Der kleine Kiosk für Seeleute auf der Mittelmauer der großen Schleusen ist Geschichte

http://festmacher.info/   Brunsbüttel: Schleusen-Kiosk adé Festmacher laufen an dem ehemaligen Kiosk auf der Mittelmauer der großen Schleusen vorbei. Die Regale in dem kleinen Gebäude sind leer. Bald wird das Häuschen abgerissen. Foto: Reh Festmacher laufen an dem ehemaligen Kiosk auf der Mittelmauer der großen Schleusen vorbei.  
Auf dem Pier zwischen den beiden Kammern der Nordschleuse sollen die beiden Gebäude für Seemannsmission und Festmacher (links) und des bereits geräumten Kiosks (rechts) abgerissen werden.
Foto: schwarck (2)
Ein Containerdorf an der Südschleuse soll als provisorische Unterkunft dienen Schleuseninsel: Abrissarbeiten starten Weil der Pier vor dem Bau der neuen Schleusenkammer erneuert wird, müssen Warteraum der Seemannsmission und Kiosk weichen Brunsbüttel Ihre Tage sind gezählt: In wenigen Wochen sind die beiden Gebäude auf der Kaimauer zwischen den beiden Kammern der Nordschleuse in Brunsbüttel verschwunden. „Der Abbruch steht unmittelbar bevor“, so Thomas Fischer, Pressesprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel. Abgerissen werden der graue Flachdach-Betonbau, in dem zum einen die Seemannsmission einen Warteraum für Angehörige von Schiffsbesatzungen und für Seeleute unterhält, die hier an Bord gehen. Der größte Teil wird zur Unterbringung der Festmacher mit Aufenthaltsraum, Sozial- und Trocknungsräumen genutzt. Der Kiosk, der im benachbarten Klinkerbau betrieben wurde, ist bereits seit Wochen geschlossen und geräumt. Für den Abriss ist zwar keine Eile geboten, aber für die Grundinstandsetzung der beiden dann über hundert Jahre alten Nordkammern nach Fertigstellung der fünften Schleusenkammer 2016/2017, ist dieser unverzichtbar. Schließlich soll auch das gesamte Deckwerk des Piers erneuert werden. Bis dahin wird für die Festmacher ein Containerkomplex aufgestellt, der je nach Baufortschritt problemlos anders platziert werden kann. Sehr viel umfangreicher wird die Schaffung eines regelrechten Containerdorfes, das noch in diesem Jahr auf der Schleuseninsel zwischen Nord- und Südschleuse aufgestellt werden soll. In Bürocontainern sollen Ingenieure, Techniker und Baufachleute sowohl von Fremdfirmen als auch vom Wasser- und Schifffahrtsamt ihre Arbeitsplätze für den Bau der neuen Schleusenkammer einrichten. Denkbar sei laut Fischer, dass die Seemannsmission an dieser Stelle auch einen kleinen Kiosk betreibe. Darüber sei aber noch nicht entschieden. Die Containerlösung soll die Raumfrage mindestens für die nächsten zehn Jahre lösen, betonte er. Die Gesamtkosten für die dafür notwendigen Arbeiten schätzte Fischer auf etwa 250 000 Euro. Jochen Schwarck Norddeutsche Rundschau   Dienstag, 29. Mai 2012 | Von: Michaela Reh     Die Regale in dem kleinen Gebäude sind leer. Bald wird das Häuschen abgerissen. Foto: Reh Brunsbüttel (mir) Gähnende Leere in den Regalen, wo einst Zeitungen, Zahnbürsten, Süßigkeiten und Getränke lagen: Der kleine Kiosk für Seeleute auf der Mittelmauer der großen Schleusen ist Geschichte. In dieser Woche läuft der Pachtvertrag mit dem Inhaber ab. In Kürze soll das marode Gebäude abgerissen werden. Noch im Sommer soll es allerdings Ersatz geben: Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Brunsbüttel plant, für rund 200 000 Euro ein kleines Containerdorf auf der Schleuseninsel zu errichten. Hier soll möglichst wieder ein Kiosk einziehen. Auch das Häuschen der Festmacher, das direkt neben dem Kiosk liegt, wir der Abrissbirne zum Opfer fallen." Mit ein bisschen Farbe lässt sich da nichts mehr machen" , stellt Thomas Fischer fest, Pressesprecher des WSA Brunsbüttel. Ausserdem müsste das Gebäude inklusive Kiosk sowieso spätenstens dann weichen, wenn die besthenden Schleusen grunsaniert werden." Dabei muss dann natürlich auch das Deckwerk der AMuer saniert werden" . Auf der neuen Mittelmauer sollen dann nur so weinig Gebäude wie möglich gebaut werden." Das macht das Arbeiten leichter". Die Festmacher benötigen also dringend ein neues " Zuhause". Deshalb plant das WSA Brunsbüttel für rund 200.000 € ein kleines Container-Dorf auf der Schleuseninsel zu errichten.Hier werden dann nicht nur die Festmachedr beheimatet sein, sondern auch die Planungsgruppe Schleusenneubau.. Außerdem soll hier ein neuer Kiosk einziehen. " Im Sommer wird es so weit sein ( Dez.?) " erklärt Fischer. Wer die kleine Verkaufsstelle für Seeleute betreiben wird, steht bislang allerdings bislang nicht fest, das muss noch ausgeschrieben werden". Apropos: Die Auschreibung für die umfangreichen Erdarbeiten in Sachen Bau der 5.Schleusenkammer ist bereits beendet. " Jetzt müssen die Angebote gründlich geprüft werden" , berichtet Fischer. Das werde einige Zeit in Anspruch nehmen. Weiterhin laufen die Planungen und die Vorbereitungen für den Schleusenbau auf Hochtouren. Erst Ende März 2012 hatte das WSA die Verankerung der grossen Kammer auf Herz und Nieren geprüft. Dazu waren in etwa 100 Meter Luftlinie vom künftigen Standort entfernt tragende Teile der Schleuse für eine Simulation nachgebaut worden. Alle Pfähle hatten den ganztägigen Belastungstest erfolgreich bestanden. In etwa 30 Metern Tiefe unter dem Nord-Ostsee -Kanal soll die Rückverankerung für die neue Schleusenkammer entstehen. Für jeden einzelnen Träger muss dort unten eine Art Betonfuss errichtet werden. 2009-11-19_Abratis  PDF Bau neue Schleuse Grundlage Planung SPD Verkehrsminister Herrn Tiefensee Ausbau Kanal komplett für 1,25 Mrd. von CSU Herrn Ramsauer auf die 5. grosse SchleusenKammer Brunsbüttel reduziert. Das reicht nicht. In Zukunft muss der NOK um den Schiffsverkehr der Zukunft (21.Jahrhundert) aufnehmen zu können , wie in den SPD Plänen vorgegeben , komplett ausgebaut werden incl. Vertiefung, Verbreiterung Oststrecke und Grossweiche. Ich bin als SPD Mitglied überzeugt, dass dies mit der SPD in Berlin nach der CDU /CSU FDP Regierung machbar sein wird , ähnlich wie der 5 Mrd. Dollar Ausbau des Panamakanales, der im Gegensatz zu unserer ach so " reichen " Deutschen Bundesrepublik schon seit Jahren sehr emsig ausgeführt wird, wozu wir Deutschen nicht in der Lage sind. Selbt der Bau der 5. Schleuse ist beschlossen , aber noch nicht restlos durchfinanziert, deshalb bekommen wir auch nicht die möglichen 60 Mio. Euro Europamittel.Anmerk. Verf. NOK21.de   Brunsbüttler Zeitung
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Maritimer Supergau, Schifffahrt News, Der Kanal, Bauwesen WSA Brunsbüttel, Vergleich NOK Panama Suezkanal, Privatisierung WSV, Schifffahrt, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne