“DolphinJet” wird von Tarifa nach Aarhus verlegt / 4000 Kilometer Überführung – letzte Etappe zum Mitfahren

Ganz schön schnell - 44 500 PS beschleunigen den Katamaran auf glatte 80 Kilometer in der Stunde. Foto: FRS Norddeutsche Rundschau

http://www.myholstein.de/kiel-canal/32-nok-bildimpressionen/1353-unterwegs-im-nok-mit-der-trica  

"DolphinJet" wird von Tarifa nach Aarhus verlegt / 4000 Kilometer Überführung - letzte Etappe zum Mitfahren

Rendsburg. In Rendsburg erfolgt in den kommenden Monaten im großen Hallendock der Innenausbau der 75 Meter langen Luxusjacht. Über Preis und Eigner wurden keine Angaben gemacht.

Flensburg. Die Flensburger Förde Reederei Seetouristik (FRS) beschleunigt ihren Liniendienst auf der Route Aarhus - Kalundborg. Unternehmenssprecherin Birte Dettmers kündigt in einer Pressemitteilung die Verlegung eines bislang in der Meerenge von Gibraltar eingesetzten Fähr-Katamarans vom Mittelmeer in die Ostsee an. Die letzten Meilen der Überführung können ab Bremerhaven als Sonderfahrten gebucht werden.

Die FRS reagierte mit der Verlegung des schnellen Katamarans auf rückläufige Fahrgastzahlen auf der Linie Tarifa - Tanger. "Wegen der Weltfinanzkrise, die Spanien und Portugal besonders hart getroffen hat, hatten wir deutlich weniger Gastarbeiter aus Marokko", sagt Dettmers. Im Zuge dieser Entwicklung hatte die FRS eine der ursprünglich fünf schnellen Fähren verkauft, die zweite - ursprünglich "TangerJet" - wird jetzt abgezogen und kommt ab Ende Mai als "DolphinJet" im Kattegat zum Einsatz. Als Kompensation - und weil die Nachfrage im Frachtgeschäft auf der spanisch-marokkanischen Linienverbindung gut ist - setzt die FRS-Tocher FRS Iberia S.L. dort seit einiger Zeit eine moderne konventionelle Kombi-Fähre ein. Die "TangerExpress 2" hieß einst "Mette Mols" und ist der eigentliche Grund, warum die Flensburger Reederei jetzt überhaupt im Kattegat aktiv ist. Das ist dem Umstand geschuldet, dass der Verkäufer die "Mette Mols" nur im Paket mit dem Schwesterschiff "Maren Mols" abgeben wollte. "Das Schiff hatten wir übrig", sagt Dettmers. "Dann traten die Städte Aarhus und Kalundborg mit der Bitte an uns heran, den Liniendienst fortzusetzen." Das ist seit vergangenem September der Fall, jetzt wird die Linie ausgebaut. Der bis zu 45 Knoten (über 80 Kilometer pro Stunde) schnelle Jet verkürzt die Reisezeit zwischen den beiden dänischen Häfen von zwei Stunden und 40 Minuten auf nur noch 90 Minuten. Zur Zeit wird das 86 Meter lange Schiff in Bremerhaven überholt und umgebaut. "Wir passen den Jet den Ansprüchen unserer dänischen Passagiere an", sagt Dettmers. Statt 900 Passagieren wird die "DolphinJet" nur noch 774 befördern und deutlich mehr Bequemlichkeiten bieten, kündigt die Unternehmenssprecherin an. Die letzten Teilstrecken von rund 4000 Überführungsmeilen bietet die FRS zu Sonderpreisen als Mitfahrgelegenheit an. Beginn ist am 11. Mai mit einer Tagesausflugsfahrt Cuxhaven-Helgoland-Cuxhaven. Am 12. Mai steht ab Cuxhaven die Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal (mit Zwischenstopp Rendsburg) auf dem Programm. Am 13. Mai wird die Tour nach Flensburg fortgesetzt. Dort macht "DolphinJet" an der Schiffbrücke fest, läuft aber noch einmal zu einer zweistündigen Förde-Rundfahrt aus, bis es am 14. Mai nach Fredericia weiter geht. Die Strecken sind teilweise mit Bustransfers verbunden. Buchung und nähere Informationen gibt es unter www.frs.de/cat oder telefonisch: 0180-3202025.
Neue Aufträge für Werften

Luxusjacht nach Rendsburg überführt

Von Frank Behling |
03.05.2012 10:04 Uhr
An die Rendsburger Nobiskrug Werft ist am Mittwoch der Rumpf einer Luxusjacht überführt worden. Der Rohbau wurde in den vergangenen Monaten in Kiel gefertigt.

Die bei HDW gebaute Jacht NB423 wird von Schleppern nach Rendsburg zur Ausrüstung gezogen.

© Foto Behling

Rendsburg. In Rendsburg erfolgt in den kommenden Monaten im großen Hallendock der Innenausbau der 75 Meter langen Luxusjacht. Über Preis und Eigner wurden keine Angaben gemacht.

 Der Rumpf mit dem Projektnamen „NB 423“ stammt aus einem Auftrag, der vor Jahren von Nobiskrug eingeworben wurde. Eine Gruppe osteuropäischer Unternehmer wollte sechs baugleiche Jachten in Rendsburg bauen lassen. Damals gehörte die Rendsburger Werft jedoch noch zum ThyssenKrupp-Konzern.

 Im Zuge des Eignerwechsels von ThysenKrupp an die Abu Dhabi Mar-Gruppe ging der Auftrag nach Kiel, wo nun zwei der einst sechs Jachten fertiggestellt wurden. Die erste Jacht mit dem Projektnamen „NB 422“ wurde von HDW komplett fertiggestellt und befindet sich in Kiel in der Endausrüstung. Sie soll jetzt unter dem Namen „Plan B“ in wenigen Tagen auf Probefahrt gehen.

 Die „NB 423“ wird in Rendsburg ausgerüstet. Den Auftrag zur Überführung bekam die Kieler Schleppreederei SFK, die dafür die „Falckenstein“ und die „Kitzeberg“ einsetzte.

 Unterdessen wurde bekannt, dass die in Schacht-Audorf ansässige Kröger Werft einen weiteren Großauftrag über eine Jacht an Land gezogen hat. Zwei weitere Jachtaufträge werde verhandelt, hieß es aus Werftkreisen. Details über diese neuen Aufträge sind aber noch nicht bekannt.

 Die Kröger Werft sowie die Nobiskrug Werft sind bis über das Jahr 2013 mit Neubauten ausgelastet. Bei Nobiskurg werden darüber hinaus noch zwei kleine Spezialschiffe gebaut.

 
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Der Kanal, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne