Nordex legt Fundament für Trendwende / Nanoschicht GmbH geht mit neuer Technologie zur effizienten Stromleitung an den Start

Nordex legt Fundament für Trendwende / Nanoschicht GmbH geht mit neuer Technologie zur effizienten Stromleitung an den Start

Im ersten Quartal 2012 hat die Nordex-Gruppe ihren Umsatz um 8,3 Prozent auf EUR 198,3 Mio. erhöht (Vorjahr: EUR 183,1 Mio.).

Damit lag das Geschäftsvolumen erwartungsgemäß bei knapp 20% vom prognostizierten Jahresumsatz. Dieser zyklische Verlauf ist für die Windindustrie typisch. Der Umsatz wurde vor allem von Europa, der wichtigsten Absatzregion, getragen. Hier stieg das Geschäftsvolumen um 17,2% auf EUR 169,3 Mio.

Das operative Ergebnis war durch die unterdurchschnittliche Auslastung und durch Projekte mit schwächerer Profitabilität belastet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug zum 31.3.2012 EUR -9,0 Mio. (Q1/2011: 0,4 Mio.). Gleichzeitig reduzierte Nordex seine Strukturkosten um rund 10%. Wesentlich war dabei der deutliche Abbau des Saldos der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge um 41,3%. Nach Steuern und Zinsen betrug der Konzernverlust EUR 14 Mio. (Q1/2011: EUR -1,8 Mio.).

In der Berichtsperiode erhöhte Nordex seine Liquidität auf EUR 230,7 Mio. (31.12.2011: EUR 212 Mio.). Damit reduzierte die Gruppe die Netto-Verschuldung auf EUR 23,4 Mio. (31.12.2011: EUR -54,0 Mio.). Entscheidend hierfür war das konsequente Working-Capital-Management. So verzichtete Nordex weitgehend auf eine frühzeitige Anarbeitung von Projekten, die im späteren Jahresverlauf realisiert werden sollen. Das spiegelte sich auch im deutlichen Anstieg des positiven operativen Cash Flow auf EUR 34,8 Mio. (Q1/2011: EUR -84,5 Mio.) und im nur moderat gestiegenen Geschäftsvolumen wider. Der Free Cash Flow erhöhte sich auf EUR 25,7 Mio. (Q1/2011: EUR -94,9 Mio.).

Besonders erfreulich entwickelte sich der Auftragseingang, der auf EUR 312 Mio. (Q1/2011: EUR 154 Mio.) stieg. Damit verbesserte sich der Auftragsbe-stand auf EUR 837 Mio. (Q1/2011: EUR 402 Mio.) und stellt somit eine solide Basis für das Umsatzziel im laufenden Jahr dar. Der Vorstand der Nordex SE bestätigt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2012, für das er einen Um-satzanstieg auf EUR 1,0 bis 1,1 Mrd. in Aussicht gestellt hat. In Abhängigkeit vom Umsatzvolumen und der weiteren Preisentwicklung geht Nordex zudem von einer operativen Ergebnismarge (Ebit) zwischen 1% und 3% aus. Bedingt durch die dann steigende Auslastung und die Profitabilität der noch zu realisierenden Projekte soll dieser Gewinn vollständig im zweiten Halbjahr erzielt werden.

Nanoschicht GmbH geht mit neuer Technologie zur effizienten Stromleitung an den Start

Hochtemperatursupraleiter können mit dem innovativen Produktionsverfahren des Technologie-Unternehmens Deutsche Nanoschicht GmbH wesentlich effizienter und umweltschonender hergestellt werden. Supraleiter übertragen Strom nahezu verlustfrei und ermöglichen somit große Einsparpotenziale bei Stromerzeugung und -transport. Die BASF Future Business GmbH unterstützt die Deutsche Nanoschicht als Kooperationspartner.

Die Drähte für Hochtemperatursupraleiter werden mit einem von der Deutschen Nanoschicht entwickelten Beschichtungsverfahren mittels chemischer Lösungsabscheidung hergestellt. Die dadurch entstehenden Keramikschichten haben auf Grund der fehlerfreien Kristallorientierung supraleitende Eigenschaften. „Technisch sind chemische Abscheideverfahren eine Herausforderung, haben aber ein großes ökonomisches Potenzial“, erklärt Dr. Michael Bäcker, Geschäftsführer der Deutsche Nanoschicht. Insbesondere Kunden in der Energiewirtschaft und Industrie können von den patentierten Lösungen des Unternehmens profitieren. Bäcker: „Überall, wo große Strommengen erzeugt, transportiert oder verbraucht werden, ermöglichen unsere Technologieentwicklungen neuartige energietechnische Systeme, die effizient und ressourcenschonend arbeiten.“ Vor allem für Hersteller von Generatoren und Motoren sowie für Kabel- und Versorgungsnetze für Ballungszentren ist die Supraleitertechnologie interessant. Sie ermöglicht beispielsweise die effiziente Nutzung regenerativer Energien mit Wind- und Wasserkraftgeneratoren, insbesondere in Offshore-Windparks.

Supraleiter machen extrem kompakte Systeme möglich

Hochtemperatur-Supraleiter leiten den Strom bereits bei Temperaturen oberhalb des Siedepunktes von flüssigem Stickstoff (77Kelvin/-196 Grad Celsius) ohne Widerstand. Diese Temperatur kann mit kommerziellen Kältemaschinen zuverlässig und kostengünstig erreicht und im Betrieb aufrechterhalten werden. Durch die im Vergleich zu Kupfer hohe Stromtragefähigkeit werden extrem kompakte und leichte Systeme für die Elektrotechnik möglich.

Innovatives Verfahren für supraleitende Beschichtung

Für die kostengünstige Produktion von Supraleitern hat die Deutsche Nanoschicht ein einzigartiges Verfahren entwickelt: Maßgeschneiderte Formulierungen werden in kontinuierlichen Prozessen auf einem Substrat abgeschieden. Dabei wird die Kristallstruktur des Substrats an die aufgetragenen Keramikschichten so weitergegeben, dass der so entstehende Supraleiter eine exakte Ausrichtung aller Kristalle aufweist. Die Schicht hat dadurch die idealen elektrischen Eigenschaften eines Einkristalls ohne dessen mechanische Eigenschaften wie Sprödigkeit und Schlagempfindlichkeit.

Technologieplattform für ein breites Anwendungsspektrum

Die BASF Future Business und die Deutsche Nanoschicht wollen diese innovative Beschichtungstechnologie gemeinsam zur Marktreife bringen. Das Herstellverfahren für die Supraleiter ermöglicht ein breites Anwendungsspektrum weit über die Energiewirtschaft hinaus. „Wir sehen in der Beschichtungstechnologie der Deutschen Nanoschicht eine vielversprechende Technologieplattform. Kombiniert mit unserem Formulierungs-Know-how kann sie die Basis für die Entwicklung neuer Systemlösungen in der Sensorik, Energietechnik und Elektronik sein“, erklärt Dr. Ralf Nörenberg von der Scouting-Einheit bei der BASF Future Business. „Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Nanoschicht GmbH ermöglicht es uns, unsere Kompetenz in Chemie mit dem innovativen Beschichtungsverfahren unseres Partners zu kombinieren.

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Sehr geehrter Herr Göttling,
im Abschnitt "Düstere Aussichten" wollte ich gerne darauf hinweisen, dass die Fakten dort veraltet sind.
Die angeblichen Billiganbieter haben allesamt Probleme mit LVRT(Low Voltage Ride Through) und es gibt mehrere Artikel die davon ausgehen, dass in China von 80 Anbieter nur noch 70 überleben werden. Es wurden auch die Subventionen für eigene Windanlagen runtergefahren und Europäer drängen auf den Chinesischen Markt.
Aufgrund der besseren Qualität von LVRT hat China seine Strategie geändert.
Außerhalb Chinas haben die Chinsen, eben aufgrund der niedrigen Qualität, keine Chance.
Weiterhin muss man differenzieren welcher Anbieter in Deutschland wohin exportiert. Und man darf nicht vergessen dass das PTC in den USA bis zum Jahresende immer noch verlängert werden kann. Da ist heute z.B. eine Meldung rausgekommen:
http://www.cleantechlaw.org/2012/05/new-bill-proposes-to-extend-wind-energy.html
Weiterhin schreiben Sie dass die Standorte für Windenergie in Deutschland begrenzt wäre, aber genau das Gegenteil ist der Fall! In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und NRW sind die Beschränkungen runtergesetzt worden, es darf mittlerweile sogar im Wald gebaut werden.  Aufgrund der vielen Bürgerbeteiligungen gibt es etliche neue Projekte die gerade errichtet werden oder aber genehmigt wurden.
Ich würde mich freuen wenn Sie das in Ihrem Artikel aktualisieren könnten. Ich kann Ihnen gerne auch massenweise Links und Quellen dazu nennen.
Man darf sich jedenfalls auf einen Windboom Onshore in Deutschland einstellen.
MFG
Uwe John
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne