Berlin/Kiel Im öffentlichen Dienst droht eine harte Tarifauseinandersetzung.

Kommunen weisen Tarifforderung zurück Berlin/Kiel Im öffentlichen Dienst droht eine harte Tarifauseinandersetzung. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Tarifunion des Beamtenbundes dbb fordern für die rund zwei Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen 6,5 Prozent mehr Geld – mindestens aber 200 Euro. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen. Die kommunalen Arbeitgeber bügeln die Forderung als „illusorisch“ ab. Sie verweisen auf die hohen Schulden der öffentlichen Kassen und eine sich abschwächende Konjunktur. Wilfried Kley, Geschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes in Schleswig-Holstein, nannte die Forderung für die Kommunen „definitiv nicht leistbar“. Da Verdi zugleich eine pauschale Anhebung der Löhne und Gehälter um 200 Euro verlange, laufe die Forderung in den unteren Lohngruppen auf ein Plus von mehr als zehn Prozent hinaus. Dies sei nicht nur „extrem leistungsfeindlich“, sondern übersteige bei Weitem das, was Kommunen sowie deren Wirtschaftsunternehmen und Krankenhäuser leisten könnten. Ähnlich äußerte sich der Geschäftsführer des Städteverbandes, Jochen von Allwörden. So sei die Zahl der Kommunen in Schleswig-Holstein, die wegen einer kritischen Haushaltslage Fehlbedarfszuweisungen erhielten, zwischen 2008 und 2010 von 70 auf 198 gestiegen. Verdi-Chef Frank Bsirske begründete die Tarifforderung damit, dass die letzte Lohnsteigerung die Inflationsrate nicht ausgeglichen habe. „Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst mussten im vergangenen Jahr Reallohnverluste von 0,6 Prozent hinnehmen“, sagte er. „Dadurch hat sich der Abstand zu den Einkommen der Privatwirtschaft weiter vergrößert.“ Der Chef des Beamtenbundes, Peter Heesen, sagte, 2011 habe der öffentliche Dienst rund sechs Prozent hinter dem allgemeinen tariflichen Lohnzuwachs zurückgelegen. Der Arbeitsplatzabbau habe zu einer enormen Arbeitsverdichtung für die Beschäftigten geführt. „Wenn wir nicht die Zukunft unseres Gemeinwesens verzocken und im Wettbewerb um immer knapper werdende Fachkräfte unterliegen wollen, muss jetzt eine spürbare Erhöhung der Einkommen her“, sagte er. Die Gespräche beginnen am 1. März in Potsdam. Neben der Metallbranche, für die ebenfalls 6,5 Prozent mehr Geld gefordert werden, gilt der öffentliche Dienst als Schwerpunkt der diesjährigen Tarifverhandlungen. höv/sh:z Norddeutsche Rundschau S  
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Privatisierung WSV von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne