“Falkor” in der Erprobung

Umbau abgeschlossen

23.04.2012
Die „Falkor“ soll zukünftig zur weltweiten Meeresforschung eingesetzt werden
Die Peters Schiffbau GmbH in Wewelsfleth hat nach drei Jahren den Umbau des ehemaligen deutschen Fischereischutzbootes „Seefalke“ zum Multi-Funktions-Forschungsschiff „Falkor“ abgeschlossen. Das Schiff wurde bereits an den neuen Eigner, die US-amerikanische Stiftung Schmidt Ocean Institute (SOI) abgeliefert.
Bei einer Länge von 82,9 m und einer Breite von 13 m weist die „Falkor“ einen Tiefgang von 5,8 m auf. Die Umbauarbeiten umfassten unter anderem die Überholung der Haupt- und der Hilfsmotoren sowie den Einbau eines zusätzlichen Generators und die Überholung der Manövrieranlagen. Darüber hinaus wurden die Brandschutzsysteme, die E-Anlage, das AV/IT-System und sowie die Navigations- und Kommunikationssysteme modernisiert. Die Decksaufbauten wurden den neuen Anforderungen entsprechend modifiziert, es wurden ein neues Heli-Deck und neue Kransysteme installiert. Sämtliche wissenschaftliche Bereiche, wie z.B. Nass- und Trockenlabore mit zahlreichen wissenschaftlichen Forschungssystemen wurden auf der Werft in Wewelsfleth ausgearbeitet, installiert und eingerichtet. Die „Falkor“ wurde darüber hinaus mit einer Sonargondel für Unterwasser-Sonar-Aufnahmen, ozeanographischen Forschungssystemen und mit einem Teleskop-Sonar ausgerüstet. In den nächsten Monaten soll das umgebaute Forschungsschiff auf Testfahrten vor Norwegen erprobt werden. Die Indienststellung ist für Ende des Jahres vorgesehen.
Das Forschungsschiff „Falkor“ wurde in der Peterswerft fit für neue Aufgaben gemacht.
Foto: sh:z
Schutzboot wird Forschungsschiff
Nach drei Jahren Umbauzeit hat die Peterswerft die „Falkor“ an den Eigner übergeben/Jetzt folgen noch Erprobungsfahrten in Norwegen
Wewelsfleth
Nach einer Bauzeit von drei Jahren ist der Auftrag zum Umbau des ehemaligen deutschen Fischereischutzbootes „Seefalke“ zu einem Multi-Funktions-Forschungsschiff abgeschlossen worden. Peters Schiffbau hat das Boot jetzt an den Eigner übergeben. Das Schiff hat eine Länge von 82,9 Metern, eine Breite von 13 Metern und einen Tiefgang von 5,8 Metern. Die US-amerikanische Stiftung Schmidt Ocean Institute (SOI) hatte das ehemalige Fischereischutzboot vor drei Jahren erworben, um es zu einem Forschungsschiff für den weltweiten Einsatz in der wissenschaftlichen Meeresforschung umzubauen. Die Peterswerft in Wewelsfleth hat sich gegen starken nationalen und internationalen Wettbewerb durchgesetzt und den umfangreichen Auftrag bekommen. Die Arbeiten in der dreijährigen Werftzeit umfassten insbesondere die Überholung der Haupt- und der Hilfsmaschinen, den Einbau eines zusätzlichen Generators und die Überholung der Manövrieranlagen. Ferner wurden unter anderem die Brandschutzsysteme, die E-Anlage, sowie die Navigations- und Kommunikationssysteme dem neuesten Stand der Technik angepasst. Die Decksaufbauten wurden den neuen Anforderungen entsprechend aufwändig modifiziert und es wurden neue Kransysteme installiert. Sämtliche wissenschaftlichen Bereiche, wie zum Beispiel Nass- und Trockenlabor mit zahlreichen wissenschaftlichen Forschungssystemen wurden auf der Werft in Wewelsfleth ausgearbeitet, installiert und eingerichtet. Vor der Probefahrt und Ablieferung an den Eigner hat das Schiff den Namen „Falkor“ erhalten. Vertreter des Kunden Schmidt Ocean Institute lobten die hohe Flexibilität der Werft sowie die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Werft, Eignervertretung und Crew und betonten, dass das FS „Falkor“ jetzt eines der innovativsten wissenschaftlichen Forschungsschiffe der Welt sei. Zur besonderen Ausrüstung gehören unter anderem eine Sonargondel für Unterwasser-Sonar-Aufnahmen, ozeanographische Forschungssysteme und ein Teleskop-Sonar. Der Geschäftsführer der Peterswerft, Mark Dethlefs, betonte, dass der Auftrag für den Umbau zu Beginn des Jahres 2009 erteilt wurde, als die Auswirkungen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise auch die nordeuropäischen Werften fest im Griff hatten. Die Schiffbauer in Wewelsfleth hätten die Herausforderung dieses innovativen Auftrages angenommen, und gemeinsam mit dem Team der Kundenseite und einer Vielzahl von Lieferanten ist es gelungen, dieses umfangreiche Projekt zur uneingeschränkten Zufriedenheit des Kunden umzusetzen. Nach Ablieferung an den Eigner finden noch einige Monate umfangreiche Erprobungen in den Gewässern vor Norwegen statt, bevor FS „Falkor“ ab Ende 2012 für die Meeresforschung eingesetzt werden kann.
sh:z Norddeutsche Rundschau
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Umbau nach fast drei Jahren beendet

"Falkor" in der Erprobung

Montag, 19. März 2012
Die Wewelsflether Werft Peters Schiffbau GmbH hat den Umbau des früheren Fischereischutzbootes „Seefalke“ zum Meeresforschungsschiff „Falkor“ vollendet. Am 15. März passierte die „Falkor“ das Störsperrwerk zur ersten Erprobungsfahrt. Die nach dem neuesten Stand der Forschungstechnik ausgestattete „Falkor“ soll mit Heimathafen George Town unter der Flagge der Grand Cayman Islands international in der Meeresforschung eingesetzt werden. Bis 2008 war das 1981 auf der Lübecker Werft Orenstein & Koppel entstandene, 82 Meter lange und 13 Meter breite Schiff als bundeseigenes FSB „Seefalke“ im Einsatz. Im Oktober 2008 wurde die „Seefalke“ durch einen gleichnamigen Neubau von der Wolgaster Peene-Werft ersetzt.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne