Verkehrsrowdys im NOK Unfallflucht und zu schnell

Verkehrsrowdys im Nord-Ostsee-Kanal: Unfallflucht und zu schnell

Unfallflucht und zu schnell

Verkehrsrowdys im NOK

Donnerstag, 29. März 2012

Schiffe dürfen im Kanal maximal mit 15 km/h (8,1 Knoten) fahren.
Gleich zwei Schiffsführer sind auf dem Nord-Ostsee-Kanal (NOK) als Verkehrsrowdys erwischt worden. In der Nacht zum Dienstag überholte ein Containerfrachter kurz vor den Brunsbütteler Schleusen ein langsam fahrendes Containerschiff. Dabei berücksichtigte der wachhabende Offizier nicht den Sog und die Heckwelle seines 142 Meter langen Schiffs und beschädigte ein am Ufer festgemachtes Tankmotorschiff. Menschen wurden nach Angaben der Wasserschutzpolizei nicht verletzt. Gegen den diensthabenden 2. Offizier des Frachters wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen nicht angepasster Geschwindigkeit eingeleitet. Schiffe dürfen im Kanal maximal mit 15 km/h (8,1 Knoten) fahren. Zur Geschwindigkeit des Temposünders gab es keine Erkenntnisse. Stunden zuvor hatte ein 152 Meter langer Frachter zwei Dückdalben gerammt und völlig zerstört. Der Sachschaden an den Pfählen wurde auf mehr als 50 000 Euro beziffert. Der Kapitän beging anschließend Unfallflucht. Beamte der Wasserschutzpolizei stoppten ihn in der Schleuse Kiel-Holtenau und leiteten gegen ihn ebenfalls ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Dienstag, 27. März 2012, 16:03 Uhr

Brunsbüttel (dpa/lno) - Gleich zwei Schiffsführer sind auf dem Nord-Ostsee-Kanal (NOK) als Verkehrsrowdys erwischt worden. In der Nacht zum Dienstag überholte ein Containerfrachter kurz vor den Brunsbütteler Schleusen ein langsam fahrendes Containerschiff. Dabei berücksichtigte der wachhabende Offizier nicht den Sog und die Heckwelle seines 142 Meter langen Schiffs und beschädigte ein am Ufer festgemachtes Tankmotorschiff. Menschen wurden nach Angaben der Wasserschutzpolizei nicht verletzt. Gegen den diensthabenden 2. Offizier des Frachters wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen nicht angepasster Geschwindigkeit eingeleitet. Schiffe dürfen im Kanal maximal mit 15 km/h (8,1 Knoten) fahren. Zur Geschwindigkeit des Temposünders gab es keine Erkenntnisse.

WSP-SH: Containerfrachter verursacht Schäden an Bunkerbrücke

27. März 2012 | 13:09 Uhr Brunsbüttel (ots) - Eine gebrochene Vorleine, eine beschädigte Gangway und ein beschädigter Bunkerschlauch sind die Folgen eines Überholvorganges am Dienstag auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Höhe der Bunkerbrücken der Fa. Total. Der westwärts fahrende Containerfrachter "Transanund", Flagge Zypern, hatte gegen 00.50 Uhr das langsam fahrende Containerschiff "Heinrich Ehler" überholt. Bei dem Vorgang erzeugte das 142 Meter lange Schiff so viel Sog und Schwell, dass das an der Bunkerbrücke III liegende Tankmotorschiff "Wappen von Berlin" heftig in Längsbewegung geriet. Dadurch riss eine Vorleine und die ausgebrachte Gangway rutschte über einen zur Unfallzeit nicht genutzten Bunkerschlauch. Es wurden weder Personen verletzt noch traten Schadstoffe aus. Gegen den diensthabenden 2. Offizier des Frachters wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen nicht angepaßter Geschwindigkeit eingeleitet. Er mußte eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern an.
27.03.2012 | 14:18 Uhr

WSP-SH: Frachter kollidiert mit Dückdalben in der Weiche Kudensee

Brunsbüttel (ots) - Einen Schaden von mindestens 50.000,- EUR hat eine Containerschiff am Montag in den frühen Morgenstunden auf dem Nord-Ostsee-Kanal verursacht. Der 152 Meter lange Frachter war bei dichtem Nebel gegen 06.20 Uhr ostwärts fahrend in der Weiche Kudensee mit zwei Dückdalben kollidiert. Eine Dalbengruppe wurde komplett abgerissen und trieb auf der Wasseroberfläche während die zweite Gruppe abgeknickt wurde und nur noch einen halben Meter aus dem Wasser ragte. Die Schiffsführung des Frachters setzte die Reise fort, ohne den Schaden zu melden. Aufgrund der am Unfallort vorgefundenen Farbspuren konnte die Wasserschutzpolizei ein Containerschiff als wahrscheinlichen Verursacher ermitteln. Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Kiel gingen daraufhin in der Schleuse Kiel-Holtenau an Bord. Der Kapitän des Frachters will von dem Unfall nichts bemerkt haben. Die Angaben klingen jedoch wenig glaubhaft, zumal die ermittelnden Beamten Farbschäden am Vorschiff festgestellt haben. Es wurden Vergleichsspuren gesichert. Gegen den ukrainischen Kapitän wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Er mußte eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
ots Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein - Abt. 4 -
Wasserschutzpolizei

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Abt. 4
Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein
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Norbert Vallentin
 
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne