Bei einem Einsatz der dänischen Marine gegen Piraten vor der Küste Somalias sind zwei Geiseln ums Leben gekommen.

Vor der Küste Somalias Vor der Küste Somalias Zwei Geiseln nach Anti-Piraten-Einsatz tot Kopenhagen - Bei einem Anti-Piraten-Einsatz der dänischen Marine sind vor der Küste Somalias zwei Geiseln getötet worden. 16 weitere Geiseln aus Iran und Pakistan wurden aus den Händen der Piraten befreit, teilte die Marine in Kopenhagen mit. An Bord hätten sich außerdem 17 mutmaßlich somalische Piraten befunden. Das dänische Kriegsschiff "Absalon" sei dem Piratenschiff mehrere Tage gefolgt, teilte die Marine mit. Als das Piratenboot von der Küste aufs offene Meer hinausgesteuert und der Befehl zum Anhalten verweigert worden sei, habe man Warnschüsse abgefeuert. Schließlich habe die Nato die Erlaubnis erteilt, "bestimmte Teile des Schiffes" unter Beschuss zu nehmen, sagte Sprecher Kenneth Nielsen. Zwei Geiseln, die bei der Aktion Verletzungen erlitten, starben später. Wie sie genau verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Die Marine habe bereits eine Untersuchung eingeleitet. "Es ist eine Standardprozedur für die dänischen Streitkräfte, dass wir, sobald andere Menschen bei unseren Einsätzen verletzt oder getötet werden, die Angelegenheit untersuchen", sagte Nielsen. Die "Absalon" patrouilliert seit Dezember als Teil des internationalen Anti-Piraten-Einsatzes vor der somalischen Küste. Sie hatte im Januar 14 iranische und pakistanische Geiseln befreit. Die Europäische Union hatte den Atalanta-Einsatz gegen somalische Piraten am Montag um zwei Jahre verlängert. Er soll nun bis Ende 2014 dauern. Die Mission soll humanitäre Hilfslieferungen des Welternährungsprogramms und zivile Handelsschiffe vor der somalischen Küste, im Indischen Ozean und dem Arabischen Meer schützen. Das Seegebiet gilt als das gefährlichste der Welt. Allein im vergangenen Jahr gab es dort rund 230 Piratenangriffe. Deutschland beteiligt sich seit Dezember 2008 an der Mission und ist derzeit mit einer Fregatte sowie rund 270 Soldaten im Einsatz. heb/dpa/AFP Anfang Dezember 2008 rettete die Absalon rund 90 Seemeilen von der jemenitischen Küste entfernt Piraten aus Seenot. Die Piraten hatten wegen einer Motorpanne acht Tage lang auf dem Wasser getrieben. „Nachdem sie die Piraten aus dem Wasser gezogen hatten, versenkten die dänischen Marinesoldaten deren Boot, in dem sie unter anderem vier Panzerabwehrraketen gefunden hatten.“[     Anfang Dezember 2008 rettete die Absalon rund 90 Seemeilen von der jemenitischen Küste entfernt Piraten aus Seenot. Die Piraten hatten wegen einer Motorpanne acht Tage lang auf dem Wasser getrieben. „Nachdem sie die Piraten aus dem Wasser gezogen hatten, versenkten die dänischen Marinesoldaten deren Boot, in dem sie unter anderem vier Panzerabwehrraketen gefunden hatten.[1] Anfang Januar 2012 rettete das Kriegsschiff 14 Geiseln von einem gekaperten Fischereischiff. Außerdem seien 25 mutmaßliche Piraten festgenommen worden. Bei den Geiseln handelte es sich um Iraner und Pakistaner.[2] Bei einem weiteren Anti-Piraten-Einsatz Ende Februar sind zwei Geiseln ums Leben gekommen, als das Kriegsschiff ein Piratenschiff unter Feuer nahm, um es beim Verlassen somalischer Küstengewässer zu stoppen. 16 weitere Geiseln aus dem Iran und Pakistan konnten befreit werden. An Bord des Piratenschiffes sollen sich außerdem 17 mutmaßliche Piraten befunden haben.[3]  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne