In den Häfen Mecklenburg-Vorpommerns sind im vergangenen Jahr weniger Güter umgeschlagen wordeIn. Im Vergleich zum Vorjahr 2010 betrug der Rückgang 4,6 Prozent,

Umschlag in Mecklenburg-Vorpommern

Rückgänge in nordostdeutschen Häfen

Freitag, 23. März 2012

In den Häfen Mecklenburg-Vorpommerns sind im vergangenen Jahr weniger Güter umgeschlagen wordeIn. Im Vergleich zum Vorjahr 2010 betrug der Rückgang 4,6 Prozent, wie aus einem aktuellen Bericht des Statistischen Landesamtes hervorgeht. Lediglich zwei der untersuchten Häfen verzeichneten in dem Berichtszeitraum ein Wachstum. In Sassnitz nahm die Seegüterabfertigung sogar zweistellig zu, um insgesamt 11,8 Prozent. Auch der Hafen Stralsund meldete ein Plus, wenn auch mit 10,8 etwas geringer. Der größte Hafen des nordostdeutschen Bundeslandes in Rostock musste hingegen einen 7,2-prozentigen Rückgang hinnehmen. Ebenso meldeten Wismar im Nordwesten und Greifswald im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns ein Umschlagminus; hier gingen 5,3 Prozent beziehungsweise 20,5 Prozent weniger Güter über die Kaikanten. In allen Häfen des Landes zusammen wurden 26,8 Millionen Tonnen Güter verladen, nach 28,1 Tonnen im Vorjahr. Dafür gab es im Passagierverkehr eine Steigerung um 1,4 Prozent auf 2,9 Millionen Fahrgäste. Der Vorsitzende des Hafenverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Ulrich Bauermeister, machte am Mittwoch für den Rückgang beim Güterumschlag unter anderem die schlechte Ernte des vergangenen Jahres verantwortlich. In Rostock habe es zudem weniger Öltransporte gegeben. Ein echter Abwärtstrend sei aus den vom Statistischen Landesamt vorgelegten Zahlen aber nicht abzulesen, betonte er. Für das laufende Jahr äußerte sich der Verbandschef daher auch wieder optimistischer. Das Umschlagniveau von 2011 werde voraussichtlich mindestens wieder erreicht. Vielleicht werde das Ergebnis sogar wieder leicht überschritten, so Bauermeister.

Neufassung der EU-Richtlinie zum Schwefelgehalt in Schiffstreibstoffen begrüßt

Bemerk.Btr. HP.: Desto niedriger die Vorgabe Schwefelgehalt, desto teurer der Schiffsdiesel-schweroel um so mehr Schiff fahren durch den NOK, da sich die Gebühren der Passage mit den Kosten des Außenrumfahrens um Skagen dann besser kompensieren lassen.
Neufassung der EU-Richtlinie zum Schwefelgehalt in Schiffstreibstoffen begrüßt Hamburg, Antwerpen und Rotterdam zufrieden mit dem Resultat der Abstimmung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments Die Häfen von Antwerpen, Hamburg und Rotterdam begrüßen das Vorhaben des Europäischen Parlaments, die internationale Regelung zum Schwefelgehalt in Schiffstreibstoffen in europäische Gesetzgebung umzusetzen. Dies entspricht dem Bemühen der größten Häfen Europas, die Qualität der Luft in Europa zu verbessern, den Transport nachhaltig zu gestalten und gleiche Voraussetzungen für alle europäischen Häfen zu schaffen. Das Abstimmungsergebnis betrifft unter anderem den erlaubten Schwefelgehalt von Schiffstreibstoffen (siehe Tabelle unten). Danach sollen die strengeren Schwefelnormen auch außerhalb der bereits bestehenden Sulphur Emission Control Areas (Nordsee, Ostsee sowie Süd- und Ostküste des Vereinigten Königreiches) eingeführt werden. Wie in den SECA-Gebieten gilt dann ab 2015 für die 12-Meilen-Zone entlang aller Küsten der Europäischen Union ein allgemeiner Grenzwert von 0,1 Prozent Schwefelgehalt in Schiffstreibstoffen. Ab 2015 und 2020 gelten 0,5 Prozent bzw. 0,1 Prozent in den Ausschließlichen Wirtschaftszonen und den Emissions-Kontroll-Gebieten aller europäischen Gewässer. Hamburg, Antwerpen und Rotterdam unterstützen den Grundsatz, dass neue SECAs durch die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) eingeführt werden. Das Ergebnis der Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Abgaswäscher und alternative Techniken Entsprechend der Politik der Förderung alternativer Techniken hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments einen Änderungsvorschlag angenommen, der mehr als 3,5 Prozent Schwefelgehalt in Schiffstreibstoffen nur in Kombination mit geschlossenen alternativen Techniken (Abgaswäscher) zulässt. Damit wird das Verbot, hochschweflige Treibstoffe auf den europäischen Markt zu bringen, hinfällig. Die drei Häfen betonen auch, dass unterstützende Maßnahmen für den Sektor nötig sind, um die erforderlichen Investitionen in alternative Techniken zu realisieren. Darum begrüßen sie die Änderungen, die für finanzielle, ökonomische und steuerliche Unterstützung sorgen, und weisen auf die Bedeutung realistisch erreichbarer Ziele hin. Die drei Häfen fordern daher die Europäische Kommission auf, möglichst schnell Vorschläge für solche Unterstützungsmaßnahmen vorzulegen. Ausgeglichener Ansatz Die drei Häfen begrüßen, dass die strikteren Standards mit einer Reihe von Bestimmungen verbunden sind, welche deren Durchführbarkeit sicherstellen. Zum Beispiel wird die Kommission zu einer umfassenden Analyse der Auswirkungen der neuen Standards verpflichtet, insbesondere im Hinblick auf einen mögliche Verlagerung von Transportströmen zu Ungunsten der Schifffahrt (modal backshift). Eine sogenannte Verfügbarkeitsklausel erfasst Schiffe, die trotz hinreichender Bemühungen keinen Treibstoff mit dem erforderlichen niedrigen Schwefelgehalt erlangen konnten. Gang des Verfahrens Am 15. Juli 2011 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag zur Revision der Regelung des Schwefelgehalts in Schiffstreibstoffen publiziert. Inzwischen ist die politische Beratung in vollem Gange und der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat über die Änderungsvorschläge zum Kommissionsvorschlag abgestimmt. Voraussichtlich am 21. Mai berät das Europäische Parlament hierzu in einer Plenarsitzung. Zurzeit diskutiert der Ministerrat den Vorschlag der Europäischen Kommission und die vom Umweltausschuss des Europäischen Parlaments angenommenen Änderungen. Das Europäische Parlament und der Ministerrat müssen zu einem gemeinsamen Beschluss über den endgültigen Vorschlag kommen. Ziel ist es, dass der Vorschlag unter dänischem Vorsitz, also noch vor dem 1. Juli 2012, angenommen wird. Die Häfen von Hamburg, Antwerpen und Rotterdam rufen das Europäische Parlament und den Ministerrat auf, dem Beschluss des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments zuzustimmen. Neue Schwefelnorm Schwefelnormen 2012 2015 2020 IMO weltweit 3.5% 3.5% 0.5% (Aufschub bis 2025 möglich) SECAs und 12-Meilen-Zone EU 1.0% (exklusiv 12-Meilen-Zone EU) 0.1% 0.1% Außerhalb SECAs in EU-Gewässern 3.5% (= IMO weltweit) 0.5% 0.1% Die Hamburg Port Authority betreibt seit 2005 ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand. Als Anstalt öffentlichen Rechts ist die HPA verantwortlich für die effiziente, Ressourcen schonende und nachhaltige Vorbereitung und Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen im Hafen. Die HPA ist Ansprechpartner für alle Fragen der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen Bei einem interfraktionellen Fachgespräch in der Bremischen Landesvertretung ging es um „Schwefelregulierung in der Schifffahrt“. Im MAR-POL-Abkommen ist eine Absenkung der Schwefeldioxidgrenze für Schiffstreibstoffe in Nord- und Ostsee festgelegt worden. Ab 2015 darf der Schwefeldioxidgehalt nicht mehr als 0,1% betragen. Die Regelung wird von Unternehmen und Fährgesell-schaften abgelehnt. Auch Torsten Staffeldt kritisiert die Regelung: „Die Schiffsflotten müssen umgerüstet werden, die Transportkosten steigen. Es besteht die Gefahr, dass das Schiff als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel unrentabel wird“, erklärt Schiff-fahrtsexperte Staffeldt. „Wenn Transporte vom Wasser auf die Straße verlagert werden, ist der Schaden auch für die Umwelt immens.“ In seinem Grußwort verwies der Bremer Liberale auch auf den Entschließungsantrag des Bundestages, in dem ein Moratorium für Bestandsschiffe und eine spätere Einführung Um die Wettbewerbsfähigkeit der Ost- und Nordsee-Verkehre zu erhalten, plädieren Unternehmen und Fährgesellschaften für einheitliche Grenzwerte. In den Mittelmeergebieten liegt der Schwefeldioxidgrenzwert wahrscheinlich noch bis 2015 bei 3,5 bis 2%. „Die Nord- und Ostsee-Verkehre werden damit gegenüber den Mittelmeergebieten benachteiligt“, meint Staffeldt. MARPOL: Internationales, weltweit geltendes Überein-kommen zum Schutz der Meeresumwelt von 1973. Staffeldt hält in der Landesvertretung Bremen ein Grußwort zum Fachgespräch „Schwefelregulierung in der Schifffahrt“.

16 Prozent mehr Umschlag im Januar

Wachstum in der östlichen Ostsee

Freitag, 16. März 2012
In St. Petersburg ging der Güterumschlag zurück - der Containerumschlag ist jedoch gestiegen. Foto: Delta ShippingIn St. Petersburg ging der Güterumschlag zurück - der Containerumschlag ist jedoch gestiegen. Foto: Delta Shipping
Die baltischen und russischen Ostseehäfen sind sehr erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Insgesamt gingen im Januar 27,23 Millionen Tonnen über die Kaikanten der Standorte Klaipeda, Riga, Ventspils, Tallinn, Liepaja, Viborg, Vysotsk, Ust-Luga, Primorsk und St. Petersburg. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres um 3,75 Millionen Tonnen oder 16 Prozent übertroffen. Im Januar 2011 waren in den Häfen 23,48 Millionen Tonnen umgeschlagen worden. Zu den größten Wachstumstreibern gehört die Kohle.    
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

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