REPORT Quelle 17/2012 Focus Männerjob auf hoher See

REPORTMännerjob auf hoher See

Montag, 23.04.2012, 00:00 · von FOCUS-Redakteur Gregor Dolak  

Tote und Schwerverletzte: Unter Lebensgefahr stemmen Arbeiter den ersten Offshore-Windpark in die Nordsee

Das Boot schwankt bedrohlich im Wellengang. Zwei Meter auf und wieder ab. Dumpf reibt die Gummischnauze der „Mariah“ gegen die Leiter, die zur Zentralplattform des Windparks hinaufführt. Hernan, der grimmige Filipino auf dem Vordeck, zählt rückwärts: „Drei, zwei, eins – go!“ Und der Kollege im signalroten Overall springt. Unter ihm die 40 Meter tiefe Nordsee, über ihm 48 kalte, kantige Metallsprossen, über die er schnaufend den festen Boden der Bard 1 erreicht.

Eine knallgelbe Stahlinsel auf Stelzen mitten im Meer, 120 Kilometer vor der ostfriesischen Küste bei Borkum. Oben wartet Techniker Sven Hüper, 26. Am Seil hievt er den Geräterucksack herauf und rät grinsend: „Immer schön nah an die Treppe klammern. Wenn dich die ´Mariah´ im Seegang erwischt, presst sie dir den Hintern zu den Nippeln durch.“ Dabei liegt die See an diesem Tag ruhig unter dem sonnigen Firmament. „Ententeich“, raunt Hüper. Die 350 Männer auf Deutschlands erstem in Bau gegangenen kommerziellen Offshore-Park verpacken den Ernst ihres Alltags gern in humorige Sprüche. Aber schon bei flachen Wellen ist der Aufstieg von der Zubringerfähre gefährlich. Im Winter und Frühjahr herrscht raueres Wetter. Häufig schlagen die Wogen höher als sechs Meter. Dann stehen die Arbeiten still. Ingenieure, Elektriker, Schlosser können nicht von der Plattform zu den halbfertigen Windmühlen übersetzen. Ende Januar verunglückte bei dem Andockmanöver ein Kamerad tödlich. Der Pole hatte sich zwar mit einer Drahtleine an der Leiter eingehakt. Doch diese fiel ab und zog den Mann in die Tiefe. Die Ermittler der Emdener Polizei flogen mit Helikoptern ein, untersuchten den Unfall. Hüper wird ernst: „Klingt brutal, aber dann geht es hier schnell wieder zum Tagesgeschäft über.“

Der Terminplan drängt. Schon mehr als ein Jahr ist Bard Offshore 1 im Verzug, 2013 soll die Windfarm endlich eröffnen. Ein titanisches Projekt, das wie in Zeitlupe abläuft. Anders als auf Baustellen an Land brauchen viele Arbeitsschritte bei den Dimensionen der Bauteile Stunden oder Tage. „Hier draußen bekommt man ein anderes Zeitgefühl“, sagt Plattform-Leiter Marcus Bredow, 32.

Mit gewaltigem Aufwand wuchtet die Bard Engineering GmbH mit Land-Sitz in Emden 80 Generatoren in die See. Jedes der tonnenschweren Standbein-Rohre wird per Schiff 62 Seemeilen herantransportiert und zu dreibeinigen Tripiles aufgerichtet. Auf sogenannten Jack-up-Barges – Pontons auf vier Beinen, die vom Meeresgrund aufgebockt werden – ruht die riesige Ramme, welche die Füße für die Windmühlen mit Getöse in den Unterseeboden treibt. Bereits 53 dieser Konstruktionen hat die Mannschaft gesetzt, auf denen später die Masten stehen. Fertig errichtet sind 30 Mühlen, von denen 18 schon jetzt Strom ins deutsche Netz liefern. Etwa 400 Megawatt im Jahr soll der Park künftig produzieren, 1,5 Milliarden Euro wird er kosten. So weit draußen auf dem Meer hat ein solches Abenteuer noch kein anderes Firmenkonsortium gewagt. Bislang eröffnete Windparks in der Ostsee sind vom Strand aus noch zu erkennen. Wegen der riesigen Investitionen geriet Bard prompt in schweres Gewässer. Derzeit steht das Unternehmen, eines der größten Einzelrisiken der HypoVereinsbank in München, zum Verkauf.

Seit die Bundesregierung eilig die Energiewende ausgerufen hat, gelten Offshore-Windfarmen indes als Zukunftsprojekte der Ingenieursnation Deutschland. Investoren haben Anträge gestellt, Genehmigungen sind erteilt. So langsam rollt die Maschinerie der Windmüller an. Im Lauf des Jahres soll der Bau an weiteren fünf oder sechs Parks beginnen.

weiter

Seite 1 / 2

Übersicht: REPORT

... REPORT: Männerjob auf hoher See - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/welt/tid-25759/report-maennerjob-auf-hoher-see_aid_740994.html

 

REPORTMännerjob auf hoher See – Teil 2

Stolz erklärt Maschinenbau-Ingenieur Bredow, der die Errichterplattform leitet: „Das ist Pionierarbeit. Technisch an der Grenze des Möglichen, aber wichtig für unser Land.“ Wie viele der Männer will er beweisen, dass die Energiezukunft made in Germany ist. Die Pläne aus Berlin erscheinen ihnen allerdings wie ferne Papiertigereien. Wenn 2022 nach Planung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen, wird nur ein Bruchteil der prognostizierten Kapazitäten an regenerativer Energie bereitstehen. „Wissen die, was sie da beschließen?“, fragt Techniker Hüper. Von seinem Arbeitsplatz aus ist der Verzug jedenfalls offensichtlich, in den die Energiewende läuft.

Die Jungs auf der Nordsee liefern dennoch eine Heldensaga wie zu Beginn des Kohlebergbaus im Ruhrgebiet. Die Opfer, die sie bringen, sind ähnlich. Denn beim Aufbau von 95 Meter hohen Windrädern mit mehr als 60 Meter langen Rotorblättern verwandelt sich eine solche Baustelle in aufgepeitschter See in eine wahre Knochenmühle: Von 80 schweren Unfällen und bislang drei Toten in deutschen Offshore-Parks weiß das Havariekommando in Cuxhaven, das für Rettungen auf deutschem Hoheitsgebiet zuständig ist. Solche Notrufe dürften zunehmen, da nach Schätzung der Havarieretter die Zahl der Arbeiter in Nord- und Ostsee 2012 auf 1600 steigt. Wenn in den nächsten Jahren insgesamt 7000 Windräder errichtet sind, werden bis zu 2000 Mann zur Wartung dauerhaft dort draußen bleiben. „Die See ist eine feindliche Umgebung“, warnt der Chef des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees, 54. Ein „besseres und dichteres Rettungssystem“ müsse aufgebaut werden. Höhenrettung von den Masten, Bergung bei Tauchunfällen, Brandbekämpfung würden nicht genug geübt. Den Unternehmen sei aber „kein Vorwurf zu machen“. Unglücke seien nie vollständig zu verhindern. Argwöhnisch beobachtet Monsees allerdings die kurzen Offshore-Trainings, mit denen viele Arbeiter auf ihren Einsatz vorbereitet werden. Denn seetaugliche Kräfte müssen rasch und in großer Zahl her. Die Firmen locken mit guter Bezahlung. Sie entspricht beinahe derjenigen auf Ölbohrinseln. Bei Bard verdient ein Techniker mit Gefahrenzulagen um die 6000 Euro im Monat. Dafür packt er zwei Wochen am Stück an und geht dann zwei Wochen auf Heimaturlaub. Der Boom lockt Malocher aus aller Welt, ein Völkergemisch aus Deutschen, Schotten, Polen, Kroaten, Skandinaviern, Balten, Filipinos, Balinesen. Verletzte und Tote nehmen die meisten achselzuckend zur Kenntnis. Dabei war der Ertrunkene im Januar keineswegs der Erste, der auf Bard Offshore 1 sein Leben ließ: Schon zu Beginn der Arbeiten vor zwei Jahren kam ein Taucher unter Wasser um. Hinzu kommen alltägliche Unfälle. Routinemäßig werden Verletzte mit gequetschter Hand oder Splitter im Auge ausgeflogen. Der Notarzt braucht mit dem Helikopter 45 Minuten hinaus. Stück um Stück verschärft die Chefetage die Arbeitsschutzregeln. Viele der Arbeiter halten sie ohnehin für ausreichend. Noch immer aber sind sie nicht so streng wie in Großbritannien, wo Windmühlen komplett evakuiert werden müssen, wenn bei Nebel der Sichtkontakt abreißt. Briten und Norweger haben die Vorschriften für Bohrinseln auf ihre Windparks übertragen. „Statt die zu übernehmen, fangen wir Deutschen noch mal von vorn an“, wundert sich Roland Kalis, 50, Kapitän auf dem Bard-Versorgungsschiff „MS Natalie“.

Der erfahrene Seemann, der schon auf Öl-Rigs gearbeitet hat, liebt seinen Job. Aufregend findet er ihn. Wenn abends die Sonne rotglühend untergeht und die Signallichter an den Windmühlen zu blinken beginnen, fühlt er sich in seiner Steuerkanzel „wie in der Loge“. Um Unfälle zu vermeiden, könnten die Firmen nur aus geschehenen Unglücken lernen, meint Kalis. Und fügt trocken hinzu: „Sicherheit ist mit Blut geschrieben.“

... REPORT: Männerjob auf hoher See – Teil 2 - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/welt/tid-25759/report-maennerjob-auf-hoher-see-m_aid_750792.html

Montag, 23.04.2012, 00:00 · von FOCUS-Redakteur Gregor Dolak  

Tote und Schwerverletzte: Unter Lebensgefahr stemmen Arbeiter den ersten Offshore-Windpark in die Nordsee

Das Boot schwankt bedrohlich im Wellengang. Zwei Meter auf und wieder ab. Dumpf reibt die Gummischnauze der „Mariah“ gegen die Leiter, die zur Zentralplattform des Windparks hinaufführt. Hernan, der grimmige Filipino auf dem Vordeck, zählt rückwärts: „Drei, zwei, eins – go!“ Und der Kollege im signalroten Overall springt. Unter ihm die 40 Meter tiefe Nordsee, über ihm 48 kalte, kantige Metallsprossen, über die er schnaufend den festen Boden der Bard 1 erreicht.

Eine knallgelbe Stahlinsel auf Stelzen mitten im Meer, 120 Kilometer vor der ostfriesischen Küste bei Borkum. Oben wartet Techniker Sven Hüper, 26. Am Seil hievt er den Geräterucksack herauf und rät grinsend: „Immer schön nah an die Treppe klammern. Wenn dich die ´Mariah´ im Seegang erwischt, presst sie dir den Hintern zu den Nippeln durch.“ Dabei liegt die See an diesem Tag ruhig unter dem sonnigen Firmament. „Ententeich“, raunt Hüper. Die 350 Männer auf Deutschlands erstem in Bau gegangenen kommerziellen Offshore-Park verpacken den Ernst ihres Alltags gern in humorige Sprüche. Aber schon bei flachen Wellen ist der Aufstieg von der Zubringerfähre gefährlich. Im Winter und Frühjahr herrscht raueres Wetter. Häufig schlagen die Wogen höher als sechs Meter. Dann stehen die Arbeiten still. Ingenieure, Elektriker, Schlosser können nicht von der Plattform zu den halbfertigen Windmühlen übersetzen. Ende Januar verunglückte bei dem Andockmanöver ein Kamerad tödlich. Der Pole hatte sich zwar mit einer Drahtleine an der Leiter eingehakt. Doch diese fiel ab und zog den Mann in die Tiefe. Die Ermittler der Emdener Polizei flogen mit Helikoptern ein, untersuchten den Unfall. Hüper wird ernst: „Klingt brutal, aber dann geht es hier schnell wieder zum Tagesgeschäft über.“ Der Terminplan drängt. Schon mehr als ein Jahr ist Bard Offshore 1 im Verzug, 2013 soll die Windfarm endlich eröffnen. Ein titanisches Projekt, das wie in Zeitlupe abläuft. Anders als auf Baustellen an Land brauchen viele Arbeitsschritte bei den Dimensionen der Bauteile Stunden oder Tage. „Hier draußen bekommt man ein anderes Zeitgefühl“, sagt Plattform-Leiter Marcus Bredow, 32. Mit gewaltigem Aufwand wuchtet die Bard Engineering GmbH mit Land-Sitz in Emden 80 Generatoren in die See. Jedes der tonnenschweren Standbein-Rohre wird per Schiff 62 Seemeilen herantransportiert und zu dreibeinigen Tripiles aufgerichtet. Auf sogenannten Jack-up-Barges – Pontons auf vier Beinen, die vom Meeresgrund aufgebockt werden – ruht die riesige Ramme, welche die Füße für die Windmühlen mit Getöse in den Unterseeboden treibt. Bereits 53 dieser Konstruktionen hat die Mannschaft gesetzt, auf denen später die Masten stehen. Fertig errichtet sind 30 Mühlen, von denen 18 schon jetzt Strom ins deutsche Netz liefern. Etwa 400 Megawatt im Jahr soll der Park künftig produzieren, 1,5 Milliarden Euro wird er kosten. So weit draußen auf dem Meer hat ein solches Abenteuer noch kein anderes Firmenkonsortium gewagt. Bislang eröffnete Windparks in der Ostsee sind vom Strand aus noch zu erkennen. Wegen der riesigen Investitionen geriet Bard prompt in schweres Gewässer. Derzeit steht das Unternehmen, eines der größten Einzelrisiken der HypoVereinsbank in München, zum Verkauf.

Seit die Bundesregierung eilig die Energiewende ausgerufen hat, gelten Offshore-Windfarmen indes als Zukunftsprojekte der Ingenieursnation Deutschland. Investoren haben Anträge gestellt, Genehmigungen sind erteilt. So langsam rollt die Maschinerie der Windmüller an. Im Lauf des Jahres soll der Bau an weiteren fünf oder sechs Parks beginnen.

weiter

Seite 1 / 2

Übersicht: REPORT

... REPORT: Männerjob auf hoher See - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/welt/tid-25759/report-maennerjob-auf-hoher-see_aid_740994.html

 

REPORTMännerjob auf hoher See – Teil 2

Stolz erklärt Maschinenbau-Ingenieur Bredow, der die Errichterplattform leitet: „Das ist Pionierarbeit. Technisch an der Grenze des Möglichen, aber wichtig für unser Land.“ Wie viele der Männer will er beweisen, dass die Energiezukunft made in Germany ist. Die Pläne aus Berlin erscheinen ihnen allerdings wie ferne Papiertigereien. Wenn 2022 nach Planung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen, wird nur ein Bruchteil der prognostizierten Kapazitäten an regenerativer Energie bereitstehen. „Wissen die, was sie da beschließen?“, fragt Techniker Hüper. Von seinem Arbeitsplatz aus ist der Verzug jedenfalls offensichtlich, in den die Energiewende läuft.

Die Jungs auf der Nordsee liefern dennoch eine Heldensaga wie zu Beginn des Kohlebergbaus im Ruhrgebiet. Die Opfer, die sie bringen, sind ähnlich. Denn beim Aufbau von 95 Meter hohen Windrädern mit mehr als 60 Meter langen Rotorblättern verwandelt sich eine solche Baustelle in aufgepeitschter See in eine wahre Knochenmühle: Von 80 schweren Unfällen und bislang drei Toten in deutschen Offshore-Parks weiß das Havariekommando in Cuxhaven, das für Rettungen auf deutschem Hoheitsgebiet zuständig ist. Solche Notrufe dürften zunehmen, da nach Schätzung der Havarieretter die Zahl der Arbeiter in Nord- und Ostsee 2012 auf 1600 steigt. Wenn in den nächsten Jahren insgesamt 7000 Windräder errichtet sind, werden bis zu 2000 Mann zur Wartung dauerhaft dort draußen bleiben. „Die See ist eine feindliche Umgebung“, warnt der Chef des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees, 54. Ein „besseres und dichteres Rettungssystem“ müsse aufgebaut werden. Höhenrettung von den Masten, Bergung bei Tauchunfällen, Brandbekämpfung würden nicht genug geübt. Den Unternehmen sei aber „kein Vorwurf zu machen“. Unglücke seien nie vollständig zu verhindern. Argwöhnisch beobachtet Monsees allerdings die kurzen Offshore-Trainings, mit denen viele Arbeiter auf ihren Einsatz vorbereitet werden. Denn seetaugliche Kräfte müssen rasch und in großer Zahl her. Die Firmen locken mit guter Bezahlung. Sie entspricht beinahe derjenigen auf Ölbohrinseln. Bei Bard verdient ein Techniker mit Gefahrenzulagen um die 6000 Euro im Monat. Dafür packt er zwei Wochen am Stück an und geht dann zwei Wochen auf Heimaturlaub. Der Boom lockt Malocher aus aller Welt, ein Völkergemisch aus Deutschen, Schotten, Polen, Kroaten, Skandinaviern, Balten, Filipinos, Balinesen. Verletzte und Tote nehmen die meisten achselzuckend zur Kenntnis. Dabei war der Ertrunkene im Januar keineswegs der Erste, der auf Bard Offshore 1 sein Leben ließ: Schon zu Beginn der Arbeiten vor zwei Jahren kam ein Taucher unter Wasser um. Hinzu kommen alltägliche Unfälle. Routinemäßig werden Verletzte mit gequetschter Hand oder Splitter im Auge ausgeflogen. Der Notarzt braucht mit dem Helikopter 45 Minuten hinaus. Stück um Stück verschärft die Chefetage die Arbeitsschutzregeln. Viele der Arbeiter halten sie ohnehin für ausreichend. Noch immer aber sind sie nicht so streng wie in Großbritannien, wo Windmühlen komplett evakuiert werden müssen, wenn bei Nebel der Sichtkontakt abreißt. Briten und Norweger haben die Vorschriften für Bohrinseln auf ihre Windparks übertragen. „Statt die zu übernehmen, fangen wir Deutschen noch mal von vorn an“, wundert sich Roland Kalis, 50, Kapitän auf dem Bard-Versorgungsschiff „MS Natalie“.

Der erfahrene Seemann, der schon auf Öl-Rigs gearbeitet hat, liebt seinen Job. Aufregend findet er ihn. Wenn abends die Sonne rotglühend untergeht und die Signallichter an den Windmühlen zu blinken beginnen, fühlt er sich in seiner Steuerkanzel „wie in der Loge“. Um Unfälle zu vermeiden, könnten die Firmen nur aus geschehenen Unglücken lernen, meint Kalis. Und fügt trocken hinzu: „Sicherheit ist mit Blut geschrieben.“

... REPORT: Männerjob auf hoher See – Teil 2 - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/welt/tid-25759/report-maennerjob-auf-hoher-see-m_aid_750792.html

c
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Offshore Windkraftanlagenbau auf See, Maritimes Lagezentrum Seenotrettung, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne