Neuer Besucherrekord bei der hanseboot ancora boat show 2012

2)  Flaute im deutschen Yachtmarkt hält an
Hamburg
  1 )Neuer Besucherrekord bei der hanseboot ancora boat show in Neustadt in Holstein: Mehr als 17000 Besucher kamen vom 1. bis 3. Juni in die ancora Marina in der Lübecker Bucht, um Segelyachten und Motorboote in ihrem Element zu erleben und sich an Land über Bootszubehör, maritime Ausrüstung sowie Dienstleistungen für den Wassersport zu informieren. Auch das vielfältige Rahmenprogramm mit informativen und lehrreichen Aktionen zum Ausprobieren und Erleben lockte zahlreiche Wassersportexperten, Einsteiger und Familien auf Deutschlands größte Boat Show am Wasser.Die hanseboot ancora boat show ist unser wichtigster Leuchtturm für die Bootsmesse im Herbst. Mit dem Verlauf der dritten Auflage der Veranstaltung sind wir sehr zufrieden, denn die ‚habs‘ etabliert sich mehr und mehr als Branchentreffpunkt zum Sommersaisonauftakt, bei dem der Eventcharakter, der Spaß und das Erleben der Boote im Wasser im Vordergrund stehen“, so das Fazit von Heike Schlimbach, Geschäftsbereichsleiterin der Hamburg Messe und Congress GmbH. Für die Messegesellschaft war der Einstieg bei der etablierten In-Water Bootsausstellung in Neustadt vor zwei Jahren ein wichtiger Schritt, um die Fokussierung der hanseboot auf den Ostseeraum und die nordeuropäischen Länder zu unterstreichen und ihre Position dort weiter auszubauen. Die Hauptattraktion der hanseboot ancora boat show waren die 143 Boote und Yachten, die an den Steg- und Pieranlagen der ancora Marina festmachten. Hersteller und norddeutsche Händler präsentierten den europäischen Segel- und Motorbootbau mit einem facettenreichen Angebot aus diversen Preis- und Größenklassen. Auf dem Ausrüstungs- und Zubehörmarkt in mehr als 60 Pagodenzelten an Land zeigten namhafte Anbieter jede Menge Neuentwicklungen und Nützliches für die Freizeit auf dem Wasser. Nahezu unisono lobten die Aussteller die hohe Besucheranzahl sowie das anspruchsvolle maritime Ambiente und die professionelle Infrastruktur der ancora Marina. „Wir hatten drei Tage lang ideales Messewetter: zu kühl für den Strand, zu windig zum Segeln, aber dennoch trocken und sonnig. So konnten unsere Aussteller vor der traumhaften Ostsee-Kulisse an Bord ihrer Ausstellungsschiffe und in den Pagodenzelten vielversprechende Kundengespräche führen und einige freuten sich auch über konkrete Verkaufsabschlüsse“, erläutert Heike Schlimbach Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm auf dem Wasser, an Land und in der Luft bot neue Aktionen wie Helikopterrundflüge für Jedermann und Marinetaucher, die im Tauchcontainer Einblicke in ihre Arbeit gaben. Auf der Wassereventfläche zeigten verschiedene Aussteller und Partner spannende Live-Demos aus den Bereichen Sport, Spaß und Sicherheit. Zu den Highlights und Zuschauermagneten zählten dabei die spektakulären Rettungsmanöver, die die Bundesmarine und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in einer Gemeinschaftsaktion vorführten und bei denen Seenotkreuzer und ein SAR-Hubschrauber zum Einsatz kamen. Auch die Brandschutzübung der Feuerwehr Neustadt, an der sich die Besucher aktiv beteiligen konnten, sowie die praktischen Tipps fürs gelungene Anlegemanöver stießen auf großes Interesse.
Flaute im deutschen Yachtmarkt hält an
Hamburg
Der deutsche Yachtmarkt „dümpelt“ zurzeit vor sich hin. Claus-Ehlert Meyer vom Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verband: „Die Anzahl der importierten Boote und Yachten spiegelt nicht die wirtschaftliche Stabilität des Landes wieder, wie sie von der Politik beschworen wird. Im Neubootgeschäft lässt sich jedenfalls keine gesteigerte Kaufkraft ablesen.“ Im Exportgeschäft fehlen nach wie vor zum großen Teil die kräftigen Abnehmerländer, denn mit knapp 2500 ausgeführten Motor- und Segelyachten im Jahr 2011 bleiben die deutschen Werften weit unterhalb ihrer Kapazitäten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 13.451 Boote und Yachten mit einem Wert von 312,36 Millionen Euro importiert. Bei den Segelyachten war die Entwicklung bei den Einheiten über zwölf Metern Länge mit einem Zuwachs von 80 Prozent bei der Stückzahl besonders kräftig. Der Wert dieser Gruppe war dagegen um 7,5 Prozent rückläufig, woraus geschlossen werden kann, dass es sich bei diesen Yachten um Einheiten handeln muss, die im Durchschnitt nur knapp über zwölf Meter lang sind. Die Gruppe der Yachten unter zwölf Meter Länge war dagegen bei der Stückzahl mit einem Minus von knapp 41 Prozent stark rückläufig, obwohl der Wert der Importe fast unverändert blieb. Das bedeutet, dass bei den Segelbooten mehr große Yachten zu günstigem Preis und weniger kleinere Yachten zu vergleichsweise hohen Preisen gekauft wurden. Bei den Motoryachten gibt es in der Statistik nachweislich den „Ausrutscher“ mit mindestens einer Großyacht, denn in der Gruppe über zwölf Meter Länge stieg der Wert der Importe um 243 Prozent auf 207,5 Millionen Euro, während die Anzahl nahezu unverändert blieb. Bei den mittelgroßen Motorbooten blieb die Anzahl der eingeführten Einheiten nahezu konstant. Mit knapp 11 000 importierten Kleinbooten gab es bei der Stückzahl leichten Zuwachs, während der Umsatz um 2,2 Millionen Euro auf 11,58 Millionen Euro sank. Auch der Export ist rückläufig. Aus Deutschland wurden 2011 insgesamt 9777 Einheiten mit einem Wert von 548,1 Millionen Euro ausgeführt. Der Rückgang um 47 Prozent ist aber im Wesentlichen auf die Lieferung oder Nichtlieferung von Megayachten zurückzuführen. Er spiegelt nicht den Geschäftsverlauf im Rahmen der „normalen“ Yachten wider. Positiv verlief die Entwicklung bei den Segelyachten mit einer Länge von mehr als zwölf Metern. Hier stieg die Anzahl um 30,1 Prozent auf 346 Stück und ihr Wert stieg sogar um 35,9 Prozent auf 62,8 Millionen Euro. Etwas schlechter sieht es dagegen bei den Segelbooten unter zwölf Meter Länge aus: Hier waren Stückzahl und Wert jeweils um 11,7 Prozent rückläufig. Insgesamt wurden zirka 1200 Einheiten im Wert von knapp 400 Millionen Euro exportiert. Die Anzahl der ausgeführten Kleinboote sank um 12,3 Prozent, ihr Wert stieg dagegen um 10,4 Prozent.
sl Norddeutsche Rundschau
 
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne