Als erstes Unternehmen testet DONG Energy die 6 MW-Turbinen von Siemens auf hoher See – Testgelände beim britischen Windpark Gunfleet Sands

DONG Energy testet Siemens Turbinen der neuen Generation

Als erstes Unternehmen testet DONG Energy die 6 MW-Turbinen von Siemens auf hoher See – Testgelände beim britischen Windpark Gunfleet Sands sollen neue Erkenntnisse bringen – Weiterer Schritt in Richtung Kosten senken DONG Energy hat die Genehmigung erhalten, zwei Turbinen der neuen Generation in ihrem britischen Windpark Gunfleet Sands vor der südöstlichen Küste Englands zu installieren.

Es ist eine zweifache Premiere: Zum ersten Mal überhaupt wird die 6 Megawatt (MW) Turbine der Firma Siemens auf dem Meer getestet. Darüber hinaus startet DONG Energy erstmalig eine Forschungsanlage in Großbritannien. Die beiden 6 MW Siemens-Turbinen werden im Testgelände Gunfleet Sands 3 installiert. Dieses Forschungsprojekt stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein im Bestreben von DONG Energy dar, den Bau von Offshore-Windanlagen weiterhin zu industrialisieren und damit die Kosten zu senken.

Wir freuen uns, das erste Unternehmen zu sein, dass diese neue Siemens-Turbine testen wird. Die Forschungsanlage Gunfleet Sands 3 markiert damit einen wesentlichen Schritt in den Bemühungen der Industrie, Kosten zu reduzieren“, so Morten Buchgreitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von DONG Energy. „Die Projekte der dritten Entwicklungsrunde in Großbritannien befinden sich in noch tieferen Gewässern und haben daher höhere Kapazitäten, als die bereits bestehenden Windparks. Es ist deshalb nur folgerichtig, dass auch in der Technologie die Kapazitäten erhöht werden. Diese Forschungsanlage wird uns unserem Ziel ein Stück näher bringen, Offshore Windenergie noch wettbewerbsfähiger zu machen.“

Die Bauarbeiten beginnen ab Mai diesen Jahres, die neuen Turbinen werden dann im November installiert und über ein spezielles Kabel angeschlossen. Die Aufgabe von DONG Energy wird dann sein, die Leistung, die Zuverlässigkeit sowie die Funktionalität der Turbinen zu überprüfen. Die Forschungsanlage Gunfleet Sands 3 befindet sich rund 8,5 km südöstlich von Clacton on Sea. Ein Prototyp der 6 MW Turbine wird bereits in einem Testzentrum in Hovsore, Dänemark, an Land getestet.

DONG Energy baute bislang 14 Offshore-Windparks in Dänemark und Großbritannien mit einer Gesamtleistung von rund 1.400 MW. Weitere 2.000 MW sind in Planung oder befinden sich im Bau. Ab 2013 startet der Bau des ersten deutschen Offshore-Windparks, Borkum Riffgrund 1. Ab 2014 soll dieser Energie für umgerechnet 285.000 Haushalte liefern. Weitere Projekte sind in Planung.

Fakten

Die beiden Siemens-Turbinen, die in Gunfleet Sands installiert werden, haben jeweils eine Leistung von 6 MW, einen Rotordurchmesser von 120 Metern und eine bestrichene Fläche von 11.500 m2. Der Windpark Gunfleet Sands, der seit 2010 in Betrieb ist, besteht aus zwei Gebieten: Gunfleet Sands 1 mit 30 Turbinen und Gunfleet Sands 2 mit 18 Turbinen.

Windparks beträgt 172 MW und entspricht damit dem jährlichen Energiebedarf von rund 125.000 Haushalten.Diese Turbinen haben jeweils eine Leistung von 3,6 MW und einen Rotordurchmesser von 107 m. Die Gesamtnennleistung des

 

 GE: Big Glenn absolviert Testlauf erfolgreich

GE hat bekanntgegeben, dass die im Hafen von Göteborg installierte, „Big Glenn“ genannte 4.1-113 Offshore Windenergieanlage ihren ersten Testlauf erfolgreich absolviert hat. Die Mitteilung erfolgte im Rahmen der von der European Wind Energy Association ausgerichteten Fachmesse EWEA 2012 in Kopenhagen. Der Testlauf startete am 29. Februar und dauerte 200 Stunden. GEs erste getriebelose Offshore Windenergieanlage erreichte schon im ersten Anlauf eine Verfügbarkeit von 99,05%. Bei Windgeschwindigkeiten von Null bis Nennwind während des Testlaufs erreichte die Anlage einen Kapazitätsfaktor von 35,3%. “Die verschiedenen Windstärken während des Testlaufs zeigen uns, dass die Anlage unter allen Windbedingungen gute Leistung erbringen wird“, sagt Vincent Schellings, Produktmanager Offshore bei GE Energy. „Wir werden nun das Design validieren und erste Ergebnisse bis zum Sommer erhalten. Dabei konzentrieren wir uns auf die Leistungskurve und die Lastenvalidierung, um unseren Kunden zu zeigen, dass unsere Simulationen für diese beiden Faktoren mit den Ergebnissen übereinstimmen.“ Der Testlauf wurde im März erfolgreich beendet. “Wir sind stolz darauf, unsere Stadt und unser Land bei der Erzeugung von sauberer Energie zu unterstützen. Dank der hervorragende Teamarbeit mit GE und der Chalmers University können wir jetzt diesen wichtigen Meilenstein feiern“, sagt Jonas Cognell, Direktor für Renewable Electricity bei Göteborg Energi.e Fakten Die beiden Siemens-Turbinen, die in Gunfleet Sands installiert werden, haben jeweils eine Leistung von 6 MW, einen Rotordurchmesser von 120 Metern und eine bestrichene Fläche von 11.500 m2. Der Windpark Gunfleet Sands, der seit 2010 in Betrieb ist, besteht aus zwei Gebieten: Gunfleet Sands 1 mit 30 Turbinen und Gunfleet Sands 2 mit 18 Turbinen. Diese Turbinen haben jeweils eine Leistung von 3,6 MW und einen Rotordurchmesser von 107 m. Die Gesamtnennleistung des Windparks beträgt 172 MW und entspricht damit dem jährlichen Energiebedarf von rund 125.000 Haushalten. Über GEs 4.1-113 Speziell für den Offshore-Einsatz und mit Augenmerk auf Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit konzipiert, vereint die 4.1-113 Windenergieanlage die gesamte Erfahrung, die GE mit weltweit über 17.500 installierten Einheiten gesammelt hat. Durch die geringere Anzahl an beweglichen Teilen bietet die getriebelose Antriebstechnik ein einfaches, betriebssicheres Design mit eingebauter Redundanz und Teillastbetrieb von Hauptkomponenten, um den zuverlässigen Betrieb der Turbinen im Meer zu gewährleisten. Bei der getriebelosen Technik entfallen teure Getriebeteile, was zu geringeren Betriebskosten führt. Das Blattdesign der 4.1-113 Windenergieanlage ist auf maximalen Energieertrag an Standorten ausgelegt, die für Monopile-Betrieb in Frage kommen. Als Weiterentwicklung der seit fünf Jahren im Einsatz befindlichen 3.5 Megawatt Anlage von GE liegt dem Modell 4.1-113 eine ausgereifte Technologie zugrunde.  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne