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Hamburger Hafenwelt Lufthoheit über den dicken Pötten

Von Helge Stroemer httpv://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/hafen-hamburg-die-arbeitswelt-der-schiffe-bruecken-container-a-837165.html#ref=rss

Anlage an Stena-Terminal nimmt Betrieb auf

Erster Landstrom in Rotterdam

Freitag, 15. Juni 2012
Der Landstrom wird für den Bordgebrauch umgewandelt. Grafik: Port of RotterdamDer Landstrom wird für den Bordgebrauch umgewandelt. Grafik: Port of Rotterdam
Der Hafen Rotterdam hat die erste Landstromanlage für Seeschiffe in Betrieb genommen. Die Stena Line-Fähren müssen während des Hafenaufenthalts somit ihre Maschinen nicht mehr zur Energieerzeugung laufen lassen. Sie werden künftig über ein Kabel mit Strom versorgt. Die Reederei wird die neue Technologie für vier Fähren nutzen. Der Hafen Rotterdam will mit dem Landstromprojekt eine Vorreiterrolle im Umweltschutz in europäischen Häfen einnehmen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"                    Hamburg folgt Rotterdam 04.06.2012 - Wer auf einer Containerbrücke Stahlkisten wuchtet, hat einen einzigartigen Blick über den Hamburger Hafen. Angst vor großen Höhen dürfen die Hafenarbeiter nicht haben - Respekt vor schweren Lasten schon.  

Foto: dapd

Video: SPIEGEL ONLINE

Steuert ein Kreuzfahrtschiff in den Hamburger Hafen, kann Soenke Greve dem Kapitän zuwinken. Von Brücke zu Brücke, auf Augenhöhe. Von seiner "Kanzel" aus wuchtet der Containerbrückenfahrer mächtige Stahlboxen auf Schiffe - zu Besuch in der verborgenen Arbeitswelt des Hafens. Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i. Der Arbeitsplatz von Soenke Greve liegt in 38 Meter Höhe in einer drei mal zwei Meter großen Kabine. Die "Kanzel" ganz aus Sicherheitsglas erlaubt dem Containerbrückenfahrer einen ungehinderten Blick nach allen Seiten und nach unten. Der Hightechsitz hat rechts und links an der Armlehne je einen Joystick. Ein leichter Druck mit dem linken Daumen, und die Kanzel saust nach vorn; mit der anderen Hand bewegt Greve den Containergreifer, den "Spreader", rauf und runter. So kann er mächtige Container wie Streichholzschachteln hochhieven und sie an Land oder auf dem Schiff absetzen. Das sieht einfach aus - aber die Stahlboxen schwingen an Stahltrossen hin und her. Konzentriert stellt Greve, 42, einen Container auf dem Boden des Hamburger Burchardkais ab. Und passt auf, dass er keinen der über die Kais sausenden Van-Carrier trifft, einen der über zwölf Meter hohen Containertransporter mit vier säulenartigen Aufbauten über den Reifen. Die meisten Hamburger und Touristen ahnen nur, was an den Kais wirklich los ist. Den Anblick der dicken Pötte und Containerbrücken kennen sie allenfalls aus der Perspektive der Hafenbarkassen oder vom Spaziergang entlang der Elbe. Es ist eine Arbeitswelt im Verborgenen. Allein in Hamburg und Umgebung hängen 156.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Hafen ab, bundesweit sind es 262.000.

Blick auf den Fluss Huangpu vor der Hochhauskulisse von Shanghai. Die chinesische Metropole möchte künftig in Energiefragen noch stärker mit ihrer Partnerstadt Hamburg zusammenarbeiten

Shanghai. Die Szenerie erinnerte an einen Staatsbesuch. In einem großen Festsaal wurde eine Hamburger Delegation unter Leitung von Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) empfangen. Der stellvertretende Bürgermeister von Shanghai, Tu Guangshao, hatte ins Rathaus geladen. Die Polster der breiten Sessel waren tief, die schweren Vorhänge vor den Fenstern zugezogen, die Themen vielfältig. Und am Ende des Dialogs sollten die Gäste mit mehr als einerpositiven Nachricht das Rathaus der chinesischen Partnerstadt verlassen. Wie bereits in Japan und Südkorea, den beiden ersten Stationen auf der zehntägigen Asien-Reise der Hamburger Wirtschaftsdelegation, kamen auch die Gastgeber in China schnell auf die erneuerbaren Energien zu sprechen. "Wir wissen, dass Hamburg in diesem Bereich eine sehr wichtige Rolle spielt", sagte Guangshao. "Und wir möchten hier von unserer Partnerstadt lernen." Umweltschutz sei ein großes Zukunftsthema - gerade für Shanghai. Horch betonte die Bedeutung Hamburgs als Windkraftmetropole und lud Guangshao zur Internationalen Bauausstellung 2013 nach Wilhelmsburg ein, auf der ökologisches Wohnen der Schwerpunkt sein wird. Guangshao erinnerte zugleich an das Hamburg House, das die Hansestadt 2010 auf der Weltausstellung Expo in Shanghai aufgestellt hatte: ein Passivhaus mit höchsten Ökostandards. "Unsere Bevölkerung war begeistert davon", so Guangshao. Und er machte kein Hehl daraus, dass er sich in Shanghai mit seinen fast 25 Millionen Einwohnern grüne Wohnkonzepte sehr gut vorstellen könne. +++ Konzern Samsung kommt nach Hamburg +++ Derzeit ist der Baustil in Shanghai dreigeteilt, aber wenig ökologisch. Hochmoderne Wolkenkratzer und riesige graue Hochhaussiedlungen werden von Straßenzügen, in denen einfachste Behausungen stehen, ergänzt. In den neueren Wohn- und Bürokomplexen sind Klimaanlagen wegen der häufig feuchtheißen Witterung Standard und verschlingen Unmengen an Energie. Das Interesse Guangshaos an der Entwicklung Hamburgs war so groß, dass er nicht nur den auf eine halbe Stunde angesetzten Termin mit der Delegation um eine weitere halbe Stunde überzog. Der Vizebürgermeister äußerte am Ende des Gesprächs auch einen überraschenden Wunsch: "Bisher war es Standard, dass eine hochrangige Delegation aus Hamburg alle zwei Jahre unsere Stadt besucht hat. Wir würden uns freuen, wenn Sie ab jetzt jedes Jahr kommen würden." Im Anschluss an den Termin machte die Delegation einen Rundgang über die größte Logistikmesse der Welt und traf dann mit Topmanagern der chinesischen Reederei China Shipping zusammen. Auch hier ging es neben der Elbvertiefung vor allem um grüne Themen. Horch zeigte sich zuversichtlich, dass man bei der Fahrrinnenanpassung zügig vorankommen werde. Der stellvertretende Geschäftsführer der achtgrößten Containerreederei der Welt, Zhao Xiaozhou, nannte die Elbvertiefung ein "äußerst wichtiges Projekt" für sein Unternehmen und verwies darauf, dass China Shipping erst jüngst das letzte von acht neuen Großschiffen mit einer Kapazität von jeweils 14 100 Standardcontainern (TEU) und einer Länge von 366 Metern erhalten habe. "Und wir wollen selbstverständlich weiterwachsen", so Xiaozhou. Für Gelächter bei Gästen und Gastgebern sorgte die Dolmetscherin, als sie keine chinesische Vokabel für das von Horch im Zusammenhang mit der Elbvertiefung verwendete Wort Planfeststellungsverfahren fand und eine komplizierte Umschreibung wählen musste. Der Chef der Hamburger Hafenverwaltung HPA, Jens Meier, erkundigte sich schließlich bei Xiaozhou nach den ökologischen Standards der China-Shipping-Flotte und kam danach auf die weltweite Diskussion über Landstromanschlüsse zu sprechen. Das Ziel dieses Konzepts: Schiffe sollen in den Häfen ihre schweren Motoren ausschalten, damit keine Emissionen entstehen. Stattdessen werden die Containerriesen und Kreuzfahrer von Land aus mit Energie versorgt. Vorreiter bei dieser Technologie ist der Hafen von Los Angeles, zu dem China Shipping enge Kontakte unterhält. Für Landstrom muss allerdings nicht nur teure Technik an Land, sondern auch an Bord der Schiffe installiert werden. "Wir haben bereits einen Teil unserer Flotte umgerüstet", sagte Xiaozhou. Nach neuesten Plänen der Verkehrsminister in Deutschland und China soll es schon bald eine sogenannte Grüne Schiffslinie als ökologische Pilotstrecke zwischen Hamburg und Shanghai geben. China Shipping gilt dabei als eine der Reedereien, die an diesem Dienst teilnehmen könnte. Xiaozhou zeigte sich aufgeschlossen: "Wir werden dieses Projekt unterstützen."  

Hafen Hamburg Marketing e.V. lud erneut zum Hamburger Hafenabend

Für den Hamburger Hafen und Nordrhein-Westfalen ist ihre Seehafen-Hinterlandverbindung von großer Bedeutung. Aus diesem Grund erfreut sich der Hamburger Hafenabend in Düsseldorf alle Jahre wieder großer Beliebtheit unter Vertretern der Hafenwirtschaft. Jährlich lädt Hafen Hamburg Marketing e.V. zu dieser Veranstaltung ein, die mittlerweile als eine der größten maritimen Networking-Plattformen genutzt wird. In diesem Jahr begrüßte die Marketingorganisation des Hamburger Hafens rund 200 Gäste von Speditionen, Reedereien, Institutionen, Industrie und Handel im Haus Schellenberg direkt am Rhein. Nach kurzer Begrüßung der Gäste durch Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende von Hafen Hamburg Marketing, und Volker Hahn, Hamburgs Hafenvertreter für Nord- und Westdeutschland, stand für die Gäste vor allem der Informationsaustausch und das Networking im Vordergrund. So auch für Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, der sich im Gespräch mit Hamburger Hafenvertretern über die aktuelle Entwicklung und den Ausbau der Verkehrsanbindungen des Hamburger Hafens informierte. Claudia Roller betonte am Abend: „Der Hamburger Hafen punktet bei Importeuren und Exporteuren in Nordrhein-Westfalen durch seine hervorragende Anbindung per Straße und Schiene und seine bei Verladern geschätzte Schnelligkeit und Leistungsqualität. Dadurch und durch die anstehende Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe hat Hamburg die besten Aussichten, seine Marktposition gegenüber den Wettbewerbshäfen im Westen und seine Stärken als europäisches Hafen- und Logistikzentrum auszubauen.“ Nordrhein-Westfalen ist mit mehr als 430.000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) für den Hamburger Hafen das zweitwichtigste deutsche Bundesland im Seehafen-Hinterlandverkehr. Für Nordrhein-Westfalen ist der Hamburger Hafen mit seinem hohen Eisenbahnanteil vor dem Hintergrund einer umweltfreundlichen und leistungsfähigen Transportlogistik von großer Bedeutung. Bereits heute verbinden wöchentlich 17 Containerzug- und 18 KV-Zugverbindungen (Kombinierter Verkehr) Hamburg mit den Inland-Terminals in Dortmund, Köln-Niehl, Bönen, Minden, Duisburg, Köln-Eifeltor, Wuppertal-Langerfeld und Neuss. Im Netz des AlbatrosExpress der TFG Transfracht werden wöchentlich 18 Shuttlezüge sowie zehn Hubzüge über die Drehscheibe Maschen in die Region Rhein-Ruhr zu den Terminals Dortmund und Köln gefahren. Der Trend zu Shuttlezügen, die direkt vom Kai zum Hinterlandterminal fahren, nimmt weiter zu. Über 50 Prozent der TFG Transfracht -Containerzüge pendeln bereits als Shuttlezug zwischen Seehafen- und Inlandterminals. Claudia Roller ist überzeugt, dass der Hamburger Hafen mit seinem in Europa einmaligen Hinterlandverkehrsangebot auf der Schiene und dem großen Angebot an weltweiten Liniendiensten für weiteres Wachstum im seeseitigen Außenhandel gut gerüstet und damit für Nordrhein-Westfalens Wirtschaft als leistungsfähiger Hafenstandort bestens aufgestellt ist.    

Europäische Metropolregion Nürnberg zu Gast im Hamburger Hafen: Hamburg und Bayern intensivieren Zusammenarbeit im Hinterlandbereich

Delegationsbesuch der Europäischen Metropolregion Nürnberg im Hamburger Hafen

06. Jun 2012 — Im Hinterlandverkehr ist Bayern das bedeutendste Bundesland für den Hamburger Hafen. Um die Verbindungen zwischen beiden Regionen zu stärken und weiter auszubauen, empfing die Hansestadt in der vergangenen Woche hohe Gäste: Bei einem Delegationsbesuch der Europäischen Metropolregion Nürnberg unter der Leitung von Bayerns Staatssekretärin für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Katja Hessel, standen Fachgespräche zur Zusammenarbeit beider Logistikstandorte sowie die Besichtigung verschiedener Umschlaganlagen des Hamburger Hafens auf dem Programm. Beide Länder wollen vor allem den Gütertransport auf der Schiene weiter vorantreiben. Im Rahmen des Delegationsbesuches der Europäischen Metropolregion Nürnberg reisten neben Staatssekretärin Hessel auch Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister der Stadt Hof, Dr. Michaela Schumann, Leiterin des Amtes für Wirtschaft der Stadt Nürnberg und Leiterin der Geschäftsstelle des Forums Wirtschaft und Infrastruktur, sowie weitere hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft in die Hansestadt. Unter den Gastgebern für die insgesamt 21 bayerischen Vertreter waren neben den Vorständen von Hafen Hamburg Marketing, Claudia Roller und Axel Mattern, auch Hamburgs Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Andreas Rieckhof, sowie hochrangige Vertreter aus der Hamburger Hafenwirtschaft. Ein Kernthema der zweitägigen Zusammenkunft war die Zusammenarbeit Hamburgs und Bayerns zur Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene. Dazu wurde bereits Anfang des Jahres das Kooperationsprojekt „Hafen Hamburg 62+“ gestartet, an dem neben Hafen Hamburg Marketing verschiedene Repräsentanten beider Länder teilnehmen. Aufgrund seiner Entfernungen von 500 bis 900 Kilometern von Hamburg ist der Freistaat Bayern optimal für Hinterlandverbindungen per Bahn geeignet. Jährlich werden ca. 690.000 TEU per Hinterlandverkehr zwischen dem Hamburger Hafen und Bayern abgewickelt. Nürnberg, München und Regensburg sind dabei bundesweit die bedeutendsten Hinterlandterminals für den Hamburger Hafen. Derzeit werden bereits rund 62 Prozent der Containerverkehre zwischen Hamburg und Bayern auf der Schiene abgewickelt. Neben dem Informationsaustausch zu den Logistikstandorten des Hamburger Hafens und der Europäischen Metropolregion Nürnberg sowie den Potentialen der Zusammenarbeit beider Länder stand auch die Intensivierung der Kontakte zu den Delegationsteilnehmern und das Kennenlernen des Hamburger Hafens auf dem Programm. Dazu dienten Besichtigungstouren über das HHLA Container Terminal Altenwerder und den Rangierbahnhof Maschen sowie eine abendliche Barkassenrundfahrt durch den Hafen.  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne