durch den o.g. Bericht sollen die Aufgaben des Wasser – und Schifffahrtsamtes Lauenburg in alle Himmelsrichtungen verteilt werden

Verteiler: Bundestagsabgeordnete des Haushalts- und Verkehrsausschusses Pressemitteilung PR vom 28.06.2012 Nachrichtlich: Beschäftige im WSA Lauenburg Hauptpersonalrat, Bezirkspersonalräte, örtliche Personalräte der WSD Ost Gewerkschaft Ver.di An alle Fraktionen der Landtage in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, Senat Hamburg An alle Fraktionen der Stadt Lauenburg An alle Fraktionen des Kreistages Herzogtum Lauenburg und Samtgemeinde Scharnebeck, Landkreis Lüneburg, Landkreis Ludwigslust-Parchim, Samtgemeinde Elbmarsch, Landkreis Müritz, Landkreis Harburg, Landkreis Lüchow Dannenberg An die Bürgermeister der Städte Lauenburg, Geesthacht, Mölln, Herrenhof, Grabow, Parchim, Waren, Hohnstorf, Brietlingen, Artlenburg, Scharnebeck, Bleckede, Schwerin, Dömitz, Lübeck, Boizenburg, Lüneburg, Hitzacker, Neu Darchau, Alt Garge, Tießau, Büchen, Ludwigslust, Lübz, Neustadt-Glewe, Plau am See, Klink und Röbel, Amt Lütau, Malchow, Drage, Marschacht, Tespe Presse Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg, NLWKN Lüneburg, Verwaltung der o.g. Kreise IHK Lübeck Deutscher Motor Yachtverband Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und Artlenburger Deichverbände, Jeetzel Deichverband, Wasser – und Bodenverband untere Elde, Dannenberger Deichverband, Harburger Deichverband,   http://www.wsa-lauenburg.wsv.de/   Sehr geehrte Damen und Herren,   durch den o.g. Bericht sollen die Aufgaben des Wasser – und Schifffahrtsamtes Lauenburg in alle Himmelsrichtungen verteilt werden und der Standort Lauenburg soll seinen Status als eigenständige Behörde verlieren. Bevor Sie den 5. Bericht in Ihrem Ausschuss behandeln, möchten wir Sie auf folgende Argumente hinweisen, die gegen den 5. Bericht sprechen und für den Erhalt des Standortes Lauenburg sprechen: Das Wasser- und Schifffahrtsamt Lauenburg hat schon immer bewiesen, wie auch Katastrophenschutz-Situationen durch Eis, Hochwasser, Sturmflut … bewältigt werden  konnten und dadurch die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland vor Gefahren geschützt wurde. Bei einer dezentralen Aufgabenerledigung entstehen Gefahren für Menschen und Umwelt, da kein Fachpersonal mehr vor Ort ist.   Im November 2001 hat das Wasser – und Schifffahrtsamt Lauenburg einen Neubau im Dornhorster Weg in Lauenburg erhalten. Dadurch ist dieser Standort auf dem neuesten technischen Stand und es sind keine weiteren Kosten für den Steuerzahler zu erwarten. Selbst eine Erweiterung des Standortes wäre noch möglich. Am Standort Lauenburg können die Bürgerinnen und Bürger direkt ihr Sportboot anmelden, ihr Schifferdienstbuch überprüfen lassen , ihre Radarpatentprüfung ablegen, Nutzungsverträge abschließen,  ihre Regatta anmelden und vieles mehr. Hier geht der Bürger-Service verloren.   Die Wirtschaft und Politik in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg hat in Lauenburg immer einen verlässlichen Ansprechpartner gefunden, der durch die ideale Lage am Dreiländereck für alle erreichbar war. Die Umsetzung des 5. Berichtes wird unserer Meinung nach sehr hohe Kosten für den Steuerzahler hervorrufen, es werden neue Schnittstellen und mehr Bürokratie entstehen, Standorte müssen verändert werden und Beschäftigte werden durch Versetzungen bzw. Umsetzungen sehr hohe Kosten auslösen.   Mit freundlichen Grüßen   Der Personalrat im WSA Lauenburg Telefon +49 (0)4153 558 0 Telefax +49 (0)4153 558 448 wsa-lauenburg@wsv.bund.de   Wasser - und Schifffahrtsamt Lauenburg Dornhorster Weg 52 21481 Lauenburg www.wsv.de/wsa-lb/#     Die Bezirksjugend- und Auszubildendenvertretung der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest (BJAV WSD SW) in Mainz setzte sich intensiv mit dem 5. Bericht des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung auseinander. Dieser Bericht sieht für den Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest, zu deren Einzugsgebiet die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden Württemberg, Hessen und das Saarland gehören, eine erhebliche Strukturveränderung vor.Von derzeit acht Wasser- und Schifffahrtsämtern soll es zukünftig nur noch ein Wasser- und Schifffahrtsamt (Revieramt) und vier Ämter für Betrieb und Unterhaltung geben. Die noch verbleibenden vier Wasser- und Schifffahrtsämter sollen nur noch Außenstellen der Ämter für Betrieb und Unterhaltung werden. Bundesweit sollen nach den Plänen des Bundesverkehrsministeriums bis zum Jahre 2023 rund 2.600 Beschäftigte abgebaut werden.   Die Bezirksjugend- und Auszubildendenvertretung, die zurzeit die Belange von 166 Auszubildenden im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion vertritt befürchtet, dass die Pläne des Ministeriums nicht spurlos an den Jugendlichen und Auszubildenden vorbeigehen.Weniger Dienststellen und damit einhergehend weniger Fachpersonal wird dazu führen, so die Vorsitzende der BJAV, Johanna Munoz Weichel, dass die Qualität der Ausbildung leidet.  

Durch den geplanten Stellenabbau verschlechtern sich zwangsläufig auch die Chancen auf eine Übernahme nach der Ausbildung. Den Auszubildenden wird damit eine berufliche Perspektive genommen. Besonders hart würde es die Ausbildung für die verwaltungseigenen Berufe treffen. Ein Rückgang der Ausbildungszahlen hätte darüber hinaus auch personelle Auswirkungen auf das Berufsausbildungszentrum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Koblenz. Das Koblenzer Ausbildungszentrum ist insbesondere für die Ausbildung der verwaltungseigenen Berufe zuständig. Die Bezirksjugend- und Auszubildendenvertretung würde sich wünschen, so Munoz Weichel, eine Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zu begleiten, die jungen Menschen auch zukünftig eine qualitative Ausbildung mit anschließender Beschäftigungsperspektive bieten könnte, denn„wer fängt schon gerne eine Ausbildung in einer Verwaltungohne Zukunftsperspektive an“.

    Für Rückfragen stehen zur Verfügung: Johanna Munoz Weichel, Vorsitzende der Bezirksjugend- und Auszubildendenvertretung bei der WSD-Südwest, Tel.: 06131/979-122 Rudolf Wald, Vorsitzender des Bezirkspersonalrats bei der WSD Südwest, Tel.: 06131/ 979-207, Mobil: 0151/26422116 http://www.nok21.de/2012/06/22/reform-der-wasser-und-schifffahrtsverwaltung-bericht-bundestag-haushaltsauschuss/17-4532wsv-reform-22062012-2/    
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne