Kiel Informationen über Schifffahrtsbeschränkungen im Verlauf von Stahlbauarbeiten zur Verstärkung der Eisenbahnhochbrücke in Rendsburg 2012

Die vorbereitenden Maßnahmen für den 3. Bauabschnitt haben bereits – bisher noch außerhalb des NOK – auf der Südseite begonnen. Wie bereits in der Information von 2010 und 2011 beschrieben, wird im jährlichen Wechsel (Nord- bzw. Südseite) ein festes Hängegerüst unter der Eisenbahnhochbrücke angebracht, welches dann die Durchfahrtshöhe von 40 m partiell einschränken wird. Während dieser Bauphasen kommt es dann unter der Eisenbahnhochbrücke zu Einschränkungen in der Fahrwasserbreite von 103 m auf 70 m. Der gesperrte Bereich wird, anfangs zur Absicherung der vorbereitenden Maßnahmen, temporär durch insgesamt 4 beleuchtete Tonnen gekennzeichnet. Weiterhin wird das zur Verfügung stehende Fahrwasser durch das Sichtzeichen A.14 (SeeSchStrO Anlage 1) – zwei quadratische, auf der Spitze stehende rot-weiße Tafeln – gekennzeichnet. Die Markierung der Brückenmitte wird verlegt und kennzeichnet dann jeweils die Mitte der Durchfahrt. Folgende Termine sind für die Arbeiten vorgesehen : 1. Am Montag, 12.03.2012 werden an der Eisenbahnhochbrücke die Fahrwasserbegrenzungstafeln eingebaut. Gleichzeitig wird die Kanalmittenbeleuchtung auf die neue Position verlegt und anschließend die vier grünen Fahrwassertonnen ausgelegt. Anschließend wird mit der Einrüstung über dem Fahrwasser begonnen. 2. Ende der 12. KW (nach Beendigung der Einrüstung) werden die Fahrwassertonnen eingezogen. (Durchfahrt-Einschränkung danach durch Tafelzeichen geregelt!) Für den Aufbau des Gerüstes werden am östlichen Teil des Kreishafens einzelne Segmente vorbereitet, die eine Größe von 11 m x 2 m haben. Diese Segmente werden dann auf einen Ponton (13,7 m x 4,2 m) verladen und direkt unter die Hochbrücke verbracht. Über Winden werden die einzelnen Segmente lotrecht unter die Hochbrücke gezogen und dort gesichert. Dieser Vorgang wird pro Segment etwa 30 – 45 Minuten in Anspruch nehmen. Die Arbeiten hierzu finden Nachts zwischen 22:00 und 06:00 Uhr statt und sollten dann vorzugsweise nach Rücksprache mit der VKZ in entsprechende Schifffahrtspausen gelegt werden. Vorgesehen sind bisher folgende Termine : Errichtung Hängegerüst (34,5 m) : ab 12.03.2012 - 2 - Die Arbeitsstelle an der Eisenbahnhochbrücke wird ständig mit einem Sicherheitsposten besetzt sein, der mit der Verkehrszentrale in Verbindung steht. Bei Annäherung von Schiffen mit Gefahrgut werden funkenerzeugende Arbeiten sofort unterbrochen. Bei Fahrzeugen mit einer Mastenhöhe von über 38,5 m verlassen die Arbeiter aus Sicherheitsgründen das Hängegerüst. Das zur Verfügung stehende Fahrwasser bzw. der Arbeitsbereich wird, temporär, durch vier Tonnen abgesichert. Die mittleren Tonnen befinden sich ca. 20 m östlich und westlich der Eisenbahnhochbrücke in einem Abstand von 30 m zur südlichen Spundwand. Die anderen Tonnen sind jeweils etwa 80 m weiter östlich bzw. westlich versetzt. Weiterhin stehen jeweils 500 m östlich sowie am westlichen Ende des Kreishafens an beiden Uferseiten Schilder mit der Aufschrift „Vorsicht Brückenbauarbeiten“ und „caution! bridge construction side“. Änderungen im geplanten Zeitablauf sind möglich und werden bei Bedarf rechtzeitig über Fernspruch bekannt gegeben. Für die Zeiträume der Fahrwassereinschränkungen auf 70 m gilt der Bereich der Eisenbahnhochbrücke als Engstelle nach SeeSchStrO § 25 (5). Während dieser Zeit kann das Fahrwasser unter der EHB nur einschiffig passiert werden. Die Verkehrszentrale wird die Schifffahrt dementsprechend vorausschauend lenken, so das bereits im Vorwege mögliche Begegnungen ausgeschlossen werden können. Mitwirkung der Schleusenmeister : Zur Absicherung der Stahlbauarbeiten wird es ab Baubeginn zwingend notwendig, die Schiffs- und Gerätehöhen für alle Fahrzeuge mit einer Höhe von 37 m und mehr über Wasserspiegel verstärkt einzumessen und die festgestellten / kontrollierten Höhen in das SDVS einzutragen. Mitwirkung der Verkehrszentrale NOK : Beginn und Ende der jeweiligen Arbeiten werden der VKZ durch den Sicherheitsposten gemeldet. Hierbei ist der Name des Sicherheitspostens mit zu protokollieren. Bei Anmeldung der Arbeiten ist dessen Erreichbarkeit zu klären (Telefon-Nummer). Die Durchführung von Funken erzeugenden Arbeiten werden von dem Sicherheitsposten im Vorwege der VKZ angekündigt. In diesem Fall sind von der VKZ auch Tanker dem Sicherheitsposten zu melden. Der Sicherheitsposten auf der Eisenbahnhochbrücke führt eigene Wach- und Meldebücher, in denen sämtliche Schiffsmeldungen der VKZ mit den realen Passagezeiten sowie etwaige Besonderheiten dokumentiert werden. Die Benachrichtigung des Sicherheitspostens über die Fahrzeuge mit einer Mastenhöhe über 37 m bzw. mit gefährlicher Ladung erfolgt durch die VKZ NOK. westgehende Schifffahrt : bei Passage oder Verlassen der Weiche Audorf ostgehende Schifffahrt : bei Passage oder Verlassen der Weiche Schülp unter Angabe von dem Schiffsnamen, der Schiffshöhe und/oder gefährlicher Ladung! - 3 - Das in der Breite eingeschränkte Fahrwasser im Bereich der Eisenbahnhochbrücke Rendsburg gilt als Engstelle und darf deshalb nur einschiffig passiert werden. Durch vorausschauende Planung und/oder entsprechender Signalsetzung (3 rot) in den Weichen Audorf bzw. Schülp sollten Begegnungen auch kleiner Fahrzeuge in diesem Bereich vermieden werden. Die Maßnahmen für die Montage bzw. Demontage der einzelnen Segmente sollten nach Rücksprache mit der Baufirma in Schifffahrtspausen gelegt werden. Eine temporäre Streckensperrung für diese Arbeiten sind möglichst zu vermeiden. Entsprechende Fernsprüche für die geschilderten Bauarbeiten werden zeitnah erfolgen. Die telefonische Erreichbarkeit der Wahrschauposten ist auf der Seite 4 beschrieben. Im Auftrag Henke
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne