Der Filme-Macher James Cameron hat eine abenteuerliche und gefährliche Expedition im Pazifischen Ozean unternommen.

  Avatar Director James Cameron Heads to Bottom
Tauchgang zum tiefsten Punkt der Erde
Der Filme-Macher James Cameron hat eine abenteuerliche und gefährliche Expedition im Pazifischen Ozean unternommen.
New York
Was für eine Tauchfahrt! Ein Filme-Macher ist allein zum tiefsten Punkt der Meere getaucht: Fast elf Kilometer ging es hinunter, bis auf den Grund des Marianengrabens. Der Marianengraben liegt im Pazifischen Ozean – etwa zwischen Australien und Japan. Der Mann heißt James Cameron. Viele kennen ihn durch seine Filme „Avatar“ oder „Titanic“. Seine Tauchfahrt schaffte er mit Hilfe eines speziellen U-Boots. Das war mit verschiedenen Werkzeugen ausgerüstet: mit einem Roboter-Greifarm zum Beispiel oder mit einer Art Staubsauger zum Einsammeln von kleinen Tieren. Sechs Stunden blieb James Cameron auf dem Meeresboden. Gestern tauchte er wieder auf. Er hatte dort Proben vom Boden gesammelt und die Tiefsee gefilmt. Das wird Forscher entzücken, denn über die Tiefsee weiß man noch nicht sehr viel. „Die Tiefseegräben sind die letzte unerforschte Grenze unseres Planeten“, hatte James Cameron vor seiner Tauchfahrt erklärt. Denn es gibt zwar schon seit langer Zeit U-Boote. Aber nur sehr wenige sind geeignet, in so große Tiefen zu tauchen. Militärische U-Boote tauchen nur einige Hundert Meter tief. In größerer Tiefe bekommen sie Probleme mit dem Wasserdruck. Im Marianengraben, rund 11 000 Meter unter der Meeresoberfläche, herrscht ein Druck von rund 170 000 Tonnen. Selbst die meisten Tiefsee-U-Boote würden dort einfach zerquetscht werden. Vor dem James Cameron sind bislang erst zwei andere Menschen so tief abgetaucht – gemeinsam in einem U-Boot. Sie hießen Jacques Piccard und Don Walsh. Doch das war schon vor über 50 Jahren. Die technische Ausrüstung, die der Filme-Macher dabei hatte, war damals noch undenkbar. Was der Tiefsee-Fan damit alles gefilmt oder eingesammelt und mitgebracht hat, muss nun erst einmal genau untersucht werden.
  httpv://www.youtube.com/watch?v=Y2tm40uMhDI&feature=player_embedded

Cameron bereitet Tauchexpedition in Marianengraben vor

Ruhiges Meer für Expedition des Regisseurs nötig

  "Titanic"-Regisseur James Cameron will möglicherweise noch an diesem Wochenende an den tiefsten Punkt der Weltmeere im Marianengraben tauchen. "Wenn das Meer ruhig bleibt", werde Cameron am Wochenende den Tauchgang machen, erklärte das Institut National Geographic, welches die Expedition unterstützt. Die Betonung liege auf dem Wort "wenn", hieß es. Cameron habe das Ulithi-Atoll im Pazifik verlassen, um im Meer oberhalb des Marianengrabens zu fahren. Am Freitag habe sein U-Boot bereits erfolgreich einen unbemannten Tauchgang zum Marianengraben absolviert. Der 57-jährige Regisseur und erfahrene Taucher hatte vor rund zwei Wochen sein Vorhaben angekündigt, als erster Mensch seit mehr als 50 Jahren in den Marianengraben tauchen zu wollen. Der Kanadier will den in 11,2 Kilometern Tiefe gelegenen tiefsten Punkt des Grabens, Challenger Deep, erreichen und dort Filmaufnahmen machen. In seinem selbst entworfenen, acht Meter langen Unterwasserboot "Deepsea Challenger" will Cameron bis zu sechs Stunden lang dort verweilen. Neben Bildern der Unterwasserwelt will er Proben sammeln, die anschließend von Wissenschaftlern untersucht werden sollen. 1960 erreichten zwei Besatzungsmitglieder des U-Boots "Trieste" der US-Marine als erste - und bislang letzte - Menschen den tiefsten Punkt der Erdkruste. Sie konnten jedoch nur 20 Minuten lang dort bleiben. Zudem war ihre Sicht durch Schlick, der beim Aufsetzen am Meersgrund auf die Scheiben des U-Bootes spritzte, behindert. Cameron will für seine Aufnahmen mehrere hochauflösende 3-D-Kameras verwenden. Starke LED-Leuchten sollen die Sicht auf die ansonsten völlig im Dunkeln liegende Unterwasserwelt ermöglichen.   httpv://gcaptain.com/james-cameron-completes-record/?43052  video After seven years of preparation James Cameron has become the first person in history to solo dive the Challenger Deep, the deepest point of the Marianas Trench, and earth for that matter. According to National Geographic, the famed movie director, Academy Award winner, environmentalist, and now record-holding solo diver, reached the Challenger Deep – a staggering 6.8 miles (35,756 feet) below the surface of the Pacific Ocean – at 2:52 p.m. Pacific time on Sunday aboard his 24-foot green submersible, the Deepsea Challenger. Cramped up the state-of-the=art and price-undiclosed submersible  (that actually shrank 3 inches during the trip), Cameron descended for 2 hours and 36 minutes before telling his crew, “all systems OK.” While down there, he collected samples of sediment via a robotic arm, shot still photos and 3D video for upcoming documentaries and scientific research, and marveled at a place only two other men in history have reached. Cameron described the Challenger Deep as ” bleak and barren as the moon,” adding he did not see any fish, or living creatures more than an inch long. “The only free swimmers I saw were small amphipods”, or shrimp-like bottom-feeders, said Cameron.  “When I came to Challenger Deep, the bottom was completely featureless. I had this idea that life would adapt to the deep … but I don’t think we’re seeing that.” After few hours at the bottom Cameron was forced back to earth, a roughly 70-minute ascent described by expedition member Kevin Hand as “perfect”. Now, scientists and researchers will sift through the data collected and Cameron will likely return to his ‘day job’,  attending the London premiers for a 3-D re-release of his blockbuster, Titanic, on Wednesday.  Not to worry though, Cameron already has more dives planned in the coming weeks as part of the DEEPSEA CHALLENGE project, a partnership Cameron has with National Geographic and Rolex. Tweet from the bottom:
@JimCameron: Just arrived at the ocean’s deepest pt. Hitting bottom never felt so good. Can’t wait to share what I’m seeing w/ you @DeepChallenge
READ: James Cameron Completes Record-Breaking Mariana Trench Dive – National Geographic
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1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne