Abtransport der “Costa Concordia” bis Frühjahr 2013

Costa Concordia To Be Floated And Towed In One Piece

orbereitungen sollen im Mai beginnen

Abtransport der "Costa Concordia" bis Frühjahr 2013

Mittwoch, 04. April 2012
Die "Costa Concordia" soll an einem Stück weggeschafft werden. Foto: Marina MilitareDie "Costa Concordia" soll an einem Stück weggeschafft werden. Foto: Marina Militare
Das gekenterte Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" wird noch bis zu einem Jahr vor der italienischen Insel Giglio liegen. Am 20. April soll entschieden sein, welches der angefragten Spezialunternehmen das Schiff abtransportieren werde, erklärte der Generaldirektor der Reederei Costa Crociere, Gianni Onorato, am Dienstag in Savona. Bis zum Frühjahr 2013 werde das Wrack abgeschleppt sein, sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa.Die Vorbereitungen auf den Abtransport sollten im Mai beginnen, hatte der Sonderkommissar für die Schiffskatastrophe, Franco Gabrielli, erläutert. Das Kreuzfahrtschiff solle - auch mit Rücksicht auf die Umwelt - in einem Stück weggeschafft werden.Die "Costa Concordia" war am 13. Januar mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der toskanischen Ferieninsel im Mittelmeer havariert. Bei dem Unglück kamen 30 Menschen ums Leben, darunter 12 Deutsche. Zwei weitere Menschen gelten noch als vermisst. Der Kapitän des Schiffes wird für die Havarie verantwortlich gemacht.
By On April 3, 2012
Costa Concordia as it appeared from space on Jan. 17, 2012. Photo By DigitalGlobe
On the morning of March 24th at 08.00 CET SMIT Salvage successfully completed the removal of fuel from the stricken cruise ship Costa Concordia leaving many to wonder what’s the next step? Final bids have been submitted and negotiations are ongoing between Costa and various salvage companies, however the Examiner reports, whoever gets the job will have to refloat the ship and tow it to its home port of Genoa in one piece. While an official press release has yet to be released, company officials have said the ship will be removed in its entirety.  Ten companies have been vying for the project but the word on the street is that Smit-Tek is currently the frontrunner. We have also heard that this monumental task may be shared as a joint operation consisting of two or more salvage companies.
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Interview mit Pier Luigi Foschi

Costa-Chef will nach den Havarien "aus dem Geschehenen lernen"

Donnerstag, 08. März 2012   Foschi schwebt auch ein besseres Team-Management auf den Kommandobrücken vor. Foto: Marina Militare Erst kentert das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der Insel Giglio. Dann havariert die "Costa Allegra" nach einem Brand im Indischen Ozean. Der Chef der Reederei, Pier Luigi Foschi, erklärt in einem dpa-Interview, wie er seine Kreuzfahrtschiffe sicherer machen und das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen will. Nach den schweren Vorwürfen gegen den Kapitän der "Costa Concordia", Francesco Schettino, schwebt Foschi auch ein besseres Team-Management auf den Kommandobrücken vor. Was will die Reederei in Sachen Sicherheit und Service verbessern? Pier Luigi Foschi: Wir gehen diese Unfälle, die in ihrer Art und den Folgen völlig verschieden sind, mit großem kritischen Bewusstsein an. Natürlicherweise gibt es Lektionen, die daraus gezogen werden müssen, vor allem aus dem Fall der "Costa Concordia", aber nicht nur. Zur "Costa Concordia": Eine größere Überprüfung all unserer Sicherheitsprozeduren ist im Gange, eingeschlossen dabei eine, die auch Ausbildungsabläufe für unsere Belegschaft betreffen könnte. Wir gehen das auf eine sehr demütige Weise an und müssen das, was wir aus den Geschehnissen um die "Costa Concordia" lernen, auf alle unsere derzeitigen Prozeduren und Programme übertragen. Müssen Aus- und Fortbildung der Offiziere verbessert werden? Foschi: Was die Auswahl der Kapitäne angeht, so ist das ein Verfahren, das ständig verbessert wird. Schettino wurde 2006 zum Kapitän ernannt, und wir haben Unterlagen, die beweisen, dass sein Verhalten bis zu jenem Moment von großer fachlicher Fähigkeit geprägt war und dass er nie in Unfälle verwickelt war. Wir überprüfen jetzt die Prozeduren (für die Auswahl von Kapitänen). Wie soll das Vertrauen der Kunden zurückgewonnen werden? Foschi: Wir können sagen, dass das Zusammentreffen dieser Ereignisse für das Unternehmen sehr heikel ist. Denn die Marke war in beiden Fällen betroffen. Wir müssen das Vertrauen der Verbraucher zurückgewinnen und die Stärke des Firmennamens wiederherstellen, so wie es vor dem Unfall der Costa Concordia war. Wir haben eine Kampagne vorbereitet, die - zunächst indirekt und später dann direkter - aus einer Reihe von Maßnahmen bestehen wird, um den Firmennamen auf dem Markt weiter zu fördern. Das wird es erlauben, dass wir uns auf die Qualität des von uns angebotenen Produkts konzentrieren. Wir werden aber auch daran arbeiten, die Sicherheitsmaßnahmen zu perfektionieren. Müssen gesetzliche Bestimmungen geändert werden? Foschi: Was Veränderungen der Schifffahrtsgesetzgebung angeht, so müssen wir darüber noch mit der italienischen Regierung sprechen. Es könnte auch internationale Implikationen haben. Was ich vorschlagen will, ist eine kollektivere Form der Leitung auf der Kommandobrücke. Dabei würde der Kapitän der Kapitän bleiben, aber nicht jedes Mal persönlich Kommandos geben müssen. Mehr Team-Management würde es anderen Offizieren erlauben, dann einzugreifen, wann immer etwas schief geht. Wie sehen Sie die Zukunft des Kreuzfahrtgeschäfts allgemein? Foschi: Der Kreuzfahrtsektor hat in den letzten Jahren auf dem Gebiet des Tourismus zugelegt, auch wenn es sonst einen Abschwung gegeben hat. Ich bin in vernünftigem Maße optimistisch, was Kreuzfahrten angeht. Die Unfälle haben den Sektor offenkundig getroffen, vor allem Costa Crociere. Wenn wir uns aber die anderen Bereiche des Tourismus ansehen, denke ich, dass es zwar eine kurzfristige (negative) Auswirkung geben wird, die Dinge sich jedoch mittelfristig wieder einpendeln. Wäre nicht ein anderer Firmenname nach diesen Unfällen sinnvoll? Foschi: Costa Crociere ist seit mehr als 60 Jahren im Kreuzfahrtgeschäft, es ist die am stärksten internationale Marke, von den Passagieren her gesehen. Ich kann versichern, dass der Name Costa Crociere weiterbestehen bleibt, wir aber auf einen schwierigen Moment auf den Märkten vorbereitet sind.     Seychellen
Ankunft der „Costa Allegra“: Urlaub nach dem Reise-Albtraum
Victoria
Tropische Hitze, keine Klimaanlage, blockierte Toiletten: Für die mehr als 600 Passagiere des havarierten Kreuzfahrtschiffs „Costa Allegra“ ist ein Albtraum zu Ende. Drei Tage nach einem Brand im Maschinenraum legte das Pannenschiff gestern im Hafen der Seychellen-Hauptinsel Mahé an. Die Reisenden gingen an Land. Busse brachten die erleichterten Touristen in Hotels. „Wir haben die Passagiere gefragt, und von den 38 deutschen Gästen wollten 15 unmittelbar zurück nach Hause“, sagte gestern der Sprecher von Costa Kreuzfahrten in Deutschland, Werner Claasen. Sie fliegen voraussichtlich über Paris zurück in die Heimat. Die 23 weiteren Reisenden aus Deutschland hätten sich entschieden, zunächst auf den Seychellen weiter auszuspannen. Das Unternehmen hatte es den Reisenden überlassen, nach Hause zu fliegen oder einen Urlaub auf Kosten des Unternehmens zu verbringen. Viele Reisende lobten Crew und Kapitän, sie hätten umsichtig gehandelt. httpv://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=SpUSk7Osmx8
Fischtrawler und Schlepper sollen „Costa Allegra“ in Hafen ziehen
Rom/Hamburg
Aus der Traumreise im Indischen Ozean ist eine Abschlepptour ohne Strom durch Piratengebiet geworden. Hubschrauber versorgen das Kreuzfahrtschiff „Costa Allegra“ nach seiner Havarie im Pazifik mit Hilfsmitteln, wie ein deutscher Vertreter der Reederei Costa Crociere gestern Abend sagte. Das Schiff werde nun zu den Seychellen geschleppt, wo es morgen mit zweitägiger Verspätung eintreffen solle. Die Havarie der „Costa Allegra“ trifft erneut ein Kreuzfahrtschiff jener italienischen Reederei, der auch das Unglücksschiff „Costa Concordia“ gehört. Das Feuer im Maschinenraum der „Costa Allegra“ hat auf dem Weg von Madagaskar zu den Seychellen am Montag zwar niemanden verletzt. Die mehr als 1000 Menschen fuhren anschließend aber ohne Klimaanlage und funktionierende Stromversorgung durch die Tropen. Ihre 26-Tage-Seereise sollte von Mauritius über Madagaskar durch den Suezkanal bis Savona in Italien führen. Nun endet sie auf den Seychellen, von wo die Urlauber umgehend heimfliegen sollen. Ein französischer Hochsee-Fischtrawler und zwei Schlepper sollen die manövrierunfähige „Costa Allegra“ zur Seychellen-Hauptinsel Mahé im Indischen Ozean ziehen. Von den 1049 Menschen an Bord sind 636 Passagiere aus 25 Ländern. Dabei sind 38 Deutsche, 90 Schweizer, 97 Österreicher und 135 Italiener.
dpa
Das havarierte Kreuzfahrtschiff , das in Piratengewässern vor Afrika treibt, hatte schon mehrere Leben. An Bord sind auch neun bewaffnete Marinesoldaten.
1/4 Treibt in Piratengewässern: Die Costa Allegra, fotografiert aus einem Flugzeug der indischen Marine. (27. Februar 2012) Bild: AP/Keystone
Das Kreuzfahrtschiff Costa Allegra ist am Montag auf offener See in Schwierigkeiten geraten. (Video: Reuters )
Das vor den Seychellen havarierte Kreuzfahrtschiff Costa Allegra ist vom ersten der zur Hilfe gerufenen Schiffe erreicht worden. Ein französisches Fischfang-Schiff sei in der Nacht auf heute mit Vorräten bei der Costa Allegra eingetroffen, teilte der Kreuzfahrtanbieter Costa Crociere in Rom mit. Die Costa Allegra treibt mit mehr als tausend Menschen an Bord ohne Strom in den Gewässern weit vor der afrikanischen Ostküste. In der Gegend kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit Piraten.
Die Kapitäne der beiden Schiffe stünden in Funkkontakt, hiess es weiter. Die Costa Allegra soll von dem Fischerei-Trawler zur nahegelegenen Seychelleninsel Desroches geschleppt werden, wie die Küstenwache des Archipels heute früh mitteilte. Die Schleppaktion solle noch im Laufe des Tages erfolgen. Marinesoldaten an Bord An Bord der Costa Allegra sollen sich auch neun italienische Marinesoldaten befinden. Dies berichtet der britische «Guardian» unter Berufung auf die Reederei. Die bewaffneten Soldaten würden reagieren, sollte das Schiff von Piraten angegriffen werden, sagte eine Sprecherin des Präsidenten der Seychellen. Bisher habe man jedoch keine Piraten gesichtet. Ausserdem habe die Küstenwache der Seychellen einen Helikopter zu dem Schiff entsandt. Dieser soll Nahrungsmittel, Handys und Funkgeräte liefern. Auf dem Schiff ist der Strom ausgefallen, so dass weder die Bordküche noch die Kommunikationsmittel funktionieren. Das Notstromaggregat für das Satellitentelefon drohe jeden Moment auszufallen.

Schifffahrt Fischtrawler erreicht vor Seychellen liegendes Kreuzfahrtschiff

Rom (dpa) - Hilfe für die manövrierunfähige «Costa Allegra»: Ein französischer Fischtrawler hat das vor den Seychellen liegende italienisches Kreuzfahrtschiff mit mehr als 1000 Menschen an Bord erreicht. In der Nacht wurde noch ein zweiter Fischkutter erwartet. Morgen sollen zwei Schlepper eintreffen. Etwa anderthalb Monate nach der Havarie der «Costa Concordia» war auf dem anderen Schiff der Reederei ein Feuer ausgebrochen. Der Brand im Maschinenraum der «Costa Allegra», die im Indischen Ozean unterwegs ist, sei gelöscht, die Passagiere seien «bei guter Gesundheit», hieß es. Seychellen Costa-Kreuzfahrtschiff treibt nach Brand auf offener See imago Die "Costa Allegra" auf einem Archivbild: Feuer an Bord des Pannenschiffs Nur wenige Wochen nach der Havarie vor der Insel Giglio ist erneut ein Schiff der Reederei "Costa Crociere" in Not geraten: Etwa 260 Seemeilen vor den Seychellen brach auf der "Costa Allegra" ein Feuer aus. Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i. Hamburg - Auf dem Kreuzfahrtschiff "Allegra" der umstrittenen Reederei "Costa Crociere" ist ein Feuer ausgebrochen. Dies meldete als erste die internationale Schifffahrtszeitung "Lloyd's List". Das Schiff treibe etwa 260 Seemeilen von den Seychellen entfernt auf offener See. Der Brand sei inzwischen gelöscht worden, hieß es. Ein Sprecher der "Costa Crociere S.p.A." in Italien sagte SPIEGEL ONLINE, man könne den Vorfall noch nicht bestätigen, man warte auf Berichte. Ein Sprecher der Italienischen Küstenwache in Rom hingegen bestätigte, dass an Bord ein Feuer ausgebrochen sei. Von den 627 Passagieren sei niemand verletzt. Auch die 413 Besatzungsmitglieder seien unversehrt. Der Brand sei aus bisher unbekannten Gründen im Maschinenraum ausgebrochen. Ein in der Nähe befindliches Handelsschiff sei unterwegs zum Schiff, außerdem zwei Schlepper von den Seychellen sowie ein Flugzeug. Bei Windgeschwindigkeiten von 25 Knoten (rund 46 Stundenkilometer) treibt die "Costa Allegra" derzeit bei abgeschaltetem Motor auf offener See. Sämtliche Kommunikationsmittel funktionierten einwandfrei, hieß es. Das Schiff war auf dem Weg von Madagaskar zu den Seychellen. Der Kapitän teilte der Küstenwache mit, sämtliche Passagiere seien bei bester Gesundheit. Alle seien rechtzeitig über die Situation in Kenntnis gesetzt worden und hätten sich dann an den Sammelpunkten zusammengefunden. Maschinenausfälle und Passagierproteste in der Vergangenheit Die knapp 188 Meter lange "Costa Allegra" wurde 1969 als Containerfrachter gebaut und in den neunziger Jahren zu einem Kreuzfahrtschiff mit verglastem Heck umgebaut. An Bord gibt es 399 Kabinen für maximal 1000 Passagiere. Im April 2006 kam es im Hafen von Colombo auf Sri Lanka zu Protesten unter Passagieren, nachdem die Klimaanlage des Schiffes und zahlreiche Toiletten ausgefallen waren. Einige der Kabinen standen unter Wasser. Im Juli desselben Jahres kam es auf der ersten Kreuzfahrt in Südostasien zu mehreren Ausfällen der Maschinenanlage, so dass die Reiseroute geändert werden musste. Am 13. Januar dieses Jahres war das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" derselben Reederei vor der italienischen Insel Giglio mit mehr als 4200 Menschen an Bord auf einen Felsen gelaufen und gekentert. Bei dem Unglück kamen 32 Menschen ums Leben.    
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Queen Mary II, Aktuelle News, Piraten von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

Ein Gedanke zu “Abtransport der “Costa Concordia” bis Frühjahr 2013

  1. Pingback: Brand auf weiterem Kreuzfahrtschiff von Costa Crociere

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