123 geplante Windparks mit rund 8.000 Anlagen in Nord- und Ostsee überprüft das BSH nach eigenen Angaben.

Ausbau der Erneuerbaren Energien eröffnet Unternehmen im Ostseeraum neue Perspektiven

Energieminister Volker Schlotmann (SPD) sieht für Mecklenburg-Vorpommern in der Verbindung von maritimer Wirtschaft und der Windenergiebranche Chancen für einen neuen dynamischen Wirtschaftszweig. Davon kann auch die Logistikbranche profitieren, sagte Schlotmann am Mittwoch (09.05.2012) mit Blick auf die Baltic Logistics Conference, die heute und morgen in Rostock stattfindet. “Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und insbesondere der Offshore-Windenergie eröffnet den Unternehmen im Ostseeraum neue Perspektiven“, betonte der Minister. Schlotmann weiter: “Das Wissen unserer Werften und die Anforderungen der Energiegewinnung auf hoher See ergänzen sich. Die maritime Zuliefererindustrie und der Export der Windanlagentechnik wiederum bieten der Logistikbranche Aufträge.” Laut Mitteilung der Logistikinitiative bietet die Logistikbranche in Mecklenburg-Vorpommern direkt oder indirekt Jobs für rund 60 000 Menschen. Das sind rund zehn Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im Nordosten. Die Logistikbranche habe sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer der strukturbestimmenden Branchen im Land entwickelt. Grund sei die geografisch günstige Lage als Küstenland. Ein großer Vorteil Mecklenburg-Vorpommerns sei die gute Anbindung an das Autobahnnetz und die Nähe zur Kaikante. Die Logistikwirtschaft gilt mit jährlich 170 Milliarden Euro Umsatz und 2,5 Millionen Beschäftigten als drittgrößter Wirtschaftszweig Deutschlands.

Fertigstellung von "Bard Offshore 1" bis Ende 2013

Neues Spezialschiff für Windpark

Donnerstag, 10. Mai 2012
Die Errichtereinheit JB 117 im deutschen Hochsee-Windpark. Foto: BARD-GruppeDie Errichtereinheit JB 117 im deutschen Hochsee-Windpark. Foto: BARD-Gruppe
Für den ersten deutschen kommerziellen Nordsee-Windparks "Bard Offshore 1" setzt die norddeutsche Bard-Gruppe seit einigen Tagen das neue Bauschiff "JB 117" ein. Bis Ende 2013 soll der Windpark mit 80 Windkraftanlagen im Projekt-gebiet rund 100 Kilometer vor Borkum fertig sein, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Das gecharterte Spezialschiff könne in Arbeitstiefen von 40 Metern und mehr auf dem Meeresboden stehen und mit einem Kran maximal 1000 Tonnen heben. Die Bard-Gruppe beschäftigt an den Standorten Bremen, Emden und Cuxhaven rund 1000 Mitarbeiter.
Der Anbieter von Offshorelösungen im Bereich erneuerbarer Energien, die Offshore Marine Services GmbH ändert ihren Unternehmensnamen in Offshore Marine Management Group (OMM) und verlegt ihren deutschen Hauptsitz von Bremen nach Hamburg.
Begründet wird der Umzug seitens der Geschäftsführung damit, dass sich Hamburg aus der Sicht des Unternehmens  in den vergangenen Jahren zum Zentrum der europäischen Windindustrie und insbesondere der Offshore-Industrie entwickelt habe. Die Stadt an der Elbe sei Sitz wichtiger Hersteller von Windenergieanlagen und fungiert somit als ein Zentrum für Ingenieurdienstleister und Projektentwickler von Windparks und Windenergieprojekten. Bislang war das Unternehmen bereits an verschiedenen Windparkprojekten beteiligt. Dazu gehören unter anderem die Parks Dan Tysk, Globaltechone, BorWin 2, HelWin 1 & 2 und Sylwin 1.
  Bremerhaven

Nexans erhält Auftrag im Wert von mehr als 50 Mio.

Nexans, weltweit führendes Unternehmen der Kabelindustrie, hat einen Auftrag im Wert von mehr als 50 Mio. Euro für die Lieferung von 57 km unterseeischen Hochspannungskabeln an Northwind NV in der Nordsee erhalten. Das Projekt umfasst 14 km Kabel, die Belwind Phase 2 mit Northwind (früher Eldepasco) verbinden werden, sowie 43 km Kabel, die eine Gesamtleistung von 381 MW, die in den beiden Windparks produziert werden, an das Stromnetz auf dem Festland bei Zeebrügge transportieren werden. Zusätzlich zu der Konzeption, den Tests und der Lieferung von unterseeischen VPE-Kabeln, wird Nexans auch mechanisches und elektrisches Zubehör liefern. Es handelt sich dabei insbesondere um Verbindungsmuffen für den Übergang an Land, die den Anschluss der unterseeischen Kabel an das terrestrische Netz sicherstellen, um Zubehör für die Ausstattung der beiden Plattformen, darunter Kabelbefestigungen und gasisolierte Schaltanlagen sowie vier Reparaturmuffen.Der Windpark Northwind wird 72 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtkapazität von 216 MW umfassen. Der erzeugte Strom wird bei der Anschlussstation für Hochspannung Elia in Zeebrügge in das belgische Stromnetz eingespeist. Der 14 km lange Abschnitt mit 245-kV-Kabeln, der Belwind Phase 2 mit Northwind verbindet, wird aus drei Kupferleitern, jeweils mit einem Querschnitt von 400 mm² bestehen. Der Großteil der 43 km langen 245-kV-Verbindung zwischen Northwind und Zeebrügge wird aus drei Kupferleitern mit 1000 mm² bestehen. Da das Kabel auf einem Teilstück der Strecke eine ausgebaggerte Fahrrinne durchqueren wird, muss es zu seinem Schutz 9 Meter tief in den Meeresboden eingegraben werden. Um die elektrische Leistung der Kabel in dieser Fahrrinne aufrechtzuerhalten, wird darüber hinaus der Kupferquerschnitt auf einer Länge von 4 km auf 1200 mm² erhöht. Dieser Kabelabschnitt wird einen Außendurchmesser von 265 mm aufweisen und 130 kg pro Meter wiegen. Die unterseeischen Kabel werden im Nexans-Spezialkabelwerk Halden in Norwegen gefertigt. Sie enthalten ferner zwei F048-Glasfaserelemente, die in dem ebenfalls in Norwegen gelegenen Werk Rognan hergestellt werden, und die Datenübertragung, die Steuerung und die Überwachung des Energietransportnetzes sicherstellen. „Nach dem erfolgreichen Vertragsabschluss für Belwind Phase 1, freuen wir uns, dass es uns gelungen ist, auch den Auftrag über die Lieferung von Hochspannungskabeln für den Offshore-Windpark Northwind zu gewinnen“, meint Dr. Dirk Steinbrink, Executive Vice President High Voltage & Underwater Cable bei Nexans. „Dieser Erfolg ist das Ergebnis des bewährten technischen Know-hows von Nexans und unserer ausgezeichneten langjährigen Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden im Bereich Offshore-Windkraft.

Klaus Hanke Foto

Keine Lösung für offshore-geplagte Fischer NDR

Die Fischer leiden unter den Sperrgebieten, die durch Offshore-Windparks entstehen. Riesige Rotorblätter drehen sich über dem kalten Nordseewasser. Weit von der Küste entfernt produzieren die großen Windparks grünen Strom, der über kilometerlange Kabeltrassen ans Festland befördert wird. Für die Fischer entstehen dadurch immer mehr Sperrgebiete. Viele fürchten um ihre Ausbeute. Eine schnelle Lösung für ihre Probleme ist allerdings nicht in Sicht. Erst bei zukünftigen Kabelverlegungen sollen die Auflagen der Netzbetreiber besser kontrolliert werden, wie Monika Breuch-Moritz am Freitag vor Fischereivertretern im ostfriesisichen Ditzum erklärte. Die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), erklärte zudem, dass die Umsetzung besser kontrolliert und gegebenenfalls Sanktionen bei Regelverstößen verhängt werden sollten.

Fischer verlangen Entschädigung

  123 geplante Windparks mit rund 8.000 Anlagen in Nord- und Ostsee überprüft das BSH nach eigenen Angaben. Der Präsident des Landesfischereiverbandes Weser-Ems, Dirk Sander, kritisierte, dass die Fischer rings um die Windparks immer mehr Gebiete meiden müssten. Ein Ausweichen auf Fanggründe weit draußen in der Nordsee sei mit alten Kuttern indes nicht möglich. Hinzu kämen weitere Sperrgebiete durch geplante Stromtrassen. Sander kritisiert, dass diese Kabel nicht weit genug in den Untergrund gespült worden seien, weshalb die Fischer ihre ursprünglichen Fanggründe nicht länger nutzen dürften. Entschädigungen hat es dafür nicht gegeben, sagt Sander. Deshalb verlangen die Fischer einen Fonds, in den Unternehmen einzahlen sollten. Außerdem fordern sie, dass die Windparks nicht als Einzelprojekte sondern als Gesamtpaket überprüft werden.

Investoren für Offshore-Terminal bekommen mehr Zeit

Mittwoch, 07. März 2012
Derzeit soll es fünf Bieter im Rennen um das rund 200 Millionen Euro teure Projekt geben. Archivfoto: CuxportDerzeit soll es fünf Bieter im Rennen um das rund 200 Millionen Euro teure Projekt geben. Archivfoto: Cuxport
Potenzielle Investoren für den Offshore-Terminal in Bremerhaven bekommen mehr Zeit. Die Frist für die ersten Angebote wurde um zwei Monate bis Juni verlängert, sagte der Sprecher des Hafenbetreibers Bremenports, Rüdiger Staats, am Dienstag. Darum hätten die Investoren, die das Projekt privat finanzieren sollen, gebeten. Entsprechend werde sich auch die Fertigstellung des Terminals bis Ende 2014 verzögern. Der Betrieb soll 2015 beginnen. "Das ist eine Verzögerung, die haut uns nicht um", sagte Staats. Sorgfalt gehe vor Schnelligkeit. Nach einem Bericht der Zeitung "Weser-Kurier" sind fünf Bieter im Rennen um das rund 200 Millionen Euro teure Projekt, darunter allerdings keine internationalen Investoren. Grund für die Fristverlängerung seien offene Fragen der Finanzierung. Direkt am Fahrwasser der Weser soll das Terminal auf 25 Hektar Fläche entstehen. Über das Gelände des Flugplatzes Luneort, der geschlossen wird, besteht eine direkte Verbindung zu den Herstellern von Offshore-Windenergieanlagen im alten Fischereihafen. An einer 500 Meter langen Kaje sollen die riesigen Bauteile auf Spezialschiffe zum Bau der Windparks verladen werden.
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Bremerhaven: Gründungskonstruktion für Offshore-Windenergieanlagen verladen Im Bremerhavener Fischereihafen wurde am 14. Februar die erste Gründungskonstruktion für Offshore-Windenergieanlagen auf den 70 Meter langen und 32 Meter breiten Spezialponton OFFSHORE BHV I verladen. Die bis zu 900 Tonnen schweren Tripoden werden per Schiene direkt von der Verladeanlage beim Hersteller auf den Ponton verfahren. Dann folgt der Transport zur eigens dafür hergerichteten ABC-Halbinsel des BLG-Autoterminals und die Zwischenlagerung bis zur Verladung auf die Errichterschiffe zur Installation auf See. Die BLG hatte kürzlich vom Hersteller Weserwind Offshore Construction den Auftrag erhalten, 70 Tripoden für die Windparks „Borkum West II“ und „Global Tech I“ zu transportieren und zu lagern. Der Schwerlast-Ponton OFFSHORE BHV 1 ist ein wichtiges Element der BLG in der Kette logistischer Dienstleistungen für die schnell wachsende Offshore-Windenergiebranche. Die BLG bietet ganzheitliche Logistiklösungen, um die Supply Chains bei Windenergieanlagen von der Beschaffung über die Produktion bis zur Installation auf See zu steuern. Wilhelmshaven: Offshore-Basishafen

Wilhelmshaven will Stück des Windkraft-Kuchens

Wilhelmshaven rüstet auf für den Bau von Windkraftanlagen in der Nordsee. Der Nordhafen solle für die Endmontage von schweren Stahlfundamenten ausgebaut werden, kündigte Hafenbetreiber "Niedersachsen Ports" an. Wilhelmshaven könne auch als Basishafen zur Verschiffung von Fundamenten für Offshore-Windparks dienen. Als Investoren für den Bau dieser Tripods planen ein chinesisches Unternehmen und Rhenus Midgard Wilhelmshaven mit der neuen "Jade Werke GmbH" den Bau und die Verladung dieser Gründungsstrukturen.

Chinesen investieren an der Jade

Energiewende 50 Millionen Euro für neuen Offshore-Standort in Wilhelmshaven

 
BildFreude über die Gründung der Jade-Werke: Oberbürgermeister Andreas Wagner (links) und der Präsident der Jiangsu Hantong Heavy Industry Group, Chenjun Meng BILD: DDP  Bild vergrößern
Die neue Gesellschaft will mit dem Logistikunternehmen Rhenus Midgard kooperieren. Gerechnet wird mit 250 Arbeitsplätzen. von Hans-Christian Wöste Wilhelmshaven - Wilhelmshaven wird mit chinesischem Kapital zu einem Offshore-Standort ausgebaut. Die neue Jade Werke GmbH werde 50 Millionen Euro investieren und bereits im Jahr 2013 schwere Stahl-Fundamente für Windparks auf See produzieren, sagte Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU) am Freitag. Im Wettrennen um Offshore-Kunden kommt damit auch Wilhelmshaven neben Cuxhaven, Bremerhaven und Emden ins Geschäft. Die neue Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter der chinesischen Schiffbau- und Investmentgruppe Jiangsu Hantong Heavy Industry Group. Diese will mit dem deutschen Logistikunternehmen Rhenus Midgard kooperieren. Unternehmenssprecher rechnen bei voller Auslastung mit rund 250 Arbeitsplätzen. Pro Jahr sollten 80 Fundamente mit 50 000 bis 100 000 Tonnen Stahl gebaut werden. Die vorteilhafte Lage am seeschifftiefen Wasser sowie starke Partner hätten für den Standort Wilhelmshaven gesprochen, sagte Hantong-Präsident Chenjun Meng. Das Unternehmen mit 4200 Mitarbeitern sei stark im traditionellen Schiffbau, als Marineausrüster und bei Investments in Hotels und Immobilien. 2011 habe Hantong 850 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Hintergrund des chinesischen Einstiegs sei die Energiewende in Europa, sagten Jade-Geschäftsführer Hangyu Zhao und Udo Weilerscheidt. An der deutschen Nord- und Ostsee seien bis 2030 rund 7000 Windkraftanlagen geplant, in Großbritannien rund 8000. Die Jade-Werke sollten zu einer der bedeutendsten Fertigungsstätten von Stahlfundamenten aufgebaut werden. Wilhelmshaven werde damit zur Produktions-, Logistik- und Service-Basis für nordeuropäische Offshore-Produkte wie Gründungsstrukturen, Türme, Turbinen und Rotorblätter. Von dort aus sollten auch Windparks und Bauschiffe gewartet werden.

pezialschiff für die Montage von Offshore-Windparks bestellt

23.02.2012
Auf der Crist-Werft befindet sich derzeit das Hubschiff „Innovation“ für Hochtief im Bau
Hochtief Solutions hat bei der polnischen Crist-Werft in Gdynia den Bau eines weiteren Kran-Hubschiffs zur Montage von Offshore-Windkraftanlagen beauftragt.
Das Schiff mit dem Namen „Vidar“ soll im Jahr 2013 in Dienst gestellt werden, um die große Nachfrage nach Spezialgerät in diesem Wachstumsmarkt zu befriedigen. Das 12 kn schnelle Jack-up-Spezialschiff mit einer Ladekapazität von bis zu 6500 t wird über einen 1200 t-Kran verfügen und soll in bis zu 50 m tiefen Wasser arbeiten können. Diese Eigenschaften machen „Vidar“ Unternehmensangaben zufolge zu einem der leistungsstärksten Hubschiffe in Nordeuropa. „Vidar“ wird neben den Schwesterschiffen und -hubinseln „Odin“, „Thor“ und „Innovation“ das vierte Großgerät von Hochtief. Es soll bei eigenen Offshore-Bauaufträgen eingesetzt und zudem verchartert werden. Parallel zum aktuellen Hubschiff-Neubau hat Hochtief Solutions bei der Crist-Werft den Bau von drei großen Arbeitspontons in Auftrag gegeben. Derzeit erfolgt bei Crist der Ausbau des etwas größeren Schwesterschiffs „Innovation“. Die Einheit soll ab Mitte 2012 von HGO InfraSea Solutions - einem Gemeinschaftsunternehmen mit der belgischen GeoSea - betrieben und verchartert werden. Der erste Einsatzort für die „Innovation“wird der Windpark Global Tech I sein, den Hochtief Solutions in der Deutschen Nordsee errichtet. Auch für „Vidar“gibt es nach Angaben von Hochtief bereits zahlreiche Zielprojekte und Voranfragen.
       
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne