Die Vertreter des Bundes brachen in der Sitzung der gemeinsamen Verhandlungs-kommission am 17. Februar 2012 die Verhandlungen über eine Entgeltordnung zum TVöD ab.

004 2012 Bund bricht Verhandlungen ab Bund bricht Verhandlungen über eine Entgeltordnung zum TVöD ab Die Vertreter des Bundes brachen in der Sitzung der gemeinsamen Verhandlungs-kommission am 17. Februar 2012 die Verhandlungen über eine Entgeltordnung zum TVöD ab. Zur Begründung gaben sie an, unsere Forderungen überforderten den Bund. Wir wiesen diese Ausführungen zurück und haben den Bund zur kurz-fristigen Wiederaufnahme der Verhandlungen aufgefordert. In der Sitzung der gemeinsamen Verhandlungskommission zur Entgeltordnung am 17. Februar 2012 erklärten die Vertreter des Bundes, dass wir sie mit unseren Forderungen nach Mindesteingruppierung der „Briefmeister/-innen“ und der Techniker/-innen in die Entgeltgruppe 9 entsprechend der Übereinkunft der Sozialpartner und der Politik auf Bundesebene zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR), nach Umstrukturierung im Bereich der Entgeltgruppen 9 bis 12 bzw. 13, sowie mit unseren Vorstellungen zu neuen Tätigkeitsmerkmalen für den IT-Bereich (im Einzelnen s. TS-berichtet Nr. 003/2012 vom 15.02.2012) zeitlich unter Druck setzen und materiell überfordern würden. Sie forderten uns auf, diese „völlig überzogenen und unangemessenen“ Forderungen zurückzunehmen und „auf den Boden der Absprachen vom 2. August 2011 zurückzukehren“, da sie an-sonsten die Verhandlungen nicht fortsetzen könnten. Wir wiesen die Vorwürfe des zeitlich unter Druck Setzens und des Verlassens der Ver-handlungsgrundlage in aller Deutlichkeit zurück und erklärten, dass wir selbstverständlich die von uns eingebrachten Forderungen weiter verfolgen würden. Weiter wiesen wir da-rauf hin, dass wir nach ihrer Erklärung, kein Verhandlungsmandat für die Forderung nach Umstrukturierung im Bereich der Entgeltgruppen 9 bis 12/13 zu besitzen, hierfür keine Lösung in der gemeinsamen Verhandlungskommission erwarteten. Dies könne vielmehr nur auf Spitzenebene erfolgen. Trotz dieser Hinweise rückte der Verhandlungsführer des Bundes nicht von seinem Ulti-matum ab und brach die Verhandlungen ab. Da sich die Vertreter des Bundes nicht wieder meldeten, haben wir sie schriftlich aufge-fordert, die in der Steuerungsgruppe auf Spitzenebene am 2. August 2011 verabredeten Verhandlungen (TS-berichtet Nr. 26/2011 vom 04.08.2011) kurzfristig wieder aufzuneh-men. Vor dem Hintergrund der Kostenschätzungen und insbesondere der Zusage der Gewerkschaften, eine angemessene Kompensation der Mehrkosten durch die Entgelt-ordnung vorzunehmen, könne von einer Überforderung des Bundes keine Rede sein.  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

Ein Gedanke zu “Die Vertreter des Bundes brachen in der Sitzung der gemeinsamen Verhandlungs-kommission am 17. Februar 2012 die Verhandlungen über eine Entgeltordnung zum TVöD ab.

  1. Hallo,
    wie geht es denn jetzt mit der Entgeltordnung weiter? Gibt es weitere Verhandlungen oder Termine? Zusagen das die EGO bis zu den Lohnverhandlungen 2012 geregelt sind, wurden ja nicht eingehalten. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    MfG
    Thomas Koenen

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