Windreich AG verdoppelt Mitarbeiterzahl Pro Offshore-Windpark entstehen Tausende von Arbeitsplätzen

Vielzweckpier frühestens 2016 fertig Entwicklungsgesellschaft sucht Bewerber Brunsbüttel Die Schleusenstadt rüstet sich für den Bau von Offshore-Windparks in der Nordsee. Noch gehen die Planungen dafür langsam voran. Die Häfen stehen jedoch bereits in den Startlöchern. Auch Brunsbüttel will von dem Markt mit der regenerativen Energie auf hoher See profitieren. Von einer „Multi-Purpose-Pier“ in unmittelbarer Nachbarschaft zum privat betriebenen Elbehafen aus könnten die Windparks in Zukunft installiert und versorgt werden. Zudem sollen Flächen im Hinterland für die Ansiedlung von Firmen vorgehalten werden. Nach ersten Berechnungen beläuft sich das Investitionsvolumen dafür auf 33 bis 35 Millionen Euro. Die egeb-Wirtschaftsförderung als Bauherr und Eigentümer rechnet mit rund 25 Millionen Euro Fördermittel vom Land. Die Differenz muss von der Wirtschaftsförderung oder von den Kreisen Dithmarschen, Steinburg und der Stadt Brunsbüttel als Gesellschafter der egeb am Kapitalmarkt besorgt werden. Noch steht dies aber alles in den Sternen. Zuerst wurde ein so genanntes Interessenbekundungsverfahren durchgeführt, mit dem die egeb unverbindlich ihre Fühler auf dem Markt ausstreckt, ob überhaupt Interesse an dem Betrieb eines Hafens besteht, der nicht nur für Offshore-Anlagen, sondern für Schwerlastprodukte aller Art ausgelegt sein soll. Die Frist des Interessenbekundungsverfahrens ist gestern abgelaufen. Jetzt werden die Informationen ausgewertet. Selbst wenn ein Bewerber gefunden wird, rechnet egeb-Geschäftsführer Dr. Hans-Jürgen Hett (Foto) mit einem Betrieb nicht vor 2016. „Wir sind schon zehn Jahre zu spät dran“, ärgerte sich der Brunsbütteler Ratsherr und Kreistagsabgeordnete Wilhelm Malerius (SPD) im Wirtschafts- und Planungsausschuss des Kreises. Das sieht Hett nicht ganz so. Denn aus seiner Sicht verschiebt sich die Realisierung der Offshore-Windparks immer weiter. Trotz zahlreicher Genehmigungen wurde bisher mit Alpha-Ventus nur ein Offshore-Park realisiert – der zudem auch noch zu Forschungszwecken dient. Geplant ist, dass in Zukunft Helgoland als Basishafen, Büsum als Service- und Brunsbüttel als Produktionshafen für die Offshore-Parks an der Westküste zur Verfügung stehen. Verschiedene Untersuchungen hätten bestätigt, dass es trotz Konkurrenz in Cuxhaven, Emden oder Bremerhaven gute Chancen für einen schwerlastfähigen Hafen in Brunsbüttel gebe, so Hett. „Die Voraussetzungen sind vorhanden.“ Dazu zählen neben einer acht Hektar großen Hafenfläche weitere 26 Hektar für das Hinterland, wo sich Betriebe ansiedeln können. Das Gros der Flächegehört zurzeit noch Vattenfall, ein Teil dem Land und E.ON. Hett: „Wir sind davon überzeugt, dass wir eine Chance haben, in den Markt einzusteigen und damit die Wirtschaft insgesamt zu beleben.“ Angela Schmid Norddeutsche Rundschau
Harte Jobs im Offshore-Windpark
Bei jedem Wetter im Einsatz / Die Windkraftanlagen auf See fordern gewissenhafte Teamplayer
hamburg
Nie zuvor sind so weit vor der deutschen Küste im Meer Windparks gebaut worden. Und die Arbeiter, die die Windkraftanlagen für die Stromgewinnung auf dem Ozean aufstellen, leisten Pionierarbeit. Die Jobs sind zwar gut bezahlt – aber auch gefährlich. 14 Tage arbeiten, 14 Tage frei: Das ist der Rhythmus, in dem Christian Eiche lebt. Jeden Monat verbringt der 30-Jährige zwei Wochen auf einer Plattform mitten im Meer. Ist er dort, arbeitet er zwölf Stunden am Stück. Danach hat er zwei Wochen frei und ist zu Hause in Emden bei seiner Frau und seiner Tochter. Christian Eiche ist Offshore Coordination Manager. Ist er draußen auf See, ist er der Chef der Plattform, von der aus Deutschlands größter Windpark in der Nordsee gebaut wird: der „Bard Offshore Windpark 1“, 90 Kilometer nordwestlich von Borkum. Wenn der Windpark Ende 2012 fertig ist, sollen in der Nordsee 80 Windräder stehen, die bei entsprechendem Wind pro Jahr 400 000 Haushalte mit Strom versorgen. Nach den Planungen der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2021 die Windkraftanlagen vor der deutschen Küste auf eine Gesamtleistung von rund 10 Gigawatt Strom kommen. Das entspricht dem Strombedarf von 10 Millionen Privathaushalten pro Jahr. Sie sollen ein wesentliches Element der Energiewende werden. Zum Vergleich: Derzeit sind es 200 Megawatt. Um das Ziel zu erreichen, wird vor der Küste nun kräftig an neuen Windparks gebaut. „Es ist fast eine ganze Armada von Arbeitern unterwegs da draußen“, sagt Andreas Wagner von der Stiftung Offshore Windenergie. Und gutes Personal ist knapp. „Der Markt wächst schneller als gut ausgebildete Fachkräfte nachkommen“, sagt Michael Finnern, Geschäftsführer der Bard Logistik GmbH, die den Windpark baut. Gesucht würden vor allem Offshore-Mechaniker und Offshore-Elektriker. Nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhousecoopers (PwC) vom Januar 2012 haben in der gesamten Offshore-Windenergiebranche im Jahr 2010 rund 14 300 Menschen gearbeitet. PwC schätzt, dass die Zahl der Arbeitsplätze bis 2016 auf 24 400 Arbeitsplätze steigen wird und dann bis 2021 noch einmal auf 33 100 Stellen. Offshore Cooordination Manager Christian Eiche macht seine Arbeit gern. Es ist vor allem die Pionierarbeit, die ihn reizt. Nie zuvor sind soweit von der Küste entfernt Windkraftanlagen gebaut werden. Er spricht von einem tollen Zusammenhalt unter den Kollegen auf der Plattform und von dem Stolz, wenn eine Anlage steht und sie wieder einmal Kälte, Regen, Schnee und Sonne getrotzt haben. „Die Arbeit ist nicht ganz ohne“, meint Eiche. Er sagt, dass seine Frau sich Sorgen macht und er selbst manchmal auch, seitdem er eine Tochter hat. Doch trotzdem kann er sich keinen anderen Job vorstellen. Er hätte es sogar gemacht, wenn ihm seine Firma die gleiche Bezahlung wie an Land angeboten hätte. „Für die Kälte, den Regen, den Schnee und die Sonne dort draußen muss man aber auch geboren sein.“ Die Verdienstmöglichkeiten sind gut. „Als Handwerker kann man da draußen so viel verdienen, wie im mittleren Management“, sagt Finnern. Zum Teil stünden auf dem Gehaltsscheck auch 50 Prozent mehr als an Land.Auch wenn das Arbeiten auf dem Meer für Interessierte keine wirkliche Option ist: Die Offshore-Branche bietet auch an Land viele Arbeitsplätze. So sind Mechaniker, Elektriker und Maschinenbauer etwa bei den Zulieferbetrieben gesucht. Und auch die Häfen brauchen neues Fachpersonal, da die Windkraftanlagen viel schwieriger zu verladen sind als Container. tmn/sh:z
Dow Jones News Dow Jones News · Mehr Nachrichten von Dow Jones News Windreich AG verdoppelt Mitarbeiterzahl Pro Offshore-Windpark entstehen Tausende von Arbeitsplätzen DGAP-Media / 07.03.2012 / 22:38 =-------------------------------------------------------------------- Windreich AG verdoppelt Mitarbeiterzahl Pro Offshore-Windpark entstehen Tausende von Arbeitsplätzen Wolfschlugen. Die Windreich AG befindet sich weiter auf Wachstumskurs - das spiegelt sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahlen wider. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich die Personalstärke des Unternehmens verdoppelt. Stand Ende Februar 2012 sind bei der Windreich AG 106 Mitarbeiter beschäftigt, vor einem Jahr waren es noch 53. Damit hat sich die Zahl der Angestellten binnen eines Jahres verdoppelt. 'Die Entwicklung unterstreicht, dass die Windreich AG eine der besten Adressen der Branche ist', sagte Willi Balz, Vorstandsvorsitzender der Windreich AG. Balz fuhr fort: 'In den kommenden Monaten werden wir noch mehr hochqualifiziertes Personal an Bord holen, um unsere Wachstumsgeschichte konsequent fortzuschreiben.' Insbesondere die Unternehmenskultur der Windreich AG suche in der Branche ihresgleichen: 'Wir sind in der Branche als die Realisierer bekannt. So konnte z.B. kein anderer Entwickler die Netzanschlusskriterien der Bundesnetzagentur erfüllen, mit der hocherfreulichen Auswirkung, dass alle unsere drei genehmigten Parks Global Tech I, MEG I und Deutsche Bucht bereits über die für eine pünktliche Realisierung notwendingen Netzanschlüsse verfügen. 'Wir stehen auf einer soliden Basis und werden auch im laufenden Jahr weiter wachsen', ergänzte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Walter Döring, der auch den Bereich Personal verantwortet. Das Offshore-Geschäft entwickle sich sehr erfreulich. Noch im laufenden Jahr werde der erste Strom des 400 MW Offshore Windparks Global Tech I ins Netz eingespeist werden. Im Offshore-Ranking des Marktforschungsinstituts trend:research vom November 2011 belegt Global Tech I den ersten Platz, unter den besten Acht befinden sich drei Projekte der Windreich AG. Die renommierte Fachzeitschrift Project Finance International zeichnete das Projekt 'Global Tech I' erst kürzlich als 'Wind Deal of the Year' aus. Die Auszeichnung bestätigt die hervorragende Leistung der Projektpartner, die sich über den in London verliehenen Award sehr freuten (siehe beigefügte Abbildung). Alleine bei diesen Unternehmen sind für das Projekt in den verschiedenen Sektoren rund 1.200 Arbeitsplätze entstanden; hinzu kommen mehrere 1.000 Arbeitsplätze in deren Zulieferbetrieben. Drei der Windreich AG Offshore-Projekte (Global Tech I, MEG I und Deutsche Bucht) mit insgesamt über 1.000 Megawatt befinden sich bereits in der Umsetzung und verfügen über die unbedingte Netzzusage seitens der TenneT. 'Mit jedem Offshore-Windpark entstehen bundesweit langfristig hochqualifizierte Arbeitsplätze bei Zulieferern, Banken sowie Rechtsanwälten und anderen Beratern', beschrieb Dr. Döring die beschäftigungspolitischen Chancen, die mit dem Ausbau der Offshore-Windkraft einhergehen. Weitere Informationen zur Windreich AG finden Sie unter www.windreich.ag. Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 07022/953060 jederzeit gerne zur Verfügung. 7. März 2012 Ende der Pressemitteilung Fotos werden über den mecom-Bildkanal der Medien-Communikations-Gesellschaft mbH verbreitet und sind zusätzlich abrufbar unter http://newsfeed.equitystory.com/windreich/159780.html Bildunterschrift: Erfolg: PFI-Awards 2012
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1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

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