http://www.gel-verlag.de/media/AK_aktuell.pdf

http://www.gel-verlag.de/media/AK_aktuell.pdf auf KURS Sehr interessant, sollte man sich unbedingt mal ansehen, Zeitschrift über deutsche Schiffffahrt. Liebe Leser, das Jahr ist zwar noch relativ jung, doch es passiert ja schon wieder einiges. Allem voran, muss man eigentlich den Fall der COSTA CONCORDIA erwähnen, bei dem sich Unfähigkeit und Selbstüberschätzung die Hand gaben. Es ist schier unglaublich, dass ein Kapitän, der die Verantwortung über das Leben tausender Menschen hat, in einer Stresssituation derartig falsch reagiert. Die Folgen für die Reederei und nicht zuletzt die Industrie, sind zwar noch nicht abzusehen, gering werden sie allerdings nicht sein. Über die Havarie berichtet unser Autor Tim Schwabedissen. Während sich die Kreuzfahrtindustrie nun mit den Folgen der Costa-Katastrophe zu beschäftigen hat, kämpft die restliche Schiffahrt schon seit Jahren gegen die nach wie vor schlechten Marktverhältnisse. Doch es kommt mittlerweile etwas Bewegung in den Markt. Während vielen Reedereien in diesem Jahr wohl die härteste Prüfung bevorsteht und Experten damit rechnen, dass auch einige die Segel streichen müssen, wappnen sich andere, um von den zu erwartenden Notverkäufen zu profitieren. Bei den günstigen Preisen, mit denen die Secondhand Tonnage derzeit gehandelt wird, kann sich auch eine Charterrate rechnen, die andere mit Recht als dürftig bezeichnen würden. Es ist die Zeit der Schnäppchenjäger. Eine Zeit in der diejenigen profitieren, die ihre Hausaufgaben gemacht und sich in den letzten Jahren von unnötigem Ballast befreit haben. Mit "Schnäppchen" allein, wird in der Schiffahrt allerdings kein neuer Anfang zu machen sein. Dafür hat sich das Anforderungsprofil zu sehr geändert. Karrieren, wie diejenige einer Mediterranean Shipping Company (MSC), die in ihren Anfängen mit den schlimmsten "Rostlauben" unterwegs war, werden wir in der Form wohl nicht mehr sehen. Viel zu hoch sind die Bunkerkosten mittlerweile, viel zu anspruchsvoll die Kundschaft, wenn es um das Thema Umwelt geht und viel zu sensibilisiert die ganze Branche, als dass sich die "Rostlauben" und "Dreckschleudern" noch allzu lange im Markt behaupten werden können. Und so öffnet sich das Tor für neue Antriebskonzepte, wie z.B. LNG als Brennstoff. Der Germanische Lloyd stellte daher vor kurzem eine neue Studie zu dem Thema vor. Ein Containerschiff mit LNG-Antrieb. Wenn der Brennstoff denn mal in vielen, sicherlich nicht in allen, Häfen zur Verfügung steht, wird diese Technologie sicherlich zunehmend interessant werden. Bis dahin wird es allerdings noch ein bisschen dauern Ihre "Von Notverkäufenprofitieren" Titelbild: Scandlines-Neubau BERLIN noch in der Werfthalle © Ehrenberg Kommunikation Angelika Volkrodt/Chefredakteurin
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne