Eine Milliarde Euro für erneuerbare Energien Hamburg

Michael Ruff
Eine Milliarde Euro für erneuerbare Energien
Hamburg
Die HSH Nordbank setzt verstärkt auf die Finanzierung erneuerbarer Energien. Allein im laufenden Jahr soll sich das Neugeschäft in diesem Bereich gegenüber dem Vorjahr annähernd verdoppeln, sagte Vertriebschef Lars Quandel am Dienstag in Hamburg. Die Bank will bis zu einer Milliarde Euro an neuen Krediten für Wind- und Solarparks vergeben, bei einem möglichen Neugeschäft der Gesamtbank von rund sieben Milliarden Euro. Der Bereich der erneuerbaren Energien wachse damit schneller als andere Geschäftsfelder der Bank und werde zu einer der Ertragssäulen. Die HSH Nordbank finanziert seit mehr als 20 Jahren erneuerbare Energien; gegenwärtig sind es mehr als 170 Projekte mit einem Volumen von rund drei Milliarden Euro. „Aktuell liegt unser Fokus auf Wind-Onshore-Projekten sowie auf Photovoltaik-Anlagen vor allem in Frankreich“, sagte der Vertriebschef.
dpa Norddeutsche Rundschau
  In Folge einer stabilen operativen Geschäftsentwicklung konnte die EnBW Energie Baden-Württemberg AG trotz der unverändert schwierigen Rahmenbedingungen im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres 2012 ein insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaften. So steigerte die EnBW ihren Umsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres gegenüber dem vergleich- baren Vorjahreswert um 1,4 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted EDITDA) lag mit 914,8 Millionen Euro um 4,4 Prozent unter dem Niveau der Vorjahresperiode. Ursache für diesen Rückgang war das erwartungsgemäß deutlich verringerte Ergebnis im Geschäftsfeld Strom ‘Erzeugung und Handel‘. In diesem Segment ging das Adjusted EBITDA um 16,6 Prozent auf 594,7 Millionen Euro zurück. Ergebniseinbußen ergaben sich unter anderem aus der dauerhaften Abschaltung zweier Kernkraftwerke im Zuge der beschlossenen Energiewende in Deutschland sowie aus rückläufigen Strompreisen auf Großhandelsmärkten. Positiv entwickelte sich dagegen das Adjusted EBITDA in den Geschäftsfeldern Strom ‘Netz und Vertrieb‘ mit 168,5 Millionen Euro, was einer Steigerung von 58,2 Prozent entspricht. Der Anstieg ist im Wesent- lichen auf erhöhte Netznutzungsentgelte und geringere Gemeinkosten im Vertriebsbereich zurückzu- führen. Im Geschäftsfeld Gas verbesserte sich das Adjusted EBITDA um 3,1 Prozent auf 104,4 Millionen Euro. Ursache hierfür ist im Wesentlichen der auf 25,6 Milliarden Kilowattstunden (+ 27,4 Prozent) gestiegene Absatz. Im Geschäftsfeld Energie- und Umweltdienstleistungen erhöhte sich das Adjusted EBITDA aufgrund gestiegener Erträge im Bereich der sonstigen Dienstleistungen um 9,1 Prozent auf 77,9 Millionen Euro. Der um Sondereffekte bereinigte Konzernüberschuss – bezogen auf das auf die Aktionäre der EnBW entfallende Ergebnis – blieb in den ersten drei Monaten 2012 mit 470,3 Millionen nahezu konstant gegenüber dem Vorjahresergebnis von 478,3 Millionen Euro. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres 2011 geringere außerordentliche Belastungen im Bereich der Kernenergie sowie Sonder- effekte, wie beispielsweise ein mit 96,1 Millionen Euro deutlich erhöhtes, positives neutrales Beteiligungsergebnis aufgrund von Veräußerungsgewinnen im Rahmen des Desinvestitions- programms der EnBW, führen zu einem Konzernüberschuss im ersten Quartal in Höhe von 561,5 Millionen Euro. “Auch wenn die Zahlen für die ersten drei Monate des aktuellen Jahres ermutigend sind, unterliegt die Geschäftsentwicklung der EnBW weiterhin erheblichen Belastungen. Erfreulich ist, dass sich das Geschäftsmodell der EnBW insbesondere vor dem Hintergrund der sich gravierend veränderten energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen robust zeigt“, so der EnBW-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis. In Folge der positiven Entwicklung beim Konzernüberschuss sowie einer positiven Kursentwicklung von Wertpapieren im ersten Quartal 2012 erhöhte sich das Eigenkapital zum 31. März 2012 um 11,7 Prozent auf 6,85 Milliarden Euro. Zum 31. März 2012 verringerten sich zudem die bereinigten Nettoschulden gegenüber dem Jahresende 2011 um 4,9 Prozent auf 8,38 Milliarden Euro. “Eine zum 31. März 2012 um 2 Prozentpunkte auf 19,1 Prozent erhöhte Eigenkapitalquote und die verringerten bereinigten Nettoschulden unterstreichen die finanzielle Stabilität des Unternehmens. Die eingeleiteten Maßnahmenpakete greifen“, so der EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne