Containerumschlag: Welthandel zieht wieder an

Containerumschlagsteigt

Welthandel hat wieder zugenommen

Neuer Index für den Containerumschlag

Montag, 27. Februar 2012
Der Welthandel hat laut einem neuen Containerumschlag-Index zur Jahreswende 2011/12 wieder zugenommen. Foto: C.P. OffenDer Welthandel hat laut einem neuen Containerumschlag-Index zur Jahreswende 2011/12 wieder zugenommen. Foto: C.P. Offen
Der Welthandel hat laut einem neuen Containerumschlag-Index zur Jahreswende 2011/12 wieder zugenommen. Für den Januar 2012 ereichte der Index, der künftig monatlich durch die Institute RWI (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen) und ISL (Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik, Bremen) vorgelegt wird, einen Wert von 111,1 Punkten; das ist gegenüber dem Dezember 2011 eine Zunahme von 0,9 Punkten. Im November hatte er bei 107,7 Punkten gelegen. In den Index gehen die Daten von 72 internationalen Häfen ein, die ungefähr 60 Prozent des weltweiten Containerumschlags vornehmen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"   Alle Nachrichten Containerumschlag: Welthandel zieht wieder an 23.02.2012 - 12:00 | Quelle: dpa-AFX ESSEN (dpa-AFX) - Der Welthandel hat zur Jahreswende wieder zugelegt. Das zeigt ein neuer Containerumschlags-Index, den das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI und das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) künftig im Monatstakt veröffentlichen werden. Im Januar erreichte das Barometer 111,1 Punkte und legte damit im Monatsvergleich um 0,9 Zähler zu. Im November hatte es noch bei 107,7 gelegen. In den Index gehen die Daten von 72 internationalen Häfen ein. Da der internationale Handel zu einem wesentlichen Teil auf dem Seeweg abgewickelt wird, lassen die Containerumschläge zuverlässige Rückschlüsse auf den Welthandel zu. Bisherige Berechnungen des Indikators bestätigen laut RWI und ISL seine Aussagekraft./hbr/jsl Quelle: dpa-AFX

Elf Dienste mit 20 Abfahrten pro Woche

Mehr Feederverkehr mit Polen

Montag, 27. Februar 2012
Unifeeder bedient mit „Francop“ (822 TEU) wöchentlich Szczecin, Gdansk und Gdynia. Foto: AndreasUnifeeder bedient mit „Francop“ (822 TEU) wöchentlich Szczecin, Gdansk und Gdynia. Foto: Andreas
Die Mengen im Containerumschlag zwischen dem Hamburger Hafen und Polen haben sich nach einer eher schwachen Phase in 2010 im vergangenen Jahr deutlich erholt. So stieg der Containerverkehr per Feederschiff mit Polen um 33,3 Prozent auf 238.000 TEU und mit Osteuropa insgesamt um 38,7 Prozent auf 1,07 Millionen TEU, teilte Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM) am Freitag mit. Die Feederverbindungen zwischen Hamburg und den polnischen Häfen wurden in 2011 erheblich ausgebaut. Gdansk, Gdynia, Swinoujscie und Szczecin werden ab Hamburg aktuell von elf Diensten mit 20 Abfahrten pro Woche bedient. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" Hamburgs Containerumschlag mit Polen bringt 2011 starkes Wachstum in • Containerterminals • Feederverkehre • HHM-Leistungen • Top News • Binnenschifffahrt • Polen • News Feederschiff auf der Elbe 23. Feb 2012 — Die Mengen im Containerumschlag zwischen dem Hamburger Hafen und Polen haben sich nach einer eher schwachen Phase in 2010 im letzten Jahr deutlich erholt. So stieg der Containerverkehr per Feeder-Schiff mit Polen um 33,3% (auf 238.000 TEU) und mit Osteuropa gesamt um 38,7% (auf 1,07 Millionen TEU). Da überrascht es nicht, dass die Feederverbindungen zwischen Hamburg und den polnischen Häfen in 2011 ebenfalls ausgebaut wurden. Insgesamt nahmen 2011 fünf neue Feederdienste ihren Verkehr zwischen Hamburg und Ostseehäfen auf. Die polnischen Häfen Gdańsk, Gdynia, Świnoujście und Szczecin werden ab Hamburg von 11 Feederdiensten mit insgesamt 20 Abfahrten pro Woche bedient. Auch im Hinterlandverkehr mit Polen wurde eine vergleichbare Menge umgeschlagen. Aktuelle Zahlen zur Entwicklung der Containerverkehre per LKW und Eisenbahn liegen für 2011 noch nicht komplett vor, jedoch ist absehbar, dass sich diese in der Größenordnung von 2010 (rund 240.000 TEU) bewegen werden. Diese sehr positive Umschlagentwicklung ist für den Hamburger Hafen und seine Marketing Organisation Hafen Hamburg Marketing e.V. ein guter Grund zur Teilnahme an der „Intermodal Conference“, welche im Rahmen der „Transport Week“ (6. - 8. März in Danzig) stattfindet. Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende des Hafen Hamburg Marketing e.V., wird an dieser Konferenz teilnehmen und dort in ihrer Präsentation zu dem Thema „European market seen from the North Sea hub port – Port of Hamburg case“ referieren. Die „Transport Week“ richtet sich an Experten aus Hafen- und Verkehrsunternehmen, sowie Institutionen, Verbände und Unternehmen aus dem Hafen, der Schifffahrt und dem Transportsektor. Angesprochen werden aber auch Teilnehmer aus dem Finanzsektor und von Universitäten. Ziel der Konferenz ist es, das Wissen der Teilnehmer über den Transportmarkt zu vertiefen und Experten aus verschiedenen Sektoren der Schifffahrt- und Transportindustrie in einer internationalen Veranstaltung zusammenzubringen. Weiterhin fördert die „Transport Week“ die Knüpfung von neuen Geschäftskontakten, sowie die Vertiefung bestehender Kontakte. Die drei Konferenztage bieten mit Vorträgen, Diskussionen und einem Gala-Dinner ein abwechslungsreiches Programm für die Teilnehmer. Die Hauptthemen sind die „Port Strategy & Investment Conference“, die „Baltic Container Conference, sowie die „Intermodal Conference“. Weitere Informationen sind unter www.actiaconferences.com abrufbar. 23.02.2012, 10:21 Schriftgröße: AAA Containerfrachter: Krise lässt Reeder zusammenrücken Die Eigner hunderter Containerfrachter bangen ums Überleben und schließen sich deshalb zusammen. Kunden fürchten allerdings ein Kartell und und rufen die EU an. von Katrin Brückenkopf, Köln In ihrem Kampf um wirtschaftliches Überleben haben die Eigner Hunderter kleiner Containerfrachter und Massengutschiffe aus Deutschland und den Niederlanden zwei Genossenschaften gegründet. Doch der Versuch, enger zusammenzuarbeiten, könnte für die Reeder zu spät kommen: Ihre Kunden, die die Schiffe mieten, wittern ein Kartell und wollen die Wettbewerbshüter der EU alarmieren. Die European Minibulk eG und die Container Feeder eG vertreten derzeit die Eigentümer von rund 300 Schiffen. Beide haben ihren Sitz in Haren (Ems). In dieser Region gibt es besonders viele Reeder mit kleinen Schiffen. Sie verchartern, sprich vermieten die Frachter an große Schifffahrtsunternehmen, die dann für Ladung sorgen. Doch die Charterraten sind eingebrochen, die Einnahmen reichen bei vielen Schiffen nicht einmal, um die auf ihnen lastenden Kredite zu tilgen. Experten fordern schon lange eine Konsolidierung der Branche, doch gerade die kleinen Reedereien haben sich bislang heftig dagegen gewehrt, ihre Unabhängigkeit aufzugeben. "Aber Eigenständigkeit kostet Geld, und das ist heutzutage knapp," sagt Joachim van Grieken, Geschäftsführer der Genossenschaften. In Zukunft wolle man etwa den Einkauf zentral organisieren und damit Geld sparen. Damit hätten die Charterer der Schiffe kein Problem. Doch es ist bei den Genossen auch von "gemeinsamer Vermarktung" die Rede. Das hat die Charterer hellhörig werden lassen. Sie vermuten, dass die Reeder Charterraten absprechen und ein Mindestniveau festlegen wollen, das ihr Überleben sichert. Schon die Ankündigung eines solchen Kartells könne die Preise hochtreiben, klagt ein hochrangiger Manager eines Schifffahrtsunternehmens. Die Kunden wollen deshalb mit der EU-Kommission Kontakt aufnehmen. • Mehr zum Thema • Bestandsschrumpfung Schiffsbank sortiert Kunden aus • Zugdrachen-Hersteller Skysails entlässt die halbe Mannschaft • Agenda Die Seeschlacht der Container-Riesen  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne