WSP-SH: A Ölverunreinigung im Rendsburger Kreishafen B Containerfrachter rammt nach Maschinenausfall Schlepper am Anleger

14.06.2012 | 09:05 Uhr

WSP-SH: Ölverunreinigung im Kreishafen Rendsburg

Rendsburg (ots) - Ein nicht vollständig geschlossenes Ventil zum Bilgenwassertank war ursächlich für eine Ölverunreinigung im Rendsburger Kreishafen. Nach Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Rendsburg hatte das Frachtschiff "GRAND", Flagge St. Kitts & Nevis, Länge: 114 Meter, am Nachmittag des 13.06.2012 im Kreishafen Ladung gelöscht. Gleichzeitig wurde Ballastwasser in zwei Tanks gepumpt. Die Ballastwasserpumpe hat eine Kapazität von 20 Kubikmetern in der Stunde. Weil das Ventil zum Bilgenwassertank des Schiffes nicht vollständig geschlossen war, wurde dabei auch ständig unbemerkt Ballastwasser in diesen Tank gedrückt bis der Inhalt schließlich über die Entlüftung ins Wasser gelangte. Die Beamten gehen davon aus, dass nicht mehr als ein Kubikmeter Öl-Wassergemisch in den Nord-Ostsee-Kanal geflossen sind. Da der Ölanteil in dem Gemisch nicht sehr hoch war wurde die Verunreinigung von der zuständigen Behörde als gering und nicht bekämpfungswürdig eingestuft. Die Wasserschutzpolizei leitete gegen den verantwortlichen Zweiten Maschinisten des Schiffes ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Verunreinigung eines Gewässers ein. Der Seemann mußte eine Sicherheitsleistung zahlen. Das Schiff wird den Rendsburger Hafen am 14.06.2012 wieder verlassen.
ots Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein - Abt. 4 -
Wasserschutzpolizei

Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=43800
 

Schaden von rund 100.000 Euro

Schiffskollision auf dem NOK

Freitag, 20. April 2012
Der Containerfrachter "Sirrah" kollidierte mit der "Vorwärts". Archivfoto: NavigiaDer Containerfrachter "Sirrah" kollidierte mit der "Vorwärts". Archivfoto: Navigia
Bei einer Schiffskollision auf dem Nord-Ostsee-Kanal (NOK) ist am Mittwochabend ein Schaden von 100.000 Euro entstanden. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, fiel auf dem niederländischen Containerfrachter "Sirrah" in Höhe des Brunsbütteler Binnenhafens die Hauptmaschine plötzlich aus. Der Versuch, den steuerlos in Richtung Südufer treibenden Frachter mit Hilfe des Ankers zu stoppen, misslang. Das 132 Meter lange Schiff prallte gegen den am Anleger festgemachten Schlepper "Vorwärts". Dabei wurden der Rumpf des Schleppers eingedrückt sowie ein Hilfsdiesel aus seinem Fundament gerissen und mehrere Rohrleitungen zerstört. An dem Containerschiff entstand nur geringer Schaden. Menschen wurden bei der Havarie nicht verletzt. Ursache des Maschinenausfalls war vermutlich ein Defekt im Schmierölsystem der Hauptmaschine. Nach Austausch des Schmieröldoppelfilters konnte die Maschine wieder gestartet werden, hieß es. Unterdessen ereignete sich zwei Tage nach der Havarie eines Flusskreuzers auf dem Rhein bei Karlsruhe erneut ein Unfall. Bei einer Engstelle in der Nähe von Dettenheim fuhr ein Frachter in ein entgegenkommendes Motorschiff, wie die Polizei mitteilte. Der Zusammenstoß sei glimpflich verlaufen, der Schaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. Gegen beide Schiffsführer wird wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs ermittelt. Erst in der Nacht auf Dienstag hatte ein Lotse im Süden von Karlsruhe ein Kreuzfahrtschiff auf mehrere Buhnen gelenkt. Das Schiff war daraufhin leckgeschlagen und konnte gerade noch in den Karlsruher Hafen gelangen. Kurze Zeit später stießen wenige Kilometer entfernt zwei Frachtschiffe zusammen. Der Schaden wurde auf 100.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand.
19.04.2012 | 09:18 Uhr

WSP-SH: Containerfrachter rammt nach Maschinenausfall Schlepper am Anleger

Brunsbüttel (ots) - Zu einem folgenschweren Maschinenausfall war es am gestrigen Abend auf dem Containerfrachter "SIRRAH", Flagge Niederlande, gekommen. Das 132 Meter lange Schiff war gegen 20.00 Uhr aus der Großen Nordschleuse Brunsbüttel in Richtung Kiel ausgelaufen, als im Binnenhafen in Höhe der Fährstrecke plötzlich die Hauptmaschine ausfiel. Das nun manövrierunfähige Schiff vertrieb in Richtung Südufer und lief schließlich mit einer Geschwindigkeit von ca. 1,5 Knoten in den am Anleger der Firma Schramm festgemachten Schlepper "VORWÄRTS", Heimathafen Brunsbüttel. Nach Angaben der Schiffsführung war die Kollision trotz Notankerung nicht zu verhindern. Der Wulstbug des Frachters drückte den Rumpf des Schleppers ca. 50 Zentimeter tief ein, wodurch ein Hilfsdiesel aus seinem Fundament gerissen wurde und mehrere Rohrleitungen brachen. Zu einem Wassereinbruch war es aber auf dem Schlepper nicht gekommen. Der Containerfrachter wurde nicht nennenswert beschädigt. Personen waren bei der Kollision nicht verletzt worden, auch war kein Austritt von Betriebsstoffen festzustellen. Nach der Kollision war der Havarist von zufällig vor Ort auf eine Schleusung wartenden Schleppern auf "standby" gehalten worden. Als Ursache für den Maschinenausfall wird ein Defekt im Schmierölsystem des Hauptmaschine angenommen. Nach Austausch des Schmieröldoppelfilters konnte die Maschine wieder gestartet werden und der Containerfrachter verlegte an die Bahnhofsdalben in Brunsbüttel, wo Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel an Bord die Unfallermittlungen aufnahmen.
ots Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein - Abt. 4 -
Wasserschutzpolizei

Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=43800Rückfragen bitte an:

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein
Abt. 4
Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein
Wasserschutzpolizeirevier Brunsbüttel
Pressestelle
Norbert Vallentin
Telefon: 04852/900-0

WSP-SH: Containerfrachter rammt nach Maschinenausfall Schlepper am Anleger

19. April 2012 | 09:18 Uhr

WSP-SH: Containerfrachter rammt nach Maschinenausfall Schlepper am Anleger

19. April 2012 | 09:18 Uhr

Brunsbüttel (ots) - Zu einem folgenschweren Maschinenausfall war es am gestrigen Abend auf dem Containerfrachter "SIRRAH", Flagge Niederlande, gekommen. Das 132 Meter lange Schiff war gegen 20.00 Uhr aus der Großen Nordschleuse Brunsbüttel in Richtung Kiel ausgelaufen, als im Binnenhafen in Höhe der Fährstrecke plötzlich die Hauptmaschine ausfiel. Das nun manövrierunfähige Schiff vertrieb in Richtung Südufer und lief schließlich mit einer Geschwindigkeit von ca. 1,5 Knoten in den am Anleger der Firma Schramm festgemachten Schlepper "VORWÄRTS", Heimathafen Brunsbüttel. Nach Angaben der Schiffsführung war die Kollision trotz Notankerung nicht zu verhindern. Der Wulstbug des Frachters drückte den Rumpf des Schleppers ca. 50 Zentimeter tief ein, wodurch ein Hilfsdiesel aus seinem Fundament gerissen wurde und mehrere Rohrleitungen brachen. Zu einem Wassereinbruch war es aber auf dem Schlepper nicht gekommen. Der Containerfrachter wurde nicht nennenswert beschädigt. Personen waren bei der Kollision nicht verletzt worden, auch war kein Austritt von Betriebsstoffen festzustellen. Nach der Kollision war der Havarist von zufällig vor Ort auf eine Schleusung wartenden Schleppern auf "standby" gehalten worden. Als Ursache für den Maschinenausfall wird ein Defekt im Schmierölsystem des Hauptmaschine angenommen. Nach Austausch des Schmieröldoppelfilters konnte die Maschine wieder gestartet werden und der Containerfrachter verlegte an die Bahnhofsdalben in Brunsbüttel, wo Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel an Bord die Unfallermittlungen aufnahmen Norddeutsche Rundschau

 

   
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Schifffahrt News, Der Kanal, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne