Bau von Offshore-Windanlagen hat der Chef der Klima-Sparte beim Münchner Versicherungskonzern Allianz klare gesetzliche Rahmenbedingungen gefordert

Klima-Experte der Allianz fordert Staatshilfe für Windenergie

Für den Bau von Offshore-Windanlagen hat der Chef der Klima-Sparte beim Münchner Versicherungskonzern Allianz klare gesetzliche Rahmenbedingungen gefordert. "Der Staat muss Anreize schaffen, damit Stromspeicher gebaut und Leitungen gelegt werden", sagte der Allianz-Klimaexperte Armin Sandhövel der "Wirtschaftswoche". Noch stammt viel Strom aus Kernkraftwerken. Einigen Netzbetreibern fehle das Geld, um den Ausbau der Windparks auf hoher See vorzunehmen, sagte Sandhövel. Erst wenn das Risiko auf mehreren Schultern verteilt sei, seien Investoren wie die Allianz bereit, in großem Stil in Offshore-Windanlagen zu investieren. Der Siemens-Konzern plant, die Wettbewerbsfähigkeit seiner Windenergie-Sparte zu steigern. "Wir müssen nicht nur führend bei der Qualität, sondern auch bei den Kosten sein", sagte der Chef der Windenergie-Sparte, Felix Ferlemann, der "Wirtschaftswoche". Um die Kosten zu senken, wolle Siemens zum Beispiel die Herstellung von Windanlagen stärker standardisieren./cco/DP/edh Inhalt dpa vom 05.05.2012 16:30 Sellering: Strom aus Offshore-Windparks muss billiger werden

Windräder des Offshore-Windparks «EnBW Baltic 1». Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Rostock (dpa/mv) - Strom aus Offshore-Windparks muss nach Worten von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) künftig genauso günstig herzustellen sein wie konventionell hergestellter Strom. Deshalb müssten Forschung und Innovationen gerade in diesem Bereich massiv gefördert werden, sagte Sellering am Samstag beim Energieparteitag der Landes-SPD in Rostock. Das seien riesige Investitionen, mit denen die Firmen nicht alleine gelassen werden können. Darauf werde er zusammen mit den anderen norddeutschen Bundesländern bei dem für den 23. Mai geplanten Energiegipfel der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bestehen. Die Energiewende ist die große nationale Aufgabe der Zukunft, sagte Sellering. „Da muss sehr viel Kraft hineingesteckt werden, das sehe ich leider jetzt noch nicht.“ Er hoffe, dass die Bundesregierung bei den Plänen zur Energiewende bleibe und nicht heimlich den Plan habe, wieder auf die Atomenergie umzuschwenken, wenn es schief geht.

Offshore-AnlagenSiemens plant Sparkurs in der Windenergie-Sparte

Samstag, 05.05.2012, 14:06   dpa Gebäude der Siemens AG in München Die Energiewende wird noch ein hartes Stück Arbeit: Deutsche Konzerne haben Mühe, bei den neuen Technologien im Wettbewerb zu bestehen – auch Siemens. Der Konzern versucht nun auf der Kostenseite zu punkten. Siemens will die Kosten in seiner Windenergie-Sparte drücken und damit wettbewerbsfähiger werden. „Wir müssen nicht nur führend bei der Qualität, sondern auch bei den Kosten sein“, sagte Felix Ferlemann, Chef der Windenergie-Sparte, laut Vorabbericht vom Samstag der „WirtschaftsWoche“. Um die Kosten zu senken, will der Münchener Technologiekonzern die Herstellung analog zur Automobilindustrie auf gemeinsame Plattformen, Komponentensysteme, Produktionsprozesse sowie auf einen höheren Grad der Standardisierung der Windanlagen ausrichten. Siemens hatte zuletzt in seinem Windturbinengeschäft rote Zahlen geschrieben und unter anderem deshalb seine Gewinnprognose für das laufende Jahr kassiert. Der Konzern ist weit von seinem Ziel entfernt, zu den drei größten Anbietern der Welt zu zählen. In den vergangenen Jahren ist er nach einer Studie von BTM Consult sogar auf Rang neun abgerutscht. Die nachlassenden Investitionen in Anlagen und die wachsende Konkurrenz durch chinesische Anbieter setzen den etablierten westlichen Herstellern zu. Der dänische Weltmarktführer Vestas hatte zuletzt im ersten Quartal wegen hoher Kosten und verzögerter Projekteinnahmen einen Verlust von 245 Millionen Euro verbucht.

Windanlagenhersteller besser dran als Solarfirmen

Trotz des Preisverfalls durch Überkapazitäten geht Ferlemann nicht davon aus, dass die deutschen Windanlagenhersteller wie die Solarzellenproduzenten von chinesischen Anbietern überrollt werden. „Die Solarbranche lässt sich so nicht mit der Windbranche vergleichen“, sagte der Manager. Im Windenergiegeschäft seien die Barrieren für einen Markteintritt erheblich höher. „Bisher haben die chinesischen Hersteller hier noch keine Infrastruktur aufgebaut, um etwa die Transportkosten zu senken.“

Staat soll für besseren Netzausbau sorgen

Auch von Seiten potentieller Investoren in die neuen Technologien kommen Bedenken. Der Chef der Allianz-Klima-Sparte, Armin Sandhövel, forderte bessere gesetzliche Rahmenbedingungen für den Bau von Offshore-Windanlagen. „Der Staat muss Anreize schaffen, damit Stromspeicher gebaut und Leitungen gelegt werden“, sagt Sandhövel dem Magazin. Manchen Netzbetreibern fehle das Geld für den Ausbau. Es ist schwer vorstellbar, dass die Privatwirtschaft alle Risiken schultern kann. Einige Unternehmen mussten wegen der Probleme bei den Offshore-Windparks in den vergangenen Quartalen bereits Rückstellungen in dreistelliger Millionenhöhe bilden. Hier müssten die Risiken auf mehrere Schultern verteilt werden“, sagte Sandhövel. Erst dann seien institutionelle Investoren wie die Allianz bereit, in großem Stil in Offshore-Windanlagen zu investieren. sza/Reuters ... Offshore-Anlagen: Siemens plant Sparkurs in der Windenergie-Sparte - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/offshore-anlagen-siemens-plant-sparkurs-in-der-windenergie-sparte-_aid_747866.html
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne