Hamburger Port Authority: Neues Port of Hamburg Liner Services als Online-Datenbank

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Neues Port of Hamburg Liner Services als Online-Datenbank

31. May 2012 — Der Hamburger Hafen verfügt über eines der engmaschigsten Liniennetzte in Europa und übernimmt damit eine wichtige Funktion als Verkehrsdrehscheibe für weltweite Ladungsströme. Durch das ausgeprägte Netz an Liniendiensten kann vom Hamburger Hafen aus nahezu jeder Seehafen der Welt erreicht werden. Jedes Jahr laufen rund 10.000 Seeschiffe Deutschlands größten Universalhafen an. Das Ladungsspektrum reicht dabei vom Container über Massengut bis hin zu Projekt- und Schwergut- sowie RoRo-Ladung. In der „Liner Services Datenbank“ präsentiert Hafen Hamburg Marketing ab sofort alle Linienverbindungen via Hamburg per Seeschiff in neuem Kartenlayout und mit vielen zusätzlichen Funktionen. Die „Liner Services Datenbank“ ist unter www.hafen hamburg.de in der Rubrik „Liner Services“ oder direkt per Quick-Link aufrufbar. Neben der bewährten Auswahl nach Fahrtgebieten, Ländern und einer Hafen-Direktsuche können die Abfrage-Ergebnisse nun auch nach akzeptierten Ladungsarten, Terminals und vielem mehr gefiltert werden. Durch einfaches Anklicken stehen aktuell recherchierte Kontaktdaten von rund 100 Agenturen und Linien-Reedereien zur Verfügung. Darüber hinaus informiert die Datenbank über die Lage, den Umschlag und die Bedeutung der ausgewählten Häfen. Sogar die Profile der Hamburger Umschlagterminals sind mit der Abfahrtsdatenbank verlinkt, sodass sich der Nutzer per Mausklick über die Ausstattung und Besonderheiten der Anlagen informieren kann, an denen der ausgewählte Liniendienst abgefertigt wird. Neu sind auch die Informationen zu den im jeweiligen Liniendienst ab Hamburg eingesetzten Schiffen und der Hafenrotation. Als weitere Merkmale werden die Abfahrtsfrequenz und Umlaufdauer aufgeführt. Schiffe werden besonders hervorgehoben, sofern sie sich zum Zeitpunkt der Abfrage im Hamburger Hafen befinden. Die „Liner Services Datenbank“ wird von Hafen Hamburg Marketing alle drei Monate aktualisiert. Darüber hinaus haben die Linienagenten die Möglichkeit, jederzeit aktuelle Veränderungen in ihren Diensten direkt in die Datenbank einzupflegen. Die Kombination des Online-Angebots mit der Printausgabe des „Port of Hamburg Liner Services“ hat sich zu einer stark nachgefragten Informationsquelle für Hafenkunden und Partner im In- und Ausland entwickelt. Seit Mai ist auch die neue Printausgabe 2012/2013 verfügbar. Diese bietet ebenfalls in neu überarbeitetem Layout eine Übersicht der direkten Linienverbindungen des Hamburger Hafens. Durch verbesserte Kartendarstellungen mit übersichtlicher Hervorhebung der direkten Anlaufhäfen erhalten die Leser eine noch bessere und leichtere Orientierung zu den Übersee-, Feeder- und Shortsea-Verbindungen des Hamburger Hafens sowie Informationen zu den Partnerhäfen in der Region. Interessierte können diese Sonderpublikation zum Preis von 24,95 € bei der DVV Media Group GmbH per E-Mail an buch@dvvmedia.com, per Telefon via oder auf www.porthandbook.de bestellen. Zusammen mit dem neuen Hafenhandbuch „Port of Hamburg Handbook 2012“ ist das „Port of Hamburg Liner Services“ zum Paketpreis für 34,00 € bestellbar. Informationen zu weiteren neuen Hafen Hamburg Publikationen erhalten Sie unter info@hafen-hamburg.de. Keine Erhöhung der Kappungsgrenze für Containerschiffe / Stärker umschlagbezogenes Hafengeld ab Sommer 2012 / Anpassung an Inflationsniveau Die Hamburg Port Authority (HPA) wird ihren stabilisierenden Kurs beim Hafengeld fortsetzen. Trotz starker Zu-wächse bei den besonders großen Containerschiffen wird die Kappungsgrenze nicht angehoben. Damit zahlen Schiffe das Hafengeld nur bis zu einer Bruttoraumzahl von 110.000. Das entspricht in etwa einem Containerschiff mit einem Fassungsvermögen von 11.000 Standardcontainern (TEU). Ziel ist, den Hamburger Hafen für die zunehmende Zahl sehr großer Containerschiffe weiterhin attraktiv zu machen. Die HPA reagiert damit auch auf die noch nicht umgesetzte Fahrrinnenanpassung. Zum 1. Januar 2012 plant die HPA darüber hinaus beim Hafengeld einen Teil der allgemeinen Kostensteigerungen der vergangenen drei Jahre zu berücksichtigen. Aufgrund der Wirtschaftskrise hatte die HPA seit 2009 alle Erhöhungen ausgesetzt und darüber hinaus im Jahr 2010 einige Hafengeldtarife um bis zu zehn Prozent gesenkt. Nun soll das Hafengeld um 3,5 Prozent angehoben werden. Damit bleibt die Anpassung noch unterhalb der Inflation seit 2009. Die HPA orientiert sich dabei an anderen nordeuro-päischen Häfen, die ebenfalls das Inflationsniveau als Grundlage ihrer Anpassungen gewählt haben. Gleichzeitig hat Hamburg bereits im Sommer 2011 einen Umweltrabatt eingeführt, sodass der durchschnittliche Anstieg des Hafengeldes insgesamt geringer ausfällt. Zusätzlich verändert die HPA ab Sommer 2012 die Hafenentgeltstrukturen und führt eine digitale Datenerhebung für die Abrechnung ein. Damit soll ab Sommer der Umschlag der einzelnen Schiffe stärker berücksichtigt werden. Gleichzeitig bekommt Hamburg als weltweit einer der ersten Häfen ein elektronisches Verfahren zur Hafengelderklärung. „Hamburg hat seit 2010 Marktanteile zurückgewonnen. Mit unserer Tarifpolitik bleiben wir unter der durchschnittlichen Teuerungsrate der vergangenen Jahre. Unser Ziel ist, den Aufwärtstrend der vergangenen zwei Jahre weiter fortzusetzen“, so Tino Klemm, Leiter Immobilien und Finanzen und Mitglied der HPA-Geschäftsleitung. Stärker umschlagsbezogenes Hafengeld Ab Sommer führt die HPA erstmals eine Umschlagskomponente ein. Bisher war allein die Schiffsgröße ausschlaggebend. Dies wird zu einer spürbaren Absenkung des Hafengeldes für Schiffe mit geringen Umschlagsmengen führen. Die HPA kommt damit einer Forderung von Reedereien und Schiffsmaklern nach, die während der letzten Wirtschaftskrise eine stärkere Berücksichtigung der Umschlagsmengen gefordert hatten. Eine Expertengruppe hat sich in den vergangenen Monaten intensiv über die Details ei-ner solchen Entgeltkomponente ausgetauscht. Nun haben die Hafennutzer ein halbes Jahr Zeit, sich auf die neue Berechnungsstruktur einzustellen. „Von der Umstellung profitieren alle. In Boomzeiten steigen die Einnahmen des Hafens und in Krisen sparen Kunden unseres Hafens, da das Hafengeld geringer ausfällt“, so Klemm. Elektronische Hafengelderklärung Ebenfalls ab Sommer 2012 führt die HPA eine elektronische Hafengelderklärung ein. Damit kann die notwendige Erklärung direkt aus bereits vorhandenen digitalen Daten der Reedereien oder des Hafenkommunikationssystems DAKOSY elektronisch an die HPA übermittelt werden. Dadurch entfällt zukünftig sowohl bei Hafennutzern als auch bei der HPA ein Teil des organisatorischen Aufwandes. Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren bereits eine führende Rolle bei der digitalen Vernetzung des Hafenserarbeitet und bietet nun weltweit als einer der ersten Häfen diesen neuen Service. Umweltkomponente wird angenommen Ein vorläufig positives Resümee zieht die HPA ein halbes Jahr nach der Einführung des Umweltrabattes auf Hafengeld. Über 500 Schiffe haben sich bereits in die entsprechende Datenbank eingetragen. Bei mehreren Dutzend Schiffsanläufen konnten in Hamburg bereits Rabatte ausgeschüttet werden. Für die kommenden Monate rechnet die HPA mit höheren Ausschüttungsquoten und einer weiter steigenden Zahl von Seeschiffen, die einen Umweltrabatt auf das Hafengeld erhalten. Gleichzeitig beteiligt sich die HPA aktiv an der Weiterentwicklung des Umweltstandards ESI (Envi-ronmental Ship Index). Hafennutzungsentgelte Hafennutzungsentgelte sind eine der wesentlichen Einkommensquellen der HPA und werden den Reedereien für die Nutzung des Hamburger Hafens in Rechnung gestellt. 2010 hat die HPA hier 44 Millionen Euro eingenommen.  

Leistungsstärke des Hamburger Hafens auf 136 Seiten

Hafen Hamburg Marketing präsentiert auch 2012 die Leistungsstärke des Hamburger Hafens auf 136 Seiten in dem neu erschienenen Hafen Hamburg Handbuch.

Die aktuelle Ausgabe vermittelt Geschäftspartnern und Freunden des Hamburger Hafens in deutscher sowie englischer Sprache interessante und nützliche Inhalte zur Vielfalt und Leistungsfähigkeit der überwiegend mittelständisch aufgestellten Hamburger Seehafenverkehrswirtschaft und der Partnerhäfen in der Region.

Das Hafenhandbuch erscheint dieses Jahr mit neu strukturiertem Inhalt: In jedem Kapitel wird ein Schwerpunktthema beleuchtet, sodass die Leser auch einen Einblick in Spezialthemen, wie Industrieunternehmen im Hafen, Veränderungen in der Zolllandschaft des Hamburger Hafens und Recycling von Wertstoffen, erhalten. Abgerundet werden die Inhalte mit den bewährten Fach- und Hintergrundinformationen zur Hafenentwicklungsplanung, zu den Terminalanlagen im Hamburger Hafen und zu den Aktivitäten der Häfen der Region von Nord- und Ostsee bis ins Elbehinterland.

Das Länderspecial dieser Ausgabe ist den USA gewidmet – einem der wichtigsten und in letzter Zeit am schnellsten wachsenden Handelspartner des Hamburger Hafens. Auch die Themen Ausbildung von qualifizierten Fachkräften in der Hafen- und Logistikwirtschaft, Sicherheit und Nachhaltigkeit im Hafen werden in der aktuellen Ausgabe berücksichtigt. Angereichert wird die Ausgabe durch eine Vielzahl von Kontaktadressen und aktuellen Fotomotiven.

Kommentar

Standards für die Schifffahrt setzen

05.06.2012, 06:36 Uhr Olaf Preuß   Hamburger Abendblatt Welchen Nutzen kann wohl eine Kooperation von sechs Häfen haben, die verteilt über drei Kontinente liegen? Sehr großen. Denn Shanghai, Busan, Osaka, Los Angeles, Rotterdam und Hamburg zählen zu den größten Hafenstädten in Asien, in den Vereinigten Staaten und in Europa. Was die Hafenverwaltungen der sechs Metropolen im südkoreanischen Busan gerade mit einem Abkommen angestoßen haben, kann für die internationale Schifffahrt schnell neue Maßstäbe setzen. Landstromanschlüsse für Containerfrachter zum Beispiel machen für weltweit operierende Reedereien nur Sinn, wenn sie möglichst überall entlang der wichtigen Fahrtrouten einheitlich gestaltet sind. Die Versorgung mit Landstrom in den Häfen kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Ausstoß von Luftschadstoffen und Treibhausgasen deutlich zu reduzieren. Aber es gibt bislang keine standardisierten Anschlüsse. Wenn aber wichtige Häfen auf den Fahrtrouten mit den größten Ladungsströmen - von Asien nach Europa und in die USA sowie retour - die Pionierarbeit bei der Versorgung mit Landstrom übernehmen, dürften andere Hafenstädte bald nachziehen. Mehr Wirtschaftlichkeit und einen besseren Umweltschutz können die Häfen auch dadurch erreichen, dass die Abläufe für die Be- und Entladung von Schiffen stärker abgestimmt und angeglichen werden. Die Reedereien werden es den Hafenbetreibern danken. Das Hafenabkommen von Busan zeigt, dass ferne Häfen Hamburg mittlerweile viel näher sind, als es die Tausende Kilometer langen Fahrtrouten der Schiffe auf den ersten Blick vermuten lassen. v
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne