Windenergieanlagen in Deutschlands erstem Offshore-Windpark im Gesamtjahr gut 267 Gigawattstunden Strom

alpha ventus: Offshore-Stromausbeute erfreulich TenneT und die Mitsubishi erweitern Partnerschaft
TenneT und die Mitsubishi erweitern Partnerschaft bei Offshore-Netzanbindungen
TenneT und die Mitsubishi Corporation (MC) haben eine Absichtserklärung (LoI) über eine Partnerschaft bei zwei weiteren Offshore-Netzanbindungen unterzeichnet. Diese beiden Netzanbindungen, HelWin2 und DolWin2, befinden sich im deutschen Teil der Nordsee und sind von entscheidender Bedeutung für die Integration erneuerbarer Energie in das Stromnetz auf dem deutschen Festland.
Bereits früher in diesem Jahr haben TenneT und MC eine geschäftliche Vereinbarung über eine Kapitalbeteiligung von MC an den Offshore-Netzanbindungssystemen BorWin1 und BorWin2 geschlossen, die vorsieht, dass MC unter bestimmten Voraussetzungen eine Kapitalbeteiligung von 49 Prozent an diesen beiden Offshore-Anbindungen erwirbt. Die Absichtserklärung ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer weiteren Kapitalbeteiligung von MC am bestehenden Investitionsprogramm von TenneT für die Offshore-Netzanbindungen. Wie bei den anderen Projekten behält TenneT die Mehrheitsbeteiligung und wird diese Anschlüsse auch weiterhin betreiben.
Erneuerbare Energie
Die Netzanbindungen Helwin2 und Dolwin2 verbinden eine Reihe von Offshore-Windenergieparks in der deutschen Nordsee mit dem Stromnetz auf dem deutschen Festland und verfügen über eine Gesamtkapazität von 1.590 Megawatt (MW). Die Gesamtinvestitionssumme beträgt rund 1,7 Milliarden Euro, einschließlich der erwarteten Beteiligung von Drittparteien in Höhe von rund 340 Millionen Euro. Die Kapazität der Verbindungen, die 2015 fertiggestellt sein sollen, reicht aus, um 1,5 Millionen Haushalte mit erneuerbarer Energie zu versorgen.
Finanzierung der bestehenden Offshore-Projekte verläuft plangemäß
Mel Kroon, CEO von TenneT, betrachtet die Absichtserklärung als weiteren sehr wichtigen Schritt in der Entwicklung der deutschen Infrastruktur für erneuerbare Energie: „TenneT liefert durch die Einspeisung von offshore erzeugter Windenergie in das Stromnetz auf dem Festland und den Ausbau der Netze auf dem Festland einen wesentlichen Beitrag für die Energiewende in Deutschland. Die Absichtserklärung ist ein logischer Folgeschritt in der Partnerschaft mit MC und ein weiterer entscheidender Schritt zur Sicherstellung der Finanzierung der bestehenden Offshore-Projekte. Mit dieser Absichtserklärung setzt TenneT die Erfüllung des im letzten Jahr angekündigten Zeitplanes für die Kapitalbeschaffung fort, die aus einer letztes Jahr bestätigten Kapitalzuführung von 600 Millionen Euro durch den Anteilseigner und die kürzlich erfolgte Kapitalbeteiligung von MC an Borwin1 und Borwin2 in Höhe von 240 Millionen Euro besteht. Die Absichtserklärung beweist auch, dass das neue Konzept, das es Investoren ermöglicht, in separate Cluster regulierter Anlagen zu investieren, vom Markt angenommen wird. Wir erwarten, dass die Gespräche mit MC in diesem Jahr zu einem Vertrag führen werden“.
Offshore-Netzanbindungen
Aktuell arbeitet TenneT an neun Projekten zur Anbindung von Windanlagen in der deutschen Nordsee. Diese entscheidenden Projekte umfassen 5.000 MW an erneuerbarer Energie, genug, um fünf Millionen Haushalte zu versorgen. Mit diesen Projekten trägt TenneT mit einem in seiner Höhe beispiellosen Betrag von über 5,5 Milliarden Euro zur deutschen Energiewende bei.
TenneT
TenneT ist der erste grenzüberschreitende Übertragungsnetzbetreiber für Strom in Europa. Mit ungefähr 20.000 Kilometern an Hoch- und Höchstspannungsleitungen, 36 Millionen Endverbrauchern in den Niederlanden und in Deutschland gehören wir zu den Top 5 der Netzbetreiber in Europa. Unser Fokus richtet sich auf die Entwicklung eines nordwesteuropäischen Energiemarktes und auf die Integration erneuerbarer Energie.
Taking power further
Mitsubishi Corporation
Die Mitsubishi Corporation ist ein weltweites integriertes Unternehmen, das Unternehmen in nahezu allen Branchen einschließlich Industriefinanz, Energie, Metall, Maschinen, Chemie, Lebensmittel und Umwelt entwickelt und betreibt. Mitsubishi expandiert seine Geschäftsbereiche von der Erschließung natürlicher Ressourcen bis zur Investition in Einzelhandelsunternehmen, Infrastruktur sowie Finanzprodukte.
  Zufrieden blickt das alpha ventus-Konsortium DOTI aus den Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück: So haben die zwölf Windenergieanlagen in Deutschlands erstem Offshore-Windpark im Gesamtjahr gut 267 Gigawattstunden Strom ins deutsche Übertragungsnetz eingespeist. Damit lag die von alpha ventus erzeugte Strommenge um zirka 15 Prozent über dem prognostizierten Jahreswert. „Dieses Ergebnis übertrifft unsere Erwartungen“, freut sich Dr. Claus Burkhardt von EWE in seiner Funktion als DOTI-Geschäftsführer und Gesamtprojektleiter. „Die außergewöhnlich hohe Stromausbeute, die wir bei alpha ventus im Jahr 2011 erzielt haben, lag vor allem an den beinahe konstant hervorragenden Windverhältnissen im Windpark verbunden mit einer hohen Anlagenverfügbarkeit von bis zu 97 Prozent.“ Das Offshore-Testfeld alpha ventus zeige, so Burkhardt weiter, dass Offshore-Windparks auch in Deutschland trotz der schwierigen Rahmenbedingungen wie hohe Küstenentfernungen und große Wassertiefen auf Dauer wirtschaftlich und marktfähig sein können. Die Bundesregierung setze zu Recht auf die Offshore-Windenergie als eine wichtige Schlüsseltechnologie, um die Energiewende zu stemmen. Dennoch seien die ambitionierten Ausbauziele Deutschlands von zehn Gigawatt installierter Offshore-Wind-Leistung bis zum Jahr 2020 nur dann zu erzielen, wenn man zügig die Hindernisse beseitige, die gegenwärtig den Ausbau der Branche gefährdeten. Dies sei vor allem der unsichere und schleppende Netzanschluss der geplanten Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee. Diese Meinung vertritt auch Rudolf Neuwirth, DOTI-Geschäftsführer seitens E.ON. „Nachdem die Bundesregierung mit der EEG-Novelle im vergangenen Jahr bessere Rahmenbedingungen und damit Anreize für Neuinvestitionen in Offshore-Windparks geschaffen hat, muss sie nun eine Lösung für die Gewährleistung des Netzanschlusses dieser Parks finden. Ansonsten drohen viele Projekte zu kippen und der weitere Ausbau der Branche ist gefährdet. Und das, wo man doch am Beispiel von alpha ventus sieht, welch zuverlässige Energiequelle der Wind auf Hoher See ist und welch großes Potential in ihr steckt.“ Neuwirth betont, dass die gesamte Branche nun große Hoffnungen auf die Ergebnisse der Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung setze, in der Vertreter von Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium, Offshore-Windparkinvestoren und Netzbetreiber gegenwärtig gemeinsam an einer zügigen Lösung für die akute Netzanschlussproblematik arbeiten. Bent Johansen, DOTI-Geschäftsführer von Vattenfall ist zuversichtlich: „Jedes unserer drei Häuser hat nach der erfolgreichen Umsetzung des Gemeinschaftsprojekts alpha ventus eine Investitionsentscheidung für den Bau weiterer kommerzieller Offshore-Parks in Deutschland getroffen. Die Bauvorbereitungen für diese Projekte laufen auf Hochtouren und der Baubeginn steht zum Teil bereits in diesem Jahr an. Damit zeigen unsere Unternehmen, dass sie bereit sind, nachhaltig in den Offshore-Wind-Sektor in Deutschland zu investieren. Offshore-Wind ist eine wichtige Erzeugungstechnologie, um die deutsche Energiewende zu stemmen.“
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne