Somalia Immer höhere Lösegelder für entführte Schiffe

Somalia Immer höhere Lösegelder für entführte Schiffe Donnerstag, 23.02.2012, 00:17 AFP Die Piraten aus Somalia haben im vergangenen Jahr so viele Lösegelder erhalten wie nie zuvor Die Piraten vor der Küste Somalias erpressen nach Angaben der Vereinten Nationen immer mehr Lösegelder. Im vergangenen Jahr hätten die Banden 170 Millionen Dollar (130 Millionen Euro) erbeutet, sagte der Chef des UN-Büros gegen Drogenhandel und Kriminalität, Juri Fedotow, am Mittwoch im UNSicherheitsrat in New York. 2010 seien es erst 110 Millionen Dollar gewesen seien. Das durchschnittliche Lösegeld für ein Schiff und seine Mannschaft betrage fünf Millionen Dollar. Bei einem Tanker seien es allerdings zehn Millionen. Die verstärkte Präsenz von Kriegsschiffen habe die Summen nach oben getrieben: Weil die Handelsschiffe nicht mehr so einfach wie früher gekapert werden könnten, würden die Piraten bei einem erfolgreichen Überfall auch höhere Summen fordern. Ein Teil des Geldes würde wieder im internationalen Finanzkreislauf auftauchen. mp/dpa ... Somalia: Immer höhere Lösegelder für entführte Schiffe - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/somalia-immer-hoehereloesegelder- fuer-entfuehrte-schiffe_aid_716848.html
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Vereinte Nationen

Piracy Special Advisory: Vessel Hijacked Off Oman Coast [UPDATE]

By On February 18, 2012
MV Leila ***UPDATED*** This just in from Neptune Maritime Security
Further to our earlier notice concerning this hijacking (please see below), MSCHOA has confirmed the hijacked vessel as being the MV Leila. The Panama-flagged Ro/Ro cargo vessel is owned and operated by New Port Cargo & Shipping of Dubai, United Arab Emirates and was built in 1973. In 2009, the vessel was subject to a legal action and its crew held in Somaliland for several months. The MV Leila’s last known position was as of 1100Z, 16.47N-056.15E on a course of 260 at 4 knots.  The vessel was not registered with MSCHOA, therefore her cargo and crew complement are unknown. Given the vessel’s size, age and probable value, we assess that this vessel is more likely to be used as a mothership rather than being held for ransom.
The following is the earlier report: Following unsubstantiated reports of a successful hijacking on Thursday 16th February, official sources including NATO and UKMTO have now confirmed that a merchant vessel has indeed been hijacked by pirates. There remains some conflicting information as to the exact date and location of the hijacking, however, with NATO Shipping Centre reporting the vessel taken on Friday 17th in position 18.10N-057.21E. UKMTO, meanwhile, reports that the vessel was hijacked on February 15th, approximately 25nm SE of Sadh (East of Salalah), Oman. hijacking position off oman The vessel’s last known position was 19.04N-058.08E today, February 18th, at 0227Z. At the present time, the hijacked vessel’s name has not been confirmed. Sources have suggested that she is a German oil tanker. The past week has seen a rise in the number of attempted hijackings and pirate attacks, as the monsoon season comes to an end and pirates expand their area of operations accordingly. News site, SomaliaReport, has stated that a fishing vessel was also hijacked in the last seven days and that large numbers of pirates are arriving in ports with the intention of beginning operations next week (February 20th is the traditional end of the ‘Wajillo’ winds in the region). Neptune Maritime Security urges all vessels transiting the area are to exercise extreme caution.
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chnelleres Ende im Piraten-Prozess möglich

Deutlich mehr Lösegelder erpresst

Freitag, 24. Februar 2012
Die Piraten vor der Küste Somalias erpressen nach Angaben der Vereinten Nationen immer mehr Lösegelder. Foto: US-NavyDie Piraten vor der Küste Somalias erpressen nach Angaben der Vereinten Nationen immer mehr Lösegelder. Foto: US-Navy
Die Piraten vor der Küste Somalias erpressen nach Angaben der Vereinten Nationen immer mehr Lösegelder. Im vergangenen Jahr hätten die Banden 170 Millionen Dollar (130 Millionen Euro) erbeutet, sagte der Chef des UN-Büros gegen Drogenhandel und Kriminalität, Juri Fedotow, am Mittwoch im UN-Sicherheitsrat in New York. 2010 seien es erst 110 Millionen Dollar gewesen seien. Das durchschnittliche Lösegeld für ein Schiff und seine Mannschaft betrage fünf Millionen Dollar. Bei einem Tanker seien es allerdings zehn Millionen. Die verstärkte Präsenz von Kriegsschiffen habe die Summen nach oben getrieben: Weil die Handelsschiffe nicht mehr so einfach wie früher gekapert werden könnten, würden die Piraten bei einem erfolgreichen Überfall auch höhere Summen fordern. Ein Teil des Geldes würde wieder im internationalen Finanzkreislauf auftauchen. Unterdessen wird der bundesweit erste Piraten-Prozess in Hamburg nach 15 Monaten Verhandlungsdauer in zwei Verfahren geteilt. Damit will das Landgericht in einem der Prozesse zu einem schnelleren Ende kommen. Nun sollen zwei Verfahren gegen je fünf Angeklagte geführt werden, wie der Vorsitzende Richter Bernd Steinmetz am Mittwoch - dem 77. Verhandlungstag - ankündigte. Die zehn angeklagten Somalier sollen am Ostermontag 2010 das Hamburger Frachtschiff "Taipan" vor der Küste Somalias beschossen und gekapert haben. Die 15-köpfige Besatzung wurde Stunden später von einem niederländischen Marinekommando befreit. Das Gericht trennte die Verfahren gegen drei junge Angeklagte - sie fallen aller Voraussicht nach unter das Jugendstrafrecht - und zwei weitere Somalier ab. Hier streben die Richter an, möglichst schnell die restlichen Plädoyers der Verteidigung zu hören und dann zu einem Urteil zu kommen. Hintergrund: Nach einer Haftbeschwerde des Verteidigers des jüngsten Angeklagten hat das Oberlandesgericht Hamburg dem Landgericht eine Frist bis Ende März gesetzt, um in seinem Fall zu einer Entscheidung zu kommen. In dem Prozess haben aber bisher lediglich die Staatsanwaltschaft und die Verteidiger eines Angeklagten ihre Plädoyers gehalten. Dass das Verfahren gegen die fünf anderen Angeklagten gesondert fortgeführt wird, liegt vor allem an neuen Erkenntnissen des Gerichts zu zwei Zeugen aus Indien. Nach Hinweisen von Bundeskriminalamt und Interpol könnte es nun doch möglich sein, die Zeugen zu kontaktieren. Das Gericht war bisher davon ausgegangen, dass ihr Aufenthaltsort unbekannt ist. Der Verteidiger des ältesten Angeklagten erhofft sich von ihrer Befragung, dass sie die Aussage seines Mandanten stützen, er sei zu dem Überfall auf den Hamburger Frachter gezwungen worden. Es sei wünschenswert gewesen, den Prozess gegen alle zehn Angeklagten zusammen fortzuführen, betonte Steinmetz. Die Abtrennung sei eine "unerfreuliche Entscheidung". Möglicherweise könnte sich die Aufteilung aber auch noch ändern. Denn der Verteidiger eines Angeklagten, der vor Gericht als Heranwachsender gilt, erklärte am Mittwoch, dass sein Mandant in der Haftzeit gewachsen sei. Dadurch sieht sich das Gericht gezwungen, weitere Nachforschungen anzustellen - das könnte sich aber in die Länge ziehen. Der Angeklagte hatte zunächst erklärt, er sei 13 Jahre alt, Sachverständige hatten ihn auf mindestens 20 geschätzt. Die Altersdiskussion hatte beim Beginn des Prozesses eine große Rolle gespielt.
  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne