Windjammer, Weltstars und Wild-Burger Die Kieler Woche bietet ein weit gefächertes Programm

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Mein Lieblingslied  i am sailing Rod Stewart
Es war der 23. Juli 1882, als vor Düsternbrook 20 Yachten zu einer Wettfahrt aufbrachen. Diese erste größere Segelregatta auf der Förde gilt als Geburtsstunde der Kieler Woche. 130 Jahre später hat sich aus diesem historischen Ereignis eine der größten Segel- und Partyveranstaltungen der Welt entwickelt.
Arne Lütgenhorst Cargo-ship.de
Kein Platz: Die Tornados mussten den Windjammer-Yachten ausweichen.
  Segler-Ärger über Windjammer Kiel/Schilksee Nicht jammern über den Wind, sondern ärgern über Windjammer. Tornado-Segler Roland Gäbler liebt Speed, auch ein wenig Risiko. Aber was Sonnabend in der Sailing Arena vor dem Kieler Yachtclub abging, war dem mehrfachen Weltmeister zu viel. „Dass muss man sich mal vorstellen, da parkt mitten in unserer Bahn dieser riesige Dreimaster Mir“, echauffierte sich Gäbler. Schlechte Erfahrungen machte auch die Schleswiger H-Boot-Crew um Steuermann Helmut Claußen. In Führung liegend, wurde das Team von einem durch die Bahn fahrenden Traditionssegler vom Feld getrennt. Der 48-jährige Gäbler, der mit seiner Ehefrau Frau Nahid die Gegner normalerweise in Grund und Boden segelt, musste sich „mehr mit den rückkehrenden Schiffen beschäftigen“, als Kurs und Konkurrenz in Blick zu haben. „Das war viel zu gefährlich. Ich weiß nicht, ob wir das an dieser Stelle noch austragen sollten“, meinte Gäbler, der nach wie vor das Konzept mit kurzen, knackigen Rennen, bei denen die Zuschauer alles verfolgen können, für hervorragend hält. „Wir haben dieses Konzept auch der ISAF angeboten. Das würde unseren Sport weiter bringen“, ist der Weltmeister überzeugt. Gäbler sieht die Entscheidung, sich bei Olympia auf Mixed-Crews festzulegen, kritisch: „Ich hätte es besser gefunden, wenn es weiterhin offen gewesen wäre. Viele starke Männercrews werden so auseinander gerissen, einige haben deswegen bereits aufgegeben“, stellt er fest. Befürchtungen, dass deswegen das sportliche Niveau sinken könne, hat er aber nicht. „Es gibt genug ausgezeichnete und talentierte Seglerinnen, die jetzt einsteigen.“ Mb Norddeutsche Rundschau   https://www.facebook.com/messages/johanneskahrs#!/media/set/?set=a.463289177034565.116008.100000604590309&type=1&notif_t=photo_album_reply Sahne Bilder Arne Kieler Woche   Windjammerparade

Wind, Sonne und ein Hauch Fernweh

Sie gilt als Höhepunkt der Kieler Woche: die große Windjammerparade. Rund 120 Großsegler und andere Schiffe, angeführt von der "Alexander von Humboldt II" boten ein imposantes Schauspiel. Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript. Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen: Windjammerparade zur Kieler Woche, angeführt von der "Alexander von Humboldt II". Gespanntes Warten, dann wird die rot-weiße Flagge am Mast hochgezogen. Damit gibt die "Alexander von Humboldt II" am Sonnabend das Startsignal für die traditionelle Windjammerparade zur Kieler Woche. Die neu gebaute Dreimastbark führt den Schiffskorso von rund 100 Groß- und Traditionsseglern sowie knapp 20 Dampf- und Begleitbooten in diesem Jahr an, mit rund 150 Gästen an Bord. Es ist leicht bewölkt, aber die Sonne scheint immer wieder, der Wind weht, und Crew und Passagiere sind bester Stimmung. Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident, Torsten Albig (SPD), fährt mit. "Ein schönes und edles Schiff", lobt er den rund 65 Meter langen Großsegler, das 2011 fertiggestellte Nachfolgeschiff der mehr als 100 Jahre alten "Alexander von Humboldt", bekannt für ihre grünen Segel. "Aber die Gorch Fock fehlt uns schon", meint Albig. Eigentlich übernimmt das Segelschulschiff der Deutschen Marine traditionell die Führung der Parade. In diesem Jahr fehlt es, weil es noch in der Reparatur ist. "Die deutsche Marine hat uns aber zugesagt, dass die Gorch Fock im nächsten Jahr wieder dabei ist", sagt Albig und blickt begeistert auf den Korso. Das Segelkreuzfahrtschiff "Star Flyer" und Großsegler wie die russische "Mir" und die "Sedov" fahren in dem rund acht Kilometer (fünf Seemeilen) langen Törn auf der Kieler Förde mit. Die "Sedov" gilt als der größte Windjammer der Welt und wurde vor knapp hundert Jahren in Kiel gebaut. "So viel an Geschichte schwingt da mit", sagt der bisherige Kieler Oberbürgermeister. Er bedauert, dass er noch nicht den Segelschein gemacht hat. "Ich segle aber immer fleißig irgendwo mit", erzählt er. 120 Großsegler und andere Boote starten zur Windjammerparade Maritimer Höhepunkt der Kieler Woche: Zur traditionellen Windjammerparade gehen heute (Sonnabend/11.00) rund 120 Groß- und Traditionssegler, Dampfschiffe und Begleitboote an den Start. An der Spitze segelt in diesem Jahr die neu gebaute Dreimastbark „Alexander von Humboldt II“. Die Veranstalter erwarten zu dem rund zweistündigen Schauspiel auf der Kieler Förde mehr als 100 000 Zuschauer. Morgen (Sonntag) geht die Kieler Woche nach neun Tagen und mehr als 2000 Veranstaltungen zu Ende. Sie gilt als das größte Sommerfest Nordeuropas und weltgrößtes Segelereignis. Die Veranstalter erwarten zum Abschlusswochenende einen besonders viele Gäste. „Das letzte Wochenende ist meist das besucherstärkste, jedenfalls wenn das Wetter mitspielt. Da kommen wir schnell über eine halbe Million für die beiden Tage“, sagte ein Sprecher der Stadt. In den ersten Tagen der Kieler Woche sei der Gästestrom in diesem Jahr allerdings schwächer ausgefallen als im Vorjahr. Die Besucher-Zahlen könnten insgesamt unter der erwarteten Marke von drei Millionen bleiben.  

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Vier deutsche Segelcrews feiern Gesamtsiege bei der Kieler Woche

21.06.2012, 06:12 Uhr Hamburger Abenblatt

Kiel. Die deutschen Segler haben zum Abschluss der Medaillenrennen bei der Kieler Woche vier von sechs Gesamtsiegen eingefahren. Allerdings setzten sich mit den 49er-Seglern Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (NRV Hamburg) und den Münchnern Ferdinand Gerz/Patrick Follmann im 470er nur zwei Teams durch, die Deutschland bei Olympia vertreten werden. "Insgesamt sind wir für die Spiele gut aufgestellt, aber auch für die Zukunft 2016", sagte Nadine Stegenwalner, Sportdirektorin im Deutschen Segler-Verband, "die Zielvorgabe für Weymouth lautet zwei Medaillen." Am ehesten wird Simon Grotelüschen eine zugetraut. Der Lübecker war mit seinem Abschluss in Kiel jedoch unzufrieden. "Die Woche ist super gelaufen, aber im Medal Race habe ich schlecht gesegelt", sagte der 25-Jährige, nachdem ihn der Sonthofener Philipp Buhl in der Laser-Klasse noch abgefangen hatte und sich für die verlorene Olympiaausscheidung revanchierte. Bei den 470er-Frauen gewann die Berliner Nachwuchscrew Annika Bochmann/Elisabeth Panuschka. Die Hamburger Olympiateilnehmer Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher fehlten.

erste Kieler Woche eröffnet - Zum 130. Mal

  http://www.kieler-woche.de/
Wichtiges Utensil während der Kieler Woche: der Regenschirm. Foto: Dewanger

Segelsport & Party

Schwankender Ausblick für Schwindelfreie

http://www.sailtraining.de/technischedaten.html 23. Juni 2012 | 04:20 Uhr | Von uha Norddeutsche Rundschau   Wer den Mut fand, wurde für den Aufstieg in die Takelage mit einem wunderbaren Blick über die Förde belohnt. Foto: Hallstein Traditionssegler "Roald Amundsen" auf der Kieler Woche / Noch Plätze für Törnplan 2012/13 frei Eckernförde. Aus dem Hafenbild von Eckernförde sind sie nicht mehr wegzudenken, und auch bei der Kieler Woche gehören neben den aktiven Regattateilnehmern die Traditionssegler inzwischen zum gewohnten Bild auf der Kieler Förde. So hatte auch die in Eckernförde beheimatete Brigg "Roald Amundsen" während der Kieler Woche das übliche Begleitfahrtprogramm, bot aber an einem Tag für besonders geladene Gäste einen kostenlosen Törn an. "Wir machen das als Dank an all diejenigen, die viel mit uns zu tun haben, aber das Schiff selbst im Betrieb nicht erleben", erläuterte Anke Röhe-Hammer vom Schiffsbüro des Seglers. Die Kieler Förde mal von der Wasserseite erleben, wurde dann auch von rund 60 Gästen angenommen. "Wer möchte, kann sich das auch mal aus der Takelage anschauen", lud Schiffsführer Hugo Bauer nach seiner Begrüßung und der obligatorischen Sicherheitseinweisung die Mutigen ein. Eine Gelegenheit, die sich neben einigen anderen auch Rasmus Appel, nicht entgehen ließ. Von seiner Ehefrau von unten bewundert, genoss er, über die Rah gebeugt, in 25 Meter Höhe die Aussicht. "Es war schon ein eigenartiges Gefühl, zu dritt auf der Rah in der Fußleine zu stehen", gab Appel zu, als er wieder an Deck stand, jedoch wollte der zukünftige Berufsfeuerwehrmann dabei auch eigene Grenzen kennenlernen. Ging es zunächst mit zwei gesetzten Klüversegeln bis fast zum Regattagebiet vor Schilksee, konnten für die Rücktour zusätzlich weitere Rahsegel gesetzt werden und nur unter Segelkraft ein Teil des Rückweges bewältigt werden. Keine wirkliche Seereise, wie manch einer befand, aber zumindest ein kleiner Einblick in eine Welt, die es zu erhalten gilt. Im Törnplan 2012/13 sind noch freie Plätze ausgewiesen, Interessenten sollten sich im Schiffsbüro am Jungfernstieg 104 in Eckernförde, oder unter 04351/ 726074 telefonisch melden.  

Windjammerparade: "Alex II" putzt sich heraus

Auf dem Großsegler "Alexander von Humboldt II" herrscht am Montag reges Treiben an Bord. Für die Partymeile an der Kiellinie hat die Crew keine Gedanken. Sie bereitet die Dreimastbark für die Windjammerparade im Rahmen der Kieler Woche am Sonnabend vor. Das Schulschiff ist bei dem maritimen Spektakel das erste Mal dabei - und darf gleich die Formation der 120 Traditionssegler anführen. "Ich bin stolz, dass ich dieses Schiff bei der Parade steuern darf", meint Kapitän Peter Buhrhorn.

Die Alexander von Humboldt II bei der Ausfahrt aus der Kieler Förde.

Foto: emde
Der modernste Großsegler der Welt
Alexander von Humboldt II führt Windjammerparade an / Rund 100 Traditionsschiffe zeigen sich auf der Förde / Start ist am Sonnabend um 11 Uhr
kiel
Sie vereinigt Tradition und Moderne und ist eine würdige Vertreterin der Gorch Fock als Führungsschiff der Windjammerparade zur Kieler Woche. Mit der Alexander von Humboldt II fährt morgen ab 11 Uhr der modernste Großsegler der Welt dem Feld von rund 100 Traditionsseglern auf der Förde voran. „Die Alex II ist ein Powerschiff, seglerisch und technisch sehr modern“, erzählt Kapitän Peter Burhorn (74) über den Nachfolger der Alexander von Humboldt. Bei optimalen Bedingungen schafft die Drei-Mast-Bark 15 Knoten, was beim Vorgängerschiff mit den grünen Segeln undenkbar gewesen wäre, sagt Steuermann Claas Schmidt, den der „grüne Alex-Virus bis in die Haarspitzen“ getroffen hat: „Auf der Ostsee vor Klaipeda hatten wir die alte Alex unter vollen Segeln mal bei 12,9 Knoten. Da hat das ganze Schiff gezittert und vibriert.“ Die Jugend an die Segel – das ist auch auf der Alex II das Motto. Bei Törns rund um die Welt soll vor allem jungen Menschen ermöglicht werden, traditionelle Seemannschaft zu erlernen. Für die Reisen steht ein Pool von insgesamt rund 800 ehrenamtlichen Seeleuten und 18 Kapitänen zur Verfügung, pro Törn sind 25 Mann dieser Stammbesatzung und bis zu 55 Mitsegler an Bord. „In den ein bis drei Wochen gilt es, sich in die Gemeinschaft einzufügen und unter beengten Verhältnissen miteinander auszukommen. Wir sind nur stark, wenn alle zusammen anpacken“, erklärt Kapitän Burhorn. Seit 1991 segelt er auf der Alexander von Humboldt. Mit der Seefahrt begann er 1955, nachdem er am Gymnasium durch eine Latein-Prüfung rauschte und sich kurzerhand für eine Karriere auf See entschied. Dass noch kein Kapitän vom Himmel gefallen ist, musste auch er in seinen Lehrjahren erfahren: „Bei meinem ersten Törn als Moses (Schiffsjunge, Anm. d. Red.) von Hamburg nach Casablanca hatten wir Phosphat geladen. Ich erinnere mich, dass ich die ganze Fahrt über gespuckt habe.“ Für das leibliche Wohl an Bord ist Kombüsenchef Harald „Harry“ Kriegelstein verantwortlich. Bei ihm gilt das ungewöhnliche Motto Weißwurst statt Labskaus, ist der 55-jährige Koch schließlich gebürtiger Schweinfurter. Doch wie kommt ein waschechter Bajuware aufs Wasser? „Ich war damals als Wehrdienstleistender bei der Marine stationiert. Dort hat meine Faszination für die Seefahrt begonnen.“ Wenngleich auch er mit Wehmut an die alte Alex zurückdenkt, ist er doch froh über die moderne Kombüsenausstattung. „Die Stauräume sind größer und die Kühlmöglichkeiten besser. Früher mussten wir die Lebensmittel auf dem gesamten Schiff verstauen.“ 15 Millionen Euro kostete der Neubau der 65 Meter langen und zehn Meter breiten Alexander von Humboldt II, die am 25. Mai 2011 vom Stapel lief und am 24. November in Bremerhaven getauft wurde. „Wir haben lange ’rumgerechnet, ob sich eine Reparatur der alten Alex lohnen würde“, erinnert sich Albert Bote (51), Vorstand der Deutschen Stiftung Sail Training. Da eine Generalüberholung zu teuer geworden wäre, habe sich der Verein für einen Neubau entschieden. Die Stiftung als Eigner und Betreiber der Alex II hatte von Beginn an klare Vorstellungen beim Aussehen, musste sich bei vielen Wünschen aber den Vorschriften der Behörden beugen. „Selbst die Bettwäsche an Bord ist zertifiziert“, erzählt Bote. Eine Sache sollte die Alex II aber nicht mehr haben: grüne Segel. Wenngleich das alte Schiff dadurch weltweite Berühmtheit erlangt hatte, stehe die Idee eines Jugend-Seglers doch im Widerspruch zu der eines Brauereischiffs. Und wie geht es der alten Alex? „Die hat ein deutscher Geschäftsmann gekauft und in die Karibik überführen lassen. Dort ist sie vornehmlich mit nordamerikanischen Kreuzfahrtgästen auf Tagestörns rund um die Bahamas unterwegs.“
T. Schulze
Infos/Törnbuchung: www.alex-2.deszmtag

Kiel sagt ahoi "Alexander von Humboldt II"

  Das Schiff ist 65 Meter lang und 30 Meter hoch. Um die Segel zu setzen, braucht es viele Matrosen.
Kapitän des Großseglers ist Peter Buhrhorn, der bereits auf der "Alexander von Humboldt I" unterwegs war. Mit seinen 73-Jahren hat er bereits einige Seemeilen gesammelt. Alles im Blcik hat auch Steuermann Christian Föh (l.).
In dem Schiff steckt die neuste Hochsee-Technik. Es können 25 Segel mit einer maximalen Fläche von 1.300 Quadratmetern gehisst werden - volle Kraft voraus!
Allerdings nicht in der Kieler Bucht, denn hier müssen sich auch die größten und schnellsten Schiffe an die Geschwindigkeitsbegrenzung von sechs Knoten halten.
Der neu gebaute Großsegler "Alexander von Humboldt II" wird erstmals zur Kieler Woche 2012 am Sonnabend die Windjammerparade anführen. An Bord sind neben einer Stammbesetzung auch viele Kleinmatrosen wie die Verwaltungsfachangestellte Ilka Erichsen. Für die Husumerin ist es ein Highlight, auf dem Schiff zu arbeiten. Auch Nautik-Student Klaas Flintrop ist begeistert bei der Sache. Der 20-Jährige hat eine Vorliebe für das Maritime und bringt den Dreimaster in diesen Tagen auf Hochglanz. Der Bau des Segelschulschiffs ist durch eine Stiftung finanziert worden. Wer seine Arbeit anbietet, der darf dafür mitfahren. Das Prinzip heißt: "Hand gegen Koje". Allerdings nicht in der Kieler Bucht, denn hier müssen sich auch die größten und schnellsten Schiffe an die Geschwindigkeitsbegrenzung von sechs Knoten halten.

Kieler Woche startet mit Glanz und Regen

Das Fest der Superlative, die Kieler Woche, läuft auf Hochtouren. Für Glanz sorgten zwei Nobelpreisträger, der Bundespräsident und ein dreifacher Olympiasieger.mehr
Legten sich mächtig ins Zeug zum diesjährigen Startschuss der Hörn-Bühne: Jupiter Jones. Foto: Dewanger

Konzerte

Hörn-Bühne nicht mehr gratis

Erstmals müssen Besucher der Kieler Woche für Konzerte an der Hörn Eintritt zahlen. Steigende Kosten für den Veranstalter durch höhere Sicherheitsauflagen haben dazu geführt. mehr
Menschenmassen drängen sich die Kiellinie entlang. Selbst nach den Regenschauern am Nachmittag war die Stimmung zwischen den Schiffen und Buden bestens. Foto: dpa

Historie

Riesige Party- und Segelsause

Mit 20 Yachten hat am 23. Juli 1882 angefangen, was sich heute - 130 Jahre später - zur größten Segel- und Partyveranstaltung der Welt entwickelt hat: die Kieler Woche. mehr

Kieler Woche

Magnet für Millionen

Weiße Segel, Musik und Menschen in Feierlaune - und Starkregen: Schon vor der offiziellen Kieler-Woche-Eröffnung war viel los, besonders freute sich Torsten Albig.mehr
Die Festmeile einmal von oben erleben - die Ballonfahrer, die in den nächsten Tagen aus dem In- und Ausland anreisen, machen das möglich. Foto: Laloi

Balloon Sail

Schwerelos über die Kieler Woche

In diesem Jahr findet während der Kieler Woche die 6. Internationale Balloon Sail mit Night Glow und Modellballonen statt. 70 Teams werden auf dem Nordmarksportfeld erwartet.mehr
Am Samstagabend eröffnet Ministerpräsident Torsten Albig die Kieler Woche 2012 offiziell - gemeinsam mit Seglerlegende Jochen Schümann, Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) und Stadtpräsidentin Cathy Kietzer (SPD). Foto: dpa

Party und Segelregatten

Kieler Woche beginnt offiziell

Jetzt geht's los: An der Förde startet die Kieler Woche. Sie wird am Abend offiziell eröffnet. Neun Tage lang herrscht Ausnahmezustand an Land und auf dem Wasser.mehr
Schweres Gerät für den Dach-"Besucher". Foto: sh:z

Ausstellung

"Gemischtwarenladen" wird mit Kran aufgebaut

Die Ausstellung "Gemischtwarenladen" der Flensburger Künstler Christiane Limper und Johannes Caspersen in der Galerie im Seefischmarkt ist ab Sonntag zu sehen.mehr
 

Kieler Woche mit Glanz und Regen gestartet

17. Juni 2012 | 15:30 Uhr   Rund drei Millionen Besucher werden erwartet. Foto: Carsten Rehder Kiel (dpa/lno) - In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt ist die fünfte Jahreszeit in vollem Gange. Bei Segelregatten, Musik fast nonstop, Theater, Sport, Spiel und Spaß feiern seit dem Wochenende Hunderttausende bis in die Nacht hinein auf der Kieler Woche. Sie erlebte am Sonntag mit der Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises an zwei Nobelpreisträger und einen besonders innovativen US-Unternehmer ihren politischen Höhepunkt. Die Globalisierung stehe am Scheideweg, sagte Bundespräsident Joachim Gauck als Ehrengast in seiner Festrede. Offiziell eröffnet wurde das weltgrößte Segel-Ereignis und größte Sommerfest im Norden Europas am Sonnabend vom neuen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD) mit dem dröhnenden Typhonsignal lang-kurz-kurz-lang. Ihm zur Seite stand Seglerlegende Jochen Schümann, dreifacher Olympiasieger. Für Albig war es ein sehr spezielles Erlebnis, denn vor einem Jahr stand er noch als Kieler Oberbürgermeister auf der Bühne. «Das ist ein ganz besonderes Gefühl, das mich ehrt und das mich stolz macht», bekannte er. Auf 350 000 schätzte die Stadt am Sonntag die Zahl der Besucher, die bis zum Abend einschließlich des Vorgeplänkels am Freitag die Kieler Woche besucht haben dürften. Bis nächsten Sonntag werden drei Millionen erwartet. Nach der Eröffnung am Sonnabend hieß es «Leinen los!» für das Fest der Superlative. Gleich sorgte ein Weltstar für Stimmung: Bob Geldof, ehemaliger Frontmann der Boomtown Rats und Initiator des legendären Benefiz-Konzertes «Live Aid». Zu den Segelregatten, die seit Sonnabend spektakulären Sport bieten, haben sich 5000 Sportler aus mehr als 50 Staaten angemeldet. Noch nicht in Hochform, sondern geizig mit Sonne und bestenfalls durchwachsen zeigte sich bisher das Wetter. Albigs Ansage zur Eröffnung «Ich wünsche Ihnen eine fröhliche, warme und regenfreie Kieler Woche», erwies sich im letzten Teil schon wenig später als Wunschtraum. Albig legte Wert auf Wohlfühl-Atmosphäre. «Es ist die beste Stadt im besten Land, mit den besten Menschen», sagte er. «Und wir können am besten feiern.» Größere Zwischenfälle blieben zum Auftakt aus. Zu 540 Einsätzen rückte die Polizei von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag aus, davon hatte 105 einen direkten Bezug zur Kieler Woche. 25 Körperverletzungen, 9 davon gefährliche, zählten die Beamten. In 15 Fällen kümmerten sie sich um erwachsene Betrunkene. Im Gegensatz zur lockeren Eröffnung ging es beim Weltwirtschaftspreis mit hochkarätigen Rednern festlich zu. Der frühere finnische Staatspräsident Martti Ahtisaari (74), der israelisch-amerikanische Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften Daniel Kahneman (78) und der US-Unternehmer Nathan Eagle (35) nahmen die Auszeichnung entgegen. Mit dem undotierten Preis würdigen das Institut für Weltwirtschaft (IfW), die Stadt Kiel sowie die Industrie- und Handelskammer jährlich zur Kieler Woche jeweils einen herausragenden Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer, die sich als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen Gesellschaft verdient gemacht haben. «Weltweit wächst Wohlstand - aber nicht für alle», sagte der Bundespräsident in seiner Festrede. «Wenn die Globalisierung heute am Scheideweg steht, dann deshalb, weil wir eine weltweit überzeugende Ordnung der Freiheit und des Friedens erst noch erringen müssen.» Gute Globalisierung brauche Verantwortung und mutige Politik. Auch in der Wirtschaft gebe es keine Freiheit ohne Verantwortung. Gauck warnte vor Abschottung und Rückzug ins Nationale. IfW-Präsident Dennis Snower betonte, die Globalisierung habe viel materiellen Wohlstand geschaffen, aber auch globale Probleme bewirkt. Dazu gehörten Finanzkrisen, Energieprobleme, Hunger in den ärmsten Ländern und Klimawandel, aber auch Wassermangel oder sinkende Fischvorräte. Die drei Preisträger hätten wegweisende Beiträge geleistet, die neue ökonomische Welt zu verstehen. Während die Preisverleihung am Mittag lief, waren schon wieder Zehntausende in Feierlaune unterwegs. Kreuzfahrt-Passagiere, die mit der «MSC Magnifica» und «Mein Schiff2» auf Törn waren, mischten sich unter Kieler-Woche-Besucher. Und am Abend mussten auch die Fußballfans nicht zu Hause bleiben: Großbildwände wie auf der NDR-Bühne am Ostseekai sowie zahllose Fernseher in Lokalen und Buden standen bereit, das letzte EM-Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen den Nachbarn Dänemark zu übertragen. Norddeutsche Rundschau    
Montag, 18. Juni, 08.00 UhrWeitere Termine vorhanden.Weitere Termine vorhanden.
  Kiel (dpa) - Die Kieler Woche hat am Sonnabend offiziell begonnen. Der neue schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) eröffnete die Veranstaltung am Abend gemeinsam mit Seglerlegende Jochen Schümann, Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) und Stadtpräsidentin Cathy Kietzer (SPD). Bis zum Sonntag nächster Woche erwarten die Veranstalter rund drei Millionen Besucher. Zu den Segelregatten haben sich 5000 Sportler aus mehr als 50 Staaten angemeldet. Die Kieler Woche gilt als weltgrößtes Segelereignis und größtes Sommerfest im Norden Europas. Prominenter Gast ist am Sonntag Bundespräsident Joachim Gauck. Er hält die Festrede zur Verleihung des Weltwirtschaftspreises. Damit werden zur Kieler Woche jährlich bedeutende Ökonomen, Politiker und Unternehmer ausgezeichnet.   https://www.facebook.com/#!/KielerWoche   Segel entfärbt (nicht mehr grün) Besatzungsmitglieder der Alexander von Humboldt sitzen am Sonnabend (25.06.2011) bei traditionellen Windjammerparade bei der Kieler Woche auf dem Klüverbaum. Rund 120 Groß- und Traditionssegler sowie Begleitschiffe nehmen an dem maritimen Spektakel teil. Von Land und Wasser aus verfolgten mehrere zehntausend Menschen die Parade. Foto: Carsten Rehder dpa/lno +++(c) dpa - Bildfunk+++ http://www.myholstein.de/schiffsbildersammlung/24-kreuzfahrtschiffe/815-princess-danae  
Den Namen Kieler Woche gibt es schon seit 1894, Bezahlkonzerte auf einer der großen Musikbühnen dagegen erst seit diesem Jahr. „Die Künstler verlangen immer höhere Gagen, mit dem Verkauf von CDs verdienen die kaum noch Geld“, begründet der Hörnbühnen-Veranstalter den kostenpflichtigen Eintritt. Dafür bekommen die über 11 000 Besucher Scooter, Madcon oder die Leningrad Cowboys zu sehen. Doch auch auf den anderen Bühnen versprechen Musiker wie Lotto King Karl, Kim Wilde, Bob Geldof oder Mike & The Mechanics einen Ritt durch gleich mehrere Epochen. Eine Musik-Melange der Genres Klassik und Rock hält das beliebte Classic Open Air-Konzert auf dem Rathausplatz bereit. Bei diesem kulturellen i-Tüpfelchen spielen am Freitag, 22. Juni, ab 20.30 Uhr die amerikanische Rock-Pianistin Chi Coltrane, die Britin Jem Cooke und das Kieler Talent Lukas Meyerolbersleben zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Kiel unter dem Motto „Rock meets Classic“.   Fernab des Landprogramms mit der großen Eröffnungsfeier am Sonnabend ab 19.20 Uhr auf der Rathausbühne verspricht die sportliche Ouvertüre auf dem Wasser eine Besonderheit. Mit dem Welcome Race am 16. und 17. Juni geht es erstmals seit drei Jahren wieder von Düsternbrook ins rund 25 Kilometer nordwestlich gelegene Ostseebad Eckernförde. Nach diesem maritimen Kieler-Woche-Auftakt schlagen die Segler in den kommenden neun Tagen ihre Zelte im Olympiahafen von Schilksee auf. 5000 Regattateilnehmer aus über 50 Nationen mit 1800 Booten, 400 Starts in 45 Klassen auf zehn Bahnen: Das sind die sportlichen Zahlen der diesjährigen Kieler Woche. Mindestens genauso multikulturell geht es auf dem Rathausplatz zu, wenn 33 Länder von Argentinien bis Ungarn auf dem Internationalen Markt ihre kulinarischen Köstlichkeiten präsentieren. Elchburger, Krokodilspieß und Hirsch-Pita-Tasche vom Neuling Neuseeland – das sind die kuriosen Leckereien aus aller Welt. Wessen Magen keine Experimente verträgt, kann sich bei Baguette und Käse, Pizza oder Tapas durch die mediterrane Küche probieren.

Start der Kieler Woche 2012

Leinen los!

Samstag, 16. Juni 2012
Es werden wieder rund drei Millionen Besucher erwartet. Foto: Landeshauptstadt Kiel
Heute wird die Kieler Woche vom frischgebackenen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD) eröffnet. Das größte Sommerfest Nordeuropas wird 130 Jahre alt. Zu Gast beim größten Segelereignis der Welt sind gleich 23 Marineschiffe aus elf Ländern. Die ersten Einheiten liefen am Freitagmorgen in den Marinestützpunkt Kiel ein und machten dort einen Tag vor dem offiziellen Beginn fest. Rund 5000 Regattafahrer aus mehr als 50 Ländern, darunter zahlreiche Top-Segler, kommen zu den Segelwettbewerben. Als einer der maritimen Höhepunkte der Kieler Woche gilt die Windjammerparade am 23. Juni. Mehr: Im THB "Täglicher Hafenbericht"   Dass bei der Kieler Woche alle vier Elemente eine wichtige Rolle spielen, wird durch die 6. Internationale Balloon Sail zehn Tage lang unter Beweis gestellt. Vom 15. bis 24. Juni starten Heißluftballonteams aus ganz Europa vom Nordmarksportfeld, um den Himmel über der Landeshauptstadt zu erobern. Zu den Höhepunkten des zweiten Wochenendes gehören die traditionelle Windjammerparade mit rund 100 Groß- und Traditionsseglern am Sonnabend ab 11 Uhr und das Abschlussfeuerwerk über dem Innenhafen am Sonntag ab 23 Uhr. Hamburg-Tipps Von Classic-Open-Air bis finnischem Hardrock Konzert Ob junge Künstler aus der Region (Junge Bühne Kiel), klassische Weltstars oder Chartbreaker aus dem Radio: Bei der Kieler Woche ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Klassikliebhaber zieht es zum Classic-Open-Air am 22. Juni ab 20.30 Uhr auf dem Rathausplatz. Hier treten neben der amerikanischen Rocklegende Chi Coltrane Jem Cooke aus England, die Kieler Philharmoniker und das junge Hornist-Talent Lukas Meyerolbersleben (15) auf. Freunde regional erfolgreicher Bands kommen auf der Jungen Bühne Kiel (Ratsdienergarten) auf ihre Kosten. Neben Musik gibt es hier auch niveauvollen Poetry Slam (19.Juni). Aktuelle und frühere Popgrößen sind mit Jupiter Jones, Luxuslärm (Foto) und Leningrad Cowboys (finnischer Hardrock) auf der Hörnbühne zu erleben. Hörnbühne, www.kieler-woche.de/sommerfest/spiellinie/index.php Wo Kinder Ufos und Insekten erspähen Fantasiewelt Für Kinder gibt es mit der „Spiellinie“ auf 57 000 Quadratmetern ganz viele Mitmach-Angebote unter freiem Himmel – dabei geht es auf der Krusenkoppel in diesem Jahr zu einer ganz besonderen Entdeckungsreise: Die kleinen Kieler-Woche-Besucher können sich ihre ganz eigene Fantasiewelt erschaffen. Da entstehen riesige Nester aus Weidengeflecht, fantastische Insekten oder sagenhafte Pflanzen. Und dann ist da mitten im Holzworkshop noch ein Ufo unsanft gelandet. Kasperle entdeckt unbekannte kleine und große Reiche, und im Wartehäuschen des Reiseführers Barney sind täglich Geschichten zu den einzelnen Welten zu hören. Spiellinie, Krusenkoppel, Düsternbrooker Weg 81, Wochenende: 11 bis 18 Uhr, Montag - Freitag: 14 bis 18 Uhr; www.kieler-woche.de/sommerfest/spiellinie/ Sportliches Schilksee Trendsport Das „Welcome Race“ zur Eröffnung der Kieler Woche führt die Segler seit drei Jahren wieder nach Eckernförde. Die Ankunft, der Aufenthalt und der Regattastart Richtung Kiel ist verbunden mit einem Hafenfest in Eckernförde. In diesem Jahr findet die Party am Wochenende, 16./17. Juni, statt. Eröffnet wir die Kieler Woche, die längst Volksfest und Segelsport verbindet, von der Segellegende Jochen Schümann (16. Juni, ab 19.30 Rathausplatz). Zum ersten Mal präsentieren sich die Kite-Surfer auf der Kieler Woche mit einem Show Race der Öffentlichkeit (Mittwoch). Kite-Surfen wird ab 2016 olympische Disziplin. 1259 Meldungen gibt es in diesem Jahr insgesamt für alle sportlichen Wettkämpfe während der Kieler Woche in Schilksee. sh:z ,Norddeutsche Rundschau Alle Regatten, Möglichkeit zur Begleitfahrt und Ergebnisse unter www.kieler-woche.de/segeln/ Thomas Schulze Norddeutsche Rundschau
     
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne