SPD und Gewerkschaften in Norddeutschland wollen den Ausbau der Schienennetzes und der Wasserstraßen forcieren.

Gemeinsame Erklärung von Bund Lehrte. Der Bau eines deutschlandweit neuartigen Umschlagbahnhofs für Container in Lehrte soll noch in diesem Jahr beginnen. Für das 100-Millionen-Euro-Projekt sei die Finanzierung nun gesichert, teilte Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) am Montag in Hannover mit. Eine Finanzierungsvereinbarung des Bundes mit der Deutschen Bahn stehe kurz bevor. Der sogenannte Mega-Hub in Lehrte soll einen schnellen Umschlag von Containern nicht nur zwischen der Eisenbahn und Lastwagen, sondern erstmals auch zwischen Zügen ermöglichen. Er ist auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs geplant. Von dem neuen Umschlagterminal verspricht Niedersachsen sich zahlreiche neue Arbeitsplätze in der Logistikbranche. Wie die Deutsche Bahn erklärte, solle das Terminal zu einem Zuwachs im kombinierten Verkehr führen. Dabei werden Container über kurze Strecken am Start- und Zielpunkt per Lkw befördert und legen die Langstrecke per Bahn zurück. Der neuartige Umschlag ermögliche ein Umsteigen der Container auf andere Züge. Dadurch werde der Bahntransport von Containern auch auf Verbindungen interessant, auf denen sich der Einsatz kompletter Züge nicht lohnt. Der neue Umschlagbahnhof soll von mehreren Logistikunternehmen gemeinsam betrieben und an die geplante neue Y-Trasse von Bremen und Hamburg Richtung Hannover angebunden werden. Der Mega-Hub erlaubt es, die Züge erst jenseits der Engpässe in den Häfen und jenseits der direkt anschließenden, überlasteten Eisenbahnstrecken zu sortieren.  

"Ahrensburger Liste" überarbeiten

SPD setzt auf Bahn und Wasserstraße

Dienstag, 13. März 2012 Beim Ausbau der Verkehrswege wollen SPD und Gewerkschaften in Norddeutschland Bahnverbindungen und Wasserstraßen vorrangig behandeln. Darauf verständigten sich führende Politiker der SPD aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen am Freitag in Kiel bei einem Treffen mit Vertretern der Gewerkschaften. "Wir wollen versuchen, einen Prioritätenkatalog aufzustellen", sagte der Vorsitzende des DGB-Bezirks Nord, Uwe Polkaehn. Es gehe nicht um "Wünsch dir was", sondern um eine Liste, die auch finanzierbar ist. Die bisherige "Ahrensburger Liste" der wichtigsten norddeutschen Verkehrsvorhaben mit 19 Projekten und einem Finanzvolumen von 15 Milliarden Euro brauche einen Realitätscheck. Nachricht Verkehrsbündnis aus SPD und Gewerkschaften Kiel SPD und Gewerkschaften in Norddeutschland wollen den Ausbau der Schienennetzes und der Wasserstraßen forcieren. Darauf verständigten sich SPD-Politiker aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen gestern bei einem Treffen mit Vertretern der Gewerkschaften in Kiel . „Wir wollen versuchen, einen Prioritätenkatalog aufzustellen“, sagte Uwe Polkaehn, Chef des DGB-Bezirks Nord. Es gehe nicht um „Wünsch dir was“, sondern um eine Liste, in der jede Position finanzierbar ist und einen Realitäts-Check bestehen müsse. Derzeit stehen auf der sogenannten „Ahrensburger Liste“ 19 Verkehrsprojekte mit einem Finanzvolumen von 15 Milliarden Euro – allerdings ohne Rangfolge. Nur wenn sich die Küstenländer einig seien und mit einer Stimme in Berlin sprächen, sei man durchsetzungsfähig. Der Süden mache es vor, sagte Kiels Oberbürgermeister Thorsten Albig. „Die vermitteln mit ihrer Geschlossenheit den Eindruck, dass eine bayrische Ortsumgehung wichtiger ist als der Nord-Ostsee-Kanal“. Als Projekt im Interesse mehrerer norddeutscher Länder hob Albig den Weiterbau der Autobahn A20 hervor. kim  Norddeutsche Rundschau Der Bund hatte bereits vor Wochen die Finanzierung des insgesamt rund 300 Millionen Euro teuren Neubaus der Nord-Ostsee-Kanalschleuse Brunsbüttel abgesichert. httpv://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=owro7UCL4Vc
Luftnummer für die A 20
Weiterbau-Erklärung ist Wahlkampfbluff
Henning Baethge Nordeutsche Rundschau
In der Vereinbarung beteuert Ramsauer, er werde die Finanzierung der A 20 „im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gewährleisten und weiter eng mit den Ländern zusammenarbeiten“. Für de Jager ist die Erklärung „das zweite starke Signal des Bundes für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur im Norden.“ Kürzlich hatte der Bundestag bereits beschlossen, dass in den nächsten fünf Jahren 300 Millionen Euro für den Bau einer neuen Nord-Ostsee-Kanal-Schleuse in Brunsbüttel fließen sollen.
 

Gemeinsame Erklärung von Bund, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zur A 20

Ramsauer: Bau der A 20 für Menschen und Wirtschaft in Norddeutschland von herausragender Bedeutung Übergabe der unterzeichneten Erklärung (Quelle: BMVBS) Erscheinungsdatum 27.02.2012 Laufende Nr. 030/2012 Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute gemeinsam mit dem Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, Jost de Jager, in Vertretung des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein sowie dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten, David McAllister, eine gemeinsame Erklärung zu Planung und Bau der A 20 in Norddeutschland unterzeichnet. Gemeinsames Ziel von Bund und Ländern ist es, die Planung, die Finanzierung und den Bau der A 20 auf ganzer Länge in Schleswig-Holstein (ca. 80 Kilometer) und Niedersachsen (ca. 120 Kilometer) zuverlässig, kontinuierlich und engagiert zu vollenden.

Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung zum Bau der A 20

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer: "Der Bau der A 20 als leistungsfähige Ost-West-Achse hat für den Bund hohe Priorität und ist für die Menschen und die Wirtschaft in Norddeutschland von herausragender Bedeutung. Mit der Autobahn sollen die deutschen Seehäfen miteinander verbunden und an das überregionale Straßennetz angeschlossen werden. Wir werden die Finanzierung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gewährleisten und weiter verlässlich und eng mit den Ländern zusammenarbeiten, um das Projekt voranzutreiben." Der Bund steht zu seiner Finanzierungs- und Baubeginnzusage für die A 20 bei Bad Segeberg. Mit dem Bau kann begonnen werden, sobald hierfür das Baurecht vorliegt. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Jost de Jager bezeichnete die Vereinbarung als "das zweite starke Signal des Bundes für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur im Norden." Der Bund hatte bereits vor Wochen die Finanzierung des insgesamt rund 300 Millionen Euro teuren Neubaus der Nord-Ostsee-Kanalschleuse Brunsbüttel abgesichert. "Die Bedeutung, die der Nord-Ostsee-Kanal für die Schifffahrt hat, hat die A 20 für unseren Straßenverkehr und damit für die regionale Wirtschaft sowie zigtausende Berufspendler", sagte de Jager. "Mit der heutigen Unterzeichnung der Vereinbarung nehmen Niedersachsen und Schleswig-Holstein gemeinsam die Interessen des Nordens wahr." Der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister erklärte: "Die Küstenautobahn A 20 ist für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Niedersachsen und im gesamten Norden sehr wichtig. Vor allem würde der Hafen- und Logistikstandort weiter gestärkt. Alle Beteiligten haben mit der heutigen Erklärung ihren festen Willen bekundet, schnellstmöglich die Voraussetzungen für den Bau der A 20 mit der Elbunterquerung zwischen Glückstadt und Drochtersen zu schaffen. Das gemeinsame Ziel ist es, die Infrastruktur in Norddeutschland  bedarfsgerecht auszubauen. In Niedersachsen beträgt das Investitionsvolumen 130 Millionen Euro für einen ersten Abschnitt zwischen Bremervörde und Elm. Für diesen Abschnitt soll bis Ende 2013 das Baurecht vorliegen." Mehr als 340 Kilometer der A 20 zwischen dem Autobahnkreuz Uckermark nahe der polnischen Grenze und Weede bei Bad Segeberg in Schleswig-Holstein sind bereits durchgängig befahrbar.  
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Der Kanal, Bauwesen WSA Brunsbüttel, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne