Nach zwölf Jahren Pause legte Kapitän Peter Brandt erstmals wieder mit seinem Ausflugsschiff „Germania“ in Burg an.

legt wieder in Burg an: Die „Germania“ bei der Abfahrt nach Brunsbüttel, im Hintergrund die Burger Fähre. http://www.psb-brandt.de/Personen-Schifffahrt-Brunsbuettel  
Mit der „Germania“ nach Burg
Schiffsverbindung auf dem Nord-Ostsee-Kanal soll vor allem Radfahrer locken / Abstecher nach „Klein Westerland“
Burg
Nach zwölf Jahren Pause legte Kapitän Peter Brandt erstmals wieder mit seinem Ausflugsschiff „Germania“ in Burg an. 13 Mal soll sich das in der kommenden Saison noch wiederholen. Danach wird sich zeigen, ob Burg als Haltepunkt der Kanalausflugsfahrten diesmal mehr Bestand hat als im Sommer 2000, als die alte Burger Anlegestelle schon einmal kurzzeitig wiederbelebt worden war. In den 1920er und 30er Jahren legten dort noch viele Hamburger Ausflugsschiffe an, um den Großstädtern einen schönen Tag im Luftkurort zu ermöglichen. Heute sind Radwanderer die Zielgruppe. Touristikfachfrau Maren Hopmann hat die Fahrradtouristen im Visier. Sie können mit dem Rad entlang des Kanals nach Brunsbüttel radeln, dort an Bord der „Germania“ gehen und die Rückfahrt bei Kaffee und Kuchen oder heißen Würstchen genießen. Natürlich lässt sich die Tour auch in die umgekehrte Richtung gestalten. Knapp eine Stunde dauert die Fahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal, die einfache Tour kostet acht Euro – genau wie die kleine „Kreuzfahrt“ von Burg nach Klein Westerland und zurück, die etwa 50 Minuten dauert. Auch hier kann man sein Rad bequem mit an Bord nehmen. In der Burgerin Heidemarie Rühmann hat Maren Hopmann eine Mitstreiterin gefunden. Sie wird regelmäßig die Radtouren nach Brunsbüttel führen. Treff ist an der Bökelnburghalle, von wo aus es dann per Rad die 18 Kilometer am Kanal entlang zu den Schleusen geht, wo „Germania“ und „Nordstern“ ihre gemeinsame Anlegestelle haben. Kapitän auf der Nordstern ist Thorge Brandt, seine Gattin Claudia kümmert sich um die Gäste an Bord, auf der „Germania“ umsorgen Elfriede Brandt und ihre Kellnerinnen Anja Günther und Cornelia Rohwedder die Mitfahrer. Auch die „Nordstern“ legte schon in Burg an, zuletzt im Sommer 2001. Zu den Gästen, die bei der ersten Tour nach Burg in diesem Jahr dabei waren, gehörten auch Alfred Wilde und Helma Laackmann aus Brokdorf. „Diese Dampferfahrt machen wir ganz oft. Es ist ein wunderbarer Zeitvertreib. Kaffee und Kuchen sind gut“, sagte Wilde. Jörg Jahnke Norddeutsche Rundschau
Foto: Jahnke (2)
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne