Der amerikanische Frachter „National Glory“, 11652 BRZ (IMO-Nr.: 8302246),kollidierte am 3.3. um 3.55 Uhr mit der Neuen Schleuse in Brunsbüttel.

  Der amerikanische Frachter „National Glory“, 11652 BRZ (IMO-Nr.: 8302246),kollidierte am 3.3. um 3.55 Uhr mit der Neuen Schleuse in Brunsbüttel. Aus Sicherheitsgründen hatte der Kapitän der „National Glory“ vor dem Einlaufen Schlepperassistenz angefordert, der sein Schiff beim Ansteuern des Liegeplatzes in der Schleuse unterstützen sollte. Unmittelbar vor der Havarie war jedoch die Schlepptrosse zwischen der 149 Meter langen „National Glory“ und dem Hamburger Schlepper „Wolf“ gerissen. Bei der Kollision kam es an der Schleusenmauer zu Betonabbrüche und Schäden im Mauerwerk. Das Schadensausmaß wird noch untersucht. Auf der „National Glory“ wurde die Bordwand eingedrückt und zum Teil aufgerissen. Das Schiff durfte die Reise nach Kiel aber fortsetzen. Für die Fahrt orderte der Kapitän den Schlepper „Falckenstein“ aus Kiel. Im dortigen Scheerhafen, wo der Havarist um 13.45 Uhr festmachte, erfolgt nun eine Notreparatur durch Arbeiter der Lindenau Werft. Diese kennen die „National Glory“ bereits. Der Frachter war schon einmal in eine Kollision auf dem Kanal verwickelt. Am 28. November 2010 stieß er nahe Kiel mit einem der “Malaga" (IMO-Nr.: 7514440) zusammen und wurde ebenfalls bei der Lindenau Werft repariert. Brunsbüttel (ots) – Eine Schiffskollision ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 03.03.2012 in der Schleuse Brunsbüttel. Der Containerfrachter “National Glory”, Flagge: USA, Länge: 150 Meter, BRZ: 11652, war gegen 03.55 Uhr mit Assistenz durch einen Heckschlepper in die Große Nordschleuse eingelaufen und mit dem Vorschiff gegen die Mittelmauer gestoßen. Das Schiff befand sich mit Containern beladen auf der Reise von Bremerhaven nach Finnland. Durch die Kollision entstand am Schiff erheblicher Sachschaden. Die Außenhaut des Schiffes war an mehreren Stellen durchbrochen, weiterhin wurden einige Spanten deformiert. Da die Schäden jedoch weit oberhalb der Wasserlinie lagen durfte das Schiff nach der Unfallaufnahme weiter Richtung Kiel fahren. Dort werden Sachverständige den Frachter in Augenschein nehmen. An der Mittelmauer der Schleusenkammer war ebenfalls nicht unerheblicher Sachschaden entstanden. Zur genauen Schadenshöhe können derzeit jedoch keine Angaben gemacht werden. Nach ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei brach die Schleppverbindung während des Einlaufmanövers, so dass der Frachter durch den Schlepper nicht mehr aufgestoppt werden konnte. Die Wasserschutzpolizei ermittelt nun, warum die Schlepptrosse bei dem Manöver gerissen ist. ots Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein – Abt. 4 – Wasserschutzpolizei Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=43800
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne