Die deutschen Reeder setzen am Horn von Afrika nach Angaben des Reederverbandes private Sicherheitsunternehmen ein.

Private Sicherheitsfirmen bekämpfen für Reeder Piraten

Autor: dpa-AFX
|  12.03.2012, 19:00  |  109 Aufrufe  |   0  |  druckversion
HAMBURG (dpa-AFX) - Die deutschen Reeder setzen am Horn von Afrika nach Angaben des Reederverbandes private Sicherheitsunternehmen ein. Um ihre Schiffe vor Piratenangriffen zu schützen, nutzten fast alle Unternehmen in dem Krisengebiet die Dienste solcher Firmen, berichtete die Tageszeitung 'Die Welt' (Dienstag). Dies gelte für den größeren Teil von 1.700 Passagen pro Jahr.   Die Bundesregierung hat laut Bericht noch keine Regelungen für Schiffe unter deutscher Flagge getroffen. Deshalb dürfen die bewaffneten Sicherheitsteams nur an Bord von Schiffen, die unter fremder Flagge registriert sind. Nach Auskunft des Hamburger Reeders Hermann Ebel kostet der vierwöchige Einsatz von britischen oder deutschen Spezialteams rund 97 000 Dollar. 'Es ist problemlos möglich, das Sicherheitspersonal in den Häfen auf der Route an Bord zu nehmen und abzusetzen', sagte Ebel.   Laut einer aktuellen Studie kostet die Bedrohung durch Piraten im Jahr 2011 rund sieben Milliarden Dollar (etwa 5,3 Milliarden Euro). Davon würde die Schifffahrt etwa 80 Prozent tragen, so die US-Nichtregierungsorganisation 'One Earth Future', die die Untersuchung in Auftrag gegeben hat. Der Rest seien Kosten für den militärischen Schutz, etwa die EU-Mission Atalanta./hrz/DP/wiz

Sieben Milliarden Dollar Kosten durch Piraterie

Deutsche Reeder setzen auf private Sicherheitsteams

Mittwoch, 14. März 2012
Derzeit dürfen die bewaffneten Sicherheitsteams nur an Bord von Schiffen, die unter fremder Flagge registriert sind. Foto: Briese
Derzeit dürfen die bewaffneten Sicherheitsteams nur an Bord von Schiffen, die unter fremder Flagge registriert sind. Foto: Briese
Die deutschen Reeder setzen am Horn von Afrika nach Angaben des Reederverbandes private Sicherheitsunternehmen ein. Um ihre Schiffe vor Piratenangriffen zu schützen, nutzten fast alle Unternehmen in dem Krisengebiet die Dienste solcher Firmen, berichtete die Tageszeitung "Die Welt" (Dienstag). Dies gelte für den größeren Teil von 1700 Passagen pro Jahr. Die Bundesregierung hat laut Bericht noch keine Regelungen für Schiffe unter deutscher Flagge getroffen. Deshalb dürfen die bewaffneten Sicherheitsteams nur an Bord von Schiffen, die unter fremder Flagge registriert sind. Nach Auskunft des Hamburger Reeders Hermann Ebel kostet der vierwöchige Einsatz von britischen oder deutschen Spezialteams rund 97.000 Dollar. "Es ist problemlos möglich, das Sicherheitspersonal in den Häfen auf der Route an Bord zu nehmen und abzusetzen", sagte Ebel. Laut einer aktuellen Studie kostet die Bedrohung durch Piraten im Jahr 2011 rund sieben Milliarden Dollar (etwa 5,3 Milliarden Euro). Davon würde die Schifffahrt etwa 80 Prozent tragen, so die US-Nichtregierungsorganisation "One Earth Future", die die Untersuchung in Auftrag gegeben hat. Der Rest seien Kosten für den militärischen Schutz, etwa die EU-Mission Atalanta.

Chemikalientanker „Royal Grace“ gekapert

Bundeswehr setzt Kampfschwimmer gegen Piraten ein

Dienstag, 06. März 2012
 
 
Die Bundeswehr setzt im Kampf gegen die Piraten am Horn von Afrika auch Kampfschwimmer ein. Die Spezialisten sind nach Angaben des Verteidigungs-ministeriums bereits an Bord des Einsatzgruppenversorgers "Berlin", der im Rahmen der EU-Mission vor der Küste Somalias operiert. Ein Ministeriumssprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild am Sonntag". Die Elitesoldaten der Marine könnten beim Entern von Piratenschiffen oder gekaperten Booten eingesetzt werden. Nach Informationen der Zeitung sollen die Kampfschwimmer die Piraten-Mutterschiffe lahmlegen. Laut Plan sollten sie per Hubschrauber und Schlauchboot in deren Nähe abgesetzt werden und sich ihnen mit sogenannten Unterwasser-Scootern unbemerkt nähern. Die Spezialisten haben den Angaben zufolge den Auftrag, die Motoren der Piraten-Schiffe außer Gefecht zu setzen. Ohne diese Versorger könnten die Seeräuber mit ihren kleineren Schiffen nicht mehr in den Seegebieten rund um Somalia operieren. Zu operativen Details machte das Verteidigungsministerium keine Angaben. Unterdessen betätigte die NATO die Entführung des Chemikalientankers "Royal Grace". Mehr zur Kaperung des Schiffes im "THB Täglicher Hafenbericht"  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne