Nordex zweifelt an Rentabilität von Offshore-Windparks

Nordex bleibt an Land Hamburg

Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex mit Sitz in Rostock und Hamburg zieht sich aus dem Geschäft mit Offshore-Windparks zurück – und begründet dies mit hohen Entwicklungskosten und fraglicher Rentabilität. Nordex war bislang in das Windparkprojekt „Arcadis Ost 1“, etwa 19 Kilometer nordöstlich von Kap Arkona auf Rügen am Rande der Zwölf- Seemeilen-Zone, involviert. Dort sollten bis zu 70 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils sechs Megawatt zum Einsatz kommen, geplant war die Inbetriebnahme ab 2014/15. Die zahlreichen Ungewissheiten beim Ausbau der erneuerbaren Energien bekommt die gesamte Branche dabei zunehmend zu spüren. Die Investitionslaune ist getrübt. Mit 2,8 Milliarden Euro wurde 2011 rund eine Milliarde Euro weniger in neue Herstellungskapazitäten im Strombereich investiert als 2010. Für 2012 wird ein weiterer Rückgang auf 2,4 Milliarden Euro erwartet.

sh:z Norddeutsche Rundschau

Windkraftanlagen-Hersteller

Nordex zweifelt an Rentabilität von Offshore-Windparks

19.04.2012, 15:14 Uhr

„Bei Offshore dauert es mindestens bis zum Jahr 2017, bis wir das erste Geld verdienen können", sagte Nordex-Sprecher Ralf Peters.

Ein Mitarbeiter des Windanlagenbauers Nordex steht zwischen Rotorflügeln für Windkraftanlagenauf einem Firmengelände in Rostock Foto: dpa/DPA
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Multimedia httpv://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2252543/Nordex-zweifelt-an-Rentabilitaet-von-Offshore-Windparks.html
+++ Nordex streicht 250 Arbeitsplätze +++ Allerdings seien nun die Gespräche mit einem asiatischen Kooperationspartner gescheitert. Dies habe zu der Entscheidung geführt, keine eigenständige Geschäftseinheit Offshore mehr zu führen, alle Kapazitäten würden nun in den Bereich Onshore gesteckt. Nordex war bislang in das Windparkprojekt „Arcadis Ost 1“, etwa 19 Kilometer nordöstlich von Kap Arkona auf Rügen am Rande der Zwölf- Seemeilen-Zone, involviert. Dort sollten bis zu 70 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils sechs Megawatt zum Einsatz kommen, geplant war die Inbetriebnahme ab 2014/15. (dpa)

Alleine wolle Nordex dies nicht betreiben. „Es dauert zu lange, bis wir aus den Investitionen Erträge erzielen könnten“, erläuterte ein Sprecher. Die mit den bisherigen Offshore-Aktivitäten verbundenen Sachwerte wolle das Unternehmen verkaufen. Nordex-Chef Jürgen Zeschky hatte für das kapitalintensive Geschäft mit Windparks im Meer einen Partner gesucht und bereits erklärt, dass der Bereich auch ganz aufgegeben werden könne. Anfang April hatte er angekündigt, dass eine Entscheidung in wenigen Monaten fallen werde. Nordex betonte, dass die Beendigung der Aktivitäten keine Auswirkungen auf die Geschäftsprognose habe. Das Unternehmen will in diesem Jahr die Rückkehr in die schwarzen Zahlen schaffen. Die Branche, zu der neben Nordex auch REpower mit seiner Konzernmutter Suzlon sowie Vestas gehören, leidet seit der Wirtschaftskrise unter Überkapazitäten.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne