschätzung in der Versorgungsbranche genießt, zeigt das fortgesetzte Wachstum des Gesellschafterkreises. Im vergangenen Jahr wurden vier neue Gesellschafter aufgenommen bzw. deren Beitritt beschlossen. Diese sind die niederländische N.V. HVC aus Alkmaar, die Trianel Suisse AG mit Sitz in Solothurn, die sechs kommunale Schweizer Energieverteiler bündelt, die Osterholzer Stadtwerke GmbH & Co. KG und die bbsw Energie GmbH, ein Unternehmen der Stadtwerke Beverungen, Borgentreich, Steinheim und Warburg. Zur Trianel gehören damit insgesamt rund 60 Stadtwerke und Regionalversorger als Gesellschafter, die rund 6,3 Mio. Menschen mit Strom, Gas und Wärme versorgen. Durch die Gesellschafterbeitritte erhöhte sich auch das Eigenkapital, das zum 31.12.2011 unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses 81,5 Mio. € betrug. Becker: „Diese ausgesprochen erfolgreiche Entwicklung der Trianel ist nur durch das Vertrauen unserer Gesellschafter und die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit möglich. Um sie an der Geschäftentwicklung unmittelbar teilhaben zu lassen, wird für das Geschäftsjahr 2011 erstmals eine Gewinnbeteiligung an die Gesellschafter ausgeschüttet.

E) Rhenus Midgard baut Logistikdienstleistungen in der Offshore-Branche aus

  An ihrem Hafenstandort Nordenham hat Rhenus Midgard im Mai rund 30 Kilometer Seekabel im Auftrag von Nexans angeliefert, eingelagert und umgeschlagen. Die Seekabel des weltweit führenden Herstellers der Kabelindustrie verbinden künftig einen Teil der 111 Windräder des größten dänischen Offshore-Windparks Anholt. Mit dem Projekt weitet Rhenus Midgard ihre Logistikdienstleistungen in der Offshore-Branche aus. Die insgesamt knapp 1.000 Tonnen schweren Seekabel erreichten den Hafen Nordenham mit der Güterbahn. Einen Teil der Bahntransporte, die von der Produktionsstätte in Hannover aus erfolgten, wickelte Rhenus mit dem zur eigenen Unternehmensgruppe gehörenden Bahndienstleister NIAG ab. Im Anschluss an die Entladung lagerten Rhenus-Mitarbeiter das Material in zwei so genannten Kabelkernen aus Eisen ein, bevor sie Ende Mai auf den Verlegeponton „STEMAT 82“ umgeschlagen wurden. Vom Verlegeschiff aus erfolgten das Schneiden der Kabelstücke und die Verlegung der Einzellängen im Meeresboden. Der vor der dänischen Küste liegende Windpark Anholt soll nach seiner Fertigstellung 400 Megawatt elektrische Leistung bereitstellen und Strom für umgerechnet 400.000 Haushalte produzieren. Das entspricht vier Prozent des dänischen Stromverbrauchs. „Wir haben den traditionsreichen Kohleumschlagshafen Nordenham in den vergangenen Jahren für die Offshore-Branche fit gemacht und konnten uns im Nischenmarkt der Seekabellogistik etablieren. Nordenham verfügt darüber hinaus über einen direkten Gleisanschluss bis zur Kaje sowie einen schleusenfreien Zugang zur Nordsee“, resümiert Uwe Oppitz, Niederlassungsleiter der Rhenus Midgard in Nordenham, die Vorteile des niedersächsischen Hafenstandortes. „Derzeit lagern wir für weitere Kunden der Offshore-Branche Kabeltrommeln auf unserem Gelände und übernehmen das Be- und Entladen von Seekabeln und Hilfsmitteln wie etwa Betonmatratzen“, so Uwe Oppitz. Bereits seit acht Jahren bewirtschaftet Rhenus in Nordenham eine Pier, die auf die Bedürfnisse beim Umschlag von Seekabeln ausgerichtet ist         v
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne