Containerschiffe IWF wirft skeptischen Blick auf verhaltenes Wachstum

Containerschiffe IWF wirft skeptischen Blick auf verhaltenes Wachstum

MOL Contributes to Debate on Pricing Fluctuations (UK)

Posted on May 10th, 2012 with tags , , , , , , , .

CI HAMMONIA SHIPPING: Marktaussichten mittelfristig

positiv

Die börsennotierte HCI HAMMONIA SHIPPING AG hat am 30. April 2012 ihren Geschäftsbericht und Konzernjahresabschluss (IFRS) für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Trotz der im Laufe des Jahres 2011 verschlechterten Bedingungen an den Schifffahrtsmärkten konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis in Höhe von rund -0,2 Millionen Euro erzielen. Nach einer deutlichen Markterholung an den Containerschiffsmärkten zu Beginn des Jahres 2011 haben sich ab Jahresmitte die Märkte erneut deutlich eingetrübt. Neben den gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Staatswirtschaftskrisen in den USA und Europa, führten auch die zunehmende Preiskonkurrenz der Marktteilnehmer und ein Zustrom neuer Tonnage zu sinkenden Fracht- und Charterraten in der Containerschifffahrt. Wirtschaftlich konnte sich die HCI HAMMONIA SHIPPING AG diesen Marktbedingungen nicht gänzlich entziehen. Die Gesellschaft verzeichnete jedoch im Geschäftsjahr 2011 stabile Chartereinnahmen und konnte im operativen Schiffsbetrieb ein Plus von rund 41,7 Millionen Euro (Vorjahr 40,9 Millionen Euro) erwirtschaften. Hauptgrund hierfür war das ausgewogene Beschäftigungskonzept mit einem Mix aus mittel- bis langfristigen Chartern und Poolbeschäftigungen sowie einer Größendiversifikation über nunmehr insgesamt 13 moderne Containerschiffe der Sub-Panamax bis Post-Panamax-Klasse (2.500 bis 7.800 TEU). Insgesamt konnte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse von rund 67 Millionen Euro vereinnahmen, das Reedereiergebnis sank von 43,5 auf rund 40,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2011 beträgt 17,2 Millionen Euro (Vorjahr 21,1 Millionen Euro). Das Konzernperiodenergebnis ist mit rund -0,2 Mio. EUR nahezu ausgeglichen. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG weist zum 31.12.2011 eine solide Eigenkapitalquote von rund 30 Prozent und einen Bestand an liquiden Mittel von rund 31,6 Millionen Euro aus. Weitere Diversifikation der Flotte angestrebt Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG fokussiert sich klar auf das Segment der Containerschifffahrt und erwirbt, betreibt und veräußert moderne Containerschiffe. „Trotz der aktuellen Marktlage sind die mittelfristigen Aussichten im Bereich der für uns relevanten Schiffsgrößen vorteilhaft“, sagt Dr. Karsten Liebing, Vorstand der HCI HAMMONIA SHIPPING AG. „Unsere Gesellschaft verfügt zudem über vergleichsweise junge und moderne Schiffe, die aufgrund ihrer noch zu erwartenden langen Lebenszeit die aktuelle Krise in guten Marktphasen kompensieren können.“ Die Strategie der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist es, im derzeit schwierigen Marktumfeld günstige Erwerbsmöglichkeiten von Schiffen zu nutzen und so durch den Ausbau ihrer Flotte weiter zu wachsen. Ende 2010 wurde diese Strategie bereits mit dem Erwerb einer mehrheitlichen Beteiligung an der MS „HAMMONIA PESCARA“ umgesetzt. Im Februar 2012 hat sich die HCI HAMMONIA SHIPPING AG zudem mit 51 Prozent an dem 2.872 TEU Containerschiff MS „ANTOFAGASTA“ beteiligt. „Durch diese Akquisitionen diversifizieren wir unsere Flotte weiter und erschließen weitere Ertragspotenziale“, ist sich Liebings Vorstandskollege Jan Krutemeier sicher.

MOL Contributes to Debate on Pricing Fluctuations (UK)

Posted on May 10th, 2012 with tags , , , , , , , .
MOL Contributes to Debate on Pricing Fluctuations (UK) There are usually very good reasons for shippers receiving significant variations in price quotes from different shipping lines, says Adrian Jones, MOL’s UK Managing Director. Speaking at the ‘Saving logistics costs’ seminar at the Multimodal Exhibition in Birmingham, Mr Jones was called on to give the shipping line’s view of the continuing rate volatility and capacity fluctuations. “Calculating a realistic price for a container movement can be very complex – it depends on how full the ship is, the price of fuel, how fast it sails, how long a container might stay in the port and so on. With the variety of charges applied to cope with this uncertainty, Shipping Lines are often painted as the bad guys, but we really do want to save shippers money.” He explained that each shipping line has its own cargo flows depending on which customers it is serving. “So, if we end up with a lot of empty containers in one area and need to reposition them to another part of the world, we would be able to offer you a cheaper rate to ship between those two points than another shipping line which did not have a surplus of containers at the same place of origin.” Mr Jones said he understands why some customers will change shipping lines every time they can get a cheaper price elsewhere, but warns that this is not always the best option. “By constantly switching lines, there are added administration costs involved in sorting out terms and conditions, and there is also an increased risk of operational failure, as new partners are brought in who are not familiar with the way the shipper or forwarder works.” He suggested that shippers work more closely with the shipping lines and discuss where there is flexibility in their requirements – for instance, with delivery times. “Everyone specifies a delivery at 8am – whether they need the goods then or not. If they agreed to receive the container in the afternoon, the delivery cost could well be cheaper.” Shipping lines understand that shippers want secure, reliable services at the most cost-effective price. “The best way to achieve this is to agree longer-term price deals and both parties honour that, whichever way the market moves. In times when ship capacity is tight, the customers with whom we have this sort of two-way relationship are the ones who get looked after as a priority,” Mr Jones concluded.  

Autor: Redaktion w:o

 |  28.04.2012, 10:14  |

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Eine Nuance positiver sehen die Mitte April veröffentlichten Erwartungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für das Weltwirtschaftswachstum aus. Der aktuelle Wirtschaftsausblick, den die Organisation kurz vor ihrem Washingtoner Frühjahrstreffen publik machte, zeigt im Vergleich zur Januar-Prognose leicht höhere Wachstumszahlen. Rechnete der IWF zum Jahresbeginn noch mit 3,3% Wachstum für dieses Jahr, seien nun 3,5% möglich. Seine Prognosen für 2013 korrigierte der IWF von 3,9% nun auf 4,1%.

Um 0,2% in diesem und 0,1% im kommenden Jahr verbesserten sich die Wachstumsvorhersagen sowohl für die Industrie- als auch die Schwellen- und Entwicklungsländer. Letztere können demnach 2012 um 5,7% und 2013 um weitere 6,0% wachsen, die Industrienationen um 1,4% sowie 2,0%. Die Wachstumsvorhersagen für China mit 8,2% und 8,8% sowie für Indien mit 6,9% und 7,3% blieben nahezu unverändert. Für Deutschland prognostiziert der Fonds 0,6% in diesem und 1,5% im kommenden Jahr.

Einerseits zeigen die marginal besseren Wachstumsprognosen, dass der IWF nicht mehr von einem unmittelbaren Risiko für einen neuerlichen Absturz der Weltwirtschaft ausgeht. Andererseits unterstreicht die Geringfügigkeit dieses erwarteten Anstiegs, der um 0,4% unterhalb des Wachstumsniveaus von 2011 liegt, die verbleibende Skepsis des IWF gegenüber den ökonomischen Auswirkungen vor allem der Schuldenkrise in der Euro-Zone. Für diese geht der IWF in diesem Jahr von einer leichten Rezession um minus 0,3% aus, deren Auslöser unter anderem Italien und Spanien seien. Der globale Aufschwung bleibe also insgesamt "sehr fragil", zitierte die Süddeutsche Zeitung (SZ) aus dem IWF-Bericht.

Selbst wenn die Krise im Euro-Raum sich nicht verschärfe, sehen sich die meisten Industriestaaten dennoch entscheidend in ihrem Wachstum gebremst, schreibt der IWF- Chefökonom Olivier Blanchard im Vorwort des neuen Berichts. Weder Industrie- noch Schwellenländer seien bei einer - zumindest vorstellbaren - erneuten Krise gegen ein rückläufiges Wachstum immun.

Auf der IWF-Tagung vom 20. bis 23. April in Washington zeigten laut Financial Times auch die offiziellen Erklärungen, dass Europa für viele Länder als größter Risikofaktor der Weltwirtschaft gilt. Dagegen seien die hohen Defizit- und Schuldenstände in den USA und Japan, die über den durchschnittlichen Vergleichswerten in der Euro-Zone liegen, in den Dokumenten nicht einmal erwähnt worden. Es sei eine verbreitete Unsitte, seine Probleme auf andere abzuschieben, kritisierte Bundesfinanzminister Schäuble all jene Länder - vor allem die USA -, die Europa Ratschläge erteilten und ihre eigenen gigantischen Defizite nicht in den Griff bekämen. Europa sei nicht länger das Problem, Europa sei jetzt Teil der Lösung. - Vor allem verdeutlichte die IWF-Tagung aber, dass nationale Schuldenlasten ein emotionales Thema sind, das nicht regional, sondern nur global in den Griff zu bekommen sein wird.

Dass Europa eher Teil des Problems ist - jedenfalls für die Seeschifffahrt -, bestätigt Neil Dekker, Marktforscher beim Schiffsmakler Drewry. Wegen des bestehenden Kapazitätsüberhangs sei die Gefahr nach wie vor groß, dass die jüngsten Anhebungen der Frachtraten für den Transport eines Zwanzig-Fuß-Standardcontainers (TEU) auf den Fernost-Europa- und -Mittelmeer-Routen wieder einbrechen, zitiert die Deutsche Verkehrszeitung (DVZ). Zuvor habe der Kampf um Marktanteile durch deutlich gesunkene Frachtraten dem Containerschiffsmarkt in den Bilanzen ein Milliardenloch beschert. Trotz eines Mengenwachstums von 7,4% hätten die Reeder die Chance vergeben, an die starken Resultate von 2010 anzuknüpfen, kritisierte der Marktexperte von Drewry.

Die Nachfrage nach Stellplatzkapazitäten werde 2012 schwächer als erwartet steigen, nämlich um 4,6%, weshalb sich die Marktbedingungen für die Containerschifffahrt sogar noch verschlechtern können. Einerseits werden laut Dekker dieses Jahr noch 59 Schiffe mit jeweils mehr als 10.000 20-Fuß-Containerstellplätzen (TEU) abgeliefert. Andererseits erklärt der Drewry-Analyst die schwächere Stellplatznachfrage mit den Problemen in der Euro-Zone.

Nachdem der IWF in seinem Januar-Bericht davon ausging, dass das Wachstum des Welthandelsvolumens 2011 im Vorjahresvergleich von 6,8% auf 3,8% zurückgehen werde, revidierte die Organisation jetzt ihre Zahlen und sieht für dieses Jahr nun ein Volumenplus von 4% voraus. In den Industrienationen werde die Menge der Im- und Exporte jedoch noch leicht rückläufig bleiben, während die Schwellen- und Entwicklungsländer die Ein- und Ausfuhrmengen weiter ausbauen werden. Bezogen auf die Seeschifffahrt, könnte sich auch aus den IWF-Zahlen zum Welthandelsvolumen herauslesen lassen, dass europäische Industriestaaten eher auf der Problem- als auf der Lösungsseite zu suchen sind.

Kein Problem mit dem Handelsvolumen hat der Hamburger Hafen. Mit 9,1 Mio. Containern stieg das Umschlagsvolumen um 15,2% - der stärkste Anstieg unter den 20 größten Containerhäfen. Damit verbesserte sich Hamburg auf den 14. Rang vor Antwerpen und ist nach Rotterdam mit 11,9 Mio. umgeschlagenen Containern zweitgrößter Containerhafen Europas. Ein nennenswerter Anstieg der Charterraten ist, trotz des höheren Frachtratenniveaus, weiterhin nicht in Sicht: Für Schiffe um 1.700 TEU - ein Segment, in dem auch mehrere Schiffe in der Hansa-Hamburg-Flotte fahren - lag die durchschnittliche Charterrate Mitte April laut Containerschiffindex New ConTex bei rund USD 6.700 pro Tag (Mitte Vormonat: rund USD 6.600). (Gastbeitrag von Hansa Hamburg Shipping)

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Preiskämpfe befürchtet

Auflieger-Flotte schrumpft

Donnerstag, 26. April 2012
Die Flotte aktiver Containerschiffe ist auf den höchsten Stand seit August 2011. Foto: HHLA
Die Flotte aktiver Containerschiffe ist auf den höchsten Stand seit August 2011. Foto: HHLA
Während wieder weniger Containerschiffe aufliegen, ist die Flotte aktiver Containerschiffe auf den höchsten Stand seit August 2011 gewachsen – Experten befürchten dadurch erneute Preiskämpfe der Reedereien. Aktuell werden Frachter mit Stellplatzkapazitäten für 15 Millionen TEU eingesetzt, berichtet der Branchendienst Alphaliner. Einen großen Anteil daran haben die Neubauten. Alphaliner erwartet, dass bis Jahresende die Zahl der Auflieger weiter abnimmt und speziell die Klassen über 5000 TEU größtenteils reaktiviert werden. Auflieger Containerfrachter Donnerstag, 26. Januar 2012 268 Containerschiffe sind derzeit weltweit aufgelegt, so Alphaliner. Die Containerreeder legen immer mehr Schiffe auf, um die Überkapazitäten abzumildern. Nach Angaben des Branchendienstes Alphaliner waren Mitte Januar 268 Frachter mit Kapazitäten für 676.000 TEU betroffen. Anfang Dezember waren es noch 210 Schiffe mit 526.000 TEU. Die durchschnittliche Größe der Auflieger wuchs auf 2500 TEU. Laut den Alphaliner-Experten wird der verstärkte Einsatz von 13.000-TEU- und 14.000 TEU-Schiffen, wie etwa seit kurzem erstmals im Fernost-Mittelost-Verkehr von UASC, CSCL und CMA CGM, zu einem weiteren Verdrängungseffekt in den mittleren Schiffsklassen führen.  
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Entwicklung Containerschifffahrt von 2006 - 2017 von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne