Brunsbüttel : Hafenkooperation bindet Dänemark mit ein Brunsbüttel/Rendsburg

Referenten beim Workshop (v.li.): Kai Lass, Björn Pistol, Frank Schnabel, Hans-Jörn Arp, Peter Klarmann, Dr. Joachim Keck sowie Dr. Rolf-Oliver Schwemer.

Foto: sh:z

http://bau-rd-eck.proaktiv.de/kanalhafen.html

Die Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH wächst über Deutschlands Grenzen hinaus und hat mit dem Hafen Havneby auf Rømø einen neuen Partner und Servicehafen. Der weitere Expansionskurs wird zukünftig auch die Luft- und Hinterlandanbindung in die Offshore-Logistikketten integrieren. Uniconsult präsentiertdie Möglichkeiten der Einführung eines Offshore-Shuttles Schleswig Holstein, um Potentiale für die Versorgung der Offshore-Windparks zu heben. Rund 100 Teilnehmer folgten am 16. Mai der Einladung der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH und der Rendsburg Port GmbH zum dritten Workshop der Hafenkooperation. Das weitere Wachstum der Hafenkooperation und der Ausbau und die Optimierung von Offshore-Logistikketten waren die Kernthemen des Workshops. Ein Highlight des eingeschlagenen Expansionskurses ist der Sprung über die Landesgrenze Schleswig-Holsteins und Deutschlands hinaus mit einem neuen Kooperationspartner in Dänemark. Der Hafen Havneby auf Rømø kooperiert mit der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH und übernimmt die Funktion eines Servicehafens. Er ist der zehnte und nördlichste Hafenstandort der Kooperation. Rømø wird sich auf die nah gelegenen Offshore-Windparks des Sylt-Clusters fokussieren. Mit dieser vergrößerten Vernetzung der Kooperationshäfen wurden die Voraussetzungen zur dauerhaften Versorgung und Wartung der Windparks auf See noch verbessert. Die Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH präsentierte einen weiteren Wachstumsansatz, um einer optimierten Offshore-Logistik Rechnung zu tragen und rückt die Luft- und Hinterlandanbindung in ihr Augenmerk. Während die Kooperation sich bislang auf die Hafenstandorte und die seeseitige Anbindung konzentriert hat, werden ab sofort Flugplätze, Speditionen und landseitige Transportunternehmen angesprochen und als Kooperationspartner integriert. „Unser Expansionskurs richtet sich sowohl auf weitere Standorte und die Gewinnung von Kooperationshäfen als auch auf die Integration zusätzlicher Verkehrswege. Damit bündeln wir Kompetenzen und können den Betreibern der Offshore Windparks die komplette Logistikkette anbieten. Kurze Wege und ein effektives Logistikmanagement sind unsere Stärken, von denen unsere Kunden und Hafenstandorte profitieren. Genau diese Stärken bauen wir aus“, erklärt Frank Schnabel, Sprecher der Hafenkooperation und Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH und der Rendsburg Port GmbH. Vor dem Hintergrund optimaler Transportwege für die Versorgung von Häfen und Offshore Windparks, zeigte die UNICONSULT Universal Transport Consulting GmbH ihre Untersuchungsergebnisse zur Etablierung eines Offshore-Shuttles Schleswig-Holstein. Im Fokus der schleswig-holsteinischen Nordseehäfen sind bis zum Jahr 2014 sieben Windparks in dem Helgoland- und Sylt-Cluster. Mit ihren insgesamt 544 geplanten Offshore Windenergieanlagen besteht ein sehr hoher Bedarf an Transporten, die von Personen über Versorgungsgüter bis zu Großkomponenten reichen. Uniconsult errechnete eine Marktnachfrage von ca. 4.000 Shuttle-Fahrten pro Jahr für diese sieben Windparks. Mit der Einführung eines Offshore-Shuttles werden einerseits für die bedarfsgerechte Vernetzung der Basishäfen mit den Produktions- und Servicestandorte Potentiale gehoben. Andererseits profitiert die Versorgung der Offshore-Windparks von dem Shuttle-Einsatz. Dabei entstehen für jeden Transport und für jede Ladung individuelle Anforderungen, so dass es verschiedene Lösungsansätze für den Shuttle-Einsatz gibt: Eine Betriebsvariante ist die Versorgung der Plattformen mit Betriebsstoffen und Ersatzteilen durch ein Offshore-Shuttle. Sie hat den Vorteil, mehrere Kooperationshäfen in eine Route einzubinden. Weitere Shuttle-Möglichkeiten sind tägliche Transporte von Servicepersonal zu den Offshore-Windparks, die Versorgung von Umspann- und Konverterplattformen sowie der Großkomponententransport zwischen Rendsburg-Osterrönfeld und Brunsbüttel. Damit wird die Produktionsstätte der Turmsegmente in Rendsburg direkt in die Transportkette eingebunden, deren Weg zum Basishafen Brunsbüttel zur Konsolidierung führt. Abschluss des Workshops bildete die Führung über das Gelände des neuen Rendsburg Port. Der neue Schwerlasthafen verfügt über optimale land- und seeseitige Verkehrsanbindungen und steht im Fokus des neuen Clusters für Regenerative Energien in Rendsburg. Ab Juli 2012 wird der Hafen mit zwei schwerlastfähigen Kränen betriebsbereit sein, die im Tandembetrieb bis zu 250 Tonnen heben können. In Verbindung mit einem 80 Hektar großen Gewerbegebiet weist Rendsburg Port perfekte Standortbedingungen für Produzenten und Zulieferer von Windenergieanlagen oder von Maschinen und Anlagen sowie für Logistikunternehmen, die auf Containerumschlag ausgerichtet sind. Das Tagesresümee zeigt einen roten Faden: Der Kooperationsgedanke schafft für alle Teilnehmer und Partner eine hohe Branchentransparenz und kurbelt die Möglichkeiten für neue Lösungen und Dienstleistungen an. Die Hafenkooperation resultiert in Mehrwerten, die sich für die Beteiligten in kurzen und schnellen Transportwege, Kosteneffizienz und gebündelten Know-how messen lassen.

Hafenkooperation bindet Dänemark mit ein Brunsbüttel/Rendsburg

Die Hafenkooperation „Offshore-Häfen Nordsee SH“ wächst über Deutschlands Grenzen hinaus und hat mit dem Hafen Havneby auf Rømø einen neuen Partner und Servicehafen. Der weitere Expansionskurs wird zukünftig auch die Luft- und Hinterlandanbindung in die Offshore-Logistikketten integrieren. Uniconsult präsentiert die Möglichkeiten der Einführung eines Offshore-Shuttles, um Potentiale für die Versorgung der Offshore-Windparks zu heben.

Rund 100 Teilnehmer folgten der Einladung der Hafenkooperation und der Rendsburg Port GmbH zum dritten Workshop. „Das weitere Wachstum der Hafenkooperation und der Ausbau und die Optimierung von Offshore-Logistikketten waren die Kernthemen“, fasst Frank Schnabel, Chef der Brunsbüttel Ports und des Rendsburg Port und zugleich Sprecher der Kooperation, zusammen. Ein Highlight des eingeschlagenen Expansionskurses ist der Sprung über die Landesgrenze hinaus.“

Der Hafen Havneby auf Rømø übernimmt die Funktion eines Servicehafens. Es ist der zehnte und nördlichste Hafenstandort der Kooperation. Rømø wird sich auf die nahe gelegenen Offshore-Windparks des Sylt-Clusters fokussieren. Schnabel: „Mit dieser vergrößerten Vernetzung der Kooperationshäfen wurden die Voraussetzungen zur dauerhaften Versorgung und Wartung der Windparks auf See noch verbessert.“

Während die Kooperation sich bislang auf die Hafenstandorte und die seeseitige Anbindung konzentriert hat, werden nun auch Flugplätze, Speditionen und landseitige Transportunternehmen als Partner integriert. „Damit bündeln wir Kompetenzen und können den Betreibern der Offshore Windparks die komplette Logistikkette anbieten“, so Schnabel.

Im Fokus der schleswig-holsteinischen Nordseehäfen sind bis zum Jahr 2014 sieben Windparks bei Helgoland und Sylt. Mit ihren insgesamt 544 geplanten Windenergieanlagen besteht ein sehr hoher Bedarf an Transporten. Uniconsult errechnete eine Marktnachfrage von ca. 4000 Shuttle-Fahrten pro Jahr für diese sieben Windparks. Eine Betriebsvariante ist die Versorgung der Plattformen mit Betriebsstoffen und Ersatzteilen. Weitere Shuttle-Möglichkeiten sind tägliche Transporte von Servicepersonal zu den Offshore-Windparks, die Versorgung von Umspann- und Konverterplattformen sowie der Großkomponententransport zwischen Rendsburg-Osterrönfeld und Brunsbüttel. Damit wird die Produktionsstätte der Turmsegmente in Rendsburg direkt in die Transportkette zum Basishafen Brunsbüttel eingebunden.

sh:z Norddeutsche Rundschau

 

Wachstum und Weitblick beim Workshop der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH

Häfen der Hafenkooperation Offshore-Häfen Häfen der Hafenkooperation Offshore-Häfen
18. May 2012 —Die Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH wächst über Deutschlands Grenzen hinaus und hat mit dem Hafen Havneby auf Rømø einen neuen Partner und Servicehafen. Der weitere Expansionskurs wird zukünftig auch die Luft- und Hinterlandanbindung in die Offshore-Logistikketten integrieren. Uniconsult präsentiertdie Möglichkeiten der Einführung eines Offshore-Shuttles Schleswig Holstein, um Potentiale für die Versorgung der Offshore-Windparks zu heben.Rund 100 Teilnehmer folgten am 16. Mai der Einladung der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH und der Rendsburg Port GmbH zum dritten Workshop der Hafenkooperation. Das weitere Wachstum der Hafenkooperation und der Ausbau und die Optimierung von Offshore-Logistikketten waren die Kernthemen des Workshops. Ein Highlight des eingeschlagenen Expansionskurses ist der Sprung über die Landesgrenze Schleswig-Holsteins und Deutschlands hinaus mit einem neuen Kooperationspartner in Dänemark. Der Hafen Havneby auf Rømø kooperiert mit der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH und übernimmt die Funktion eines Servicehafens. Er ist der zehnte und nördlichste Hafenstandort der Kooperation. Rømø wird sich auf die nah gelegenen Offshore-Windparks des Sylt-Clusters fokussieren. Mit dieser vergrößerten Vernetzung der Kooperationshäfen wurden die Voraussetzungen zur dauerhaften Versorgung und Wartung der Windparks auf See noch verbessert.Die Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH präsentierte einen weiteren Wachstumsansatz, um einer optimierten Offshore-Logistik Rechnung zu tragen und rückt die Luft- und Hinterlandanbindung in ihr Augenmerk. Während die Kooperation sich bislang auf die Hafenstandorte und die seeseitige Anbindung konzentriert hat, werden ab sofort Flugplätze, Speditionen und landseitige Transportunternehmen angesprochen und als Kooperationspartner integriert. „Unser Expansionskurs richtet sich sowohl auf weitere Standorte und die Gewinnung von Kooperationshäfen als auch auf die Integration zusätzlicher Verkehrswege. Damit bündeln wir Kompetenzen und können den Betreibern der Offshore Windparks die komplette Logistikkette anbieten. Kurze Wege und ein effektives Logistikmanagement sind unsere Stärken, von denen unsere Kunden und Hafenstandorte profitieren. Genau diese Stärken bauen wir aus“, erklärt Frank Schnabel, Sprecher der Hafenkooperation und Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH und der Rendsburg Port GmbH. Vor dem Hintergrund optimaler Transportwege für die Versorgung von Häfen und Offshore Windparks, zeigte die UNICONSULT Universal Transport Consulting GmbH ihre Untersuchungsergebnisse zur Etablierung eines Offshore-Shuttles Schleswig-Holstein. Im Fokus der schleswig-holsteinischen Nordseehäfen sind bis zum Jahr 2014 sieben Windparks in dem Helgoland- und Sylt-Cluster. Mit ihren insgesamt 544 geplanten Offshore Windenergieanlagen besteht ein sehr hoher Bedarf an Transporten, die von Personen über Versorgungsgüter bis zu Großkomponenten reichen. Uniconsult errechnete eine Marktnachfrage von ca. 4.000 Shuttle-Fahrten pro Jahr für diese sieben Windparks. Mit der Einführung eines Offshore-Shuttles werden einerseits für die bedarfsgerechte Vernetzung der Basishäfen mit den Produktions- und Servicestandorte Potentiale gehoben. Andererseits profitiert die Versorgung der Offshore-Windparks von dem Shuttle-Einsatz. Dabei entstehen für jeden Transport und für jede Ladung individuelle Anforderungen, so dass es verschiedene Lösungsansätze für den Shuttle-Einsatz gibt: Eine Betriebsvariante ist die Versorgung der Plattformen mit Betriebsstoffen und Ersatzteilen durch ein Offshore-Shuttle. Sie hat den Vorteil, mehrere Kooperationshäfen in eine Route einzubinden. Weitere Shuttle-Möglichkeiten sind tägliche Transporte von Servicepersonal zu den Offshore-Windparks, die Versorgung von Umspann- und Konverterplattformen sowie der Großkomponententransport zwischen Rendsburg-Osterrönfeld und Brunsbüttel. Damit wird die Produktionsstätte der Turmsegmente in Rendsburg direkt in die Transportkette eingebunden, deren Weg zum Basishafen Brunsbüttel zur Konsolidierung führt. Abschluss des Workshops bildete die Führung über das Gelände des neuen Rendsburg Port. Der neue Schwerlasthafen verfügt über optimale land- und seeseitige Verkehrsanbindungen und steht im Fokus des neuen Clusters für Regenerative Energien in Rendsburg. Ab Juli 2012 wird der Hafen mit zwei schwerlastfähigen Kränen betriebsbereit sein, die im Tandembetrieb bis zu 250 Tonnen heben können. In Verbindung mit einem 80 Hektar großen Gewerbegebiet weist Rendsburg Port perfekte Standortbedingungen für Produzenten und Zulieferer von Windenergieanlagen oder von Maschinen und Anlagen sowie für Logistikunternehmen, die auf Containerumschlag ausgerichtet sind. Das Tagesresümee zeigt einen roten Faden: Der Kooperationsgedanke schafft für alle Teilnehmer und Partner eine hohe Branchentransparenz und kurbelt die Möglichkeiten für neue Lösungen und Dienstleistungen an. Die Hafenkooperation resultiert in Mehrwerten, die sich für die Beteiligten in kurzen und schnellen Transportwege, Kosteneffizienz und gebündelten Know-how messen lassen. Ansprechpartner: Frank Schnabel Sprecher der Hafenkooperation c/o Brunsbüttel Ports GmbH, Brunsbüttel Tel.: 04852/884-35
    Jedes der Flügelsegmente ist 55 Meter lang. Diese Blades warten auf den Weitertransport über den Atlantik.Foto: sh:z Norddeutsche Rundschau

Elbehafen: Vestas Giganten reisen über Brunsbüttel nach Amerika

Im April trafen die ersten acht von insgesamt 30 Giganten des Rotorblattherstellers Vestas im Elbehafen Brunsbüttel ein: Flügel für Windkraftanlagen mit einer jeweiligen Länge von 55 m. Der Rotorblatthersteller Vestas Blades Deutschland GmbH in Lauchhammer nutzte für die Verladung erstmals den neuen Hafen Mühlberg an der Elbe. Das Logistikkonzept wurde von der Glahr & Co. GmbH erstellt und speditionell umgesetzt. Die Flügel bescheren, nachdem sie zusammengesetzt wurden, der jeweiligen Windkraftanlage einen Durchmesser von 112 Metern und generieren entsprechend viel Energie. Diese Energie wird in Amerika erzeugt werden, denn die Blades sind für die „Marble River Wind Farm“ in Clinton County, New York bestimmt. Nach den beiden Schiffstransporten auf der Elbe von Mühlberg nach Brunsbüttel wurden die Flügel im Elbehafen Brunsbüttel gemäß Vestas-Anforderungen zwischengelagert. Die Lagerung solcher voluminösen Komponenten erfordert nicht nur eine entsprechende Fläche sondern vor allem logistische Expertise, da der sichere Umschlag der Rotorblätter höchste Priorität genießt. Gleichzeitig muss die Lagerung so erfolgen, dass die Anzahl und die Entfernungen der Flügelbewegungen auf ein Minimum beschränkt werden. Der Elbe als Transportweg kommt vor allem als Anbindung von Produktionsstätten im Binnenland an die Seehäfen immer größere Bedeutung zu. Der Transport mit Binnenschiffen ist im Vergleich mit den Verkehrsträgern Straße und Schiene kosteneffizient, umweltfreundlich, zuverlässig und erlaubt hohe Mengenleistungen. Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH, freut sich über dieses Projekt, da es erneut die Leistungsfähigkeit des Universalhafens Brunsbüttel unter Beweis stellt. „Wir können den Elbehafen insbesondere im Projektgeschäft für Windkraftanlagen noch weiter ausbauen und haben hier mit der Glahr & Co. und dessen Kunden Vestas einen strategisch wichtigen Anlagenhersteller, für den der Anschluss eines Seehafens über die Binnenwasserstraße Elbe von großer Bedeutung ist. Wir werden weiterhin die ökologisch und ökonomisch sinnvollen Transporte über die Elbe mit großem Nachdruck unterstützen“. Alle 30 Rotorblätter werden in Kürze im Elbehafen Brunsbüttel auf ein Seeschiff verladen, um ihre mehrwöchige Reise nach Amerika anzutreten.

Elbehafen Umschlagstation von Rotorblättern für amerikanischen Windpark

Brunsbüttel

Erneut ist der Elbehafen Umschlagstation für Rotorblätter großer Windkraftanlagen.

Bereits im April trafen die ersten acht von insgesamt 30 sogenannten Blades des Rotorblattherstellers Vestas im Elbehafen ein. Die Flügel mit einer jeweiligen Länge von 55 Metern bescheren, nachdem sie zusammengesetzt wurden, der jeweiligenWindkraftanlage einen Durchmesser von 112 Metern. Sie sind für die „Marble River Wind Farm“ in Clinton County, New York bestimmt.

Vestas Blades Deutschland GmbH in Lauchhammer (Brandenburg) nutzte für die Verladung erstmals den neuen Hafen Mühlberg an der Elbe. Nach den beiden Schiffstransporten wurden die Flügel im Elbehafen Brunsbüttel zwischengelagert.

Frank Schnabel, Geschäftsführer des Hafenbetreibers Brunsbüttel Ports: „Die Lagerung solcher voluminösen Komponenten erfordert nicht nur eine entsprechende Fläche sondern vor allem logistische Expertise, da der sichere Umschlag der Rotorblätter höchste Priorität genießt.“ Gleichzeitig müsse die Lagerung so erfolgen, dass die Anzahl und die Entfernungen der Flügelbewegungen auf ein Minimum beschränkt werden.

Schnabel freut sich über dieses Projekt, da es erneut die Leistungsfähigkeit des Universalhafens in Brunsbüttel unter Beweis stelle. „Wir können den Elbehafen insbesondere im Projektgeschäft für Windkraftanlagen noch weiter ausbauen.“ Vestas sei ein wichtiger Anlagenhersteller, für den der Anschluss eines Seehafens über die Elbe große Bedeutung habe. Schnabel: „Wir werden weiterhin die ökologisch und ökonomisch sinnvollen Transporte über die Elbe mit großem Nachdruck unterstützen“. Die Rotorblätter werden in Kürze auf ein Seeschiff verladen, um ihre mehrwöchige Reise nach Amerika anzutreten.

sh:z Norddeutsche Rundschau

      Die markierte Fläche umreißt das gesamte Gelände der Tiefwasserpier zwischen Elbehafen und Kernkraftwerk (re.). Foto: egeb/Google Vielzweck-Pier: Chance für die Region Wirtschaftsförderung wirbt bei den Gesellschaftern um finanzielle Beteiligung / 25 Millionen Euro sollen vom Land fließen Brunsbüttel Weitsicht ist gefragt und eine gehörige Portion Geld. In der Ratsversammlung warb Dr. Hans-Jürgen Hett, Chef der egeb:Wirtschaftsförderung, am Mittwochabend für die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Elbehafen geplante Vielzweck-Pier. Brunsbüttel, neben den Kreisen Dithmarschen und Steinburg Gesellschafter der egeb, müsste seinen Teil an den 8 Millionen Euro noch offenen Kosten übernehmen. Insgesamt wird der so genannte Multi-Purpose-Hafen mit 33 Millionen Euro beziffert, 25 Millionen will das Land tragen. Hett verspricht sich von der Verwirklichung des Vorhabens einen kräftigen Schub für die gesamte Region um Brunsbüttel. Denn diese Pier ist in erster Linie geplant, damit sich Brunsbüttel ein kräftiges Stück vom Offshore-Markt abschneidet. Die Konkurrenz liegt in Cuxhaven, Bremerhaven und Emden. Hier gelte es, nicht zu viel Zeit – und damit womöglich den Anschluss – zu verlieren, verdeutlichte Hett in der Ratsversammlung. Er zog einen Vergleich zur damals weltgrößten Windkraftanlage Growian im Kaiser-Wilhelm-Koog, die Mitte der 80er Jahre die Vorreiterrolle bei Windparks übernahm. Der erste entstand im Koog. Growian lief nicht rund und wurde 1987 nach vier Jahren wieder abgebaut, fortan setzten die Konstrukteure auf viele kleine Anlagen pro Park. Damals ein zukunftsweisender Schritt. Inzwischen gelten Windparks vor der deutschen Küste als äußerst zukunftsträchtig. Hett untermauert dies mit Zahlen: Geplant ist ein Ausbau auf 43 000 Megawatt, erzeugt aus 10 000 Anlagen in der Nordsee. Derzeit sind erst vier Windparks in Betrieb, 24 weitere genehmigt und 54 im Genehmigungsverfahren. „Das sind gewaltige Dimensionen, die wir hier vor uns haben.“ Während Helgoland und Büsum Standorte für Basis- beziehungsweise Servicehäfen seien, empfehle sich Brunsbüttel als Produktionshafen. Die acht Hektar große Pier zwischen Elbehafen und Kernkraftwerk verfügt über 26 Hektar Hinterland. Eine bereits 2003 in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zeige, dass das Projekt wirtschaftlich attraktiv sei. Drei an der Übernahme des Hafenbetriebs interessierte Unternehmen haben ihr Interesse bekundet. „Jetzt liegt es an den Gesellschaftern zu sagen: Ja, ich will investieren“, so Hett. Die Botschaft sei angekommen, erklärte Hauptausschussvorsitzender Andreas Wohlert gestern auf Nachfrage: „Wenn das Land 25 Millionen bereithält für eine Maßnahme, die Brunsbüttel wirtschaftlich beflügelt, muss man seinen Anteil aufbringen.“ Ob das tatsächlich ein Drittel der 8 Millionen Euro sei, müsse unter den Gesellschaftern ausgehandelt werden. Der Kreis etwa profitiere ja auch durch die von der Stadt abzuführende Umlage. Wohlert erwartet zudem einen finanziellen Rückfluss durch Zahlungen des Hafenbetreibers. Ewig Zeit für eine Entscheidung bleibt nicht, das macht Volker Ziedorn (egeb) deutlich. Schon jetzt sei die Vielzweckpier aus der aktuellen Förderperiode des Landes herausgefallen. Es gibt aber die Zusage für die nächste Periode. Dennoch: In diesem Jahr, so Ziedorn, müsse schon mit der Planung begonnen werden. „Sonst können wir es sein lassen.“ Ralf Pöschus Norddeutsche Rundschau    
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne