Plattform Zukunftsberufe Offshore zeigt erste Ergebnisse

Wichtige Auszeichnung für Offshore-Windpark Global Tech I

Der Offshore-Windpark „Global Tech I“ hat erneut eine wichtige Auszeichnung erhalten: Das international renommierte Fachmagazin „Infrastructure Journal“ kürte das von der Windreich AG initiierte Großprojekt zum „Best Deal of the Year“ im Bereich „Renewables“.

Den Ausschlag für die Entscheidung der Jury zu Gunsten von „Global Tech I“ gaben der innovative Finanzierungsansatz sowie das lückenlose Risikomanagement. „Wir sind stolz auf diese Auszeichnung – sie belegt unsere Marktführerschaft bei der Offshore-Windkraft in der Nordsee“, so Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Willi Balz. „Global Tech I“ sei grundsolide finanziert und habe von Anfang an das Vertrauen der Investoren genossen.

Der 400-Megawatt-Windpark, der schon im laufenden Jahr den ersten CO2-freien Strom ins deutsche Netz einspeisen soll, ist das einzige Offshore-Projekt mit Fremdkapital im Umfang von über einer Milliarde Euro. Das Fremdkapital wurde von einem Bankenkonsortium bereitgestellt, dem unter anderem die Nord LB, die Dexia-Gruppe sowie die Société Générale angehören. Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Kreditanstalt fur Wiederaufbau (KfW) unterstützen das Projekt jeweils in großem Umfang. Der Eigenkapitalanteil beträgt 800 Millionen Euro, Anteilseigner sind neben der Windreich AG die HSE (HEAG Südhessische Energie AG), die Axpo-Gruppe, das Family-Office der Familie Meltl, die Fondsgesellschaft „Green Utility“, die Stadtwerke München GmbH sowie namhafte mittelständische Unternehmer aus Süddeutschland.

An der Realisierung von „Global Tech I“ sind zahlreiche namhafte Unternehmen beteiligt: Der Baukonzern Hochtief hat die Errichtung übernommen, die Windkraftanlagen stammen von der Areva-Gruppe, die Umspannplattform von der Alstom Grid GmbH. Das Versicherungskonzept wurde von der Marsh-Gruppe, einem international führenden Industrieversicherungsmakler, entwickelt. Zudem kommen alle wesentlichen Komponenten und Dienstleistungen aus Deutschland. „Damit fließen die 1,8 Milliarden Euro, die wir in ‚Global Tech I’ investieren, in den deutschen Wirtschaftskreislauf und schaffen tausende Arbeitsplätze“, so Balz. Beispielsweise produziere die Areva Wind GmbH ihre Offshore-Windkraftanlage M5000 in Bremerhaven. Der bisherige CEO der Areva-Sparte Erneuerbare Energien, Anil Srivastava, ist kürzlich ins Führungsteam der Windreich AG gewechselt und verantwortet dort seit Anfang April 2012 den Ausbau der internationalen Vertriebsaktivitäten.

„Global Tech I“ ist erst im Januar 2012 von der Zeitschrift „Project Finance International“ als „Windprojekt des Jahres“ prämiert worden. Im Ranking der deutschen Offshore-Windparks belegt das 400-Megawatt-Projekt ebenfalls Platz 1. Tim Kittelhake, technischer Geschäftsführer von „Global Tech I“ bei der Windreich AG: „Früher Vogel fängt den Wurm: Wir waren sehr früh auf dem Gebiet der Offshore-Windenergie aktiv, die Netzzusage der Bundesnetzagentur liegt uns bereits seit 2009 vor. Bis 2013 wollen wir alle 80 Windanlagen mit einer Leistung von je fünf Megawatt installiert und ans Netz

 

Plattform Zukunftsberufe Offshore zeigt erste Ergebnisse

In Kooperation mit der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) hat die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE das Projekt Plattform „Zukunftsberufe Offshore-Windenergie” initiiert.

Abstand

In Zusammenhang mit dem nationalen MasterplanMaritime Technologien (NMMT) und dem Ständigen Arbeitskreis „Vernetzung der maritimenWirtschaft mit der Branche der Offshore Windenergie” erarbeiten die Projektbeteiligten gemeinsam mit Branchenexperten einenÜberblick über die Grundstrukturen derzeitiger und zukünftiger Qualifikations-und Qualifizierungsbedarfe sowie über die bestehenden Aus- und Weiterbildungsangeboteim Bereich Offshore-Windenergie in Norddeutschland.

Diese Bestandsaufnahme mitanschließender Bedarfsanalyse wird vom Institut für Innovation und Technik in derVDI/VDE Innovation Technik GmbH (iit) erstellt.

Bei einem Workshop, der Ende März in derWirtschaftsbehörde Hamburg stattfand, trugen hochrangige Unternehmensvertreterder Offshore-Windbranche außerdem ihre spezifischen Anforderungen an Personalund Qualifizierungen zusammen und erarbeiteten Strategien gegen denFachkräftemangel, um daraus Politikempfehlungen im Bereich „Qualifizierung fürOffshore-Wind” zu generieren.

Windreich auf weiteres Wachstum ausgerichtet

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Willi Balz, Vorstandsvorsitzender der Windreich AG, richtet sein Unternehmen auf weiteres Wachstum aus. Mit mehreren Neuzugängen im Management soll die Marktführerschaft im Bereich Offshore-Windenenergie ausgebaut und die Energiewende vorangetrieben werden. ‘Wir sind der Marktführer – deshalb sind wir auch attraktiv für die besten Spitzenkräfte‘, so Balz. Bereits seit Februar verantwortet einer der führenden Energiemanager Anil Srivastava (51 Jahre) die globale Wachstumsstrategie sowie die internationalen Vertriebsaktivitäten der Windreich AG. Srivastava war zuletzt CEO der Renewable Energies Business Group des französischen Energiekonzerns AREVA und genoss in dieser Funktion das Vertrauen der damaligen Vorstandsvorsitzenden des AREVA-Konzerns, Anne Lauvergeon, eine der mächtigsten Managerinnen Europas. Srivastava verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im internationalen Management. Vor seiner Tätigkeit bei Areva hatte er für Unternehmen wie Alcatel-Lucent oder die TomTom Group gearbeitet. Srivastava hält einen Master-Abschluss des indischen National Institute of Technology sowie einen Master of Business Administration der Wharton School of Business mit Sitz in den USA. Ein weiterer Neuzugang im Führungsteam der Windreich-Gruppe ist Hans-Peter Stöckl (50 Jahre) – er wird künftig als Geschäftsführer der Windenergy GmbH fungieren und das Schweizer Windreich Büro leiten. Der studierte Diplom-Maschinenbauer (ETH Zürich) war zuletzt als Chief Operating Officer der Airlight Energy Manufacturing S.A. beschäftigt und dort für die Bereiche Markt- und Verkaufsentwicklung zuständig. Zuvor hatte Stöckl bei verschiedenen Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien gearbeitet und u.a. bei der EGL/AXPO internationale Projekte erfolgreich umgesetzt. ‘Herr Srivastava und Herr Stöckl werden sowohl neue Investoren als auch neue Projekte und Geschäftspartner für uns gewinnen‘, so Windreich-Chef Balz. Verstärkung erhält die Windreich AG auch in den Zentralfunktionen: So wird Ulrike Ann Lohse (45 Jahre) als Senior Legal Counsel für die Vertragsgestaltung sowie weitere juristische Belange im Bereich der Offshore-Windenergie zuständig sein. Zuvor war die Juristin unter anderem in der Rechtsabteilung der EnBW Erneuerbare Energien GmbH, als Leiterin der Rechtsabteilung der Beluga Offshore GmbH sowie als Leiterin der Rechtsabteilung der BARD Engineering GmbH tätig. Der Personalbereich der Windreich AG wird künftig von Joachim Roth (47 Jahre), bisher Personalchef bei der ITT Cannon GmbH, geleitet. Roth soll insbesondere den Personalaufbau im In- und Ausland vorantreiben und so das enorme Wachstum der Windreich-Gruppe unterstützen. Marcus Loistl (42 Jahre) verantwortet ab sofort die Bereiche Marketing und Kommunikation. Loistl war bisher Leiter Unternehmenskommunikation bei der MANN+HUMMEL GmbH und zuvor Senior Investor Relations Manager bei der Bertrandt AG. Er wird die Windreich AG auch als Sprecher gegenüber der Presse sowie den Kapitalmärkten vertreten. Vorstandsvorsitzender Balz: ‘Herausragende Leistungen eines Unternehmens gibt es nur mit einem herausragenden Team. Wir stehen vor einer Jahrhundert-Aufgabe – nämlich Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke durch sichere und saubere Windenergie abzulösen. Dafür brauchen wir die Besten ihres Fachs. Dank unserer hochkarätigen Neuzugänge sind wir noch besser für das bevorstehende Wachstum gerüstet. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und frischen Wind im Unternehmen.‘ Derzeit plant die Windreich AG, ihre Belegschaft bis Ende dieses Jahres 2012 auf 180 Mitarbeiter aufzustocken.
Der Anbieter von Anlagen, Ausrüstungen und Serviceleistungen für Wasserkraftwerke Andritz hat seine Anteile an dem norwegischen Energieunternehmen Hammerfest Strøm AS von 33,3% auf 55,4% aufgestockt.
Damit gehört das in Zukunft unter dem Namen Andritz Hydro Hammerfest firmierende Unternehmen neben dem lokalen Energieversorger Hammerfest Energi aus Norwegen und dem spanischen Energieversorger Iberdrola zu den drei wesentlichen Anteilseignern. In den Gewässern des European Marine Energy Centre in Schottland hat Andritz Hydro Hammerfest kürzlich bereits eine selbstentwickelte Gezeitenströmungsturbine vom Typ HS1000 installiert. Die Pilotanlage hat eine Leistung von 1000 kW und speist erste Stromlieferungen in das Netz ein. Die horizontal gelagerte Turbine ist dabei am Meeresgrund fixiert während die Rotorblätter von der Gezeitenströmung angetrieben werden. Durch ein 280°-Schwenksystem können die Rotorblätter darüber hinaus an die Richtung und die Geschwindigkeit der Strömung angepasst werden. So soll die Effizienz der Turbine gesteigert werden.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne