“Driven by Responsibility“ Hapag

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Hapag-Lloyd veröffentlicht Nachhaltigkeitsbroschüre

Hapag-Lloyd hat die neue Nachhaltigkeitsbroschüre mit dem Titel „Driven by Responsibility“ veröffentlicht. Sie beschreibt nicht nur zahlreiche Umweltschutz-maßnahmen der Containerreederei an Land und auf See, sondern auch interessante Zusammenhänge zu den CO2-Emissionen der Schifffahrt, dem richtigen Umgang mit Ballastwasser oder zum Zusammenspiel von Slow Steaming und De-Rating*, bei deren Umsetzung in der Schifffahrt Hapag-Lloyd Vorreiter war. Durch die Kombination beider Maßnahmen (Slow Steaming und De-Rating) verbrauchen Hapag-Lloyd-Schiffe noch weniger Brennstoff. Einerseits sinkt so der CO2-Ausstoß eines Schiffes deutlich, und andererseits sorgt das technische De-Rating zusätzlich für eine sauberere Verbrennung und geringere Stickoxid-Emissionen (NOx). „Die Senkung der CO2-Emissionen gehört seit vielen Jahren zu unseren vordringlichsten und wichtigsten Zielen beim Umweltschutz, und wir können hier heute deutliche Erfolge vorweisen“, sagt Michael Behrendt, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG. „Um dieses Ziel zu erreichen, sind wir technisch und operativ sehr oft in unserer Industrie voran gegangen und haben in nachhaltige Technologie und Forschung investiert.“ So verbraucht zum Beispiel ein Hapag-Lloyd-Kühlcontainer dank intelligenter Steuerung heute im Schnitt rund 30 Prozent weniger Energie als noch vor acht Jahren, was den CO2-Ausstoß ebenfalls deutlich senkt. Bei Vor- und Nachtransporten setzt Hapag-Lloyd außerdem bevorzugt auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie Binnenschiff oder Bahn. Zuletzt hat Hapag-Lloyd mit seinem neuen Online-Emissionsrechner EcoCalc neue Maßstäbe bei der Transparenz gesetzt. Kunden können sich auf der Webseite für jeden Transport neben CO2 auch den Ausstoß von SOx, NOx und Feinstaub anzeigen lassen. Die ansprechend illustrierte Broschüre zeigt zudem Maßnahmen, die Hapag-Lloyd freiwillig eingeführt hat, bevor sie gesetzlich vorgeschrieben sind. Dazu gehören etwa die EEDI-Zertifikate (Energy Efficiency Design Index), die ab 2013 für alle Neubauten die Energieeffizienz und damit den CO2-Ausstoß eines Schiffes im Vergleich zur existierenden Weltflotte anzeigen. Hapag-Lloyd hat das erste EEDI-Zertifikat weltweit schon 2010 für die „Vienna Express“ erstellen lassen. Das 8.750-TEU-Containerschiff liegt beim CO2-Ausstoß 25 Prozent unter dem Durchschnitt der fahrenden Weltflotte dieser Größenklasse. Weitere Themen der Broschüre „Driven by Responsibility“ sind schwefelarme Brennstoffe, Landstromversorgung der Schiffe im Hafen (Cold Ironing), Inventories of Hazardous Materials (IHM), innovative Schiffstrimmprogramme und Satelliten gestützte Wetternavigation. Die 40-seitige Broschüre kann auf Deutsch und Englisch auf der Website www.hapag-lloyd.com (unter: Presse/Publikationen) angesehen, herunter geladen oder bestellt werden. Beim De-Rating handelt es sich um die nachträgliche technische Leistungsreduzierung der Hauptmaschine eines Schiffes, um bei den langsameren Fahrplangeschwindigkeiten des Slow Steamings eine optimale Verbrennung und weitere Brennstoffeinsparungen zu gewährleisten. Bei der Entwicklung und Erprobung des De-Ratings gehörte Hapag-Lloyd ebenso zu den Vorreitern in der Linienschifffahrt wie bei der Einführung des Slow Steamings. Hapag-Lloyd transportierte 2011 mehr als 5,2 Mio. TEU und erzielte einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro (vorläufige Zahlen). Das Unternehmen ist mit rund 6.900 Mitarbeitern an 300 Standorten in 114 Ländern vertreten. Die mehr als 82 eigenen Liniendienste und ein umfassendes Feeder-Netzwerk verbinden über 430 Häfen weltweit. Die Gesamtflotte (inklusive Charter) umfasst rund 150 Schiffen mit fast 680.000 TEU Gesamtkapazität. Damit ist Hapag-Lloyd aktuell die viertgrößte Linienreederei der Welt.    
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne