“Katastrophe für Offshore” Foto: dpa Eon-Vorstand Mike Winkel über Stellenabbau im Energiekonzern, den Fusionsvorschlag von EU-Kommissar Oettinger, fehlende Stromnetze und Kostensenkung bei Offshore-Windparks

Neues Offshore 20.Feb. 2012 Katastrophe für Offshore Foto: dpa Eon-Vorstand Mike Winkel über Stellenabbau im Energiekonzern, den Fusionsvorschlag von EU-Kommissar Oettinger, fehlende Stromnetze und Kostensenkung bei Offshore-Windparks. Herr Winkel, EU-Kommissar Günther Oettinger hält Eon, einen der größten Stromkonzerne der Welt, für zu klein und hat eine Fusion mit der deutschen Nummer zwei, RWE angeregt. Was halten Sie davon? In der Vergangenheit hat man uns eher für zu groß gehalten. Ich rate dazu, diese Frage dem Markt zu überlassen. Eon schrumpft gerade. Sie bauen insgesamt 11.000 Stellen ab, 6000 davon in Deutschland. Warum? Wir müssen unsere Kosten senken, um Spielraum für Zukunftsinvestitionen zu gewinnen. Und wir müssen insgesamt effizienter werden, vor allem in der Verwaltung. Die Energiewirtschaft ist in einer Transformationsphase. Auf der einen Seite sehen wir neue Wachstumschancen, besonders bei den erneuerbaren Energien und im Ausland. Auf der anderen Seite schrumpft das konventionelle Geschäft in Deutschland. Deshalb müssen wir umsteuern. Wie steht es denn in Ihrer Sparte, den erneuerbaren Energien? Die erneuerbaren Energien sind bei Eon ein wesentlicher Wachstumsbereich. Dort schaffen wir Arbeitsplätze und wachsen weiter. Wird Eon jetzt grün statt grau? Zur PersonMike Winkel ,41, ist beim größten deutschen Energieversorger Eon für grüne Energie verantwortlich. Seit Juni vergangenen Jahres leitet der gebürtige Neubrandenburger die Sparte Climate & Renewables. Die Öko-Sparte von Eon wurde vor vier Jahren gegründet und hat bislang sieben Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert. Deutlich mehr Geld wurde allerdings weiterhin in fossile Kraftwerke gesteckt. Ja, aber nicht erst seit Kurzem! Wir haben immer auf einen breiten Energiemix gesetzt, und seit 2007 – so lange gibt es Eon Climate & Renewables ja schon – wird dieser Mix noch klimafreundlicher. Die Erneuerbaren sind Teil des Kerngeschäfts, und sie gewinnen weiter an Bedeutung. Wir betreiben das Geschäft nicht mehr als Boutique, sondern sind im großindustriellen Bereich angelangt. Das sehen Sie schon an den riesigen Summen, die wir ausgeben: Eon Climate & Renewables hat in den vergangenen fünf Jahren sieben Milliarden Euro investiert, und wir wollen in den kommenden fünf Jahren nochmals sieben Milliarden investieren. Das ist kein Klein-Klein. Dadurch gelingt es uns auch, die Kosten für Erneuerbare deutlich zu senken. Nennen Sie bitte Beispiele! In den nächsten Jahren werden wir überall billiger, das können wir auch deshalb, weil wir ein großer Konzern sind und so zum Beispiel Mengenvorteile in der Materialbeschaffung nutzen können. Mittelständler würden das nicht schaffen. So wollen wir die Kosten für unsere Windparks auf See zum Beispiel zwischen 2010 und 2015 um 40 Prozent senken. Offshore-Windkraft soll auch in Deutschland eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen. Was tut sich dort? Wir sind Vorreiter. Für unseren Offshore-Windpark Amrumbank West in der Nordsee wollen wir die Kosten ebenfalls nach unten treiben. Dieses Jahr ist Baubeginn. Der Park wird etwa eine Milliarde Euro kosten. Das ist viel Geld, aber schon eine deutliche Kostenreduktion. Zum Beispiel ist die Logistik aufgrund neuer Schiffe viel besser. Sie können mehr Windparkteile transportieren und sie schneller und auch bei schlechterem Wetter aufbauen. Zweitens kaufen wir für mehrere Windparks die Turbinen gleichzeitig ein, das verschafft uns sozusagen Mengenrabatt. Und auch bei der Windrad-Technik tut sich viel: Sie wird immer leistungsstärker und effizienter. Windkraft vor deutschen KüstenGespräche zur Offshore- Samstag, 18. Februar 2012, 09:36 Uhr Bremen (dpa/lni) - Vertreter von Windenergie Senat treffen sich am Montag (20.), um über Schwierigkeiten beim Ausbau von Offshore-Projekten zu sprechen. Zu dem Treffen unter Federführung von Wirtschaftssenator Martin Günthner wir (beide SPD) hinzukommen, teilte ein Senatssprecher mit. E.ON - Der Energiekonzern E.ON will Finanzinvestoren an seinen Offshore Wind-Projekten beteiligen. Derzeit liefen erste Gespräche mit Interessenten, sagte Mike Winkel, Chef der E.ON Konzern, der in den kommenden fünf Jahren 7 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Kapazitäten bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen investieren will, könne auf diese Weise noch größere Projekte Energiewende in Angriff genommen werden. E.on will Finanzinvestoren an Hochseebeteiligen Offshore-Windpark: Mit Finanzpartnern noch größere Projekte stemmen Die Offshore-Windenergie gilt als Schlüsseltechnik für die Energiewende dementsprechend groß ist der Bedarf an neuen Hochsee Energiekonzern E.on will mit einem neuen Betei -Windenergie in BremenWindenergie-Unternehmen und dem Bremer wird auch Bürgermeister Jens Böhrnsenl, ON-Konzerntochter Climate & Renewables. Der Projekte anpacken. (FTD S. 3)Hochsee-Windparks Hochsee-Windparks. Der Beteiligungsmodell das nötigeKapital dafür auftreiben: Vor allem risikoscheue Finanznvestoren sollen einsteigen. Hamburg - Neue Windparks auf hoher See sind teuer - der Energiekonzern E.on versucht nun, Finanzinvestoren an seinen Offshore-Projekten zu beteiligen und so noch größere Projekte anpacken zu können. Derzeit liefen erste Gespräche mit Interessenten, sagte Mike Winkel, Chef der Konzerntochter Climate & Renewables, der "Financial Times Deutschland". E.on sei bereit, Minderheitsbeteiligungen an Windparks abzugeben, sagte Winkel. In den kommenden fünf Jahren will der Konzern selbst sieben Milliarden Euro in den Ausbau seiner Kapazitäten bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen investieren. Die Beteiligung von Investoren könnte wie eine Art Hebel auf dieses Kapital wirken. Der größte Energieversorger Deutschlands hofft, dass sich Finanzinvestoren für diese Variante interessieren, um vom Umbau der deutschen Energiewirtschaft zu profitieren. E.on will die Entscheidungshoheit bei den Projekten jedoch nicht aus der Hand geben. Nach dem nun bekannt gemachten Modell sorgt der Energiekonzern für die Entwicklung und operative Führung der Projekte und reserviert sich die Mehrheit der Anteile. Als Investoren hat E.on eher risikoscheue Investoren wie Pensionsfonds oder Rückversicherungen im Blick. Diese sind bisher an kapitalintensiven Infrastrukturanlagen wie Strom- oder Gasnetze beteiligt. Dieses Geschäft gilt als risikoarm, aber immer noch renditeträchtiger als zum Beispiel Staatsanleihen. Der Ausbau der Windenergie hinkt derzeit den ehrgeizigen Plänen der Bundesregierung weit hinterher. Laut einer aktuellen Bilanz des Bundesverkehrsministeriums stehen bisher gerade einmal 27 Windräder im deutschen Gebiet der Nord-und Ostsee. Bis zum Jahr 2030 sollen es zehntausend sein. Immerhin ist bereits der Bau von 2000 Offshore-Windrädern genehmigt. Hemmnisse für einen schnelleren Ausbau sind unter anderem Probleme bei der Anbindung an das Stromnetz an Festland und ein Mangel an speziellen Ausrüsterschiffen für die Errichtung der Windparks. fdi/Reuters

FT: Schleswig-Holsteins Grüne wollen neues Energieressort

Flensburg (ots) - Habeck will für Grüne neues Energieressort KIEL Die Grünen in Schleswig-Holstein wollen nach der Landtagswahl am 6. Mai ein neues "Energiewendeministerium" einrichten - und selbst den Minister stellen. Dazu wollen sie die bisher auf vier Ressorts verteilten Zuständigkeiten in einem Haus bündeln. Das berichtet das "Flensburger Tageblatt" in seiner Montag-Ausgabe. "Ob Schnelligkeit bei der Energiewende, Bürgerbeteiligung, Finanzierungsfragen, Wachstums- und Arbeitsplatzpotenzial, Berücksichtigung von Umweltschutz - all das muss unter einen Hut gebracht werden", sagte Grünen-Fraktionschef und Spitzenkandidat Robert Habeck gestern der Zeitung. Bisher ist in Kiel das Wirtschaftsressort für Energieversorgungsfragen und den Netzausbau zuständig, das Justizressort für die Atomaufsicht, das Innenressort für die Landesplanung und Flächennutzung und das Umweltressort für Biomasse und Ausgleichsregeln. "Die Aufsplitterung auf vier Ressorts führt zu Reibungsverlusten und Verzögerungen", kritisierte Habeck. Für das neue Ressort will der Spitzen-Grüne das Kabinett nicht vergrößern. Entweder möchte er im Gegenzug ein anderes Ressort abschaffen oder eines der vier bisher beteiligten Häuser zum Energiewendeministerium umwandeln. Pressekontakt:
Flensburger Tageblatt
Stephan Richter
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne