Fast ein Drittel der Investitionen in Windenergieparks auf hoher See entfällt auf Lagerung, Transport und Wartung. Um das Milliardengeschäft tobt ein erbitterter Kampf unter den Häfen.

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NORD/LB finanziert VIDAR

Norddeutsche Regierungschefs beraten über Energiewende

 

indkraftKampf der Seehäfen um die Offshore-Milliarden

21.03.2012, 07:28 Uhr

Fast ein Drittel der Investitionen in Windenergieparks auf hoher See entfällt auf Lagerung, Transport und Wartung. Um das Milliardengeschäft tobt ein erbitterter Kampf unter den Häfen.

Ein Offshore-Windpark in der Nordsee. Quelle: dpa
Ein Offshore-Windpark in der Nordsee. Quelle: dpa
Hans-Peter Zint zeigt auf die Landkarte an der Wand seines Konferenzraumes. Drei Rechtecke markieren Windparkprojekte in der Nordsee auf britischem Hoheitsgebiet. Dann gleitet sein Finger schräg rüber bis Cuxhaven. Hier, in der norddeutschen Küstenstadt, leitet der hagere Mann mit Nickelbrille den Hafenterminal-Betreiber Cuxport, eine Tochter des deutschen Logistikers Rhenus. Theoretisch, freut sich Zint, habe Cuxport eine große Zukunft - als Drehkreuz für die Versorgung der britischen Windparks.
Zurzeit verlädt Rhenus in Cuxhaven vor allem Container, Autos und Stückgut. Doch die Flächen seien für "extreme Belastungen von 90 Tonnen pro Quadratmeter" ausgelegt, sagt Zint, und "somit auch für den Umschlag von Windmühlen" geeignet. Schwere Komponenten wie Beton- und Stahlfundamente etwa könnten problemlos auf Schiffe verfrachtet werden, die die Windparks aufbauen oder warten helfen - egal, ob in deutschen, niederländischen, dänischen oder britischen Gewässern.
Auf das lukrative Geschäft schielt nicht nur Zint. Das Bundesland Bremen plant den Bau eines rund 240 Millionen Euro teuren Offshore-Terminals Bremerhavens (OTB). Emden preist seine "geostrategische" Position. Auch Brake, Stade und Wilhelmshaven wittern Neugeschäft. Hinzu kommen die Häfen der Nachbarländer. Siemens, die weltweite Nummer eins im Offshore-Windgeschäft, kaufte 2010 für rund 115 Millionen Euro den dänischen Windparkentwickler A2SEA. Das Unternehmen macht sein Geschäft vom dänischen Hafen Esbjerg aus. Und auch Holländer und Engländer mischen mit. Damit ist an der Nordseeküste ein neuer Konkurrenzkampf ausgebrochen. Häfen, Terminalbetreiber und Zulieferer buhlen um Milliarden. Allein bis 2020 werden 2.000 Turbinen in deutschen Windparks in Nord- und Ostsee errichtet - im Schnitt 200 Anlagen pro Jahr. Jede einzelne zieht einen gigantischen logistischen Rattenschwanz mit sich: Vormontage am Hafen, Verladung auf Spezialschiffe, Transport, ständige Wartung. Bis zu 30 Prozent der Milliardeninvestitionen, so Schätzungen, landen in den Kassen der Logistikdienstleister.
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Kiel (dapd-nrd). Die Regierungschefs der fünf norddeutschen Bundesländer beraten seit Donnerstagmorgen auf einem Treffen in Kiel über die Energiewende. "Wir wollen eine gemeinsame norddeutsche Position", sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) unmittelbar vor Beginn der Konferenz Norddeutschland. Die Regierungschefs wollen sich auf eine Erklärung zur Umsetzung der Energiewende mit gemeinsamen Forderungen an den Bund verständigen. Laut "Focus Online" fordern die Nord-Länder in dem Entwurf der Erklärung einen Windenergie-Masterplan vom Bund. Schwerpunkt der Beratungen werde der Netzausbau sein, sagte Carstensen. Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) sagte, "die Offshore-Windkraft ist eine Jahrhundertchance für die Nordseeküste". dapd

Die NORD/LB Norddeutsche Landesbank beteiligt sich an der Finanzierung eines Errichterschiffs zur Montage von Offshore-Windkraftanlagen.

Der internationale Baudienstleister HOCHTIEF lässt das Kran-Hubschiff „VIDAR“ bei der polnischen Crist-Werft bauen. Es soll ab 2013 für den Bau von Windkraftanlagen im Meer zum Einsatz kommen.

Die NORD/LB hat die Transaktion im Rahmen eines Club-Deals mitstrukturiert und dabei die Rolle des Paying Agent übernommen. Sie stellt zudem ein Drittel des Fremdfinanzierungsvolumens zur Verfügung. Mit dem Geschäft baut die NORD/LB ihr Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien weiter aus. Bereits im Jahr 2011 hatte sie sich an der Finanzierung des Nordsee-Windparks „Global Tech I“ beteiligt.

Bei diesem Projekt greifen die Kompetenzen der NORD/LB in der Finanzierung von Energieprojekten und Spezialschiffen ineinander“, sagte Eckhard Forst, Vorstandsmitglied der NORD/LB.In beiden Bereichen verfügen wir über langjährige Erfahrungen. Es freut uns daher, dass wir dieses Projekt mit unserem Know-how unterstützen konnten. Wir beabsichtigen, unser Engagement in diesem Segment weiter auszubauen.

Die NORD/LB ist die führende Universalbank im Norden Deutschlands. Sie ist seit über 45 Jahren in der Schiffsfinanzierung tätig und zählt mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von über 18 Mrd. Euro zu den weltweit führenden Schiffsfinanzierern. Seit Mitte der 90er Jahre engagiert sich die NORD/LB im Bereich der erneuerbaren Energien. Mit einem Finanzierungsvolumen von über 4 Mrd. Euro zählt sie in diesem Segment zu den zehn führenden Banken weltweit.

Hyundai Mipo and STX Receive New Shipbuilding Orders

By Rob Almeida On March 11, 2012
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  Rambiz II Hyundai Mipo has reportedly won a $198 million newbuild order from an undisclosed European client for 4 platform supply vessels.  The report from the Thai News Agency is via a regulatory filing which also indicates the ships will be delivered in May 2014.  This contract comes just two weeks after receiving a $250 million order from the Kuwait Oil Tanker Company (KOTC) for 4 chemical tankers. With this new contract, Hyundai Mipo has won nearly $600 million in new contracts so far this year. While Hyundai Mipo was signing the order with the KOTC, Antwerp-based Scaldis Salvage & Marine Contractors NV was placing an order with China’s STX Offshore and Shipbuilding for a new self-propelled DP2 crane ship, Due for delivery in spring 2014, this vessel is designed for the installation of offshore oil and gas infrastructure, wind farms, and deepwater decommissioning activities.  With it’s two Huisman cranes, each with a lifting capacity of 2,000 tons, the ship can also be used for any type of heavy lifting work in challenging situations, such as the construction of bridge components and clearing shipwrecks. Additional Details: The ship also has extra carrying capacity of 3,000 tons and the cranes can be moved by 25 m on the ship. This allows the deck to be used to transport and then relocate cargo at a later stage. The ship and the cranes are an integrated design which allows the maximum load to be hoisted in significant wave heights of up to 1.5 m. In these circumstances, the freeboard is not less than 3 m anywhere on the vessel. In standby or transport modes, significant wave height can be as much as 7.0 m. It is also worth noting that the maximum load can be lifted in water depths of just 5.0 m. The four azimuth thrusters and the DP2 system allow installation work to be conducted in deeper water without the use of anchors. This guarantees flexibility and efficiency and also means that work can be carried out in zones where many pipelines and cables already lie on the bed, for example. The crane ship is also equipped with 4 main working anchors and winches and 4 secondary devices. The powerful and rapid ballast system can follow the hoisting operation exactly, allowing jobs to be completed quickly and continuously. The ship will be equipped with a so-called ‘moonpool’ for the purposes of operating a separate ROV (Remotely Operated Vehicle) for inspecting and supervising installation work on the seabed. Finally, the presence of heavy fenders allows containers to be loaded/unloaded at sea. Supplementary information:
  • Provisional name: Rambiz II
  • Type: Self-propelled crane ship
  • Principal: SCALDIS Salvage & Marine Contractors N.V.
  • Shipyard: STX Offshore & Shipbuilding
  • Length: 108.00 m
  • Beam: 50.90 m
  • Depth: 8.00 m
  • Draught: 4.90 m
  • Speed: 7 knots
  • Hoisting capacity: 4,000 Ton
  • Total installed capacity: 10,450 kW
  • Accommodation: 78 people
  • Special feature: DP2
 

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Rob Almeida

Rob Almeida is partner and CMO of Unofficial Networks and an editor of gCaptain.com. He graduated from the United States Naval Academy in 1999 with a B.S in Naval Architecture and spent 6.5 years on active duty as a Surface Warfare Officer. He worked for a year as a Roughneck/Rig Manager trainee on board the drillship Discoverer Americas in 2009/10. He is an accomplished sailor and competes in the US Australian Rules Football League with the Baltimore/Washington Eagles. He can be reached via email at rob@gcaptain.com  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne