Brunsbüttel – Elblotse stürzt von Lotsentreppe

Brunsbüttel – Elblotse stürzt von Lotsentreppe

Brunsbüttel - Schwere Verletzungen hatte sich ein 42 Jahre alter Elblotse am Sonntag beim Verlassen des chinesischen Frachters “XIN YA ZHOU”, Shanghai, Länge: 335 Meter, BRZ: 90757, auf der Elbe vor Brunsbüttel zugezogen. Der Lotse hatte das elbabwärts fahrende Schiff bis Brunsbüttel gelotst und wollte hier aussteigen. Beim Herabsteigen der Lotsenleiter gegen 15.35 Uhr war der Mann abgerutscht und ca. 4 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei fiel der Lotse auf den bereits längsseits des Frachters fahrenden Lotsenversetzer. Bei dem Sturz auf das Vorschiff des Versetzers zog sich der Lotse eine Kopfverletzung, einen Armbruch sowie mehrere Prellungen zu. Nach notärztlicher Versorgung wurde der Verletzte dem Krankenhaus Itzehoe zugeführt und dort stationär aufgenommen. Nach ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel herrschte zur Unfallzeit Westwind mit der Stärke 6, in Böen bis Stärke 8. Die Lotsenleiter befand sich offenbar in einem einwandfreien Zustand. Warum es zu dem Sturz kam, muss nun durch die Wasserschutzpolizei ermittelt werden. Lotse Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein – Abt. 4 - Wasserschutzpolizei
Elblotse stürzt von Frachter
Brunsbüttel
Ein Elblotse ist von einem Frachter gestürzt und dabei schwer verletzt worden. Er wurde mit Knochenbruch und Kopfverletzung in eine Klinik gebracht, teilte die Wasserschutzpolizei gestern mit. Der 42-Jährige hatte den chinesischen Frachter „Xin Ya Zhou“ (Heimathafen Shanghai) am Sonntag elbabwärts bis Brunsbüttel gelotst. Als er von Bord des 335 Meter langen Schiffs wollte, rutschte er von der Lotsenleiter und stürzte rund vier Meter tief. Er prallte auf das Deck des Lotsen-Bootes, das ihn an Land bringen sollte. Die Wasserschutzpolizei ermittelt. Vor einem Monat war ein 59 Jahre alter Elblotse ebenfalls vor Brunsbüttel beim Umsteigen auf ein Schiff ums Leben gekommen.
lno Norddeutsche Rundschau
   
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