Weser Ausbau der Zufahrten zu den Seehäfen unverzichtbar IHK Nord fordert Weservertiefung

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Weservertiefung

Geplante Ausbaggerung ist umstritten

Der 122 Kilometer lange Abschnitt der Weser zwischen Bremen und der Nordsee soll vertieft werden. Aber die geplante Weservertiefung bleibt umstritten. Obwohl das Vorhaben schon genehmigt ist, wird noch nicht daran gearbeitet. Nach Meinung des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig im Mai 2013 nicht unbegründet.
Weservertiefung vor dem Ende? - Nordwestradio Journal [Quelle: Radio Bremen]Die Vertiefung der Weser ist umstritten.
Die Richter bemängelten, dass die Vertiefung der Weser als ein Gesamtvorhaben von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes /WSV) eingestuft ist, obwohl es drei verschiedene Abschnitte mit eigenen Anforderungen sind. Ob damit das gesamte Vorhaben gestoppt wird oder Nachbesserungen nötig sind, ist aber weiterhin offen.

Weservertiefung

  • zwischen Bremerhaven und der Nordsee geplant: 13,5 Meter (jetzt 12,8 Meter)
  • zwischen Bremerhaven und Brake geplant: 12,8 Meter (jetzt 11,9 Meter)
  • zwischen Brake und Bremen geplant: 11,1 Meter (jetzt 10,7 Meter)

Sieben Klagen gegen die Vertiefung

Insgesamt sieben Klagen liegen gegen die Ausbaggerung vor. Eine vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), drei von ansässigen Landwirten und zwei von Unternehmen (Kronos Titan und die Fassmerwerft). Der BUND will die Ausbaggerung aus ökologischen Gründen nicht, sagt Martin Rode, Landesgeschäftsführer des Bremer Verbands: "Die Weservertiefung stellt einen weiteren massiven Eingriff in das Flussökosystem dar, wir gehen weiter auf die schiefe Bahn der Naturzerstörung hier." Die Umweltschützer klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss, weil er gegen Naturschutzrecht verstoße – und verweisen zudem auf den Tiefwasserhafen, der auch von vollbeladenen Schiffen jederzeit erreicht werden könne.

Bericht von buten un binnen vom 15. Mai 2013

Die Hafenwirtschaft wartet ungeduldig auf die Weservertiefung. Sie möchte, dass die großen Containerfrachter Bremerhaven auch voll beladen anfahren können. Und auch die Zufahrt zu den Häfen Brake (Kreis Wesermarsch) und Bremen soll vertieft werden, um Feeder- und Frachtschiffe mehr beladen zu können. So könnten Kosten gespart werden und man bleibe konkurrenzfähig mit Häfen wie Rotterdam oder Amsterdam, argumentiert die Hafenwirtschaft. Der 122 Kilometer lange Abschnitt der Weser zwischen Bremen und der Nordsee soll unterschiedlich vertieft werden. Zwischen Bremen und Bremerhaven sollen künftig Schiffe bei Flut mit 11,1 Meter Tiefgang fahren können (bisher 10,7 Meter), zwischen Bremerhaven und der Nordsee künftig mit 13,5 Meter Tiefgang (derzeit 12,8 Meter).

Auch Deichverbände fürchten die Konsequenzen

Keine Klagen gegen die Vertiefung haben die Deichverbände eingereicht, aber auch sie haben massive Bedenken. Denn nach dem Eingriff steige die Fließgeschwindigkeit und der Tidenhub (Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser) werde größer. In der Folge würde das Hochwasser schneller steigen und das Weserufer stärker verschlicken. Aus diesem Grund klagt auch die Gemeinde Stadland (Kreis Wesermarsch), sie fürchtet, wegen der Verschlickung ihr Strände nicht mehr nutzen zu können. Auch die Nebenflüsse sind von den Folgen der Ausbaggerung betroffen: So wird zum Beispiel die Wümme breiter und verschlickt zunehmend. So gehen wertvolle Lebenräume verloren, sagt BUND-Landesgeschäftsführer Rode.
Was dafür – und was dagegen spricht Der Streit um die Folgen der Weservertiefung

http://worldmaritimenews.com/archives/70851

Germany: Offshore Terminal Bremerhaven to Be Built

Posted on Dec 7th, 2012 with tags , , , , , , .
Germany - Offshore Terminal Bremerhaven to Be Built Bremen’s Senate decided to ensure funding for building of the Offshore Terminal Bremerhaven (OTB) in an effort to achieve energy turnaround and create jobs. The Senate made the required landmark decision for project’s financing at a meeting on December 4, according to the press release published on its official website. Mayor Jens Böhrnsen said: “The offshore terminal is the central infrastructure decision of this legislative period. Therefore, we have joined all forces in order to master this financial effort. This decision lays the foundation so that Bremerhaven can further strengthen its position as a center of European offshore wind industry. “ Böhrnsen emphasized that this decision is a clear signal to the industry that the state of Bremen stands by its proactive position to promote the sector. “The Federal Government has created much confusion over the past months. The Senate is still clear about its position: ‘Offshore wind is a key component of the energy transition’. And even if the occasional project might be delayed, this type of energy will become extremely important in the coming decades.That is what we support and we intend to benefit with many new jobs.” The cost of building the quay should amount to about EUR 160 million, including risk and ancillary building costs. Also, charges for compensation measures are expected to amount to EUR 20 million. The financing of the construction will be distributed over a period of five years within the Bremen’s budget, in order to avoid burdening the future generations, said Karoline Linnert, Finance Senator. The offshore wind industry has established itself in recent years as the fastest growing industry in Bremen. The focus of this development is in the region of the southern fishing port in Bremerhaven. To date, the offshore industry has created around 3,000 jobs in Bremerhaven.

News

http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politikfinanzenbaubremerhaventunnel100.html http://www.dvz.de/rubriken/single-view/nachricht/32038.html
www.maritimheute.de/gesamtfinanzierung-des-hafentunnels-in-bremerhaven-beschlosen/

Gesamtfinanzierung des Hafentunnels in Bremerhaven beschloßen

Bremer Verwaltungsgericht

Hafentunnel-Bau gestoppt

Freitag, 08. Februar 2013 Das Bremer Verwaltungsgericht hat den Bau des Hafentunnels in Bremerhaven vorerst gestoppt. Das teilte eine Gerichtssprecherin jetzt mit. Die Richter entschieden, dass die geplanten Rodungsarbeiten und Bauvorbereitungen bis zu einer endgültigen Entscheidung im Eilverfahren nicht anlaufen dürfen. Geklagt haben fünf Eigentümer von Grundstücken, über die der gut 200 Millionen Euro teure Hafentunnel zum Teil laufen soll. Der Tunnel soll den Containerterminal in Bremerhaven besser an die Autobahn anbinden. lni/FBi Copyright THB Der Senat hat am 04.12.2012 abschließend dem Bau und der Finanzierung des Hafentunnels Bremerhaven zugestimmt. Basis dafür war die gestrige Zustimmung des Vereins Hafenanbindung e.V., mit dem die anteilige Finanzierung des Tunnels in der Cherbourger Straße sichergestellt worden war. Der entsprechende Vertrag zwischen dem Land Bremen, der Stadt Bremerhaven und der Hafenwirtschaft ist jetzt für den 05. Dezember 2012 in Bremerhaven vorgesehen. Die Finanzierung der Gesamtkosten von 200,519 Millionen Euro stellt sich jetzt wie folgt dar: 29,2 Mio. Euro – Planungsmittel Senator für Umwelt, Bau und Verkehr 120 Mio. Euro – Baukosten Bund 29,056 Mio. Euro – Baukosten Land 7,263 Mio. Euro – Bremerhaven 15 Mio. Euro – Hafenwirtschaft Während die Beschlüsse von Bund, Land und Stadtgemeinde bereits seit einiger Zeit vorliegen, war für die Beteiligung der Hafenwirtschaft noch eine Fülle rechtlicher Themen zu klären. Diese sind jetzt umfassend aufbereitet, so dass einer Parafierung der Verträge nichts mehr im Wege steht. Mit dem Hafentunnel Bremerhaven soll die Anbindung der Containerterminals effizient und zukunftsfähig hergerichtet werden. Die Containerterminals in Bremerhaven stellen einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Stadt Bremerhaven und das Land Bremen dar. Die insgesamt 1.450 Meter lange Straße verbindet die Cherbourger Straße ab der Wurster Straße mit dem Autobahnanschluss Bremerhaven/Überseehafen.

Bremer Senat stimmt weiterem Projekt zu

OTB-Finanzierung steht

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Pro Jahr sollen 160 Offshore-Windanlagen über den Terminal verschifft werden. Foto: BIS/ScheerBISPro Jahr sollen 160 Offshore-Windanlagen über den Terminal verschifft werden.
Der Bremer Senat hat nicht nur der Finanzierung des Hafentunnels zugestimmt (siehe Opens external link in new windowhier), sondern auch der Finanzierung des Offshore-Terminals (OTB). Die Senatoren entschieden, den Terminal nach dem Scheitern eines Investorenmodells aus eigener Kraft zu stemmen. Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) sprach von der zentralen Infrastrukturentscheidung dieser Legislaturperiode. Die Gesamtkosten sollen 180 Millionen Euro betragen und über fünf Jahre aus dem Haushalt finanziert werden. Neue Schulden will Bremen für den Bau des Terminals, über den Bauteile für Hochsee-Windenergieanlagen verladen werden sollen, nicht machen. Der größte Posten soll mit gut 75 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Hafen kommen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Ausbau der Mittelweser

Wirtschaftsverbände fordern mehr Tempo

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Die Wirtschaft in Bremen und Oldenburg fordert mehr Tempo beim Ausbau der Mittelweser zwischen Minden und Bremen. Fast 25 Jahre nach der ersten Verwaltungsvereinbarung seien die Projekte immer noch nicht abgeschlossen, kritisierte der Präses der Handelskammer Bremen, Otto Lamotte, am Mittwoch. Der weitere Ausbau sei wegen Einsparungen des Bundes vorerst gestoppt. Die Mittelweser ist nach Meinung des Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Bremerhaven, Ingo Kramer, wichtig für die Hinterlandanbindung der Häfen. Mit einem halbherzigen Ausbau könne das Ziel, mehr Verkehr auf Binnenschiffe zu verlagern, kaum erreicht werden.

Bund stuft die Bremer Wasserstraße herab. Wirtschaft in Sorge Warum ist unsere Weser nur ein B-FLUSS?

http://www.bild.de/regional/bremen/weser/bund-stuft-die-bremer-wasserstrasse-herab-wirtschaft-in-sorge-27199204.bild.html Alle fünf Jahre wird die Kategorisierung überprüft. Vielleicht ist die Weser 2017 wieder ein A-Fluss.
Warum ist unsere Weser nur ein B-FLUSS: Bund stuft die Bremer Wasserstraße herab. Wirtschaft in Sorge Die Weser ist für Bremen nicht nur Naherholungsgebiet, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor
Foto: Thomas Joswig
15.11.2012 — 11:23 Uhr

Von SEBASTIAN RÖSENER

Mitte – Sie ist unsere Lebensader und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Doch jetzt stuft ein Bayer unsere schöne Weser einfach zum B-Fluss herab! Die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) trübt die Stimmung flussauf und abwärts. In einer neuen Einteilung landet die Unterweser nur in Kategorie B. Während A-Flüsse (wie die Donau oder der Main) ohne weiteres ausgebaut werden können, werden bei uns allenfalls Schäden repariert. Warum ist unsere Weser nur ein B-Fluss?
Besorgt: Der SPDMdB Carsten Sieling Besorgt: MdB Carsten Sieling (SPD)
Foto: Rainer Fromm
Schuld ist eine neue Verkehrsprognose des Bundesverkehrsministeriums in Zusammenarbeit mit den Bundesländern. Danach hat Bremen nicht soviel Schiffsverkehr wie die anderen Flüsse. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Sieling kritisiert: „Die Schifffahrt ist bei uns ein wichtiger Verkehrsträger. Diese Entscheidung ist ein heftiger Rückschlag für unsere Häfen.“ Zudem wirft Sieling Ramsauer bei der Einteilung Patriotismus vor. Sieling: „Es ist auffallend, dass die Kategorie A sehr südlastig verteilt wurde.“

Container- und Autoumschlag gestiegen

Bremens Häfen in Bestform

 

Donnerstag, 15. November 2012

Vor allem im Containerumschlag gab es ein deutliches Plus zu verzeichnen.
Während sich die Masse der großen Universalhäfen in der Hamburg-Le-Havre-Range in den ersten neun Monaten 2012 teilweise sogar mit einem Rückgang begnügen muss, glänzen die bremischen Häfen mit einem deutlichen Mengenplus. Der Gesamtumschlag in Bremerhaven und den stadtbremischen Häfen stieg zwischen Januar und September um 7,3 Prozent auf 64,8 Millionen Tonnen (2011: 60,4 Millionen Tonnen). Der Containerumschlag bereitet Senat und Umschlag­betrieben ungebrochen Freude. In den ersten drei Quartalen wurden auf den bremischen Terminals gut 4,77 Millionen TEU bewegt, ein Plus von 6,2 Prozent. Gut im Rennen liegen Bremens Häfen auch beim Fahrzeugumschlag. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" Bemerk.Btr. HP: Wahlkampf ?? neuer Tonnenleger Bremerhaven WSA wird vom Rechnungshof nicht beanstandet , sondern nur der Neue vom NOK Saatsee, Seltsam ??

WSA Bremerhaven stellt Tonnenleger in Dienst

http://www.bremerhaven.de/medien/287/DSCN0663_700px.jpg&imgrefurl=http://www.bremerhaven.de/meer-erleben/stadtleben/high-tech-tonnenleger-fuer-bremerhaven-nordergruende-ab-november-im-einsatz.

Fotorechte WSA Bremerhaven Ich : WSA Brunsbüttel      

"Nordergründe" abgeliefert

Samstag, 03. November 2012

Die „Nordergründe“ ist der zweite von drei Neubauten.
Der neue Tonnenleger "Nordergründe" ist gestern in Bremerhaven in Dienst gestellt worden. Das Spezialschiff wird vom Wasser- und Schifffahrtsamt vor allem dafür eingesetzt, die rund 500 Seezeichen auf der Weser von der Nordsee bis nach Bremen instand zu halten. Außerdem ist das Schiff auch für Brandeinsätze auf See ausgerüstet. Die "Nordergründe" löst den über 40 Jahre alten Tonnenleger "Bruno Illing" ab. Das neue Schiff wurde auf der Fassmer Werft in Berne (Kreis Wesermarsch) gebaut.

Empfehlung des Bundesverwaltungsgerichts

WSD lässt Weservertiefung ruhen

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Nach der Fahrrinnenanpassung der Elbe ist nun auch die Weservertiefung vorerst gestoppt. Der Ausbau wird bis zu einer gerichtlichen Entscheidung nicht begonnen, teilte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) Nordwest in Aurich jetzt mit. Die Behörde reagiert damit auf eine Empfehlung des Bundesverwaltungsgerichts, das sich derzeit mit den Klagen gegen das Projekt befasst. Die Empfehlung sei aber keine Vorentscheidung für das wahrscheinlich im Frühjahr zu verhandelnde Hauptsacheverfahren, so das Gericht.

News

Entscheidung über BUND-Klage abwarten

Vorerst keine Weservertiefung

Donnerstag, 27. September 2012Die Baggerarbeiten zur Vertiefung der Weser sollen vorerst nicht beginnen. Eine entsprechende Empfehlung hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Dienstag nach einem Erörterungstermin zu Klagen gegen das Vorhaben gegeben. „Wir werden der Bitte des Gerichts nachkommen und bis zur Entscheidung im Hauptsacheverfahren nicht beginnen“, sagte die Sprecherin der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSV) Nordwest, Eva Hülsmann, gestern. Die Klage der Umweltschutz-Organisation BUND wird in der Hauptsache voraussichtlich im Frühjahr verhandelt. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
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Donnerstag, 30. August 2012

Zwei Containerschiffe sind im dichten Nebel auf der Weser in Bremerhaven zusammengestoßen. Die Besatzungen wurden dabei aber nicht verletzt. Zu dem Unfall kam es nach Angaben der Polizei, als ein 160 Meter langer Frachter am Mittwochmorgen im Hafen anlegen wollte. Beim Drehen prallte er mit dem Bug gegen ein an der Kaje liegendes Schiff. Beide Frachter wurden beschädigt. Öl oder Diesel traten jedoch nicht aus. Die Wasserschutzpolizei ermittelt jetzt, wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte.

Bremen - Von Beate HinkelSeit über 100 Jahren wird die Weser immer weiter ausgebaut. War sie einst fünf Meter tief, sind es heute rund 15 Meter. Und dabei soll es nicht bleiben, denn die Schiffe werden immer größer. Doch die ständige Vertiefung wirkt sich auch auf die Nebengewässer aus. Zum Beispiel auf die Wümme. Im Blockland bildet sie die Grenze zwischen Bremen und Niedersachsen.

Martin Rode vom BUND (l.) und Landwirt Gerd Gartelmann zählen zu den Klägern gegen die Weservertiefung. ·

Seit ein paar Jahren bereitet der große Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser und die damit verbundene hohe Fließgeschwindigkeit Anwohnern und Naturschützern extreme Schwierigkeiten. Wer mit dem Kanu auf der Wümme paddelt, kann die Schäden aus nächster Nähe betrachten. Aber auch der Anwohner und Landwirt Gerd Gartelmann beobachtet, wie sich die Wümme ständig verändert. In einer scharfen Kurve zeigt er Schilfbüschel, die das Wasser vom Ufer mitgerissen hat. Und „das ist das Schlimme“, sagt Gartelmann. „Da sind Bäume und Büsche, die am Ufer stehen, die fallen ins Wasser.“ Und so werde die Wümme immer breiter und verschlicke immer mehr.

Problematisch ist das aus Sicht des Naturschutzes, weil wertvolle Lebensräume verloren gehen, sagt Martin Rode, Landesgeschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Der direkte Verlust der Schilfröhrichte und der Weidengebüsche schade, außerdem gäbe es wesentlich weniger Vögel und Insekten. Statt einer lebendigen Tier- und Pflanzenwelt befinden sich an vielen Uferstellen inzwischen Steinschüttungen. Sie sichern den Deich und damit den Lebensraum der Menschen. Doch die Anwohner klagen über Risse in ihren Häusern. Und Gerd Gartelmann vermutet, dass vor allem die letzte Weservertiefung verantwortlich für die immer massiveren Veränderungen in der Wümme und damit auch für die Schäden an den Häusern ist. Denn seit rund fünf Jahren wird der Tidenhub, also der Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser, ständig größer. Damit erhöht sich die Fließgeschwindigkeit des Wassers. Vor zehn Jahren betrug der Tidenhub am Oberlauf der Wümme noch 1,20 Meter. Jetzt sind wir bei 2,80 Meter. Und so kommt es zu einer täglichen Grundwassersenkung. „Das unterspült den tragfähigen Sand, auf dem die Häuser stehen. Die Häuser kriegen immer mehr Risse“, klagt Gartelmann.

Die Weser in Bremen hat mit 4,20 Meter den größten Tidenhub an der ganzen deutschen Nordseeküste, sagt Rode. Und das wirkt sich eben auch auf die Wümme aus: „Das kann so ein kleiner Fluss einfach nicht vertragen. Das führt zu massiven Erosionen, weil der Fluss versucht, diese ganze Energie irgendwo loszuwerden, die er durch die Tide täglich reingeschoben bekommt.“

Die Anwohner im Blockland haben gegen die weitere Ausbaggerung der Weser beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Einspruch eingelegt. Der BUND hat gegen das Vorhaben geklagt: „Wir reden hier über sehr, sehr tiefgreifende Veränderungen in ziemlicher Ignoranz auch derjenigen Seite, die immer nur einen tieferen Fluss für nicht nachgewiesene wirtschaftliche Vorteile fordert. Das ist ein sehr groteskes Spiel, was da läuft. Und da werden wir uns mit aller Energie gegen wehren.“

Ende September gibt es beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einen Erörterungstermin.

29.08.2012 | 12:44 Uhr

POL-HB: Nr.: 0431--Schiffsunfall auf der Weser--

Bremen (ots) -
-

Ort: 	Bremerhaven, Weser
Zeit	29.08.12, 06:20 Uhr

Heute Morgen, um 06:20 Uhr, kam es auf der Weser vor der Stromkaje in
Bremerhaven zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Containerschiffen. 
Ein unter der Flagge der Niederlande fahrender Frachter wollte an der
Stromkaje anlegen und führte dazu ein Drehmanöver durch. Dabei geriet
das 160 Meter lange Schiff mit dem Bug gegen ein an der Stromkaje 
festliegendes Containerschiff aus Liberia. Zu dieser Zeit herrschte 
dichter Nebel. 
Personen wurden nicht verletzt, an beiden Schiffen entstand 
Sachschaden. Der unter niederländischer Flagge fahrende Frachter 
wurde am Bug beschädigt, das Containerschiff aus Liberia an der 
Steuerbordseite. Betriebstoffe wie Öl und Diesel traten nicht aus.
Die beiden Schiffe bleiben bis zur Bestätigung der Schiffssicherheit 
vorerst in Bremerhaven.
Die Ermittlungen durch Beamte der Wasserschutzpolizeiinspektion 
Bremerhaven der Polizei Bremen dauern an.
ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=35235
 
Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Bremen
Franka Haedke
Telefon: 0421/362-12114/-115
Fax: 0421/362-3749
pressestelle@polizei.bremen.de
http://www.polizei.bremen.de
http://www.polizei-beratung.de

FESTWOCHE „Götheborg“ Besuchermagnet

Bild
Aus allen Nähten platzt die 38. Bremerhavener Festwoche. Selten kamen so viele Besucher. BILD: Heiner Otto  Bild vergrößern

von Heiner Otto

Bremerhaven - Die 38. Bremerhavener Festwoche schickt sich an, alle Besucherrekorde zu brechen. An diesem Sonntag erhielten Ausflügler aus dem gesamten Nordwesten noch einmal Gelegenheit, einen Blick auf die Großsegler im Neuen Hafen zu werfen. Ein besonderer Besuchermagnet war das Vollschiff „Götheborg“, Nachbau eines alten Ostindienfahrers. Gleich dahinter lag ein russisches Segelschiff, dessen Besatzung mehrmals am Tag in die Masten klettert – ein beliebtes Fotomotiv. Wer nicht nur Schiffegucken möchte, fand auf der Festmeile zwischen der Klappbrücke am Neuen Hafen und dem Schiffahrtsmuseum maritime Verpflegungsstände aller Art. Das sich stündlich aktualisierende Veranstaltungsprogramm dauerte bis in die frühen Abendstunden. Insgesamt zählten die Veranstalter knapp 160.000 Besucher.

Weser-Kurier: Zum Bewirtschaftungsplan Weser schreibt der "Weser-Kurier" in seiner Ausgabe vom 28. Juni 2012:

Umschlag im BLG-Autoterminal steigt weiter

Im ersten Halbjahr 2012 stieg die Zahl der am BLG-Autoterminal in Bremerhaven umgeschlagenen Fahrzeuge im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf 1,05 Millionen Einheiten. Der Anteil der Exportfahrzeuge liegt mit 80 Prozent unverändert hoch. Hauptexportregionen sind Asien und Nordamerika. Insbesondere China importiert deutsche Premium-Marken in steigenden Stückzahlen. Der Anteil Chinas an den gesamten Automobilausfuhren via Bremerhaven liegt inzwischen bei 25 Prozent.   Bremen (ots) - Zu schön um wahr zu sein, ist der Bewirtschaftungsplan Weser. Auf 342Seiten ist nun nachzulesen, wie ein Kompromiss zwischen Naturschutz, Schifffahrt und Landwirtschaft an der Weser aussehen kann - trotz oder gerade wegen der Vertiefung. Jahrelang haben sich die unterschiedlichen Interessengruppen gestritten. Nun liegt die Versöhnung in Hochglanz auf dem Tisch. Wer's glaubt . . . Der Bewirtschaftungsplan Weser folgt den Gesetzen der von Europa verordneten Bürokratie, fachlich kompetent, aber am Ende wenig Neues. Niedersachsen und Bremen mussten den Fachbericht vorlegen, um der europäischen Umweltschutzrichtlinie Flora-Fauna-Habitat nachzukommen. Denn Brüssel macht Druck und droht durchaus mit Strafen. Ähnlich wie der Generalplan Wesermarsch aber ist auch dieses Papier eine hübsche Liste mit Lösungsvorschlägen, mehr nicht. Die Weservertiefung kommt - und aus wirtschaftlicher Sicht muss sie das auch, sonst sind die Häfen in Bremen, Brake und Bremerhaven auf Dauer auf dem Weltmarkt nicht konkurrenzfähig. Sicher kann der Bewirtschaftungsplan die Schäden für die Umwelt und die Nachteile für die Landwirtschaft abmildern, aber nicht verhindern. Eine Flussvertiefung ist keine Fahrrinnenanpassung, wie es lapidar im Jargon konservativer Politiker und im Amtsdeutsch heißt, sondern ein ernst zu nehmender Eingriff in ein kompliziertes Öko- und Entwässerungssystem mit nicht absehbaren Folgen für Natur und Mensch. Wenn Niedersachsens FDP-Umweltminister Stefan Birkner, Bremens grüner Umweltsenator Joachim Lohse und der Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest, Klaus Frerichs, behaupten, dass die Ziele der unterschiedlichen Interessengruppen tatsächlich vereinbar sind, dann machen sie sich und den Menschen am Fluss schlicht etwas vor. Die Weservertiefung wird Vögeln ihre Brut- und Rastplätze nehmen, Landwirten das Süßwasser für die Felder. Profiteur ist allein die Hafenwirtschaft. Politiker sollten den Mut haben, dies auch zu sagen. Und der Bewirtschaftungsplan Weser ist erst dann etwas wert, wenn die nun angekündigten Ausgleichsmaßnahmen auch umgesetzt werden. http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-06/23908497-weser-kurier-zum-bewirtschaftungsplan-weser-schreibt-der-weser-kurier-in-seiner-ausgabe-vom-28-juni-2012-007.htm Originaltext: Weser-Kurier Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30479 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30479.rss2 Pressekontakt: Weser-Kurier Produzierender Chefredakteur Telefon: +49(0)421 3671 3200 chefredaktion@Weser-Kurier.de © 2012 news aktuell

News

Windkraft auf hoher See

Millionen für Bremerhavener Hinterlandanbindung

Der Bremer Senat hat ein Infrastrukturprojekt für die Windenergie-Branche auf den Weg gebracht. Mit rund 30 Millionen Euro sollen unter anderen die Hinterlandanbindung des geplanten Offshore-Terminals in Bremerehaven erschlossen und weitere Flächen für Firmenansiedlungen geschaffen werden. An den Kosten beteiligen sich auch der Bund und die Stadt Bremerhaven.   Quelle: Montage Radio Bremen Computergrafik von geplanten Offshore-Hafen Bremerhaven. Für das Hinterland wird jetzt Geld locker gemacht. Bremen und Bremerhaven suchen bekanntlich einen privaten Investor für den geplanten, rund 200 Millionen Euro teuren, Schwerlasthafen im Süden Bremerhavens. Das am Dienstag beschlossene Investitionspaket soll den Weg dafür eben. Die 30 Millionen Euro fließen unter anderem in den Ausbau der Zufahrtstraße in den südlichen Fischereihafen. Er soll den geplanten Offshore-Terminal an den Fernverkehr anbinden. Auf dem derzeit noch als Flugplatz genutzten Gelände soll eine Fläche in der Größe von bis zu elf Fußballfeldern für weitere Gewerbeansiedelungen vorbereitet werden. Die Start- und Landebahn soll für Schwerlasttransporte umgebaut werden. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur ist geplant, Grünland-Biotope im Bereich der Drepteniederung anzulegen.

Kosten in Höhe von 86,7 Millionen Euro

Generalplan Wesermarsch teurer als geplant

Freitag, 22. Juni 2012

Der Generalplan Wesermarsch, der Umweltschäden infolge der geplanten Weservertiefung verhindern soll, könnte teurer werden als ursprünglich geplant. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Fraktion der Grünen im Landtag hervor. Umweltminister Stefan Birkner (FDP) sagte am Donnerstag im Landtag, eine Vorstudie gehe von Kosten von 86,7 Millionen Euro aus - eingeplant sind bislang Mittel von 50 Millionen Euro. Niedersachsen will mit 37,5 Millionen Euro den größten Teil der Kosten tragen, den Rest sollen sich Bremen, der Bund und die Wasserverbände teilen.

Ausbau der Zufahrten zu den Seehäfen unverzichtbar

IHK Nord fordert Weservertiefung

Dienstag, 22. Mai 2012
Die IHK Nord fordert die Weservertiefung um konkurrenzfähig zu bleiben. Foto: R. Schuldt
Die IHK Nord fordert die Weservertiefung um konkurrenzfähig zu bleiben. Foto: R. Schuldt

Lösungsvorschläge unterbreitet

Erste Fortschritte im Streit um Weservertiefung

Mittwoch, 30. Mai 2012
Umweltschützer, Landwirte und Werften klagen gegen die Weservertiefung. Foto: R. SchuldtUmweltschützer, Landwirte und Werften klagen gegen die Weservertiefung. Foto: R. Schuldt
Im Streit um die Weservertiefung hat das Bundesverwaltungsgericht bei Gesprächen vor Ort Fortschritte erzielt. Umweltschützer, Landwirte, Werften, ein Unternehmen und eine Gemeinde klagen gegen die Pläne, den Fluss auszubaggern. Bei einem dreitägigen Ortstermin konnten die Leipziger Richter jetzt in mehreren Verfahren Vergleiche erzielen und Lösungsvorschläge unterbreiten. Bis Anfang Juli können sich die Beteiligten dazu äußern. Mit der Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz werden sich die Richter bei einem nicht-öffentlichen Termin am 25. September befassen. Die norddeutsche Wirtschaft hat ihre Forderung nach einer Weservertiefung bekräftigt. Die Seehäfen seien nicht nur für Wirtschaft und Arbeitsmarkt an der Küste entscheidend, teilte der Vorsitzende der Industrie- und Handelskammer Nord, Klaus-Hinrich Vater, am Montag in Kiel mit. Sie seien für die gesamte deutsche Wirtschaft unverzichtbar. Diese Funktionen könnten die Häfen aber nur erfüllen, wenn die Zufahrten ausgebaut seien, sagte Vater vor dem Hintergrund von Klagen gegen den Weserausbau. Wenn die Weserhäfen mit modernen Schiffen nicht mehr wirtschaftlich erreichbar wären, drohe eine Abwärtsspirale mit dramatischen Auswirkungen für die gesamte Region. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" Bremen/Kiel . Vor allem die Wirtschaft macht sich für eine Weservertiefung stark. 90 Unternehmen, Verbände, Fraktionen und Betriebsräte haben am Montag eine Erklärung des Wirtschaftsverbands Weser für den Ausbau des Flusses veröffentlicht. Die Industrie- und Handelskammer Nord unterstrich die Bedeutung des Flusses für die Wirtschaft. Der frühere Bremer Bürgermeister Klaus Wedemeier (SPD), Vorsitzender des Verbands, sagte, Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbände wollten gemeinsam einen schnellen Baubeginn. „Die Fahrrinnenanpassung ist das herausragende Infrastrukturprojekt der Region, in der die maritime Wirtschaft mit ca. 78.000 Arbeitsplätzen den zentralen ökonomischen Lebensnerv bildet.“ Die Seehäfen seien nicht nur für Wirtschaft und Arbeitsmarkt an der Küste entscheidend, teilte der Vorsitzende der Industrie- und Handelskammer Nord, Klaus-Hinrich Vater, mit. Sie seien für die gesamte deutsche Wirtschaft unverzichtbar. Diese Funktionen könnten die Häfen aber nur erfüllen, wenn die Zufahrten ausgebaut seien, sagte Vater vor dem Hintergrund von Klagen gegen den Weserausbau. Wenn die Weserhäfen mit modernen Schiffen nicht mehr wirtschaftlich erreichbar wären, würde eine Abwärtsspirale mit dramatischen Auswirkungen für die gesamte Region drohen. Die IHK Nord ist der Zusammenschluss von 13 Industrie- und Handelskammern aus Norddeutschland. Die Auswirkungen der Weservertiefung auf Natur und Umwelt sind nach Überzeugung der Unterzeichner und der IHK Nord relativ gering. Sie würden durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in vollem Umfang kompensiert. Umweltverbände sehen ein weiteres Ausbaggern der Weser, ebenso wie der Elbe, dagegen kritisch. Sie befürchten eine Verschlechterung der ökologischen Situation durch höhere Strömungsgeschwindigkeiten und Erosion von Flachwasserbereichen. Außerdem bestehe die Gefahr höherer Sturmfluten und damit eine Bedrohung für die Deichsicherheit. Nach der Vertiefung der Fahrrinne sollen Schiffe mit einem Tiefgang bis 13,5 Meter Bremerhaven tideunabhängig erreichen können. Derzeit gilt das für Schiffe bis zu 12,8 Meter Tiefgang. Der Hafen von Brake wäre dann mit der Flutwelle bis 12,8 Meter Tiefgang erreichbar. Die Häfen in Bremen können dann von Schiffen mit maximal 11,1 Meter Tiefgang angelaufen werden. (dpa)   weservertiefung_klage   Schwere Fehler in Planfeststellungsbeschluss" Umweltschützer klagen gegen Weservertiefungen Samstag, 24. September 2011 Mit einer Klage beim Bundesverwaltungsgericht wollen Umweltschützer die geplanten Vertiefungen der Weser stoppen. Die vom BUND angeführte Klagegemeinschaft will auch eine aufschiebende Wirkung von Baggerungen erreichen, die bereits Anfang Oktober beginnen könnten. Die Behörden hätten in ihrem Planfeststellungsbeschluss schwere Fehler gemacht, begründete der BUND am Freitag die Klage. Der Ausbau der Wasserstraßen würde die Schutzgebiete an der Weser und ihrer Nebenflüsse erheblich beeinträchtigen. Außerdem sei die Notwendigkeit des Ausbaus für die Schifffahrt bisher nicht nachgewiesen.    Vertiefung der Weser

Leipziger Richter mit Schiff auf Ortstermin

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig informiert sich ab Dienstqag vor Ort über die geplante Vertiefung der Weser. Anlass sind sieben Klagen gegen das Projekt. Sie stammen von Landwirten, der Gemeinde Stadland, der Umweltschutzorganisation BUND sowie den Weser-Anrainern Kronos Titan und Fassmer Werft.   Noch ist alles beim Alten auf der Weser: Warten auf eine Entscheidung aus Leipzig. Das Bundesverwaltungsgericht ist die erste und letzte Instanz in dem Verfahren. "Deshalb müssen wir den Sachverhalt umfassend aufbereiten", so ein Sprecher des Gerichts. Die Richter wollen sich vom Schiff aus über die Lage auf der Außen- und Unterweser informieren. Außerdem ist in den nächsten Tagen ein gemeinsames Gespräch mit Klägern und Beklagten geplant, um Möglichkeiten für eine Einigung auszuloten. Wirtschaftsverband wirbt für Weservertiefung, [1:31] Das Wasser- und Schifffahrtsamt will mit den Baggerarbeiten bis zur Entscheidung des Gerichts warten. Einen Termin dafür gibt es noch nicht. Gegner der Vertiefung fürchten, dass der Salzgehalt im Wasser ansteigt und der Hochwasserschutz nicht mehr gewährleistet ist. Auch die regionale Wirtschaft hat sich jetzt noch einmal zu Wort gemeldet. Sie hält die Vertiefung für notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Über eintausend Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel  
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1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne