Verbraucherschützer und Industrievertreter haben Kritik an der von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geplanten Umlage für den Ausbau der Offshore-Windkraft geübt

Geplante "Offshore-Anbindungs-Umlage"

Sorge vor höheren Strompreisen

Samstag, 19. Mai 2012
Es müsse ersichtlich sein, welche Gesamtkosten auf die Verbraucher zukommen. Foto: SiemensEs müsse ersichtlich sein, welche Gesamtkosten auf die Verbraucher zukommen. Foto: Siemens
Die von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geplante Umlage für Windstrom aus Nord- und Ostsee (Opens external link in new windowthb.info) weckt Sorgen vor steigenden Strompreisen. "Bevor man sich für eine Umlage entscheidet, sollte man sich über die Gesamtkosten klar werden, die auf die Verbraucher zukommen. Sonst wird das ein Fass ohne Boden", sagte Holger Krawinkel, Energieexperte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen, dem "Handelsblatt". Auch in der Industrie stoßen die Pläne für die "Offshore-Anbindungs-Umlage" auf Vorbehalte: "Durch die geplante Umlage für die Offshore-Anbindung steigen die Kosten der Energiewende weiter. Leider fürchten wir, dass dies nicht der letzte Aufschlag auf den Strompreis bleibt", sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, dem Blatt. Genaue Auswirkungen auf die Preise sind nach Angaben der Regierung aber noch nicht kalkulierbar. Die Anbindungskosten für Windparks auf See werden bereits über die Netzentgelte auf die Stromkunden umgelegt. B)„Erstmals findet die Windforce 2012 in Bremen vom 26. – 29. Juni in diesem Rahmen statt. Die Messe ergänzt die bisherige Konferenz „Windstärke“, die bereits seit 2005 ein fester Bestandteil im Terminkalender der Windenergie-Branche ist. 18.05.2012 | 15:00

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A)Kritik an Umlage für Offshore-Windkraft

Düsseldorf (BoerseGo.de) - Verbraucherschützer und Industrievertreter haben Kritik an der von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geplanten Umlage für den Ausbau der Offshore-Windkraft geübt. Dadurch stiegen die Stromkosten weiter, sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, dem Handelsblatt. "Leider fürchten wir, dass dies nicht der letzte Aufschlag auf den Strompreis bleibt."

Auch die Verbraucherzentralen fürchten steigende Energiekosten. "Bevor man sich für eine Umlage entscheidet, sollte man sich über die Gesamtkosten klar werden, die auf die Verbraucher zukommen. Sonst wird das ein Fass ohne Boden", sagte Energieexperte Holger Krawinkel vom Bundesverband der Verbraucherzentralen dem Handelsblatt. Betreiber von Offshore-Windparks sollen nach den Plänen der Bundesregierung bei Ausfällen ab dem 15. Tag 80 Prozent der normalen Einspeisevergütung erhalten, auch wenn kein Strom geliefert wird. Bezahlen sollen dies die Stromverbraucher durch eine neue Umlage, wie das "Handelblatt" schreibt.

(© BörseGo AG 2012 - Autor: Oliver Baron, Redakteur)

Windforce 2012: Niedersachsens Seehäfen und JadeBay-Region im Dialog

Erstmals findet die Windforce 2012 in Bremen vom 26. – 29. Juni in diesem Rahmen statt. Die Messe ergänzt die bisherige Konferenz „Windstärke“, die bereits seit 2005 ein fester Bestandteil im Terminkalender der Windenergie-Branche ist. Seaports of Niedersachsen und die JadeBay GmbH werden hier gemeinsam mit Niedersachsen Ports auf einem Messestand die Logistikdienstleistungen und Flächenangebote für die Offshore-Windenergie in den niedersächsischen Seehäfen vorstellen. Das gemeinschaftliche Standkonzept, das die Seaports of Niedersachsen GmbH und die Jadebay GmbH entwickelt haben, soll den Fachbesuchern die gebündelte Offshore-Kompetenz in Niedersachsen aufzeigen. Niedersachsens Seehäfen, insgesamt vertreten durch Seaports of Niedersachsen, gelten als führende Basishäfen in Deutschland für die Errichtung und die Versorgung von Offshore-Windparks in der Nordsee. Die ansässigen Hafendienstleister bieten neben dem klassischen Hafenumschlag und der Lagerung von Windenergie-Komponenten komplexe Logistikprozesse, die auch wertschöpfende Tätigkeiten am Produkt und das komplette Supply-Chain-Management mit einschließen. Namhafte Unternehmen der Windenergiebranche profitieren bereits seit Jahren vom logistischen Know-How der Hafenbetriebe in Niedersachsen. Darüber hinaus werden in den niedersächsischen Basishäfen Services wie Reparaturen und Instandhaltung oder auch Shuttle-Dienste per Schiff oder Helikopter angeboten. „Die Windenergie-Branche entwickelt sich ständig weiter und somit ändern sich auch die Anforderungen an die Logistik sowie die vor- und nachgelagerten Services. Unsere Hafenbetriebe suchen daher gezielt regelmäßig den Dialog mit den Kunden aus der Windenergie um gemeinsam bestmögliche Lösungen erarbeiten zu können“, erläuterte Andreas Bullwinkel, Geschäftsführer der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH, den Hintergrund zum Auftritt bei der Windforce 2012. Windforce 2012: Niedersachsens Seehäfen und JadeBay-Region im Dialog   Um weitere Unternehmen der Branche für Niedersachsen und die JadeBay zu gewinnen, informieren die JadeBay GmbH wie auch die Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG am Stand C21 in Halle 5 über die umfangreichen Flächenangebote in den niedersächsischen Seehäfen. „Uns war es wichtig, mit einer Stimme auf der Windforce 2012 aufzutreten und zu zeigen, dass Niedersachsen als Windenergie-Standort ganz vorne mitmischt“, so Andreas Bullwinkel zur Motivation für den kooperativen Auftritt. Die JadeBay GmbH als Standortmarketinggesellschaft der Stadt Wilhelmshaven sowie der Landkreise Wesermarsch, Friesland und Wittmund sieht in der Zusammenarbeit mit Seaports of Niedersachsen sowie Niedersachsen Ports ebenfalls eine attraktive Möglichkeit, die Hafenstandorte Wilhelmshaven, Nordenham und Brake für die Branche Offshore-Wind zu vermarkten. „Zusammen sind wir nun in der Lage, unsere geballte Schlagkraft auf einem attraktiven Stand und im Umfeld attraktiver Standnachbarn zu präsentieren“, so Frank Schnieder, zuständig für die Vermarktung des Themas unter der Marke JadeBayWIND innerhalb der JadeBay GmbH. Mit dem aktuellen Vertriebskonzept aus Messebeteiligungen, Zusammenarbeit mit einem Consultant in der industriellen Schnittstelle der Offshore-Industrie und dem Eventmarketing, hier zum JadeWeserPort-Cup, sollen weltweit Kunden unter der Marke JadeBay WIND für den Standort geworben werden. Hilfreich dabei ist, dass durch die individuellen Kontakte der Standortkommunen die Unternehmen Dillinger Hütte für Nordenham und Jade Werke GmbH für Wilhelmshaven bereits gewonnen wurden. In beiden Unternehmen sollen ab 2014 Gründungsstrukturen für die Offshore-Windindustrie gebaut werden; es entstehen ca. 550 neue Arbeitsplätze. Weitere Engagements internationaler Investoren im Cluster der Energiewirtschaft zur Erzeugung von erneuerbaren Energien sind wahrscheinlich, so Frank Schnieder. Die JadeBay GmbH konnte durch den eigenen Vertrieb bereits zwei Kunden aus China und Japan an den Standorten Wilhelmshaven und Brake empfangen. Zusammen mit den Kompetenzträgern vor Ort wurden Flächen und logistische Konzepte vorgestellt. Die Investitionsentscheidungen dieser Unternehmen, die europaweit potenzielle Standorte miteinander vergleichen, stehen noch aus. „Die Windbranche steht vor der Herausforderung, die Anforderungen der Zukunft „Energie erzeugen – Energie speichern – Energie vernetzen“ in einen Wirkungszusammenhang zu bringen und produktiv aufzustellen. Dazu kann die Nordseeküste zu einer Offshore-Modellregion werden, weil hier die geographischen, geologischen und logistischen Voraussetzungen vorhanden sind, so Detlef Breitzke, Geschäftsführer der JadeBay GmbH.

Aufbauaktivitäten im BARD Offshore 1 verstärkt

Die BARD-Gruppe verstärkt ihre Aufbauaktivitäten im Baufeld von BARD Offshore 1, dem ersten kommerziellen Offshore-Windpark in der Nordsee rund 100 Kilometer vor Borkum. Künftig ist auch die JB 117 der niederländischen Firma Jack-up-Barge B.V. im Einsatz. Es ist der erste Auftrag für die JB 117 seit ihrer Fertigstellung Ende 2011. Das im indonesischen Banten gebaute Errichterschiff soll langfristig die Jack-up-Barge Thor der Hochtief AG ersetzen, die noch bis Ende des Jahres im Baufeld aktiv sein wird. Die JB 117 kann in Arbeitstiefen von 40 Metern und mehr auf dem Meeresboden stehen. Ihr Kran kann bis maximal 1000 Tonnen heben und ist damit der leistungsstärkste im Baufeld. Darüber hinaus ist das Platzangebot sehr gut. Die JB 117 ist 76 Meter lang und 40 Meter breit. An Deck können jeweils zwei Generatorgondeln, zwei E-Units sowie vier Turmsegmente ins Baufeld befördert werden. Darüber hinaus bietet die Errichtereinheit bis zu 40 Aufbau-Mitarbeitern Platz. Anfang 2012 wurde die JB 117 per „Hucke-Pack“-Seetransport zunächst nach Rotterdam gebracht und dann weiter nach Eemshaven geschleppt. Dort fanden die restlichen Vorbereitungen für den Einsatz auf hoher See statt. Gemeinsam mit der JB 115, der BARD-eigenen Windlift 1 und der Thor bis Dezember 2012 wird die JB 117 den Hochseewindpark BARD Offshore 1 bis Ende 2013 fertigstellen. Zur Information: Die BARD-Gruppe installiert mit „BARD Offshore 1“ zurzeit den ersten kommerziellen Hochsee-Windpark in der deutschen Nordsee. Die geplanten 80 Windkraftanlagen haben zusammen eine Nennleistung von 400 Megawatt. Die Unternehmensgruppe deckt nahezu die komplette Wertschöpfungskette der Elektrizitätserzeugung aus Windkraft auf hoher See ab. An den Standorten Bremen, Emden und Cuxhaven sind rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.       n    
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne