Die Fregatte “Bremen” verlässt am 7. Mai den Marinestützpunkt Wilhelmshaven in Richtung Horn von Afrika.

 

Fregatte Bremen verlässt Wilhelmshaven

Die Fregatte “Bremen” verlässt am 7. Mai den Marinestützpunkt Wilhelmshaven in Richtung Horn von Afrika. Unter den Klängen des Marinemusikkorps Nordsee wird das Schiff um 10 Uhr von der Ostmole ablegen. Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Ingolf Schlobinsky (43) wird die rund 220-köpfige Besatzung nach einem 14-tägigen Transit den derzeit im Einsatzgebiet befindlichen Einsatzgruppenversorger “Berlin” ablösen. Zur Erfüllung ihres Auftrages wird die “Bremen” durch zusätzliches Personal unterstützt. Neben einem Boarding Sicherungsteam (BST) und einem Vessel Protection Detachment (VPD) befinden sich für den Einsatzzeitraum auch eine Bordfacharztgruppe, ein Rechtsberater sowie Feldjäger und ein Sprachmittler an Bord. Weiterhin wird die Fregatte durch zwei Bordhubschrauber vom Typ “Sea Lynx” des Marinefliegergeschwaders 3 aus Nordholz verstärkt. Hintergrundinformationen Der Deutsche Bundestag hat am 1. Dezember 2011 beschlossen, sich weiterhin für die Dauer eines Jahres mit einem signifikanten Beitrag an der Bekämpfung der Piraterie vor der somalischen Küste zu beteiligen. Die EU-geführte Operation “Atalanta” hat zum Ziel, den humanitären Zugang nach Somalia durch Schutz von Schiffen des Welternährungsprogramm (WEP) und der Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM) sicherzustellen und die aktiven Piraten vor der Küste Somalias und seinen Nachbarländern abzuschrecken und die Seeräuberei einzudämmen. Die Operation soll zum einen die durch Piratenüberfälle gefährdete humanitäre Hilfe für die Not leidende somalische Bevölkerung sicherstellen. Zum anderen trägt die Operation dazu bei, den zivilen Schiffsverkehr auf den dortigen Handelswegen zu sichern, Geiselnahmen und Lösegelderpressungen zu unterbinden und das Völkerrecht durchzusetzen.        

Piraterie auf Weltmeeren nimmt weiter zu

Mehr als ein Überfall pro Tag

Von Kid Möchel
  • Das International Maritime Bureau (IMB) hat dieses Jahr  bereits 102 Überfälle auf Schiffe registriert - Tendenz steigend.
Ein Piratenschiff im Golf von Aden auf einer Archivaufnahme. Die Piraterie nimmt laut International Maritime Bureau zu. EPAweb / Eric L. Beauregard

Wien/Paris. Die internationale Seefahrt leidet massiv unter Piratenüberfällen. Das International Maritime Bureau (IMB), die Piraterie-Ermittlungsorganisation der Internationalen Handelskammer ICC, hat in den ersten drei Monaten 2012 exakt 102 Überfälle auf Schiffe gezählt und die Vorfälle anlysiert. Elf Handelsschiffe wurden entführt, wobei 212 Crewmitglieder als Geiseln genommen und vier getötet wurden. Weitere 45 Hochseeschiffe wurden geentert, in 32 Fällen blieb es bei versuchten Überfällen und weitere 14 Schiffe wurden beschossen – hauptsächlich von somalischen und nigerianischen Piraten. Zehn Überfälle wurden von nigerianischen Piraten bis Ende März 2012 gegangen, das sind so viele Taten wie im gesamten Jahr 2011. Auch in Gewässern des Benin haben nigerianische Piraten ein Handelsschiff attackiert.

"Die nigerianische Piraterie nimmt in der Häufigkeit und in der Ausdehnung zu", sagt Pottengal Mukundan, Chef des Piracy Repotinf Centre des IMB. " Sechs der elf Raubüberfälle auf Schiffe durch nigerianische Piraten fanden weiter als 70 Meilen vor der Küste statt, wobei man davon ausgehen kann, dass Fischereischiffe als Mutterschiffe bei den Überfällen eingesetzt werden." Nachsatz: "Bei einem Überfall auf einen Massengutfrachter 110 Seemeilen vor Lagos wurden zwei Crewmitglieder getötet." Laut Mukundan würden zwar derzeit vor Nigerias Küste noch weniger Überfälle stattfinden als vor Somalia, aber die Gewalt von nigerianischen Piraten gegen Schiffmannschaften nehme gefährlich zu. Große Gefahr vor Somalia Vor den Küsten Somalias fanden 43 Überfälle, dabei wurden neun Schiffe entführt und 144 Seeleute als Geiseln genommen. Die somalischen Piraten waren auch verantwortlich für die Entführung eines Panamax-Massengutfrachters Ende März. Im Vergleichszeitraum 2011 wurden aber sogar 96 Attacken und 16 Entführungen gezählt. Der Rückgang soll auf die internationale Piraterie-Bekämpfung zurückgehen. Aber mit Stand Ende März 2012 sollen somalische Piraten laut IMB nach wie vor 15 Schiffe mit 253 Seeleuten in ihrer Gewalt halten. Die indonesische See Vor Indonesien sind die Überfälle in den ersten drei Monaten von fünf auf acht Fälle zum Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen. Diese Piraterie-Attacken zielten vor allem auf Diebstahl ab. 15 Handelsschiffe wurden geentert, davon dreizehn auf ihrem Ankerplatz. Fünf Seeleute wurden gekidnappt.
The KOELN, a European Naval Forces (EUNAVFOR) warship, was operating about 100 miles south of Mogadishu when it destroyed this pirate boat.
Unidentified military fighter jets launched an airstrike earlier this week in northern Somalia in a suspected attack on a pirate base, AFP has reported citing a coastguard official and several witnesses. AFP says the aircraft struck near the north-eastern coastal village of Gumah, which lies some 220 kilometres (140 miles) east of Bossaso, the main port of Somalia’s breakaway Puntland state.  Two civilian’s were killed in the attacks. As gCaptain reported last month, the European Union confirmed its intention to extend its EU Naval Force’s (EUNAVFOR) counter-piracy mission, Operation ATALANTA, to “include Somalia’s coastal territory and internal waters”, indicating the pursuit of pirates by EUNAVFOR for the first time on land, or at least on the beach. But despite those intentions, a spokesman for Atalanta told AFP that it was “not involved whatsoever” and did not give any comment on who may be behind the strikes. The number of other nations conducting anti-piracy military operations around the Horn of Africa is nearly too lengthy to mention but include Russia, China, the U.S. and even Iran.
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Anti-Piraten-Mission Atalanta De Maizière wirbt für Bekämpfung der Piraten am Strand

Mehrere deutsche Fregatten der Deutschen Marine sind in Anti-Piraten-Mission am Horn von Afrika unterwegs.
Seit mehr als drei Jahren versucht die EU mit einem Marine-Einsatz die Piraterie am Horn von Afrika einzudämmen - mit mäßigem Erfolg. Jetzt sollen auch Stützpunkte der Seeräuber an Land ins Visier genommen werden. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat für die Ausweitung der EU-Anti-Piraten-Mission „Atalanta“ von der See auf den Strand geworben. Das sei „eine kleine, nützliche, zusätzliche Option“, der Berlin nicht im Wege stehen wolle, sagte de Maizière am Mittwoch am Rande eines NATO-Verteidigungsministertreffens in Brüssel. Das Kabinett brachte die Ausweitung des Mandates am Morgen auf den Weg. Die EU verständigte sich im März darauf, dass Waffen, Schiffe oder Treibstoffdepots der Seeräuber künftig bis zu zwei Kilometer ins Landesinnere hinein mit Luftangriffen zerstört werden können. De Maizière beteuerte, dadurch erhalte „Atalanta“ keine „neue Qualität“. Die entscheidende Aufgabe bei der Bekämpfung der Piraten liege in der Bekämpfung der Ursachen: Der Staatenbildung Somalias, der Verfolgung der Hintermänner und der Geldwäsche. Die Opposition lehnt die geplante Ausweitung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraten am Horn von Afrika geschlossen ab. Neben der Linken wollen erstmals auch SPD und Grüne dem neuen Mandat nicht zustimmen, das den Kampf gegen die Seeräuber auch an Land zulässt. „Das ist ein schlechtes, sinnloses Abenteuer“, sagte der Grünen-Verteidigungsexperte Omid Nouripour der Nachrichtenagentur dpa. Das Kabinett will den Mandatstext am Mittwoch beschließen, der Bundestag wird voraussichtlich nächsten Monat darüber entscheiden. Die EU-Mission „Atalanta“ gegen Piraterie im Seegebiet vor der Küste Somalias und seiner Nachbarländer läuft schon seit Dezember 2008. Fünf bis zehn Kriegsschiffe überwachen dabei ein Gebiet, das etwa eineinhalb mal so groß ist wie das europäische Festland. Aus Deutschland befindet sich derzeit das größte Schiff der Marine, die „Berlin“, mit mehr als 230 Mann Besatzung im Einsatz. Künftig sollen auch Lufteinsätze gegen Stützpunkte der Seeräuber an Land erlaubt sein. „Deutsche Einsatzkräfte dürfen bis zu einer Tiefe von maximal 2.000 Metern gegen logistische Einrichtungen der Piraten am Strand vorgehen“, heißt es in dem Mandatstext, der der dpa vorliegt. Am Boden sollen Bundeswehrsoldaten nur im Notfall für Rettungsmaßnahmen eingesetzt werden können. Die Opposition ist geschlossen gegen eine Ausweitung des Mandats, weil sie die Risiken für zu groß hält. Nouripour sagte, es sei nicht klar, wie man sicherstellen wolle, dass keine Unschuldigen zu Schaden kommen. Auch der SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold sagte, seine Fraktion werde sich entweder enthalten oder mit Nein votieren, aber keinesfalls zustimmen. Der Linken-Abgeordnete Paul Schäfer nannte die Regierungspläne eine „hilflose Fortsetzung des bisherigen Mandats, das schon bisher keine durchschlagende Wirkung hatte“. In der Bundeswehr sorgt für Verwunderung, dass der Mandatstext mit 2000 Metern die genaue Breite des Einsatzgebiets an Land definiert. Darauf könnten sich die Piraten mit ihrer Logistik einstellen, heißt es. Der Operationsplan der EU, der ebenfalls die Breite des Küstenstreifens enthalten soll, wurde bisher geheim gehalten. (dpa/dapd)
Regierung will Kampf gegen Piraten ausweiten
Berlin

Die Bundesregierung will deutschen Soldaten beim Kampf gegen Piraten am Horn von Afrika deutlich mehr Freiraum gewähren. Künftig sollen auch Lufteinsätze gegen die Seeräuber auf somalischem Boden erlaubt sein, allerdings nur maximal zwei Kilometer von der Küste entfernt. Das geht aus dem neuen Mandat für die EU-Operation „Atalanta“ hervor, den das Kabinett heute beschließen will. Damit sollen Hubschrauber-Einsätze an der somalischen Küste gegen Piratenbanden, deren Tanklager oder Funkstationen ermöglicht werden. Das bisherige Mandat des Bundestags erlaubt nur Einsätze auf See. Aus Deutschland beteiligt sich derzeit das größte Schiff der Marine, die „Berlin“, mit einer 230-köpfigen Besatzung. Die Opposition ist geschlossen gegen eine Ausweitung des Mandats, weil sie die Risiken für zu groß hält. Die Außenminister der EU hatten der Verlängerung und Ausweitung des Marine-Einsatzes „Atalanta“ bis Ende 2014 bereits zugestimmt.

dpa

Neues Bundeswehrmandat in SomaliaBundeskabinett weitet Anti-Piraten-Einsatz aus

Mittwoch, 18.04.2012, 10:37

rts Von französischen Truppen im Golf von Aden gefangene mutmaßliche Piraten

Das Bundeskabinett hat eine Ausweitung des Bundeswehr-Mandats für die Piraten-Bekämpfung vor der Küste Somalias beschlossen. Damit könnten auch Luftangriffe möglich werden. Im Mai muss der Bundestag darüber abstimmen.

Künftig sollen im Rahmen der europäischen „Atalanta“-Mission auch Luftangriffe bis zu zwei Kilometer ins Landesinnere erlaubt sein. Der Einsatz am Boden bleibt – bis auf Notfälle – verboten. Das bisherige Mandat des Bundestags erlaubt nur Einsätze auf See. Der Bundestag wird vermutlich am 11. Mai über das neue Mandat entscheiden. Dort wird mit einer klaren Mehrheit der schwarz-gelben Koalition gerechnet. Die Opposition will den Einsatz dieses Mal geschlossen ablehnen, weil sie die Risiken für zu groß hält. Bislang hatten SPD und Grüne die „Atalanta“-Mission mitgetragen.

Deutscher Einsatz seit 2008

Der Einsatz – benannt nach einer Figur aus der griechischen Sagenwelt – läuft bereits seit Dezember 2008. Fünf bis zehn Kriegsschiffe überwachen dabei ein Gebiet, das etwa eineinhalb mal so groß ist wie das europäische Festland. Aus Deutschland beteiligt sich derzeit das größte Schiff der Marine daran – die „Berlin“ mit mehr als 230 Mann Besatzung.

„Deutsche Einsatzkräfte dürfen bis zu einer Tiefe von maximal 2000 Metern gegen logistische Einrichtungen der Piraten am Strand vorgehen“, heißt es in dem Mandatstext. Dazu sollen Hubschrauber genutzt werden. Am Boden dürfen Bundeswehrsoldaten laut Mandatstext nur im Notfall eingesetzt werden – beispielsweise, wenn ein Hubschrauber abstürzt und die Besatzung gerettet werden muss.

jp/dpa

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Bundeswehr-Mandat

Kabinettsbeschluss

Piraten-Einsatz

Somalia

Somalia ein gefallener Staat ohne Strukturen

von Ben63

Somalia ist ein failed state, staatliche Strukturen gibt es so gut wie nicht mehr. Der Staat kann auch kaum mehr hoheitlich tätig werden und seinen Aufgaben nachkommen, wie z.B der Verbrechensbekämpfung. Die Piraten nutzen dies aus. Um die Schifffahrtswege zu schützen, auch wir als Exportnation sind auf die Schifffahrswege angewiesen, müssen wir tätig werden. Ein Ausweitung des Mandates auf das Festland ist daher unumgänglich und die richtige Entscheidung. Wobei nur Luftangriffe wohl nicht ausreichen werden, aber ein erster Schritt in die richtige Richtung sind.

... Neues Bundeswehrmandat in Somalia: Bundeskabinett weitet Anti-Piraten-Einsatz aus - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/neues-bundeswehrmandat-in-somalia-bundeskabinett-weitet-anti-piraten-einsatz-aus_aid_739228.html

Maritime Raid Force – Marines Gear Up To Battle Pirates

By John Konrad On April 17, 2012   Marines from the 15th Marine Expeditionary Unit's Maritime Raid Force conduct a visit, board, search and seizure exercise aboard the USS Dewey at Naval Base San Diego, April 9. The MRF's primary role is to carry out raids against Maritime objectives including oil platforms, ships, and targets on shore and is based around the MEU's Force Reconnaissance platoon and supported by a security and headquarters element. (U.S. Marine Corps photo by Lance Cpl. Timothy Childers) With the recent failure of Navy anti-pirate drones early this month, the US Marine Corps is taking a more traditional stance against the Somali pirates. This month the 15th Marine Expeditionary Unit’s (MEU) Maritime Raid Force began training at Camp Pendleton and Naval Base San Diego with Special Operations Training Group, I Marine Expeditionary Force, to learn the skills needed to take back pirated ships by force. The Maritime Raid Force (MRF) is a special operations force designed to carry out raids against maritime objectives including gas and oil platforms, ships and ports. “The MRF performs small scale precision raids as well as maritime interdiction operations in support of MEU operations,” said Gunnery Sgt. Jason P. Fitzgerald, MRF staff non-commissioned officer in charge, Command Element, 15th MEU. The MRF is composed of three elements, assault, security and headquarters. The assault element, those with boots on board ship, is made up of Marines and sailors from Force Reconnaissance Company of the 15th MEU. They are assisted by servicemembers from a Security Platoon, Marines from the Command Element and sailors from a Air Naval Gunfire Liaison Company fill the headquarters element. Working together they make an impressive small scale strike anti-pirate force. “The MRF is important because it provides the MEU with small scale strike capability and a force capable of performing unique mission sets,” said Fitzgerald. The unique missions of MRF include counter-piracy operations like the Sept. 9, 2010 boarding and control of a vessel infested with armed pirates. The MRF successfully took control of the ship without any injuries to the ship’s crew or Marines. But, with this month’s training, the Corps hopes to improve their tactical advantage. “This MRF will do a broader expanse of operations than the previous iterations,” said Capt. Mathew Lesnowicz, MRF commander, Command Element, 15th MEU. “We will focus on counter-piracy, but we will also be relied upon for precision raids on land.” During the first week of training the MRF servicemembers learned the basic skills they would need for the coming months. The Marines trained at a rappel tower to become proficient in fast roping before sliding from the hellhole of a CH-46E Sea Knight the following week. Marines and sailors also participated in the military’s Shallow Water Egress Trainer course. Similar to HUET Training in the offshore industry, the course develops servicemembers survival techniques in case of a helicopter crash in open water. The troops also became confident using caving ladders, a portable wire-ladder system, to board vessels from rigid-hulled inflatable boats. Once the Marines and sailors became proficient in these required skills, they began conducting visit, board, search and seizure drills at Naval Base San Diego. In these drills, the MRF boarded vessels with caving ladders and cleared the ship’s key spaces including the bridge, radio room and engine room. The unit conducted this training to prepare themselves for the next phase of their training, Realistic Urban Training, which will further enhance their skill sets as the unit’s special operations force The 15th MEU is a Marine Air Ground Task Force comprised of approximately 2,300 Marines and sailors who are training for their deployment scheduled for this fall. This article was originally written by Lance Cpl. Timothy Childers , for the 15th MEU blog and was edited by John Konrad.

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John Konrad

Captain John Konrad is co-founder of Unofficial Networks, Editor In Chief of gCaptain, and author of the book Fire On The Horizon. He is a USCG licensed Master Mariner of Unlimited Tonnage and, since graduating from SUNY Maritime College, has sailed a variety of ships from ports around the world. John currently lives in Morro Bay, California with his wife and two children. c
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne