Seehäfen brauchen Anbindung

Seehäfen brauchen Anbindung

Reform der Verkehrspolitik gefordert

Seehäfen brauchen Anbindung
Brunsbüttel/Berlin
Der Ausbau der Seehafenhinterlandanbindungen sowie des Nord-Ostsee-Kanals
und die Weiterentwicklung des Bereichs Offshore-Windenergie standen gestern
im Mittelpunkt des maritimen Frühstücks in Berlin. Eingeladen hatten die IHK
Schleswig-Holstein und der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer HäfenGastrednerin war die schleswig-holsteinische Wirtschafts- und
Verkehrsstaatssekretärin Dr. Tamara Zieschang. Durch den Neubau einer
fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel werde die Wettbewerbsfähigkeit der
meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt langfristig gesichert. Dies
trage zu einer erheblichen Stärkung des Hamburger Hafens und damit der
gesamten Region bei. Zieschang dankte den anwesenden
Bundestagsabgeordneten für ihre Unterstützung bei der Finanzierung des
Schleusenprojekts.
Mit Blick auf die Zukunftsperspektiven der maritimen Wirtschaft hob sie das
große Potenzial der Offshore-Windenergie hervor: Dies sei eine große
logistische Herausforderung für die Häfen, biete aber viele Chancen.
Peter Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein, sowie
Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-
Holsteinischer Häfen, forderten eine zielgerichtete Weiterentwicklung der
Seehäfen und ihrer Hinterlandanbindungen.
Ihrer Bedeutung könnten die Häfen jedoch nur dann auf Dauer gerecht werden,
wenn nachhaltig in ihre Entwicklung investiert und zudem die verkehrliche
Erreichbarkeit der Seehäfen verbessert werde, so Schnabel. Peter Michael Stein
hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung der A 20 hervor: „Der
durchgängige Ausbau mit fester Elbquerung bei Glückstadt ist das wichtigste
überregionale Infrastrukturprojekt für Schleswig-Holstein.“
sh:z


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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit un VdsM